Martelltal - 5.8.2024 bis 11.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))

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Martin_D
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Martelltal - 5.8.2024 bis 11.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))

Beitrag von Martin_D »

05.08.2024 - Marteller Hütte

Dieses Jahr geht mein Sommerurlaub mal wieder ins Martelltal, das vom mittleren Vinschgau nach Südwesten abzweigt und bei der Zufallspitze in der zentralen Ortlergruppe endet. Am ersten Tag machte ich eine Rundtour über die Marteller Hütte. Der Aufstieg über den Weg 37 dauerte gut 2 1/2 Stunden. Zurück ging es über den Normalweg an der Zufallhütte vorbei. Noch profitiert das Landschaftsbild von dem schneereichen Winter. Die Gletscher sind noch zum größeren Teil schneebedeckt und es gibt noch Schneefelder in den höheren unvergletscherten Regionen. Das war in den letzten Jahren Anfang August nicht immer so. Insgesamt war es eine schöne Tour mit genau der richtigen Länge für den ersten Tag.
Dateianhänge
Tour auf der Karte
Tour auf der Karte
Zufallhütte und Madrtischtal mit Madritschspitze und Hinterer Schöntaufspitze
Zufallhütte und Madrtischtal mit Madritschspitze und Hinterer Schöntaufspitze
Zufallspitzen
Zufallspitzen
Wasserfall "Zufall". Die Zufallhütte und die Zufallspitze verdanken diesem Wasserfall ihren Namen.
Wasserfall "Zufall". Die Zufallhütte und die Zufallspitze verdanken diesem Wasserfall ihren Namen.
Bergkamm zwischen Martelltal und Laaser Tal. Die Gipfel sind alle zwischen 3300 m und 3500 m hoch.
Bergkamm zwischen Martelltal und Laaser Tal. Die Gipfel sind alle zwischen 3300 m und 3500 m hoch.
Madritschtal
Madritschtal
Höchster Gipfel im Bild ist die mittlere Pederspitze (3462 m, zweiter Gipfel von links)
Höchster Gipfel im Bild ist die mittlere Pederspitze (3462 m, zweiter Gipfel von links)
Madrtischspitze, Madritschjoch und Hintere Schöntaufspitze. Hinter diesem Bergkamm ist das Madritschskigebiet von Sulden
Madrtischspitze, Madritschjoch und Hintere Schöntaufspitze. Hinter diesem Bergkamm ist das Madritschskigebiet von Sulden
Nach einer Steilstufe erreicht man auf etwa 2550 Meter Höhe wieder flacheres Gelände
Nach einer Steilstufe erreicht man auf etwa 2550 Meter Höhe wieder flacheres Gelände
Der Bach, der von den Gletschern der Veniziaspitzen zu ein paar Bilder vorher gezeigten Wasserfall führt.
Der Bach, der von den Gletschern der Veniziaspitzen zu ein paar Bilder vorher gezeigten Wasserfall führt.
Suldenspitze und Königsspitze
Suldenspitze und Königsspitze
Der Hohe Ferner hat sich aus dieser Geländekammer fast vollständig zurückgezogen.
Der Hohe Ferner hat sich aus dieser Geländekammer fast vollständig zurückgezogen.
Ultenmarktferner und Veneziaspitzen
Ultenmarktferner und Veneziaspitzen
markanter Gipfel ohne Namen (zumindest in der Kompass-Karte ist er unbenannt)
markanter Gipfel ohne Namen (zumindest in der Kompass-Karte ist er unbenannt)
Ein Schneefeld auf 2600 Metern Höhe Anfang August war früher hier das normalste der Welt, heutzutage ist es eher die Ausnahme.
Ein Schneefeld auf 2600 Metern Höhe Anfang August war früher hier das normalste der Welt, heutzutage ist es eher die Ausnahme.
Marteller Hütte und Königsspitze
Marteller Hütte und Königsspitze
Königsspitze im Zoom
Königsspitze im Zoom
von den Zufallspitzen bis zur Königsspitze
von den Zufallspitzen bis zur Königsspitze
Zufallspitzen
Zufallspitzen
Marteller Hütte
Marteller Hütte
Zufallspitzen von der Marteller Hütte. In den 1980er Jahren war es von dort nur noch ein verhältnismäßig kurzer Spaziergang zur Gletscherzunge des Fürkeleferners, bei dem im unteren Teil schon größere Felsinseln aufgetaucht sind.
Zufallspitzen von der Marteller Hütte. In den 1980er Jahren war es von dort nur noch ein verhältnismäßig kurzer Spaziergang zur Gletscherzunge des Fürkeleferners, bei dem im unteren Teil schon größere Felsinseln aufgetaucht sind.
Fürkelescharte. Ob dieser Übergang ins Trentino (Tal von Pejo) inzwischen ohne Gletscherausrüstung möglich ist, kann man in diesem Bild nicht erkennen. Auch Steinschlag könnte in der Nähe der Scharte ein Thema sein.
Fürkelescharte. Ob dieser Übergang ins Trentino (Tal von Pejo) inzwischen ohne Gletscherausrüstung möglich ist, kann man in diesem Bild nicht erkennen. Auch Steinschlag könnte in der Nähe der Scharte ein Thema sein.
Blick auf dem Damm oberhalb der Zufallhütte
Blick auf dem Damm oberhalb der Zufallhütte
Wasserfall "Zufall" aus einer anderen Perspektive
Wasserfall "Zufall" aus einer anderen Perspektive
Bach in der Nähe des Damms
Bach in der Nähe des Damms
Wasserfall
Wasserfall
Ganz links die Vordere Rotspitze
Ganz links die Vordere Rotspitze
Der Damm wird zurzeit für 500.000 Euro saniert. Der Weg über dem Damm ist gesperrt. Es wurde eine Ausweichroute errichtet.
Der Damm wird zurzeit für 500.000 Euro saniert. Der Weg über dem Damm ist gesperrt. Es wurde eine Ausweichroute errichtet.
Wasserfall "Zufall" aus der Nähe der Zufallhütte aufgenommen, dahinter die Veneziaspitzen
Wasserfall "Zufall" aus der Nähe der Zufallhütte aufgenommen, dahinter die Veneziaspitzen
Zufallhütte und Veneziapsitzen
Zufallhütte und Veneziapsitzen
Weg zur Zufallhütte etwa 20 Minuten vom Parkplatz entfernt
Weg zur Zufallhütte etwa 20 Minuten vom Parkplatz entfernt
Zuletzt geändert von Martin_D am 15.08.2024, 23:48, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)

Beitrag von Martin_D »

Noch ein paar Gletschervergeichsbilder:
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Hoher Ferner 2005
Hoher Ferner 2005
Hoher Ferner 2009
Hoher Ferner 2009
Hoher Ferner 2015
Hoher Ferner 2015
Hoher Ferner 2024
Hoher Ferner 2024
Langenferner 2005 (Die Königsspitze war damals in Wolken eingehüllt)
Langenferner 2005 (Die Königsspitze war damals in Wolken eingehüllt)
Langenferner 2024
Langenferner 2024
Zufall- und Fürkeleferner 2005
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Zufall- und Fürkeleferner 2024
Zufall- und Fürkeleferner 2024
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)

Beitrag von DiggaTwigga »

Vielen Dank für die Berichte und auch Vergleichsbilder! Ich war 2021 auf dem Cevedale und der Vertainspitze, da hatten wir auch herrliche Blicke in das Martelltal.
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Marteller Hütte)

Beitrag von Martin_D »

06.08.2024 - Orgelspitze

Am nächsten Tag unternahm ich ein Tour auf die Orgelspitze (3305 m), die sich zwischen dem Vinschgau und dem Martelltal befindet. Sie wird manchmal auch Laaser Spitze genannt. Ausgangspunkt war der Parkplatz in der Nähe des Berggasthofs Stallwies auf 1950 m Höhe. Der Aufstiegsweg erfolgte mehr oder weniger direkt und meist steil nach oben. Die letzten 300 Höhenmeter geht es dabei recht mühsam durch Blockgelände. Hier muss man gut auf die Markierungen achten. Der Rückweg erfolgte nur am Anfang auf dem Aufstiegsweg, dann nahm ich die Variante durch das Schludertal. Die letzte halbe Stunde geht es dann auf dem Marteller Höhenweg nach Stallwies zurück. Für den Aufstieg brauchte ich etwa 4 Stunden 15 Minuten. Der Abstiegsweg dauerte ähnlich lange. Das Wetter war lange schön. Am Nachmittag kamen Wolken und die letzten 1 1/2 Stunden der Tour regnete es leicht, aber das war nicht weiter tragisch.
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Route auf der Karte
Route auf der Karte
Aufstiegsgelände auf etwa 2500 Metern Höhe
Aufstiegsgelände auf etwa 2500 Metern Höhe
Blick auf den Südkamm zwischen Lorchenspitze und Hintere Schranspitze. Über diesen Kamm verläuft die Grenze ins Trentino
Blick auf den Südkamm zwischen Lorchenspitze und Hintere Schranspitze. Über diesen Kamm verläuft die Grenze ins Trentino
Zoom zur Hinteren Rotspizte und Hinteren Schranspitze mit dem Gramsenferner
Zoom zur Hinteren Rotspizte und Hinteren Schranspitze mit dem Gramsenferner
Links die Zufrittspitze
Links die Zufrittspitze
Durch dieses Gelände führt der Aufstieg im oberen Bereich
Durch dieses Gelände führt der Aufstieg im oberen Bereich
Blick auf Teile des Laaser Ferners. dahinter ragen Ortler, Monte Zebru und Königspitze etwas hervor
Blick auf Teile des Laaser Ferners. dahinter ragen Ortler, Monte Zebru und Königspitze etwas hervor
Zufallspitzen
Zufallspitzen
Gruppe der Veneziaspitzen
Gruppe der Veneziaspitzen
Gipfelkreuz
Gipfelkreuz
Jennwand, dahinter der Vinschgau
Jennwand, dahinter der Vinschgau
Blick Richtung Schlanders, das 2600 Meter tiefer liegt.
Blick Richtung Schlanders, das 2600 Meter tiefer liegt.
Hasenöhrl
Hasenöhrl
Schluderspitze
Schluderspitze
oberes Schludertal. Durch dieses Gelände erfolgte der Abstieg
oberes Schludertal. Durch dieses Gelände erfolgte der Abstieg
Blick vom Schludertal auf die gegenüberliegende Seite des Martelltals
Blick vom Schludertal auf die gegenüberliegende Seite des Martelltals
Blick zurück zur Orgelspitze
Blick zurück zur Orgelspitze
Schludertal knapp oberhalb des Marteller Höhenweges
Schludertal knapp oberhalb des Marteller Höhenweges
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Orgelspitze)

Beitrag von icedtea »

Das ist schon absolut gehobenes Bergerlebnis, dass weit weg ist von dem, was ich schaffe👍

Vom Stausee zum Gelben See war für mich schon upper Limit; daher großen Respekt. Das Vinschgau mit Seitentälern und seinen Höhenunterschieden auf beiden Seiten (weswegen es dort ja auch so trocken ist) fasziniert mich seit meinem ersten Urlaub dort in 2007.
Bitte weiter mehr davon Martin_D😉😎
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis ? (aktuell: Orgelspitze)

Beitrag von Martin_D »

08.08.2024 - Rundtour Lyfital - Pedertal

Am Tag nach der Tour auf die Orgelspitze hatte ich Magen-Darm-Probleme und musste einen Nulltag einlegen. Am Tag darauf fuhr ich wieder zum Parkplatz im Talschluss an der Enzianhütte. Ich ging erst mal zur Lyfialm. Auf dem Spazierweg dorthin fühlte ich mich noch geschwächt und machte zweimal eine Pause. Nach dem Mittagessen auf der Lifyalm fühlte ich mich deutlich stärker und machte dann doch noch eine respektable Rundtour über Lyfital, Pedertal und zurück zur Enzianhütte. Der höchste Punkt von etwa 2600 Metern wird dabei beim Weg vom Lyfital zum Pedertal in der Nähe des Pederköpfls erreicht. Die reine Gehzeit für diese Tour beträgt zwischen 4 1/2 und 5 Stunden.
Dateianhänge
Wegstrecke
Wegstrecke
Lyfialm, dahinter die Berge auf der anderen Talseite des Martelltalas
Lyfialm, dahinter die Berge auf der anderen Talseite des Martelltalas
Lyfital. In der Mitte ist der Lyfiknott. Er ist ungefähr 2850 Meter hoch und ein schönes Ziel für Leute, die sich ganz großen Gipfeltouren mit deutlich über 1000 Höhenmetern nicht zutrauern.
Lyfital. In der Mitte ist der Lyfiknott. Er ist ungefähr 2850 Meter hoch und ein schönes Ziel für Leute, die sich ganz großen Gipfeltouren mit deutlich über 1000 Höhenmetern nicht zutrauern.
Der markanteste Gipfel ist links der Bildmitte die Sälentspitze
Der markanteste Gipfel ist links der Bildmitte die Sälentspitze
Zufrittspitze.
Zufrittspitze.
Lyfispitze. Dort war ich vor 5 Jahren. Links davor ist der Lyfiknott
Lyfispitze. Dort war ich vor 5 Jahren. Links davor ist der Lyfiknott
Zufallspitzen
Zufallspitzen
Veneziaspitzen
Veneziaspitzen
Die Zufrittspitze ist auf ihrer Westseite inzwischen weitgehend gleischerfrei
Die Zufrittspitze ist auf ihrer Westseite inzwischen weitgehend gleischerfrei
Zufallspitzen
Zufallspitzen
Auf diesem Grasrücken geht es von dort in 1 bis 1 1/2 Stunden zur Kalvanwand. Wer noch nie einen Dreitausender bestiegen hat, dem könnte man diesen Berg empfehlen.
Auf diesem Grasrücken geht es von dort in 1 bis 1 1/2 Stunden zur Kalvanwand. Wer noch nie einen Dreitausender bestiegen hat, dem könnte man diesen Berg empfehlen.
Hinteres Pedertal
Hinteres Pedertal
Komfotabler Rastplatz auf 2600 Metern Höhe
Komfotabler Rastplatz auf 2600 Metern Höhe
Blick hinab ins vordere Pedertal
Blick hinab ins vordere Pedertal
Vorderes Pedertal und Veneziaspitzen
Vorderes Pedertal und Veneziaspitzen
Hinteres Pedertal mit Plattenspitze, Schildspitze und Mittlerer Pederspitze. Alle Gipfel sind über 3400 Meter hoch und vergleichsweise einfach zu besteigen.
Hinteres Pedertal mit Plattenspitze, Schildspitze und Mittlerer Pederspitze. Alle Gipfel sind über 3400 Meter hoch und vergleichsweise einfach zu besteigen.
Hier zweigt nach rechts ein neuer Weg ab, der auf mehr oder weniger konstant 2400 Metern Höhe ins Madritschtal überführt. Ein Ziel für den nächsten Urlaub im Martelltal
Hier zweigt nach rechts ein neuer Weg ab, der auf mehr oder weniger konstant 2400 Metern Höhe ins Madritschtal überführt. Ein Ziel für den nächsten Urlaub im Martelltal
Bach im Pedertal
Bach im Pedertal
Pedertal
Pedertal
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 11.8.2024 (aktuell: Rundtour Lyfital-Pedertal)

Beitrag von Martin_D »

9.08.2024 - Gelbsee

Wegen des günstigen Wetters habe ich meinen Urlaub noch mal um zwei Tage verlängert. Allerdings musste ich das Quartier wechseln. Im Martelltal selbst habe ich nichts passendes gefunden, dafür n Morter am Eingang des Martelltals. Von dort fuhr ich am Freitag bis ans Ende des Zufrittsees am Parkplatz in der Nähe des Gasthofs Zum See auf 1860 Metrn Höhe. Ich lief am Südostufer des Zufrittsees entlang und verpasste zunächst die Abzweigung des Weges ins Zufritttal. Ich ging erst deutlich weiter vorne am See in die Höhe und machte dabei einen Umweg von etwa einer halben Stunde. Die Tour endete in gut 2700 Metern Höhe am Gelbsee im Moränengelände. Insgesamt war ich 5 1/2 bis 6 Stunden unterwegs (Die Pausen nicht mitgerechnet.).
Dateianhänge
Wegstrecke
Wegstrecke
Am Zufritt-Stausee
Am Zufritt-Stausee
Zufallsspitzen vom See aus
Zufallsspitzen vom See aus
Hier habe ich die Abzweigung nach oben schon verpasst.
Hier habe ich die Abzweigung nach oben schon verpasst.
Inwzischen bin ich deutlich weiter oben auf 2200 Metern Höhe an der Waldgrenze. Der Weg geht links den Hang entlang nach oben. Der Gelbsee ist ein Stück weit hinter der Kante rechts der Bildmitte, hinter der die Weißbrunnspitze hervorragt.
Inwzischen bin ich deutlich weiter oben auf 2200 Metern Höhe an der Waldgrenze. Der Weg geht links den Hang entlang nach oben. Der Gelbsee ist ein Stück weit hinter der Kante rechts der Bildmitte, hinter der die Weißbrunnspitze hervorragt.
In der Nähe dieser kleinen Lache machte ich Brotzeit. Zu sehen ist die Lifyspitze rechts und mein Ziel für morgen, die Äußere Pederspitze weiter links.
In der Nähe dieser kleinen Lache machte ich Brotzeit. Zu sehen ist die Lifyspitze rechts und mein Ziel für morgen, die Äußere Pederspitze weiter links.
Blick zurück
Blick zurück
Lyfispitze
Lyfispitze
am Gelbsee
am Gelbsee
Oben in Geröllgelände gibt es noch ein paar Schneefelder
Oben in Geröllgelände gibt es noch ein paar Schneefelder
Weißbrunnspitze in der Bildmitte. Die Schafe waren ziemlich frech und leckten die Griffe meiner Wanderstöcke ab.
Weißbrunnspitze in der Bildmitte. Die Schafe waren ziemlich frech und leckten die Griffe meiner Wanderstöcke ab.
Orgelspitze. Zu sehen ist das Gelände, durch das der Weg bei meiner Besteigung vor drei Tagen auf den obersten 500 Höhenmetern führte.
Orgelspitze. Zu sehen ist das Gelände, durch das der Weg bei meiner Besteigung vor drei Tagen auf den obersten 500 Höhenmetern führte.
Rosimtal und Lyfital mit der Lyfispitze in der Bildmitte
Rosimtal und Lyfital mit der Lyfispitze in der Bildmitte
Hier ist noch ein kleiner Gletscher übriggebliegen
Hier ist noch ein kleiner Gletscher übriggebliegen
Königsspitze im Zoom
Königsspitze im Zoom
unterwegs nach unten
unterwegs nach unten
Blick zurück nach oben
Blick zurück nach oben
Zufallspitzen
Zufallspitzen
Weißbrunnspitze
Weißbrunnspitze
allmählich komme ich wieder in die Nähe des Sees
allmählich komme ich wieder in die Nähe des Sees
Hier die verpasste Abzweigung. Die Schilder sind auch ungünstig platziert, wenn man von der anderen Seite kommt.
Hier die verpasste Abzweigung. Die Schilder sind auch ungünstig platziert, wenn man von der anderen Seite kommt.
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 11.8.2024 (aktuell: Gelbsee)

Beitrag von icedtea »

Da war ich vor zwei Jahren 👍😎
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 11.8.2024 (aktuell: Gelbsee)

Beitrag von Martin_D »

0.08.2024 - Äußere Pederspitze (3406 m)

Am letzten Urlaubstag wollte ich nochmal eine große Tour auf einen Dreitausender machen. Es sollte die Äußere Pederspitze werden. Leider habe ich den Gipfel nicht ganz erreicht. 50 Höhenmeter unter dem Gipfel kehre ich um, da mir der weitere Anstieg zu heikel war. Die ersten gut 1 1/2 Stunden Aufstieg erfolgten auf dem Abstiegsweg von vorgestern bei meiner Lyfital-Pedertal-Runde. Dann geht es noch weitere 250 Höhenmeter entlang des markierten Weges zur Schildspitze. Auf 2750 Metern Höhe muss man diesen Weg verlassen und weiter im an sich gut begehbaren Gelände teils in Serpentinen nach oben gehen, bis man auf 3330 Metern Höhe der Kamm zwischen Mittlerer und Äußerer Pederspitze erreicht wird. Von da an geht es mehr oder weniger entlang des Grates in leichter Blockkletterei weiter, bis ich zu der Stelle kam, an der ich umkehrte. Bis dahin war ich gut 4 1/2 Stunden unterwegs. Beim Abstieg orientierte ich mich mehr an Steinmännern, doch war diese Variante weiter westlich nicht besser als die Aufstiegsvariante.

Vor 24 Jahren im Jahr 2000 war ich schon einmal auf dem Gipfel. Nun stellt sich die Frage, warum ich damals zum Gipfel kam und dieses Mal nicht. Es gibt drei mögliche Erklärungen:
(1) Vielleicht war ich damals mutiger unterwegs
(2) Möglicherweise habe ich eine bessere Route genommen (eventuell weiter vom Grat weg auf der Marteller Seite kommt man vielleicht an der Felsstelle vorbei)
(3) Vielleicht ist dort in den letzten 24 Jahren mal etwa abgebrochen und die Stelle ist jetzt dadurch anders als vor 24 Jahren.

Damit ist die Wanderwoche im Martelltal beendet. Es ist ein wunderschönes Tal zum Bergwandern. Die Landschaft profitiert davon, dass es dort kein Skigebiet gibt. Leider ist der Gletscherrückgang der vergangenen Jahre nicht zu übersehen.
Dateianhänge
Hier erkennt man, dass ich zwar am Grat, aber nicht auf dem Gipfel war.
Hier erkennt man, dass ich zwar am Grat, aber nicht auf dem Gipfel war.
Nach einer dreiviertel Stunde Aufstieg erreicht man die Baumgrenze und hat einen Blick zu den Veneziaspitzen, wenn man sich umdreht.
Nach einer dreiviertel Stunde Aufstieg erreicht man die Baumgrenze und hat einen Blick zu den Veneziaspitzen, wenn man sich umdreht.
gleiche Stelle bergaufwärts. Die Äußere Pederspitze ist rechts außerhalb des Bildes
gleiche Stelle bergaufwärts. Die Äußere Pederspitze ist rechts außerhalb des Bildes
Links der Bildmitte die Plattenspitze (3420 m) , auf der ich 1997 und 2015 war.
Links der Bildmitte die Plattenspitze (3420 m) , auf der ich 1997 und 2015 war.
Blick talaufwärts
Blick talaufwärts
Blick auf den Kamm zwischen Sälentspitze und Hinterer Schranspitze
Blick auf den Kamm zwischen Sälentspitze und Hinterer Schranspitze
Nun wird das Gelände steiler. Etwa an dieser Stelle verlasse ich den Weg von vorgestern.
Nun wird das Gelände steiler. Etwa an dieser Stelle verlasse ich den Weg von vorgestern.
Hier ist die Äußere Pederspitze rechts kanpp zu sehen. Die Nase links vom Gipfel war die Umkehrstelle.
Hier ist die Äußere Pederspitze rechts kanpp zu sehen. Die Nase links vom Gipfel war die Umkehrstelle.
Blick zu den Veneziaspitzen
Blick zu den Veneziaspitzen
Kurz vor der Ankunft am Grat. Ich kraxelte noch im Blockgelände bis zu der dunklen Stelle, Dort war es mir dann zu anspruchsvoll. Nach der Nase wäre das Gelände wieder flacher und vermutlich unproblematisch gewesen, wie man am vorletzten Bild sehen kann.
Kurz vor der Ankunft am Grat. Ich kraxelte noch im Blockgelände bis zu der dunklen Stelle, Dort war es mir dann zu anspruchsvoll. Nach der Nase wäre das Gelände wieder flacher und vermutlich unproblematisch gewesen, wie man am vorletzten Bild sehen kann.
Blick auf den Laaser Ferner, Vertainspitze und Hoher Angelus
Blick auf den Laaser Ferner, Vertainspitze und Hoher Angelus
Die mittlere Pederspitze ist mit 3462 Metern noch etwas höher. Dort war ich 2005. Da ich etwas spät dran war (Frühstück gab es in Morter erst um 8.00 Uhr, beim Einkaufen der Brotzeit in einem kleinen Supermarkt im Martelltal musste ich etwas anstehen) entschied ich mich, die Äußere Pederpsitze statt der Mittleren Pederspitze anzupeilen. Links davon Königsspitze, Monte Zebru und Ortler.
Die mittlere Pederspitze ist mit 3462 Metern noch etwas höher. Dort war ich 2005. Da ich etwas spät dran war (Frühstück gab es in Morter erst um 8.00 Uhr, beim Einkaufen der Brotzeit in einem kleinen Supermarkt im Martelltal musste ich etwas anstehen) entschied ich mich, die Äußere Pederpsitze statt der Mittleren Pederspitze anzupeilen. Links davon Königsspitze, Monte Zebru und Ortler.
Königsspitze
Königsspitze
Blick nach Norden über den Vinschgau hinweg zur Weißkugel
Blick nach Norden über den Vinschgau hinweg zur Weißkugel
Similaun und Hintere Schwärze
Similaun und Hintere Schwärze
Cevedale und Zufallspitze
Cevedale und Zufallspitze
Veneziaspitzen
Veneziaspitzen
Mittlere Pederspitze
Mittlere Pederspitze
Veneziaspitzen
Veneziaspitzen
Das Bild zeigt gut das Gelände, durch das man sich einen Weg suchen muss
Das Bild zeigt gut das Gelände, durch das man sich einen Weg suchen muss
Die Veneziaspitzen hat man auf dem Großteil des Abstiegs immer im Blick.
Die Veneziaspitzen hat man auf dem Großteil des Abstiegs immer im Blick.
Vordere Rotspitze
Vordere Rotspitze
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 11.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))

Beitrag von Thueringer.Wald »

Schöne Tour, die du dir da zum Schluss rausgesucht hast.
Schon erstaunlich wie hoch man dort kommt, ohne allzu anspruchsvolle Strecken zu überwinden.
Schade, dass es mit dem Gipfelsturm nicht mehr geklappt hat. Aber manchmal ist es eben doch besser, vorher abzubrechen.
Martin_D
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Re: Martelltal - 5.8.2024 bis 11.8.2024 (aktuell: Äußere Pederspitze (3406 m))

Beitrag von Martin_D »

Noch ein Gletschervergleich: Die Bilder zeigen die Veneziaspitzen von der gegenüberliegenden Talseite aus dem Pedertal. Die Perspektive ist bei den Bildern nicht exakt die gleiche. Aussagekräftig sind sie trotzdem.
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Veneziaspitzen 2005
Veneziaspitzen 2005
Veneziaspitzen 2015
Veneziaspitzen 2015
Veneziaspitzen 2024
Veneziaspitzen 2024
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