Seite 1 von 1

Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 06.03.2024, 14:20
von Frans
Valle d'Aosta in Italien bietet gleich zwei internationale Skigebiete. Natürlich hat hier nahezu jeder von Zermatt/Cervinia/Valtournenche gehört. Das man aber nicht nur auf Skipisten die Schweiz erreichen kann, sondern auch Frankreich, ist nicht jeder bewusst. Leider zwar nicht direkt über dem Mont-Blanc, aber dafür über dem Sankt Bernard. Moment, war das Gebiet nicht schon längst geschlossen? Jein, wir reden hier leider nicht über das berühmte Schweizer LSAP-Gebiet Super Saint Bernard, wo Vandalisten nach der Schliessung in 2010 schon längst Tal- und Bergstation ruiniert haben. Die Rede ist hier vom Skigebiet Espace San Bernardo, dass La Rosière in Frankreich mit La Thuile in Italien verbindet.

Während das LSAP-Gebiet Super Saint Bernard sich am Grosser Sankt Bernhard befindet, liegt Espace San Bernardo am Kleiner Sankt Bernhard. Und noch etwas macht dieses Skigebiet speziell: La Thuile in Italien liegt an der Nordseite vom Berg, fährt man nach Süden, kommt man in Frankreich, anstatt wie üblich umgekehrt mit Italien im Süden. Dazu ist La Rosière ein gepflegtes Bergdorf, ohne Bausünden wie die übliche Betonbauten in viele andere Französische Skigebiete. Bedeutend hübscher also, als das etwas verkommene La Thuile. Ausserdem bekommt man hier automatisch den internationalen Skipass für sensationelle 55 Euro... Es gibt nämlich kein nationalen Skipass für nur Italien oder Frankreich. Hier gilt entweder alles oder nichts zum absolut fairen Preis.

Am Wochenende von 17. Februar hatte ich Besuch von Mario aus Düsseldorf. Nach ein ausführliches Wetterstudium stellte sich heraus, dass das Wetter im Aostatal am besten werden sollte. Mario war noch nie in Italien oder Frankreich skifahren, ich kannte dafür Espace San Bernardo bereits aus 2019 und hatte sehr gute Erinnerungen, also fiel die Wahl auf dieses Skigebiet und machten uns auf dem Weg. Während im Wallis die Hotels für eine Nacht sehr teuer oder sehr rustikal waren, konnten wir im Aostatal für ein Schnäppchen eine komplett neue und moderne Ferienwohnung auf AirBnB in Leverogne ergattern.

Leider ist der Grosser Sankt Bernardtunnel kostenpflichtig. Zusammen mit dem Munt La Schera Tunnel nach Livigno eine absolute Ausnahme in der Schweiz, wo sonst (bis auf einige kleine Alperschliessungen) alles mit der Autobahnvignette abgegolten ist. Doch die Kosten lassen sich dank 10er oder 20er Karte (2 Jahre gültig / nicht Fahrzeug gebunden) extrem drücken. Und eine weitere Kostenfalle auf der Italienische Autobahn A5 kann dank Telepass bzw. Télépéage umgangen werden. Normalerweise zahlt man die A5 ab Aosta im Voraus bis zum Mont-Blanc bei Courmayeur. Wer früher abfährt, hat dann einfach Pech. Mit dem Telepass wird allerdings bei Morgex etwa die hälfte der Mautkosten zurückerstattet, bei Aosta-West sogar den ganzen Betrag. Die Autobahn-Umfahrung von Aosta ist somit für Telepass-Besitzer defacto Gratis, während Touris schön für 11,80€ pro Durchfahrt abgezockt werden. Sei schlau und besorge eine Mautbox für kleines Geld z.B. hier. Das lohnt sich wenn man mindestens alle 24 Monate einmal eine kostenpflichtige Autobahn oder Parkhaus mit Mautbox besucht. Ach ja, und wer dachte das Tempolimit von 110 km/h auf der A5 hat etwas zu bedeuten... ...glaubt wohl auch noch an Märchen. Da herrscht reine Anarchie. :lol:
Unsere Ferienwohnung in Leverogne.
Unsere Ferienwohnung in Leverogne.
Mario und ich stehen in Leverogne pünktlich auf und versuchen aus dem betonharte Brot, welche wir am Vorabend in Aosta gekauft haben, Frühstück zu machen. Das dauert, wir konnten aber theoretisch noch pünktlich losfahren. Bis zur Verzweigung in Pré-Saint-Didier geht es gut vorwärts, doch dann erwartet uns Stau auf der SS26 nach La Thuile hoch... Wir befürchten schlimmes. Vor dem ersten Tunnel war eine Baustelle und dann ein Car, dass nur sehr schwierig die Kehren nehmen konnte. Überholen keine Chance. Mit rund 20 Minuten Verspätung treffen wir in La Thuile ein. An der Kreuzung wo es Rechts zur Talstation geht, vergesse ich Rechts ab zu biegen. Ich kannte La Thuile aus 2019 dummerweise nur vom Weg zum damaligen Hotel und die örtliche Beschilderung ist chaotisch, klein und vieeeel zu detailreich um daraus die richtige Einfahrt zu finden. Über eine Brücke im Dorf sahen wir, dass die Strasse zur Talstation voll mit stauenden Autos stand. Ein ganz fürchterlicher Vorgeschmack kommt in uns hoch. Dummerweise haben wir die Skipässe zuhause schon gekauft.

Im oberen Dorfteil versuchen wir ein Parkplatz nahe der Piste zu finden. Leider war aber alles schon entweder voll, Privat, oder viel zu weit laufen. Weitere 20 Min wurden im Sand gesetzt. Am Ende konnten wir nichts anderes machen, als unten im Stau uns geduldig an zu schliessen. Auf der Franzione Entreves - der Weg zur Talstation - ging es kaum Vorwärts. Vergib uns, dass wir dann im Auto auch mal fluchen mussten. Was soll das alles doch bloss? Ist hier soviel los?! Im Kopf sehe ich die schön präparierte Pisten auf unsere ersten Abfahrt schon komplett verbuckelt und uns auch am Lift ewig anstehen. Nach wiederum etwa 20 min erreichen wir endlich der mittlerweile volle Parkplatz an der Talstation. Aber was macht jedes Auto mit Italienisches Kontrollschild vor uns? Mit dem Parkwächter diskutieren ob nicht doch noch ein Platz frei ist. Es blieb aber jedes Mal beim Nein mit der Aufforderung: "Weiter fahren!" Und Schwupps war der 'Stau' nach dem (gebührenpflichtigen) Hauptparkplatz ins Nichts aufgelöst. Dafür standen hunderte Meter lang Autos am Strassenrand kreuz und quer parkiert. Halteverbot, ausserhalb Parkflächen, auf dem Trottoir... alles egal. In Italien wird einfach ohne Rücksicht parkiert. Wir fahren weiter bis zur ersten richtigen freien Parkplatz, der "Parcheggio comunale", direkt gegenüber von einen verfallenen Fabrikanlage "La Laveria". Dort hatte es noch mächtig Platz.
WhatsApp Image 2024-02-19 at 16.24.19.jpeg
Nach einen Fussmarsch von 800 m - und eine gesamte Verspätung von etwa 1:15 Std - erreichten wir dann endlich die Talstation. Wir entschieden uns für den 4-KSB "Bosco Express" anstatt EUB. Vor dem Lift war ein Chaos, aber nicht mit wartende Personen vor dem Lift. So konnten wir uns durch die Menschenmassen hindurch zur Lifteinstieg manövrieren. Es war kurz noch spannend ob mein SwissPass auch die Aufladung mit ein regulären Skidata-Nummer ins Ausland mitmacht, aber in der Tat war das gar kein Thema. Und schon sassen wir in der etwas unbequeme Sessel nach oben.
6-KSB Bosco Express
6-KSB Bosco Express
Es konnte nicht ausbleiben, dass wir für die zweite Sektion 4-KSB (Chalets Express) ein wenig anstehen mussten. Aber mit 5 min soweit noch okay. Oben angekommen konnte ich sehen, dass immerhin die fixe Lifte unbesetzte Sessel hatten. Zum Glück also nicht überall anstehen. Mario und ich entschieden uns zunächst ein wenig runter zu fahren, um zur nächsten KSB zu kommen.
Bergstation 6-KSB Chalets Express
Bergstation 6-KSB Chalets Express
Ausblick über den Hauptberg von La Thuile mit unzählige Lift- und Pistenvarianten.
Ausblick über den Hauptberg von La Thuile mit unzählige Lift- und Pistenvarianten.
Das war nicht unbedingt die beste Wahl. Vor dem 4-KSB Chaz Dura Express, welche übrigens ein Zwischenein- und ausstieg besitzt die aktuell geschlossen war, stand eine ordentliche Schlange. Während wir warteten viel der eine nach der andere Skifahrer kurz vor der Warteschlange auf dem Hintern. Etwas amüsant zum anschauen. Die meisten Skifahrer scheinen hier wohl nicht viel können mit zu bringen. Doch der Gedanke, dass wir wohl besser die fixe 3-SB La Combe und Chaz Dura hatten nehmen sollen, verschwand sobald wir in der 4-KSB sassen. Das ging vieeeel schneller als die zwei lahme Krücken. Anstehen hat sich also gelohnt. Und wir wussten zum diesen Zeitpunkt noch nichtmal, dass es schon die letzte Warteschlange des Tages war.

Oben entschieden wir zunächst nach Frankreich zu fahren. Bis jetzt waren wir nahezu nur Lift gefahren und wollten endlich mal Meter machen. Mario vertraute blindelings meine Ortskenntnisse aus 2019. Zunächst fahren wir den fixen 4er "Belvedere" und anschliessend eine lange flache aber lässige blaue Abfahrt, wo sich unterwegs auch die Staatsgrenze befindet. Grad erst in Frankreich angekommen, und schon wird man mit eine fixe 3er Krücke von Gimar Montaz Mautino begrüsst. Doch man darf sich durch die alte 3-SB nicht täuschen lassen: Der Französische Teil vom Gebiet ist erheblich moderner und hat Dank viele 6-KSB Anlagen auch eine höhere Kapazität. Ausserdem weisst ein Banner darauf hin, dass auch für die 3-SB bereits eine 6-KSB als Ersatzbahn geplant wurde.
Blaue Abfahrt "Faisan", mit 3-SB Belvedere im Hintergrund.
Blaue Abfahrt "Faisan", mit 3-SB Belvedere im Hintergrund.
3-SB Belvedere von Gimar Montaz Mautino.
3-SB Belvedere von Gimar Montaz Mautino.
Auf dem "Fort de la Redoute" (2390 m) angekommen lachen uns diverse sehr "lecker" aussehende Carvingpisten uns an...
IMG_2238.jpeg
...und werden auf dem roten "Traversette" auch nicht enttäuscht. Geil! :D

Da an der 6-KSB "Fort" eine kurze Schlange stand, fuhren wir weiter zum 6-KSB "Moules", welche in zwei Etappen auf dem Mont Valaisan (2800 m) führt. Der höchste Punkt im Skigebiet.
IMG_2241.jpeg
Zwei Sektionen sind hier ein wenig Overkill. Eine hat auch gereicht, das umsteigen wäre mir bei Wiederholungsfahrten etwas nervig. Nett ist allerdings, dass man hier beide Lifte durch Bartholet aus der Schweiz hat errichten lassen. Dazu fühlt man sich mit "Mont Valaisan" ohnehin schon fast wie in der Schweiz. 8-) Auch erwähnenswert ist, dass alle Lifte schön mit 5 m/s laufen, und nicht wie teilweise in der Schweiz und besonders Österreich üblich, auf Sparflamme.
Talstation der zweite Sektion zum Mont Valaisan.
Talstation der zweite Sektion zum Mont Valaisan.
Das Panorama oben auf dem Mont Valaisan ist bombastisch. Natürlich mit direkten Blick auf dem Mont-Blanc (4805 m), das Dach der Alpen. In andere Richting aber auch bis nach Les Arcs, La Plagne und L3V!
Panoramablick zum Col du Petit St-Bernard und Mont Blanc.
Panoramablick zum Col du Petit St-Bernard und Mont Blanc.
IMG_2254.jpeg
Die Piste "2800" runter ist etwas eisig, aber nett. Es schlängelt sich ein weg herunter, daher leider keine echte Carvingpiste. Dazu auch nicht unbedingt so breit. Nun ist hier nicht viel los, aber sonst scheint mir der Liftkapazität viel zu hoch, im Vergleich zur Pistenkapazität. Es gibt nur diese eine Variante. Nur im unteren Bereich wo die Piste "Combe" heisst, hat es kurz zwei Varianten. Wir fahren aber über "Galinette" und Verbindungspiste "Lauzes" weiter zum 6-KSB "Plan du Repos". Eine moderne Poma-Anlage.
Abfahrt "2800"
Abfahrt "2800"
Blick zum 6-KSB Fort im Hintergrund, und weiter zum Mont Valaisan.
Blick zum 6-KSB Fort im Hintergrund, und weiter zum Mont Valaisan.
Bergstation 6-KSB Plan du Repos
Bergstation 6-KSB Plan du Repos
IMG_2264.jpeg
Wir wagen uns auf der rote "Marmottes" Piste hinunter in Richtung Ortsteil "Les Eucherts" und machen an der Skihütte "Le Plan du Repos" halt für ein Kaffee. Die Hütte macht einen netten Eindruck. Leider nur Kartezahlung ab 10€, aber da wir kein Euro in Bar dabei hatten, dürften wir ausnahmsweise trotzdem mit Karte zahlen.
Schön aufgeweichte "Marmottes" Piste mit herrlichen Ausblick!
Schön aufgeweichte "Marmottes" Piste mit herrlichen Ausblick!
Skihütte Le Plan du Repos
Skihütte Le Plan du Repos
Nach eine kleine Pause fahren wir weiter runter, um mit der 6-KSB "Eucherts" wieder hoch zu fahren. Wiederum eine Poma-Anlage, was sonst auch in Frankreich. Keine Hauben, dafür bequeme Polster. Hauben sind bei solch ein Wetter sowieso nicht nötig. Direkt nebenan steht eine 4-SB von LST, nur für Anfänger im unteren Bereich der Eucherts Piste. Brandneu gebaut in 2023, als Ersatz für eine klassische Poma-Stangenschlepper. Krass.
Talstation 6-KSB Eucherts
Talstation 6-KSB Eucherts
Talstation der neue 4-SB Dahu von LST.
Talstation der neue 4-SB Dahu von LST.
An der 6-KSB "Eucherts" fahren wir alle mögliche Varianten. Allesgesamt traumhafte Pisten zum Carven, wäre da der Schnee nicht langsam schon sehr aufgeweicht. Da Mario meine Pistenski leiht, geniesse ich die Abfahrten mit meine breite Nordica El Capo latten. Was soll ich sagen... für weiche Pisten ein Genuss! :D
IMG_2279.jpeg
Sehr schön ist auch die erweiterte Abfahrt "Roc Noir" in Kombination mit "Marmottes", welche unten an einer alten 3er Krücke von Montaz Mautino endet. Dort ist es gefühlt schon Frühling. So konnten wir auch der lahme Fahrt mit der "Petit Bois" Sessel geniessen...
Talstation 3-SB Petit Bois
Talstation 3-SB Petit Bois
Untypisch für Frankreich: Keine hässliche Betonblocks, sondern hübsche Alpenhäuser.
Untypisch für Frankreich: Keine hässliche Betonblocks, sondern hübsche Alpenhäuser.
Blick zum 6-KSB Eucherts
Blick zum 6-KSB Eucherts
...welche über der Ortsteil "Les Eucherts" führt.

Nachdem wir nochmals mit der 6-KSB "Eucherts" hoch gefahen sind, entscheiden wir uns einmal nach "La Rosière" hinunter zu fahren. Es wartete die beste Abfahrt des Tages auf uns. Zwar weich, aber überhaupt noch nicht verbuckelt und perfekt für schöne Schwünge. Dazu auf der Piste kaum was los. Wiederum ein wahrer Genuss!
WhatsApp Image 2024-02-19 at 16.24.21.jpeg
Unterwegs hat man Ausblick hinunter nach Bourg-Saint-Maurice, wo ich in 2019 am Ostersonntag mit Graubündenfan für einen Tag ins Skigebeit von Les Arcs und La Plagne (Paradiski) gestartet bin. Das ist übrigens sehr weit und lästig aus der Deutschschweiz zu erreichen. La Thuile ist Dank der Sankt Bernardtunnel schon viel einfacher.
Eine wahnsinne Carvingtraum!
Eine wahnsinne Carvingtraum!
La Rosière
La Rosière
Da der Abfahrt "Fontaine Froide" runter nach Ecudets auf 1190 m leider gesperrt war, lassen wir uns diesen Abstecher aussen vor. Mario fragt sich immer noch, wie es überhaupt wieder zurück nach Italien geht und mag langsam den Rückweg antreten. Also fahren wir mit dem 6-KSB "Roches Noires" wieder hoch und arbeiten uns langsam wieder zurück.
IMG_2295.jpeg
Besonders hier in Frankreich sind die Pisten sehr gut ausgeschildert. Aber auch auf der Italienische Seite passt die Beschilderung gut, sodass man sich eigentlich nie verirren muss.
IMG_2296.jpeg
Die Abfahrt "Bouquetin" als Verbindung nach Italien war leider nicht schön zu fahren. Teils buckelig, und dazwischen eisig. Aber wir kommen selbstverständlich gut an der laaaaaange KSSL Stangenschlepper "Bellecombe I + II" an, welche uns zurück nach Italien führen wird. Wir mussten kurz warten, da eine der beiden KSSL Anlagen ein technisches Problem mit dem kuppeln hatte.
Talstation KSSL Bellecombe I + II
Talstation KSSL Bellecombe I + II
Rückblick, mit ein glücklicher Mario.
Rückblick, mit ein glücklicher Mario.
IMG_2307.jpeg
Sieht nach Poma aus, ist aber Montaz Mautino. Der Hersteller war ursprünglich befreundet mit Pomagalski, drum sind die Lifte nahezu identisch.

Der Stangenschlepper ist 1770 m lang, läuft aber schön zügig. Wie man es von einer KSSL auch erwartet. Es könnte theoretisch aber noch ein bisschen schneller gehen... ;)
WhatsApp Image 2024-02-19 at 16.24.20.jpeg
Hinter der Bergstation wartet die Staatsgrenze mit obligatorischen Selfie.
IMG_2312.jpeg
Wir fahren hinunter über Piste 22 zur 4-KSB "Piccolo San Bernardo Express" von Leitner, der auf der Passhöhe der kleine Sankt Bernardpass liegt. Zusammen mit dem "Fourcolaz Express" nebenan, die einzigste Sesselbahn im Gebiet mit Hauben. Und ja, ihr habt richtig gelesen, in Italien haben Pisten wieder eine Nummer anstatt einen Namen. So merkt man sofort, dass man wieder in ein anderes Land ski fährt.

Oben schauen wir wo wir Mittagessen wollen. Die "Roxi Bar" hat auf Google sehr gute Bewertungen. Also fahren wir die inzwischen verbuckelte schwarze 23, samt blaue 26 hinunter zur Hütte. Dort ist leider sowohl innen als draussen alles voll. Schade. Bleibt uns nichts anderes übrig als weiter runter nach La Thuile zu fahren.
Abfahrt zur Roxi Bar.
Abfahrt zur Roxi Bar.
Pistenbeschilderung auf Italienischer Seite.
Pistenbeschilderung auf Italienischer Seite.
Unterwegs werden wir schon von eine "Restaurant" Fahne und Skitöff fahrer begrüsst, der uns kurz ein paar Höhenmeter hinauf zum Hotel-Restaurant "Re delle Alpi" bringt. Wir waren am späten Nachmittag gegen 15:00 Uhr nur froh, endlich was zu essen zu bekommen. Sofort wurden wir zu einem freien Tisch auf der sonnige Terasse begleitet. "Da zahle ich gerne auch etwas mehr" sagte ich noch zu Mario lachend, nicht wissende, dass wir hier bald so richtig abgezockt werden. :lol:
IMG_2318.jpeg
Schnell wurde es schon Kalt auf dem windigen Balkon, und die Bedienung liess auch einmal lange auf sich warten. Also gingen wir rein. Nach eine weile kamen dann endlich die Menukarten. Unsere Bedienung war freundlich, doch alle andere bedientesten fühlten sich so gar nicht für uns verantwortlich. Und voll war das Restaurant auch nicht. Mario entschied sich für eine Lasagne und ich für ein Tortellini auf Aostataler Art. Dazu jeder ein Coke Zero. Diese wurde zunächst lauwarm in einer 0,3l Dose serviert. Ob das 4-Sterne und 4,2 auf Google Wert ist?! Naja... Immerhin bekam man Eis dazu angeboten.

Und nach lange warten, kam dann auch endlich unseres essen... Euhhhh... naja, vier Tortellini teilchen. Autsch.
IMG_2322.jpeg
Geschmeckt hat uns das essen allemal, aber satt waren wir noch lange nicht. Die Preise waren aber entsprechend. Als wir die Rechnung präsentiert bekamen, worauf wir wiederum lange warten mussten, der Schock: 54 Euro für ein bisschen Lassagne, noch weniger Tortellini und zwei lauwarme Dosen Coke Zero. Ein Witz. Trinkgeld war selbstverständlich kein Thema. Das Hotel mit Spa uzw. mag gut sein, aber wir konnten die 4,2 Sterne auf Google wirklich nicht nachvollziehen. Zumindest werden hier Gäste für Mittagessen voll über dem Tisch gezogen. So unverschämt teuer ist nichtmal ein Mittagessen an der Piste in Zermatt! Vielleicht zahlt man dort etwas mehr, man wird dann aber auch wenigstens satt... und bekommt eine kalte Cola!
IMG_2323.jpeg
Enttäuscht und weiterhin hunrig fahren wir um zirka 16 Uhr hinunter nach La Thuile. Dabei folgt die rote Abfahrt 7 teilweise die Passstrecke, wo im Sommer Autos hoch und runter fahren. Es gibt aber auch immer wieder kurze Steilstücke dabei, kurz sogar Schwarz. Um diese Uhrzeit leider alles total verbuckelt.
Passtrasse runter nach La Thuile
Passtrasse runter nach La Thuile
Zurück in La Thuile. Einige Hotels und Ferienwohnungen liegen nahezu direkt an der Piste. Auch hier keine Betonblocks, dafür aber teils sehr alte Häuser.
Zurück in La Thuile. Einige Hotels und Ferienwohnungen liegen nahezu direkt an der Piste. Auch hier keine Betonblocks, dafür aber teils sehr alte Häuser.
IMG_2327.jpeg
Schlusshang für heute. Zumindest für Mario. Ich entschied mich noch einmal mit der 4-KSB "Bosco Express" und "Chalet Express" hoch zu fahren. Oben hab ich mich einmal verirrt und nahm die fixe Krücke "Chaz Dura". Zum Glück dürfte ich nochmal hoch.
Letzte Bergfahrt mit der 6-KSB Bosco Express.
Letzte Bergfahrt mit der 6-KSB Bosco Express.
Letztes Bild vor der lange Abfahrt über Piste 18 und 6 nach La Thuile. Von oben gesehen rechts aussen rum.
Letztes Bild vor der lange Abfahrt über Piste 18 und 6 nach La Thuile. Von oben gesehen rechts aussen rum.
Oben nahm ich an einem Stück der ganz lange Abfahrt über Piste 18 und 6 - an der Talstation der "Arnouvaz" Lift vorbei - zurück nach La Thuile. Daran hatte ich aus 2019 noch so gute Erinnerungen, als ich mit Thorben hier im Skigebiet war. Während die 18 noch gut in Schuss war, war Piste 6 komplett verbuckelt. Mit brennende Beine kam ich unten an. :mrgreen:
Ein erfolgreicher Skitag geht zuende.
Ein erfolgreicher Skitag geht zuende.
Fazit
Es war ein toller und gelungener Skitag, trotz miserabelen Anfang. Hätte man in La Thuile einfach ein gutes Parkhaus gebaut, wäre die ganze Stausituation vielleicht schon gar nicht vorhanden. Ausserdem würde es die Italiener gut tun, wenn sie nicht mit Parkwächter rumdiskutieren, sondern direkt den nächsten freien Parkplatz ansteuern. Vielleicht erwarte ich aber auch ein wenig zuviel. Richtig mies wurde es mir noch einmal kurz, als wir nach dem Skitag aussen rum durchs Dorf zurück fuhren. So hätten wir am morgen doch nicht im Stau zum Parkplatz anschliessen müssen! :cry: Das ist eben das Schicksal, wenn man vor Ort unbekannt ist und dieses Skigebiet im Forum undokumentiert. Nutzt also euren Vorteil aus unseren Fehlern. ;)

Sobald wir oben am Berg waren, konnten wir dennoch herrlich skifahren. Besonders im französischen Teil vom Skigebiet. Die gute Erinnerungen aus 2019 wurden zum Glück nicht zerstört, aber das nächste Mal komme ich hier wieder ausserhalb der Italienische Ferienzeit. Das Skigebiet bietet absolut herrliche und abwechslungsreiche Abfahrten. Von Hellblau bis Dunkelschwarz und von Kurz bis Lang ist alles dabei. Wir hatten den ganzen Tag kein Steinkontakt, alle Pisten hatten genügend Schnee. Ich kann es nur weiterempfehlen! Achte an den Wochenenden bloss auf die Parkplatzsuche. ;)

Auf dem Rückweg wurden wir nochmal einmal daran erinnert, dass auch auf Nord-Italienische Strassen teilweise totale Gesetzlosigkeit gilt. Auf der A5, welche westlich von Aosta nahezu durchgehend durch Tunnel verläuft, fuhr ich schon 20-30 km/h über dem Limit, als ich mehrfach durch Lieferwagen und Sportautos mit hoher Geschwindigkeit überholt wurde. Einmal kam sogar eine Baustelle mit Tempo 60 km/h, wo ich einfach durch ein Lieferwagen mit Lichthupe weggedrängelt wurde und diese mit satte 160 km/h durch die Baustelle knatterte, im Tunnelbereich! Also, so wird in Südtirol-Trentino doch auch noch kein Auto gefahren... Im Aostatal gelten scheinbar keine Gesetze. :roll:

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 06.03.2024, 15:15
von seilreiter
Toller Bericht, Tolles Gebiet, Danke!

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 06.03.2024, 19:46
von sheridan
Danke für den Bericht, ich hätte auch mal wieder Lust, dort vorbeischauen. Die 10er Karte für den Tunnel habe ich schon, das mit dem Telepass ist auch noch ein guter Tipp. Das letzte mal war ich an einem Samstag im März dort und habe auch am Parkplatz vor der Talstation geparkt ("Piazza del mercato"). An viel Stau kann ich mich nicht erinnern, aber der Parkplatz war für italienische Verhältnisse recht teuer.

Italien und Tempolimits .. è così ..

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 06.03.2024, 22:22
von mafikS
Man das ist mal was Neues für mich dank Dir!

Schön das es Dir wieder gut geht und das Du zu zweit fährst

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 07.03.2024, 15:34
von Frans
Gern geschehen! :)
sheridan hat geschrieben: 06.03.2024, 19:46Das letzte mal war ich an einem Samstag im März dort und habe auch am Parkplatz vor der Talstation geparkt ("Piazza del mercato"). An viel Stau kann ich mich nicht erinnern, aber der Parkplatz war für italienische Verhältnisse recht teuer.
Gut zu wissen! Wir waren natürlich jetzt in der Hauptsaison an einem Samstag da. Anderseits ist der Samstag auch ein klassischen "Bettenwechseltag", das führt besonders in Frankreich oft zu etwas ruhigere Pisten. Jedenfalls war unsere Gemeindeparkplatz Gratis. Aber lieber hätte ich natürlich etwas bezahlt und dafür pünktlich gewesen.

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 07.03.2024, 21:47
von téléski
Frans hat geschrieben: 06.03.2024, 14:20 Auf dem Rückweg wurden wir nochmal einmal daran erinnert, dass auch auf Nord-Italienische Strassen teilweise totale Gesetzlosigkeit gilt. Auf der A5, welche westlich von Aosta nahezu durchgehend durch Tunnel verläuft, fuhr ich schon 20-30 km/h über dem Limit, als ich mehrfach durch Lieferwagen und Sportautos mit hoher Geschwindigkeit überholt wurde. Einmal kam sogar eine Baustelle mit Tempo 60 km/h, wo ich einfach durch ein Lieferwagen mit Lichthupe weggedrängelt wurde und diese mit satte 160 km/h durch die Baustelle knatterte, im Tunnelbereich! Also, so wird in Südtirol-Trentino doch auch noch kein Auto gefahren... Im Aostatal gelten scheinbar keine Gesetze. :roll:
Hat Salvini seine Gesetzesänderung eigentlich durchbekommen, durch die eine deutliche Erhöhung der Bußgelder geplant war?

Ich war letztes Jahr in der Toskana unterwegs. Auf einer Autobahnbaustelle (Brücke) war Tempo 30. Dachte die grillen mich, wenn ich jetzt langsam mache. Aber es blieb tatsächlich ruhig, auch wenn ich eine lange Schlange hinter mir hatte.

Auf einer Fahrt von Mailand nach Barcelona aktuell krasse Unterschiede: in Frankreich fast schon entspannt, in Italien und Spanien eher wilder Westen (aber auch Deutsche und Schweizer mit teils unrühmlichen Verhalten). Gerade in Italien frage ich mich immer wieder: warum? Es wird „viel“ kontrolliert (im Vergleich zu anderen Ländern), die Bußgelder und Strafen sind recht hoch, aber geändert hat sich bisher wenig bis nichts.

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 07.03.2024, 22:27
von mafikS
Um zu versuchen zu verstehen , kann ich evtl. helfen:



Besonders hilft es ab 4min 10 sec bis zum Ende...

Viel Spass

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 08.03.2024, 07:24
von Frans
Amüsante Szene! :lol:
téléski hat geschrieben: 07.03.2024, 21:47Gerade in Italien frage ich mich immer wieder: warum? Es wird „viel“ kontrolliert (im Vergleich zu anderen Ländern), die Bußgelder und Strafen sind recht hoch, aber geändert hat sich bisher wenig bis nichts.
Viel kontrolliert?! Aber nicht auf der Autobahn... Eigentlich nur Innerorts und auch da sind 99% der Radaranlagen nur Attrappen. Es wird in Italien nur mit viele Schilder geblufft bis zum geht nicht mehr. Neben Gesetzlosigkeit, habe ich auch feststellen müssen, dass eine Passstrecke mit Kehren auch nichts für Italiener ist, so komisch wie die da fahren. Ach ja, ich kann mich schon damit abfinden. :P Es war einfach sooo auffällig diesmal, dass es zum Bericht des Tages gehört hat.

Das sollte alles aber nicht davon abhalten mal dieses Skigebiet zu besuchen. Es lohnt sich wirklich. :) Zur Not kann man es ja auch von der Französische Seite ansteuern. Dafür ist dann die Anfahrt via Bourg-Saint-Maurice bedeutend mühsamer bzw. weiter. Statt einen Kombi-Ausflug mit Cervinia/Zermatt, Courmayeur, Monterosa, und Aosta-Pilla, kann man dennoch Espace San Bernardo auch mit Paradiski (Les Arcs / La Plagne), Val-d'Isère - Tignes, L3V und Sainte-Foy-Tarentaise kombinieren.

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 08.03.2024, 07:42
von sheridan
Mir fällt aber auch oft auf, dass die Tempolimits teilweise absurd niedrig sind. Z.B. ist auf der Schweizer Seite am grossen St Bernard mehrheitlich Tempo 80, auf der italienischen Seite gibt es schon ein paar 30/40/50-Stellen, wo man sich fragt, wieso man dort so schleichen soll. Dito am kleinen St Bernard, der durchgehend mit Tempo 50 auf der italienischen Seite beschildert ist.

Da kommt man irgendwie zum Schluss, dass die Limits niedriger angesetzt werden, weil sowieso jeder +20 fährt.

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 08.03.2024, 08:37
von Frans
sheridan hat geschrieben: 08.03.2024, 07:42 Mir fällt aber auch oft auf, dass die Tempolimits teilweise absurd niedrig sind. Z.B. ist auf der Schweizer Seite am grossen St Bernard mehrheitlich Tempo 80, auf der italienischen Seite gibt es schon ein paar 30/40/50-Stellen, wo man sich fragt, wieso man dort so schleichen soll. Dito am kleinen St Bernard, der durchgehend mit Tempo 50 auf der italienischen Seite beschildert ist.
Genau, das fällt mir da auch jedes Mal auf. Da fährt nahezu jeder zu schnell, besonders auch Fahrer mit Schweizer Kontrollschild die gefühlt wie wilde Tiere im Käfig in Italien endlich losgelassen werden. :lol: Ich nehme zugegeben ausserorts die Beschilderung auch nicht so ernst und fahre auch so +20, was dort mehr oder weniger der Durchschnitt ist. Es gibt dann trotzdem welche, die einem rasant überholen.

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 08.03.2024, 10:12
von ski-chrigel
Danke für den spannenden, ausführlichen und amüsanten Bericht.

Kleiner Insider noch: Beep, beep, beep… Level 6? Nie! ;-) Habs trotzdem verstanden :lol:

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 08.03.2024, 16:12
von Frans
Nur drei Grammatikfehler? Das nehme ich mal als Kompliment! :)

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 08.03.2024, 16:35
von ski-chrigel
Beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep beeep… ;-)

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 08.03.2024, 16:43
von téléski
mafikS hat geschrieben: 07.03.2024, 22:27 Um zu versuchen zu verstehen , kann ich evtl. helfen:
Freude am Fahren äh Sterben?
Frans hat geschrieben: 08.03.2024, 07:24 Viel kontrolliert?! Aber nicht auf der Autobahn...
Zumindest in Europa ist man ganz vorne dabei:
https://de.statista.com/statistik/daten ... ang%20vier.

Bin heute erst von Nizza nach Chiasso gefahren, wenige Blitzer waren das nicht.

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 08.03.2024, 16:49
von Frans
téléski hat geschrieben: 08.03.2024, 16:43 Zumindest in Europa ist man ganz vorne dabei:
https://de.statista.com/statistik/daten ... ang%20vier.
Da müssen dann ganz klar die unzählige Attrappen mit dabei sein. :lol:

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 09.03.2024, 14:51
von mafikS
Nun gibt es aus Italien auch keine Fotos mehr nach Hause...
Wg. Datenschutz.... :lol:

https://www.tagesschau.de/ausland/itali ... s-100.html

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 09.03.2024, 17:09
von ski-chrigel
Ah super, dann kann man mit seiner inkognito-Zweitliebe bedenkenlos zu schnell fahren ;-)

Re: Espace San Bernardo | 17.02.2024 | Lässiger Skitag nach Horror Parkplatzsuche

Verfasst: 09.03.2024, 17:37
von téléski
Frans hat geschrieben: 08.03.2024, 16:49 Da müssen dann ganz klar die unzählige Attrappen mit dabei sein. :lol:
Wenn der Bericht bzgl. der Zahlen von Codacons stimmt, dass die zwanzig größten? Städte 2022 fast 76 Mio. durch ihre Blitzer eingenommen haben, steige ich auch ins Geschäft mit Attrappen ein. :lol: