Ich erinnere mich an diese Diskussion - das ist imho schlicht eine Fehlinterpretation der Regelungen durch die Asfinag (oder die Umsetzung der EU-Regelungen in A ist anders; beim ADAC bekomme ich die (Klebe-)Vignette auch mit Gültigkeit 7 Tage ab Bestellung - letzteres wohl wegen der geschätzten Postlaufzeit und nicht wegen Fernabgabe, jedenfalls keine 15 Tage).NeusserGletscher hat geschrieben: 08.04.2025, 11:19 Ein wenig OT: Wenn ich in der Vergangenheit online ein Pickerl gekauft habe, dann musste ich mich immer als gewerblicher Kunde ausgeben, weil sonst wegen Fernabsatzgesetz und Rückgaberecht erst ein Beginn ab dem 15. Tag möglich gewesen wäre.
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Re: Dynamic Pricing
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Re: Dynamic Pricing
Die kurzen bekommt man direkt bei der ASFINAG, die Jahres Vignette nur im voraus 14 Tage... Man kann die digitale Vignette aber auch bei Tankstellen kaufen, nur haben die meist keine Ahnung wie es geht. So muss man nicht kleben wenn man zu spät Jahres Vignette kauft ..
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Re: Dynamic Pricing
Die Verzögerung bei der Gültigkeit der ASFINAG-Vignette gibt es erst ab der 2-Monats-Vignette.gfm49 hat geschrieben: 08.04.2025, 11:30Ich erinnere mich an diese Diskussion - das ist imho schlicht eine Fehlinterpretation der Regelungen durch die Asfinag (oder die Umsetzung der EU-Regelungen in A ist anders; beim ADAC bekomme ich die (Klebe-)Vignette auch mit Gültigkeit 7 Tage ab Bestellung - letzteres wohl wegen der geschätzten Postlaufzeit und nicht wegen Fernabgabe, jedenfalls keine 15 Tage).NeusserGletscher hat geschrieben: 08.04.2025, 11:19 Ein wenig OT: Wenn ich in der Vergangenheit online ein Pickerl gekauft habe, dann musste ich mich immer als gewerblicher Kunde ausgeben, weil sonst wegen Fernabsatzgesetz und Rückgaberecht erst ein Beginn ab dem 15. Tag möglich gewesen wäre.
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Re: Dynamic Pricing
Auch die bekomme ich beim ADAC "sofort" (= +7 Tage wegen Lieferzeit}icedtea hat geschrieben: 08.04.2025, 12:11 Die Verzögerung bei der Gültigkeit der ASFINAG-Vignette gibt es erst ab der 2-Monats-Vignette.
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Re: Dynamic Pricing
Das wurde offenbar nach 2023 geändert. Ich habe noch mal grad meine Bestellbestätigung von Januar 2023 gefunden, dort musste ich als "Unternehmer" die digitale 10 Tages Vignette kaufen, sonst hätte ich keine für den nächsten Tag bekommen.icedtea hat geschrieben: 08.04.2025, 12:11Die Verzögerung bei der Gültigkeit der ASFINAG-Vignette gibt es erst ab der 2-Monats-Vignette.gfm49 hat geschrieben: 08.04.2025, 11:30Ich erinnere mich an diese Diskussion - das ist imho schlicht eine Fehlinterpretation der Regelungen durch die Asfinag (oder die Umsetzung der EU-Regelungen in A ist anders; beim ADAC bekomme ich die (Klebe-)Vignette auch mit Gültigkeit 7 Tage ab Bestellung - letzteres wohl wegen der geschätzten Postlaufzeit und nicht wegen Fernabgabe, jedenfalls keine 15 Tage).NeusserGletscher hat geschrieben: 08.04.2025, 11:19 Ein wenig OT: Wenn ich in der Vergangenheit online ein Pickerl gekauft habe.....
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Re: Dynamic Pricing
Du bist doch Unternehmer!NeusserGletscher hat geschrieben: 08.04.2025, 14:17Das wurde offenbar nach 2023 geändert. Ich habe noch mal grad meine Bestellbestätigung von Januar 2023 gefunden, dort musste ich als "Unternehmer" die digitale 10 Tages Vignette kaufen, sonst hätte ich keine für den nächsten Tag bekommen.icedtea hat geschrieben: 08.04.2025, 12:11Die Verzögerung bei der Gültigkeit der ASFINAG-Vignette gibt es erst ab der 2-Monats-Vignette.gfm49 hat geschrieben: 08.04.2025, 11:30 Ich erinnere mich an diese Diskussion - das ist imho schlicht eine Fehlinterpretation der Regelungen durch die Asfinag (oder die Umsetzung der EU-Regelungen in A ist anders; beim ADAC bekomme ich die (Klebe-)Vignette auch mit Gültigkeit 7 Tage ab Bestellung - letzteres wohl wegen der geschätzten Postlaufzeit und nicht wegen Fernabgabe, jedenfalls keine 15 Tage).
Glücksunternehmer u.a. per Skifahren.
Allerdings könnte das Finanzamt Dir Liebhaberei unterstellen, die achten halt nur auch die finanzielle Gewinnabsicht, nicht auf die vielen anderen....
Alles sehr umständlich - eben deutsch
Es ist nur ein Klick, und schon sind wir bei der ASFINAG Unternehmer - toll.
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Re: Dynamic Pricing
Klar unternehme ich im Urlaub viel.
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Re: Dynamic Pricing
Inzwischen geht es nicht mehr als Unternehmer... Habe zumindest im Dezember die Option nicht gefunden und dabei habe ich vat-id usw...
Früher gab es dass da kann ich mich gut dran erinnern
Aber genug Off topic hier.. evtl war ich zu blind trotz suchen...
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Re: Dynamic Pricing
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Re: Dynamic Pricing
Bis geschätzt vor ca. einem Jahr musste man sich für jede Art der Asfinag-Vignette als Unternehmer ausgeben, um sie sofort nutzen zu können. Seither wurde diese Notwendigkeit durch ein Häckchen, dass man auf das Rückgaberecht verzichtet, ersetzt.
Ich verlange die Nutzungsmöglichkeit der Digitalen 10-Tages-Vignette zum gewählten Startdatum und bestätige, dass ich vom Kauf mit Ablauf der Gültigkeitsdauer bzw. der Rücktrittsfrist nicht (mehr) zurücktreten kann
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Re: Dynamic Pricing
Das liegt doch auch daran, dass jeder vorab gebuchte Pass günstiger ist als jeder danach gebuchte. Das wird zumindest meistens versprochen. Dann hat man aber bei schlechten Bedingungen ja nur den Spielraum, den Preis kurzfristig gleich zu lassen.ski-chrigel hat geschrieben: 05.04.2025, 15:50 .....
Was aber bei all diesen Beispielen gleich ist: Es sind immer Rabatte für einen sehr frühen Kauf. Reduktion für schlechtes Wetter sieht man eigentlich nie.
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Re: Dynamic Pricing
Um die Frühbucher nicht abzustrafen könnte man theoretisch auch überlegen, ihnen was rückzuerstatten.
Das wäre aber wohl logistisch aufwendig. Außerdem würde das ja kommerziell auch nur dann Sinn machen, wenn man davon ausgehen kann, dass man an den zusätzlichen Besuchern, die man durch die Reduktion hinzugewinnt, mehr Geld einnimmt als das, was man allen insgesamt zurück gibt.
Das wäre aber wohl logistisch aufwendig. Außerdem würde das ja kommerziell auch nur dann Sinn machen, wenn man davon ausgehen kann, dass man an den zusätzlichen Besuchern, die man durch die Reduktion hinzugewinnt, mehr Geld einnimmt als das, was man allen insgesamt zurück gibt.
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Re: Dynamic Pricing
Ich sehe keinen Grund, bei Schlechtwetter spontan keine tiefen Preise anzubieten, auch wenn der Frühbucher dann halt zu viel bezahlt hat. Das Schlechtwetter-Risiko nimmt er ja bewusst in Kauf.
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Re: Dynamic Pricing
das ist nicht "Sinn und Zweck" der ganzen "Übung".ski-chrigel hat geschrieben: 20.04.2025, 20:09 Ich sehe keinen Grund, bei Schlechtwetter spontan keine tiefen Preise anzubieten, auch wenn der Frühbucher dann halt zu viel bezahlt hat. Das Schlechtwetter-Risiko nimmt er ja bewusst in Kauf.
Es ist schlicht und ergreifend die Algorithmus unterstützte Preisoptimierung im Sinne des Verkäufers. Die Belange der Kunden sind sekundär, wenn überhaupt relevant.
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Re: Dynamic Pricing
Eine Einnahme-Optimierung ist doch auch, wenn sich Gäste kurzfristig bei Schlechtwetter entscheiden, doch auf die Piste zu gehen, weil der Preis attraktiv ist? Ich hatte genau das mal - man staune - in Laax erlebt: Die Kollegen am Frühstückstisch meinten, bei diesem Wetter würden sie höchstens eine Karte kaufen, wenn der Preis unter 50.- zu liegen käme. Und tatsächlich wollte man dann um 10 Uhr nur noch 49.- und wir sind zu zehnt (!) auf die Piste gegangen. Das ist aber schon Jahre her.
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Re: Dynamic Pricing
Aber viele Gebiete geben ja den Frühbuchern das Versprechen, dass sie durch die frühe Buchung profitieren, und den garantiert günstigsten Preis zahlen.ski-chrigel hat geschrieben: 20.04.2025, 20:09 Ich sehe keinen Grund, bei Schlechtwetter spontan keine tiefen Preise anzubieten, auch wenn der Frühbucher dann halt zu viel bezahlt hat. Das Schlechtwetter-Risiko nimmt er ja bewusst in Kauf.
Das müssten sie natürlich nicht tun. Es besteht halt dann aber auch die Gefahr, dass ein Teil der jetzigen Frühbucher dies nicht mehr tun, weil sie lieber abwarten, ob die Preise vielleicht noch einmal fallen.
Im Modell wo die Preise nicht fallen, trägt der Frühbucher ein Risiko: der Skitag könnte schlechtes Wetter haben. Im Falle, wo die Preise in 2 Richtungen gehen, trägt er 2 Risiken: der Skitag könnte schlechtes Wetter haben und man hat mehr als nötig gezahlt.
Ob viele Leute so denken, kann ich nicht einschätzen. Aber ich denke schon, dass ein Teil des Marketings eben darin besteht, den Druck zu vermitteln:kaufe schnell, denn so günstig wie heute wird‘s nie mehr.
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Re: Dynamic Pricing
Das eine ist ein Frühbucherrabatt. Das andere Dynamic Pricing. Der von Dir beschriebene corner case tritt nur ein, weil die Bergbahnen beides miteinander vermischen bzw. falsch etikettieren. Bei einem reinen Dynamic Pricing könnten am Ende weniger Kunden frühzeitig kaufen sondern statt dessen auf fallende Preise spekulieren.
Die Bergbahnen scheinen dabei oft selbst nicht zu wissen, wie ihr Zufallsgenerator funktioniert, der ihre Preise auswürfelt. Dynamisch ausgewürfelte Mondpreise für weniger als eine Handvoll geöffneter Anlagen nehmen sie dabei halt billigend in Kauf. Das Management interessiert sich vermutlich eh nur am Ende dafür, wie viel sie unterm Strich dem einzelnen Kunden mehr aus der Tasche gezogen haben.
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Re: Dynamic Pricing
Ja, richtig. Das was viele Bergbahnen unter dem Begriff Dynamic Pricing anbieten, ist tatsächlich eine Art Vermischung.NeusserGletscher hat geschrieben: 21.04.2025, 07:35 Das eine ist ein Frühbucherrabatt. Das andere Dynamic Pricing. Der von Dir beschriebene corner case tritt nur ein, weil die Bergbahnen beides miteinander vermischen bzw. falsch etikettieren.
Ein ganz klassischer Frühbucher-Rabatt ist es ja auch wiederum nicht, da dieser transparenter und linearer wäre: 28 Tage zuvor bezahlst du X, 14 Tage zuvor bezahlst du Y. Bei vielen werden ja schon weitere Faktoren eingeschlossen: Saison, Wochenende, wieviele Pässe wurden schon für den Zeitraum verkauft…
Aber solange man garantiert im Preis nicht wieder billiger werden wird, das Wetter halt eher nicht.
Am Ende ist alles wieder eine Gleichung: wie viele Leute riskiere ich vom frühen Kauf abzuschrecken, wenn diese wissen, dass eine Chance besteht, dass Preise auch wieder runtergehen könnten, und wie viele Hardcore Skifahrer könnte ich trotz schlechtem Wetter noch einmal mit einem günstigen Preis ködern.
Ich glaube, wenn man das Runtergehen transparent auf den Schlechtwettertag selbst beschränkt, so wie in ski-chrigels Beispiel, um wirklich bei *sehr* schlechtem Wetter noch etwas mehr Leute auf die Piste zu holen, würde das funktionieren. Wenn jedoch z.B. auch schon 4 Tage zuvor ein ganzer Wochenpass wieder günstiger würde, weil die Meteo in dieser Woche viele schlechte Tage prognostiziert, so könnte das dazu führen, dass Leute 4 Wochen vor dem Urlaub noch warten, und halt mehr „spekuliert“ würde: schauen wir mal, wie Wetter und Preise sich entwickeln. Und das ginge ja genau ins Gegenteil von dem, was viele Skigebiete wollen: frühe, sichere Einnahmen, Wetter-Risiko auslagern.
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Re: Dynamic Pricing
Irgendwie ist es auch dumm, wenn ein Gebiet leer bleibt, und man trotzdem nicht mit den Preisen runter will. Ich verstehe aber schon das Ziel der Bergbahnen, möglichst früh und wetterunabhängig Kohle reinzuholen. Für mich ist dann ein möglichst breites Saisonabo die attraktivere Lösung. Solche Angebote bestehen auch parallel zum Dynamic Pricing von Tageskarten. Es gibt sicher auch noch andere Ideen, wie man kurzfristig das Gebiet füllen könnte. Als alternative Pricing-Idee finde ich z.B. das Halbtax-Abo von Andermatt einen interessanten Ansatz. Oder auch das 10-Tageswahl-Abo im Engadin, bei dem der Tagespreis fix und günstiger ist.
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Re: Dynamic Pricing
Prinzipiell: JA - Dennoch: das ist nicht der Sinn und Zweck der Übung.ski-chrigel hat geschrieben: 20.04.2025, 21:10 Eine Einnahme-Optimierung ist doch auch, wenn sich Gäste kurzfristig bei Schlechtwetter entscheiden, doch auf die Piste zu gehen, weil der Preis attraktiv ist? Ich hatte genau das mal - man staune - in Laax erlebt: Die Kollegen am Frühstückstisch meinten, bei diesem Wetter würden sie höchstens eine Karte kaufen, wenn der Preis unter 50.- zu liegen käme. Und tatsächlich wollte man dann um 10 Uhr nur noch 49.- und wir sind zu zehnt (!) auf die Piste gegangen. Das ist aber schon Jahre her.
Ein anderes Beispiel, weil ich da durch einen Bekannten Internas bekam.
Die Kalkulation der Preise von Ersatzteilen im Automobilbau schwankt extrem. Selbst lächerliche Pfennigartikel schwanken teilweise um mehrere TAUSEND Prozent. Wie kann das sein, wenn es doch "Wettbewerb" geben müsste?
Ganz einfach dieser wird ausgeschaltet und ein Grenzpreis kalkuliert, der beim Kunden gerade so viel "Schmerz" auslöst, welcher "gerade noch" akzeptiert wird.
Darum ist es so, dass Ersatzteile geradezu unverschämt hochpreisig verkauft werden "können".
Bergbahnen haben ebenfalls eine gewisse Monopolstellung (nicht vollständig, aber weitgehend). Oben drauf kommt ihre "Stellung", welche sich nicht mehr am Gemeinwohl orientieren muss und demzufolge auch immer weniger von den Gemeinden und Kantonen betrieben werden. Es ist darum nur folgerichtig mit allen Möglichkeiten der "Preisoptimierung" das Maximum aus den Kunden heraus zu holen. Die Extrembeispiele (Tageskarte >250€) aus den USA zeigen hier wohin die Reise geht.
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Re: Dynamic Pricing
Reduzierte und limitierte Einzeltagespreise unterhalb der Woche an besucherschwachen Tagen finde ich auch noch sinnvoll.sheridan hat geschrieben: 21.04.2025, 20:14 Irgendwie ist es auch dumm, wenn ein Gebiet leer bleibt, und man trotzdem nicht mit den Preisen runter will. Ich verstehe aber schon das Ziel der Bergbahnen, möglichst früh und wetterunabhängig Kohle reinzuholen. Für mich ist dann ein möglichst breites Saisonabo die attraktivere Lösung. Solche Angebote bestehen auch parallel zum Dynamic Pricing von Tageskarten. Es gibt sicher auch noch andere Ideen, wie man kurzfristig das Gebiet füllen könnte. Als alternative Pricing-Idee finde ich z.B. das Halbtax-Abo von Andermatt einen interessanten Ansatz. Oder auch das 10-Tageswahl-Abo im Engadin, bei dem der Tagespreis fix und günstiger ist.
Gibt es hier zum Beispiel in den Quattre Vallées im Brusonsektor mittwochs für 30(?) Stutz oder Portes du Soleil Dienstags und Donnerstags mit 30% Rabatt.
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Re: Dynamic Pricing
Generell können wir zwischen spontanen und langfristigen Urlaubern unterscheiden.
Wer langfristig buchen muss, weil der Urlaub in Bezug auf Beruf, Familie und verfügbare Unterkünfte rechtzeitig fest gemacht werden muss, der hat eventuell durch einen Frühbucherrabatt oder die aktuelle Umsetzung von Dynamic Pricing Vorteile. Andererseits aber auch das Problem, dass alle anderen Buchungen meist mit einem taxierbaren Risiko storniert werden können, in vielen Fällen die Buchung des Skipasses aber nicht. In bestimmten Fällen droht daher ein Totalverlust. Ausnahme sind hier beispielsweise die Zermatter Bergbahnen, die unter bestimmten Voraussetzungen ein Rücktrittsrecht bis zu 48 Stunden vor dem ersten Eintritt einräumen. Was aber, wie wir gerade sehen, auch nicht immer ausreicht. Denn selbst die Wetterfrösche wurden dieses Jahr zu Ostern von den heftigen Schneefällen im Wallis überrascht. Da hätten Gäste schon eine Glaskugel benötigt, um vor der 48h Deadline ihre Buchung zu stornieren. Wie optionale Versicherungen hier dann die Erstattung haben, damit habe ich keine Erfahrung. Ich habe aber von anderen Versicherungen in Medienberichten schon oft gehört, dass es selbst in unstrittigen Fällen bei der Regulierung harzt. Zsfg: Die Abwälzung des Geschäftsrisikos für einen marginalen Preisvorteil auf den Gast bietet aus meiner Sicht mehr Nach- als Vorteile.
Rabatte bei schlechtem Wetter oder geringer Auslastung betreffen meiner Ansicht nach nur einen sehr beschränkten Kundenkreis. Das betrifft jene, die nur eine kurze Anreise haben, flexibel reagieren und sich kurzfristig frei nehmen können. Das wird zwar immer wieder als Argument von Befürwortern ins Spiel gebracht, aber ich halte das überwiegend für Marketinggeschwätz. Zsfg: Ich kann es wegen meiner weiten Anreise nicht nutzen. Für wenige Enthusiasten und Locals, die spontan mal einen Tag frei nehmen können, ist es von Vorteil.
Letztendlich halte ich die Vorteile für den Kunden für überschaubar. Ich denke, dass unterm Strich alle mehr zahlen. Denn sonst würden es die Bahnen nicht machen. Hätten sie unterm Strich weniger Einnahmen pro Kunden, dann würden sie das sofort wieder beenden.
Wer langfristig buchen muss, weil der Urlaub in Bezug auf Beruf, Familie und verfügbare Unterkünfte rechtzeitig fest gemacht werden muss, der hat eventuell durch einen Frühbucherrabatt oder die aktuelle Umsetzung von Dynamic Pricing Vorteile. Andererseits aber auch das Problem, dass alle anderen Buchungen meist mit einem taxierbaren Risiko storniert werden können, in vielen Fällen die Buchung des Skipasses aber nicht. In bestimmten Fällen droht daher ein Totalverlust. Ausnahme sind hier beispielsweise die Zermatter Bergbahnen, die unter bestimmten Voraussetzungen ein Rücktrittsrecht bis zu 48 Stunden vor dem ersten Eintritt einräumen. Was aber, wie wir gerade sehen, auch nicht immer ausreicht. Denn selbst die Wetterfrösche wurden dieses Jahr zu Ostern von den heftigen Schneefällen im Wallis überrascht. Da hätten Gäste schon eine Glaskugel benötigt, um vor der 48h Deadline ihre Buchung zu stornieren. Wie optionale Versicherungen hier dann die Erstattung haben, damit habe ich keine Erfahrung. Ich habe aber von anderen Versicherungen in Medienberichten schon oft gehört, dass es selbst in unstrittigen Fällen bei der Regulierung harzt. Zsfg: Die Abwälzung des Geschäftsrisikos für einen marginalen Preisvorteil auf den Gast bietet aus meiner Sicht mehr Nach- als Vorteile.
Rabatte bei schlechtem Wetter oder geringer Auslastung betreffen meiner Ansicht nach nur einen sehr beschränkten Kundenkreis. Das betrifft jene, die nur eine kurze Anreise haben, flexibel reagieren und sich kurzfristig frei nehmen können. Das wird zwar immer wieder als Argument von Befürwortern ins Spiel gebracht, aber ich halte das überwiegend für Marketinggeschwätz. Zsfg: Ich kann es wegen meiner weiten Anreise nicht nutzen. Für wenige Enthusiasten und Locals, die spontan mal einen Tag frei nehmen können, ist es von Vorteil.
Letztendlich halte ich die Vorteile für den Kunden für überschaubar. Ich denke, dass unterm Strich alle mehr zahlen. Denn sonst würden es die Bahnen nicht machen. Hätten sie unterm Strich weniger Einnahmen pro Kunden, dann würden sie das sofort wieder beenden.
Und letztendlich geht es denen nur darum. Mit immer weniger Aufwand immer mehr Geld aus dem Kunden zu pressen. Alles andere ist die übliche Folklore und das Marketinggeschwätz, damit der Kunde nicht gleich merkt, wie er über den Tisch gezogen wird.biofleisch hat geschrieben: 21.04.2025, 20:58 Es ist darum nur folgerichtig mit allen Möglichkeiten der "Preisoptimierung" das Maximum aus den Kunden heraus zu holen.
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Re: Dynamic Pricing
Flaine bietet das an: Bis zu 30 % Frühbucherrabatt und (obwohl ich finde immer mit 20%) – sofern man die Option gewählt hat – für etwa 9 Euro glaube ich die Möglichkeit, den Skipass bis zum letzten Tag vor Gültigkeit zu stornieren.
Bei uns hat das super funktioniert. Nach der Verletzung meiner Frau haben wir einfach per E-Mail Bescheid gegeben – und das war’s.
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Heimat ist wo das Herz ist
Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Dynamic Pricing
Stimmt, ist ja bei normalen Reisen oder Flügen auch soski-chrigel hat geschrieben: 20.04.2025, 20:09 Ich sehe keinen Grund, bei Schlechtwetter spontan keine tiefen Preise anzubieten, auch wenn der Frühbucher dann halt zu viel bezahlt hat. Das Schlechtwetter-Risiko nimmt er ja bewusst in Kauf.
Es gibt Frühbucher und Last Minute Jäger.
Wer günstiger reist ist vorher auch unklar.
Bisher bedeutet Dynamik Pricing für mich : dynamische Gewinnmaximierung der Seilbahnunternehmen. Risiko allein beim Kunden ( siehe Zermatt)
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Re: Dynamic Pricing
Diese Stornierungsoption lassen sich die Skigebiete aber noch extra vergüten -> der Preisvorteil schwindet.NeusserGletscher hat geschrieben: 22.04.2025, 09:13 Generell können wir zwischen spontanen und langfristigen Urlaubern unterscheiden.
Wer langfristig buchen muss, weil der Urlaub in Bezug auf Beruf, Familie und verfügbare Unterkünfte rechtzeitig fest gemacht werden muss, der hat eventuell durch einen Frühbucherrabatt oder die aktuelle Umsetzung von Dynamic Pricing Vorteile. Andererseits aber auch das Problem, dass alle anderen Buchungen meist mit einem taxierbaren Risiko storniert werden können, in vielen Fällen die Buchung des Skipasses aber nicht. In bestimmten Fällen droht daher ein Totalverlust. Ausnahme sind hier beispielsweise die Zermatter Bergbahnen, die unter bestimmten Voraussetzungen ein Rücktrittsrecht bis zu 48 Stunden vor dem ersten Eintritt einräumen.
Zusätzlich hat die Bergbahn die Kohle schon früher und der Kunde das Insolvenzrisiko.
In Sölden z.B. greift der "Stornoschutz" nur bis 5 Tage vor Anreise. Kostat dafür auch "nur" 3 Euro pro Tag.
Wie hier schon geschrieben wurde - dies alles dient nicht dem Wohl des Gastes sondern der Kasse der Bergbahnen.
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