Vor bald mal 20 Jahren wurden in Val Thorens die ersten beiden 8er Gondelbahnen welche auch im Dauerbetrieb kein Personal in den Stationen brauchen in Betrieb genommen. Die Reaktionen darauf sind uns allen bekannt und es kam dann auch zwangsläufig die Frage ob das auch bei Sesselbahnen möglich sei. Jedem der diese Frage stellte hat man den Vogel gezeigt und ist kopfschüttelnd über so viel Schwachsinn seines Weges gegangen. Dass es sowas bei Sesselbahnen auch in 50 Jahren noch nicht geben würde dessen war man sich absolut sicher denn eher als dass es eine unbesetzte Sesselbahnstation geben würde würde Donald Trump 2 x US-Präsident werden und daran glaubte ja erst recht keiner.
Im Jahre 2020 ( Donald Trump hatte immerhin schon eine Amtszeit hinter sich ) kam die zweite Generation von unbesetzten Gondelbahnstationen und es wurde auch bereits an Systemen für Sesselbahnen getüftelt. KI-Künstliche Intelligenz hiess das Zauberwort und sollte uns in ein neues Zeitalter bringen, vor allem auch diejenigen wo noch wissen, dass MB einst eine Forma war wo Spiele herstellte und ansonsten felsenfest davon überzeugt sind dass die beiden Buchstaben MB nur die Abkürzung für Menschliche Blödheit sein können.
2022 war es dann soweit und die ersten beiden Sesselbahnen bekamen testweise ein auf KI basierendes System, welches in Zukunft den Menschen ersetzen sollte, testweise spendiert und im Januar 2024 wurde in Österreich und der Schweiz dafür die Bewilligung erteilt. Nun war die unbesetzte Sesselbahnstation doch noch eher Realität als die zweite Amtszeit von Donald Trump, was die Amerikaner aber nicht davon abhielt diese auch zu ermöglichen. Ob die Wähler dazu KI nutzten oder sich doch von der altbewährten MB leiten liessen ist derzeit noch nicht bekannt.
Kaum waren jedenfalls die Bewilligungen für solche Auro-Sesselbahne erteilt vermeldete bei uns der Buschfunk, dass bei uns eine Anlage nachgerüstet werden würde und das war dann halt noch grad diejenige an der ich arbeite. Dafür, dass es die werden würde gab es zwei Gründe. Es war die neueste Sesselbahn im Gebiet und eine ältere Sesselbahn auf der Gegenseite wo derzeit noch höher endet ist auch geplant zu ersetzen und die Bergstation neu so zu positionieren, so dass diese dann auf gleicher Höhe und nur 70 Meter entfern auf der anderen Pistenseite sein wird. Beide Anlagen so ausgerüstet ergeben somit die Möglichkeit in Zukunft für ein paar Stunden am Tag mit einer Person zwei Ausstiegsstationen zu betreuen.
Was wurde nun so alles nachgerüstet um diesen Auro-Betrieb zu ermöglichen?
Bei der Ankunft am Tisch gibt es rechts und links jeweils eine Schwenktüre und ein Lichtgitter. Die Schwenktüren ( welche über das FMB hinausragende Dinge erkennen sollen ) sind immer scharf und verfügen über Federscharniere so dass sie nach einer Auslösung ohne Zutun in ihre Ausgangsposition zurückkehren und sind mit Magneten gegen Fehlbetätigungen durch Wind gesichert. Das Lichtgitter ( welches ein Betreten des Einfahrtsbereiches verhindern soll ) ist quasi immer scharf und wird nur für die Sesseldurchfahrt für kurze Zeit deaktiviert.
Nach dem Sesselabstieg gibt es im Stationsbogen auch wieder zwei Schwenktüren und ein Lichtgitter. Hier war früher eine Normale Lichtschranke als Überfahrsicherung. Die Funktion ist fast identisch zu der Version am Tisch, nur dass hier die untersten Strahlen vom Lichtgitter bei der Sesseldurchfahrt als Überfahrsicherung aktiv bleiben und auch bei konventionellem Betrieb scharf sind.
Vor der Ankunft am Tisch wurde eine feste Böschung installiert so dass man nicht mit den Skispitzen einstecken kann. Das ist etwas wo eh bei jeder Sesselbahn, egal welchen Betriebsmodus sie hat, Standard sein sollte. Eine Böschung mit Schalungstafeln hatte ich hier als die Anlage neu war auch eingebaut, die passte aber nicht allen ( man kann dann nicht mit der Pistenmaschine durch die Station fahren ) und diese kam daher wieder weg. Da ich unten bin war mir das egal. Weiters gibt es vor der Böschung sogenannte Präsenzmatten welche auf Druck reagieren und erkennen sollen, wenn jemand von irgendwo her in den Einfahrtsbereich kommen oder zu früh vom Sessel aussteigen sollte
Die Station wurde auch grosszügiger gegen unbefugtes Betreten abgesichert. Das war dann kurz eine Knacknuss, denn die Netze sollten 140cm hoch sein. Der Pistendienst hatte aber nur welche mit 170cm und da blieben von der Fussraste bis zum Netz nur mehr 80cm, was uns ein bisschen wenig erschien. Gut, es fährt heute kaum mehr einer mit 210cm langen Ski, aber dennoch habe wir keine Lust auszuprobieren ob es jemand mit den Skispitzen bei 5m/s doch bis ins Netz schafft und daher zäunten wir dann halt eben noch ein bisschen grösszügiger als ursprünglich geplant.
Nach dem Sesselabstieg wurden rechts und links jeweils eine Notrufsäule installiert und am Stationssteher gibt es zwei Lautsprecher. Die Säulen funktionieren gleich wie bei den Gondelbahnen auch und verfügen jeweils über einen Alarmknopf, eine Gegensprechanlage und einen Nothalt-Taster. Die Lautsprechen können manuell angewählt werden und auch automatische Durchsagen machen, wenn sich jemand zu lange im erweiterten Ausstiegsbereich aufhält.
Und was ist jetzt daran KI? Ganz richtig, noch gar nichts.
Insgesamt sind 9 Kameras angebracht, wovon aber nur 3 für die KI-Überwachung zuständig sind. Die restlichen Kameras ( 2 oben in der Station ) ermöglichen eine Gesamtübersicht über die Station.
Die Hauptarbeit haben als 3 KI-Kameras wo mit unterschiedlichsten Daten gefüttert wurden und so erkennen sollen ob eine Betriebssituation oder ein Vorfall normal sind oder ob eine Temporeduktion oder ein Anhalten der Anlage nötig sind. Erstaunlicherweise muss ich sagen, dass das System bis auf ein paar wenige kurze ( aber sicherheitstechnisch unbedeutende ) Verzögerung sehr gut auf Vorfälle reagiert und die Bahn immer rechtzeitig gestoppt hat. Was dass System ein bisschen weniger gut kann ist eine Situation zu erkennen wenn die Person noch in Bewegung ist, aber an und für sich klar ist, dass sie in 2 Sekunden im Schnee liegen wird. Das ist z.B der Fall wenn jemand schon sehr schräg steht oder wenn sich zwei Personen irgendwie über die Ski fahren. Es gibt auch Situationen wo die Kameras nicht beurteilen können ( Snowboards wo extrem tief runter hängen, Fussgänger wo vor dem Abstieg die Beine gerade ausstrecken und zuerst unterhalb der Sitzfläche nichts erkannt wird und es beim Ausstieg dann ausschaut wie etwas runterfalle ) wo das System unnötigerweise anhält. Man hat aber die Möglichkeit jeden einzelnen Nothalt nachträglich als Fehlalarm zu markieren und so dem System dabei helfen sich selber zu verbessern und zu lernen dass sowas keine Gefahrensituation ist.
Das Auro-System kann bei Bedarf von der Talstation aus mittels eines Knopfes, welcher dazu aber ständig gedrückt sein muss, für maximal eine Minute am Stück deaktiviert werden. Dies ist vor allem dazu da wenn externen Monteuren oder sonstigen für die Talfahrt berechtigten Personen sich via einer der SOS-Säulen anmelden diesen das Betreten des Abstiegsbereiches und Aufsitzen zu ermöglichen ohne dass die Bahn anhält.
Nach 2 Monaten, in welchen das System ausser bei ungünstigen Wetterverhältnissen immer aktiv war, fährt die Bahn seit vorletztem WE für 2.5 Stunden am Tag ohne dass jemand in der Bergstation anwesend ist. Es ist allerdings während dieser Zeit unten in der Werkstatt stets jemand bereit auszurücken falls erforderlich und kann zu Fuss in 3 Minuten auf Platz sein. Dies ist vor allem auch darum wichtig, weil auf der Bahn regelmässig auch verletzte Schneesportler im Rettungsschlitten transportiert werden müssen und der Pistendienst kann den Schlitten unmöglich alleine abladen.
Auro Sesselbahn / kleine Vorstellung des Systems
- Theo
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Re: Auro Sesselbahn / kleine Vorstellung des Systems
Klingt sehr interessant und ich bin gespannt wie sehr sich dieses System durchsetzen wird.
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Re: Auro Sesselbahn / kleine Vorstellung des Systems
In St.Moritz hatte letztens jemand auf dem Plateau Nair zwei Sessel vor mir einen Handschuh liegen gelassen, der dann kurz nach der Kurve den Abgrund heruntergefallen ist. Der Typ ist dann zur Bergstation zurück in der Erwartung, dass ihm dort jemand helfen könnte. Die KI ist dafür aber wohl nicht ausgelegt:-) Dürfte für ihn überraschend gewesen sein, dass oben niemand mehr da ist. Durch die verspiegelten Fenster fällt das auch nicht weiter auf.
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Re: Auro Sesselbahn / kleine Vorstellung des Systems
Sehr interessant, Danke für den Bericht! Bedingt durch deine guten Erklärungen hab ich nun aber ein paar Fragen.
Gibt es schon Erfahrungswerte bezüglich der taktilen Matten im Einfahrtsbereich der Bergstation bei nassem, schwerem Schnee? Wie schaut es mit möglichem Vogelflug bei den Lichtschranken aus, ich kenne ja doch einige Bahnen, wo gerne mal größere Vögel rum sind.
Was mich wundert, dass ausgerechnet die Station mit Bahnhof hier fernüberwacht wird. Falls ein Sessel schadbedingt ausgeschoben (z.B. Klemmkraftprüfung hat angesprochen) werden muss, ist wohl mit einer Verzögerung zu rechnen?
Glück Auf!
Dachstein
Was für mich durchaus ein Knackpunkt ist. Wie löst man diese Situation mit Pistenrettern, die alleine mit dem Akia unterwegs sind? Schwierig, wenn die Station nicht von wo anders mit betreut werden kann. Damit eignet sich das System definitiv nicht für jeden x-beliebigen Standort.Dies ist vor allem auch darum wichtig, weil auf der Bahn regelmäßig auch verletzte Schneesportler im Rettungsschlitten transportiert werden müssen und der Pistendienst kann den Schlitten unmöglich alleine abladen.
Gibt es schon Erfahrungswerte bezüglich der taktilen Matten im Einfahrtsbereich der Bergstation bei nassem, schwerem Schnee? Wie schaut es mit möglichem Vogelflug bei den Lichtschranken aus, ich kenne ja doch einige Bahnen, wo gerne mal größere Vögel rum sind.
Was mich wundert, dass ausgerechnet die Station mit Bahnhof hier fernüberwacht wird. Falls ein Sessel schadbedingt ausgeschoben (z.B. Klemmkraftprüfung hat angesprochen) werden muss, ist wohl mit einer Verzögerung zu rechnen?
Glück Auf!
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Re: Auro Sesselbahn / kleine Vorstellung des Systems
In der Zeit wo keiner da ist ist unten in der Werkstatt immer einer auf Pikett, aber klar eine gewisse Verzögerung wird es da geben wenn der kommen muss. Bei abgelegeneren Stationen sollte man das System schon nicht einbauen, auch wenn da weder Antrieb noch Garage sind.
Vogelflug war noch nie das Problem, für den Bartgeier ist die Station zu eng. Die anderen Vögel wo da rum sind sind eigentlich alle zu klein da mehr als eine der Reihen auslösen muss und wenn es dann mal eine Dohle durchpfeifft dann ist es dann halt so. Die Lawinenhunde wo teilweise unten bei der Hauptstation sind sollten allerdings nicht unseren Abstieg als Spielplatz benutzen. Bei Schneefall ( vor allem nass und mit etwas Wind ) wird man das Auro aus und die Station besetzt haben müssen weil die Lichtgitter dann doch zu stark verschmutzen.
Die Trittmatten waren bisher kein Problem, es wird aber da sicher der Tag kommen wo man ohne Auro und mit besetzter Station fahren muss weil man lieber öffnet als die ganze Station auszugraben. Der Schnee wo den Tag durch drauf kommt ist eigentlich gar nicht so arg und wenn der dann mal zu viel werden würde haben wir dann glaub ich vorher schon zu.
Interessanter sind dann halt eher Situationen wie von sheridan beschrieben. Es hat bei uns auch schon welche gegeben wo ein Teil ihrer Ausrüstung auf die Trittmatten verloren haben und die Dame wo das Snowboard holen musste versuchte zuerst über die Plastikrampe wieder hoch in die Zivilisation zu gelangen und das war dann halt doch zu glatt. Also manuelle Lautsprecherdurchsage und das dann halt gleich dreisprachig und wenn man Pech hat spricht der Gast was anderes.
Lustige Dinge werde ich glaube ich noch sehr oft sehen, aber ansonsten sind wir positiv überrascht wie gut es läuft. Unnötige Stops gibt es zwar schon auch, aber bei den anderen ist es ja letztendlich egal ob ein System oder ein Bediensteter die Anlage angehalten hat. Wenn sich da drei Skischulkinder hinlegen kann man ja sonst auch nicht einfach so weiter fahren, mit Personal wo wo helfen könnte die Knirpse wieder aufzustellen wäre man allerdings schneller wieder fahrbereit.
Vogelflug war noch nie das Problem, für den Bartgeier ist die Station zu eng. Die anderen Vögel wo da rum sind sind eigentlich alle zu klein da mehr als eine der Reihen auslösen muss und wenn es dann mal eine Dohle durchpfeifft dann ist es dann halt so. Die Lawinenhunde wo teilweise unten bei der Hauptstation sind sollten allerdings nicht unseren Abstieg als Spielplatz benutzen. Bei Schneefall ( vor allem nass und mit etwas Wind ) wird man das Auro aus und die Station besetzt haben müssen weil die Lichtgitter dann doch zu stark verschmutzen.
Die Trittmatten waren bisher kein Problem, es wird aber da sicher der Tag kommen wo man ohne Auro und mit besetzter Station fahren muss weil man lieber öffnet als die ganze Station auszugraben. Der Schnee wo den Tag durch drauf kommt ist eigentlich gar nicht so arg und wenn der dann mal zu viel werden würde haben wir dann glaub ich vorher schon zu.
Interessanter sind dann halt eher Situationen wie von sheridan beschrieben. Es hat bei uns auch schon welche gegeben wo ein Teil ihrer Ausrüstung auf die Trittmatten verloren haben und die Dame wo das Snowboard holen musste versuchte zuerst über die Plastikrampe wieder hoch in die Zivilisation zu gelangen und das war dann halt doch zu glatt. Also manuelle Lautsprecherdurchsage und das dann halt gleich dreisprachig und wenn man Pech hat spricht der Gast was anderes.
Lustige Dinge werde ich glaube ich noch sehr oft sehen, aber ansonsten sind wir positiv überrascht wie gut es läuft. Unnötige Stops gibt es zwar schon auch, aber bei den anderen ist es ja letztendlich egal ob ein System oder ein Bediensteter die Anlage angehalten hat. Wenn sich da drei Skischulkinder hinlegen kann man ja sonst auch nicht einfach so weiter fahren, mit Personal wo wo helfen könnte die Knirpse wieder aufzustellen wäre man allerdings schneller wieder fahrbereit.
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Re: Auro Sesselbahn / kleine Vorstellung des Systems
Danke für die Infos Theo.
Glück Auf!
Dachstein
Mit Hinblick auf eine mögliche ÖPNV Anwendung kann das dann aber auch wieder interessant werden. Klarerweise herrschen im Hochgebirge andere Wetterverhältnisse, aber wenn nun sagen wir gefrierender Nebel oder Eisregen es schafft, das System außer Gefecht zu setzen, muss man wiederum bauliche Maßnahmen setzen, um die Anlage am Laufen zu halten. Das treibt wiederum den Preis und die Stationsgröße bei einer EUB (korrekte Annahme?). Auf die zukünftigen Entwicklungen bin ich hier schon gespannt, letztlich sind wir hier ja erst in den ersten Zügen solcher Systeme.Bei Schneefall (vor allem nass und mit etwas Wind) wird man das Auro aus und die Station besetzt haben müssen weil die Lichtgitter dann doch zu stark verschmutzen.
Glück Auf!
Dachstein
