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Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 05.03.2024, 08:05
von ski-chrigel
Auf Anregungen eröffne ich das hier mal. Es geht um die Trennung (und Wiedervereinigung?) der Bergbahnen Wildhaus und Toggenburg Bergbahnen.
Aus diesem Topic:
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Ski-Tom hat geschrieben: 05.03.2024, 07:50
ski-chrigel hat geschrieben: 03.03.2024, 13:06
Und alleine schon wegen diesem kindischen Getue der beiden Bergbahnen meide ich das Toggenburg. Solange die nicht einen gemeinsamen Weg finden, ist das einfach nicht unterstützungswürdig. Ich hoffe sehr, mindestens einer der beiden schafft es nicht.
Die Bergbahnen Wildhaus schlagen sich ja ganz gut und ich wünsche ihnen nichts schlechtes. Die versuchen wirklich ein gutes Familienangebot mit fairen Preisen zu bieten. Bei den Toggenburg Bergbahnen finde ich seit 2019 keinen Geschäftsbericht mehr, es handelt sich hier wohl um eine private Aktiengesellschaft oder ich bin zu dumm zum googlen.
Ich denke wir können das ja mal in einem passenderen Faden weiter diskutieren. Es hat mich nur gewundert, wieso ausgerechnet dieses Skigebiet explizit ausgeschlossen wurde.
Für mich ist das eine der ärgerlichsten, peinlichsten und tragischsten Entwicklungen in der Schweizer Bergbahnenwelt. Während vielerorts Verbünde und Verbindungen angestrebt und realisiert werden, trennt man hier, wegen einigen Sturköpfen, was zusammengehört.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 05.03.2024, 09:50
von Ski-Tom
Danke für die Eröffnung des Threads (hätte ich auch selber drauf kommen können).
Rein aus geographischer Sicht gehöre ich als fast schon Ostschweizer sicher zu denen die mehr unter diesem Streit leide als andere. Das Gebiet ist nur eine Stunde von uns und wäre, wenn es denn verbunden wäre das nächste Grossskigebiet für uns. Man kann ja streiten, was ein mittleres oder grosses Skigebiet ist, aber im Verbund und mit geöffneten Talabfahrten bietet es eben dann einiges mehr als z.B. Flumserberg oder Pizol, welche ich als mittlere Gebiete bezeichne. Ja und die Teilgebiete so wie sie sind, sind für mich auch nur mittlere Gebiete.
Der Pistenplan täuscht da etwas, denn das Toggenburg hat einiges an Höhenmeter.
Als ich gerade nach dem Geschäftsbericht der Toggenburg Bergbahnen AG suchte (Schon der Name ist arrogant, wenn es doch im Toggenburg noch einige andere Bergbahnen gibt), bin ich auf folgendes gestossen.
Die Bergbahnen Wildhaus hätten sich zu lange auf das lokale Abschöpfen von Poolumsätzen aus dem Tarifverbund ausgerichtet, kritisiert Eppenberger. «Es sind diese Fehlentwicklungen bei Investitionen und Gebietsgestaltung, die den Tarifverbund ad absurdum geführt haben». Mélanie Eppenberger zweifelt zudem daran, dass der Gast noch Gefallen an einer mit System geförderten Tempobolzerei finde. Dies könne sicher auch nicht im Interesse von Familien und «First Touchers» sein.
https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/berg ... -ld.994295 (27.10.2017)
Ich habe die "Trennung" ja damals mitverfolgt, aber im nachhinein kann man so eine Aussage nochmals besser einordnen.
Man kann gar nicht genug betonen wie fest diese Frau daneben liegt. Ich weiss nicht ob es Arroganz oder Inkompetenz ist, oder etwas von beiden, denn diese Attribute kommen gerne zusammen. Die Bergbahnen Wildhaus machen nun wirklich fast alles richtig was man sich als Familie so wünscht (das Thema EUB oder KSB als Zubringer mal ausgenommen). Ich kann das sehr gut beurteilen, denn mein Sohn hat in den letzten 3 Jahren dort das Skifahren gelernt.
Natürlich konnte die Frau Eppenberger 2017 noch nicht wissen, dass man in Wildhaus eine moderne 6 KSB welche hauptsächlich für Kinder zugeschnitten ist baut. Wovon, vielleicht hat sie es ja geahnt, und hatte damals schon Angst vor dem Erfolg. Das Kosten nutzen Verhältnis aus rein wirtschaftlicher Sicht wird bei der Freienalpbahn wahrscheinlich um einiges besser sein als bei der Stöfeli-Bahn.
Ich werte es auch als böswillige Unterstellung, dass auf dem Munggepfiff mehr gebolzt wird als am Stöfelihang -
Verzeihung - Simon Ammann-Piste oder Ruestelhang.
Nach all den Jahren mache ich mir ehrlich gesagt keine richtigen Hoffnungen mehr, dass es wieder einmal einen Verbund gibt. Da unser Junior nun auch grösser ist und die Schneelage in Wildhaus jedes Jahr schlechter ist, werden wir unsere Skiferien in Zukunft auch in grösseren und höheren Skigebieten verbringen. Für einen Tagesausflug würde ich aber schon wieder mal nach Wildhaus. Beim Chässerrugg bin ich mir nicht so sicher.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 05.03.2024, 10:27
von ski-chrigel
Zu Beginn des Streits lagen meine Sympathien auch eindeutig auf Wildhauser Seite und gegen Frau Epp. Nach einem längeren TV-Bericht musste ich meine Haltung dann aber revidieren und kam zur Ansicht, das es für einen Streit wie üblich zwei brauche. Die Wildhauser zeigten sich genauso stur, unsympathisch und uneinsichtig wie die anderen.
Für mich gibt es zwei Lösungen:
Entweder gibt es in den Unternehmensführungen einen Generationenwechsel, bei dem vernünftiger denkende Leute ans Ruder kommen, oder aber der wirtschaftliche Druck wird, wie bereits geschrieben, zumindest für eines der beiden Unternehmen so gross, dass es keinen anderen Ausweg mehr gibt, als zusammenzugehen. Das Beispiel Flims-Laax zeigte es vor vielen Jahren vor. Heute unvorstellbar, dass das mal getrennte Gebiete ohne gegenseitige Ticketanerkennung waren.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 05.03.2024, 11:32
von Ski-Tom
ski-chrigel hat geschrieben: 05.03.2024, 10:27
Zu Beginn des Streits lagen meine Sympathien auch eindeutig auf Wildhauser Seite und gegen Frau Epp. Nach einem längeren TV-Bericht musste ich meine Haltung dann aber revidieren und kam zur Ansicht, das es für einen Streit wie üblich zwei brauche. Die Wildhauser zeigten sich genauso stur, unsympathisch und uneinsichtig wie die anderen.
In Wildhaus gab es ja einen Wechsel
https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/togg ... duced=true
Ich weiss nicht ob dich auf Jakob Rhyner beziehst, da er im besagten langem Fernsehbericht auf mich einen sturen Eindruck gemacht hat nehme ich es an.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 05.03.2024, 11:46
von ski-chrigel
Ich habe jetzt nicht geschaut, aber ich meine, es war die Dok von Christoph Franzen auf SRF:
https://www.srf.ch/play/tv/reporter/vid ... c49caaf6fd
Und ja, das dürfte Jakob Rhyner gewesen sein. Schade, dass der Führungswechsel demnach auch keine Verbesserung bringt.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 05.03.2024, 13:50
von Ski-Tom
Kann ich nicht beurteilen, weil ich vom neuen Präsidenten weder was gehört noch gelesen habe. Und falls sich die Toggenburg Bergbahnen sich weigern zu verhandeln, würde ja eh nichts passieren.
Man liesst sowieso sehr wenig. Irgendwie scheint es, es haben sich alle mit der aktuellen Situation abgefunden.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 05.03.2024, 18:41
von Bolli
Also Wildhaus hat seine Niesche bestimmt gefunden.
Das Angebot und die Nachfrage für Familien scheinen zu stimmen. Ich denke die können gut alleine weitermachen.
War zumindest mein Eindruck bei den 2mal wo ich da war.
War tiptop für meine kleine Tochter zum fahren.
Wies "drüben" ist keine Ahnung.
Die Fernsehsendung hatte ich dazumals auch gesehen, die "Toggenburger Bergbahnen" waren schon extrem von sich selbst überzeugt und meinten sie seien was exklusives.
Die Wildhauser halt die typischen stuuren Bergler.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 05.03.2024, 20:01
von Theo
Die sind doch beide mittlerweile soweit voneinander entfernt dass sie selbst wenn sie durch einen dummen Zufall beide Mitglied im selben grösseren Tarifverbund würden noch immer die Verbindungspisten nicht wiedereröffnen würden.
Was mir da unter anderem auch nicht behagt sind die Argumente von Frau Eppenberger, denn diese will ihren Betrieb anscheinend nicht ums verrecken an seiner Leistung messen lassen so wie sie gegen das in diesem Geschäft einzig anwendbare Messsystem ( Frequenzen ) wettert.
Eine Lösung kann es in der jetzigen Konstellation nur von oben herab verordnet geben, nur muss dies Lösung fair sein. Ich glaube aber nicht an eine faire Lösung, dafür sind die Beziehungen nach oben von Frau Eppenberger schlicht zu gross. Das damalige Übernahmeangebot war angesicht des finanziellen Hintergrunds der TBB schlicht eine Frechheit, ja eigentlich eher ein versuchtes Wirtschaftsverbrechen.
Darum gibt es zwei mögliche Lösungen. Die TBB schlucken Wildhaus zu was für einem Preis auch immer oder Frau Eppenberger verliert die Lust am Bähnlerleben und macht so den Weg frei für eine wieder normale Zukunft.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 06.03.2024, 09:13
von Ski-Tom
Ich habe noch einiges darüber nachgedacht, wie man zu solchen Aussagen wie die von Frau Eppenberger kommen kann. Es ist mir so einiges eingefallen. Dann habe ich mich aber wieder auf
Hanlons Rasiermesser zurückbesonnen:
„Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend zu erklären ist“
Zum Thema selbst habe ich auch noch dieses Dokument gefunden:
https://www.protoggenburg.ch/images/pdf ... 9-5-20.pdf
Das ist der Rückzug des unverschämten Fusionsangebots. 2020 auf Grund des Baus der Freienalpbahn. Es bestätigt nochmals die bereits genannten Punkte:
Auf Wildhauser Seite scheint eine gewisse Sturheit und Verbitterung zu herrschen welche zu einer irrationalen Ablehnung führt.
Auf Seiten Chäserrugg fehlt es meiner Meinung nach einfach an Branchenkenntnis, die Eppenbergers verstehen wohl BWL sehr gut aber nicht die unterschiedlichen Bedürfnisse der Skifahrer (und Snowboarder).
Ich glaube nur das kann dazu führen, dass man zu so einer Fehleinschätzung kommen kann. Die Freienalpbahn hat keine Stararchitektur, aber dafür hat sie alles was die Skischulen brauchen. Dazu eine breite, einfache Piste mit massiver Beschneiung.
Was hat den der Chäserrugg dagegen für die Familien mit kleinen Kindern zu bieten? Ein Schlepper mit Kurzbügeln (Kinder bevorzugen Teller) und einen popeligen Zauberteppich. Die blauen Pisten in Alt St. Johann sind nur Verbindungspisten und für Anfänger völlig uninteressant. So schaut man vom Chäserrugg von oben herab auf den knapp 200 Meter tieferen Gamserrugg hinunter und versteht nicht, was man da eigentlich aufgegeben hat.
Ich schreibe jetzt etwas, was wahrscheinlich nicht alle gleich sehen: So lange die Leitung der Toggenburg Bergbahnen die Kunden der Bergbahnen Wildhaus nicht versteht, bin ich
gegen eine Fusion sondern nur für einen Skiverbund mit Verbindungspisten.
Der Grund dafür ist die Angst, dass die Leitung der neunen fusionierten Gesellschaft, das erfolgreiche Model der Bergbahnen Wildhaus zerstört und diesem Teil des Skigebiets seine "Luxusstrategie" aufzwingt.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 02.07.2024, 11:43
von SchiiEdi
Natürlich führen Fusionen, Übernahmen und Zusammenschlüsse zu einer kundenfreundlichen Einheitskarte.
Eine Alternative als ersten kleinen Schritt, bei welchem niemand etwas aufgeben muss, wäre die Aufnahme der Toggenburger Bergbahnen in den Meilenweiss Verbund anzustreben.
Das Ticket wäre damit für reine Toggenburgfahrer zwar teurer, aber es gäbe immerhin die Möglichkeit des Verbundes, und so würden die beiden AGs sehen, dass weder der eine noch der andere so schlimm ist wie gedacht
Plus das wirklich schöne Angebot an weiteren Gebieten im In- und Ausland.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 19.08.2025, 14:12
von hitparade
wundo.ch berichtet über eine Protestaktion von 1300 Personen für einen Kombi-Skipass:
https://www.wundo.ch/artikel/zwei-skige ... oggenburg/
Zusammenfassung:
Zwei Skigebiete – kein gemeinsames Ticket: Streit im Toggenburg geht weiter
Seit der Wintersaison 2019/20 sind die Skigebiete Unterwasser und Wildhaus getrennt. Wer beide nutzen will, muss zwei Tickets kaufen. Hintergrund: Wildhaus verlangte damals einen höheren Anteil am Ticketerlös, Unterwasser reagierte mit einem Übernahmeangebot. Eine Einigung kam nie zustande – seither rechnen beide Bahnen getrennt ab.
Protest auf dem Chäserrugg
- Eine Facebook-Gruppe mit 1300 Mitgliedern setzt sich für ein gemeinsames Ticket ein.
- Am Samstag trafen sich 15 Aktivisten auf dem Chäserrugg, um zu protestieren und Lösungen vorzuschlagen.
- Gefordert wird ein „Toggenburg-Kombi-Ticket“ mit Abrechnung nach realer Nutzung sowie die teilweise Wiedereröffnung der Verbindungspisten.
- Symbolisch wanderten die Teilnehmer über die alte Verbindungspiste vom Chäserrugg zur Gamsalp.
Vorgeschlagene Modelle
Die Gruppe schlägt drei mögliche Wege vor, inspiriert von anderen Skigebieten:
- Arosa–Lenzerheide: gemeinsames Ticket, getrennte Kassen, Einnahmenaufteilung dynamisch nach Nutzung.
- Andermatt–Sedrun–Disentis: neutrale Drittpartei übernimmt die Kosten für Verbindungs-Infrastruktur (z. B. Toggenburg Tourismus).
- Gstaad: Betriebe bleiben unabhängig, bieten aber gemeinsame Tickets & Marketing an („Getrennt fahren – gemeinsam verkaufen“).
Ziel der Aktivisten
- Keine Fusion, keine Übernahme, sondern eine konstruktive Zusammenarbeit ohne Verlierer.
- Die beiden Verbindungspisten sollen wieder geöffnet werden.
- Hoffnung ruht auf Bruno Fläcklin, dem neuen Präsidenten von Toggenburg Tourismus (kommt aus Lenzerheide, kennt Modell 1). Er hat angekündigt, eine Vermittlerrolle übernehmen zu wollen.
Reaktionen der Bergbahnen
Toggenburg Bergbahnen (TBB):
- Heben die hohen Kosten für Pistenpräparation hervor.
- Wollen ein gemeinsames Ticket nur im Rahmen einer Fusion der beiden Gesellschaften.
- Zum Protest: „Wenn sich Leute für unsere Anliegen einsetzen, freut uns das.“
Bergbahnen Wildhaus (BBW):
- Verwaltungsratspräsident Armin Rohner ist bis 24. August in den Ferien, gilt aber als gegen ein Kombi-Ticket eingestellt.
- Rohner betont gute Zusammenarbeit, sieht aber nur in einer Fusion eine Basis für ein gemeinsames Ticket.
Fazit
Die Bevölkerung und viele Skifahrer fordern vehement ein gemeinsames Ticket. Die Betreiber bleiben jedoch hart: Ein Kombi-Ticket ohne Fusion ist nicht vorgesehen. Die Hoffnung liegt nun auf Vermittlung durch Toggenburg Tourismus – und darauf, dass das „Chäserrugg-Manifest“ neuen Schwung in den festgefahrenen Streit bringt.
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 19.08.2025, 14:42
von Ski-Tom
Naja, wer will findet Wege, wer nicht will Gründe.
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 19.08.2025, 21:08
von ski-chrigel
Sturi Sieche. Strohblöd!
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 20.08.2025, 10:11
von seilreiter
Echt dämlich. Dann noch der feste Glauben, gegeneinander profitiert man mehr als miteinander...
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 20.08.2025, 14:21
von intermezzo
ski-chrigel hat geschrieben: 19.08.2025, 21:08
Sturi Sieche. Strohblöd!
In der Tat. Scheint recht viele Einzeller auf beiden Seiten zu haben dort...
@ski-chrigel:
Mir ist zu Ohren gekommen, dass unter den 15 Personen der Facebook-Gruppe, die auf der Wanderung unterwegs waren und welche sich die Forderung nach einer Verbindung der Skigebiete Unterwasser und Wildhaus auf die Fahne geschrieben haben, auch eine dir bestens bekannte Person aus der Gleitschirmszene mit dabei war;-)
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 20.08.2025, 14:53
von ski-chrigel
In den Worten eines Werbespots von vor über 20 Jahren: „Das muess i grad em Urs verzelle“
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 20.08.2025, 15:51
von intermezzo
ski-chrigel hat geschrieben: 20.08.2025, 14:53
In den Worten eines Werbespots von vor über 20 Jahren: „Das muess i grad em Urs verzelle“
So ist es.
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 22.08.2025, 11:09
von intermezzo
In der NZZ ist heute eine ganze Seite der Aktion vom letzten Wochenende gewidmet:
https://www.nzz.ch/schweiz/wegen-eines- ... ld.1898062
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 22.08.2025, 11:29
von Ski-Tom
hitparade hat geschrieben: 19.08.2025, 14:12
Bergbahnen Wildhaus (BBW):
- Verwaltungsratspräsident Armin Rohner ist bis 24. August in den Ferien, gilt aber als gegen ein Kombi-Ticket eingestellt.
- Rohner betont gute Zusammenarbeit, sieht aber nur in einer Fusion eine Basis für ein gemeinsames Ticket.
Ich glaube, deine Zusammenfassung ist an dieser Stelle falsch. Hier ein Zitat aus der NZZ:
Das zumindest schreibt der BBW-Verwaltungsratspräsident Armin Rohner im neuesten Geschäftsbericht. «Aber die TBB haben uns mitgeteilt, dass sie kein gemeinsames Ticket wünschen, jedoch jederzeit gesprächsbereit für eine Fusion wären.»
Die BBW wollen ein gemeinsames Ticket aber keine Fusion.
Die TBB wollen die Fusion und kein gemeinsames Ticket.
Wobei Fusion nur ein Euphemismus für Übernahme ist. Es ist die Übernahme was die Eppenbergers wollen.
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 22.08.2025, 13:29
von hitparade
Ski-Tom hat geschrieben: 22.08.2025, 11:29
hitparade hat geschrieben: 19.08.2025, 14:12
Bergbahnen Wildhaus (BBW):
- Verwaltungsratspräsident Armin Rohner ist bis 24. August in den Ferien, gilt aber als gegen ein Kombi-Ticket eingestellt.
- Rohner betont gute Zusammenarbeit, sieht aber nur in einer Fusion eine Basis für ein gemeinsames Ticket.
Wundo hat es so geschrieben:
Von den Bergbahnen Wildhaus AG hat Marc-Andrea Barandun, Leiter Marketing, festgehalten, dass das Thema gemeinsames Ticket ausschliesslich im Zuständigkeitsbereich von Verwaltungsratspräsident Armin Rohner liege. Dieser befinde sich jedoch bis zum 24. August in den Ferien und sei für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Es ist allerdings anzunehmen, dass sich Armin Rohners Position, wie sie vor einigen Tagen in dieser Zeitung zu lesen war, nicht verändert hat.
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 22.08.2025, 20:43
von Ski-Tom
Und wie war deine Meinung zu lesen? Ich habe dort kein Abo.
Re: Neues im Obertoggenburg
Verfasst: 08.09.2025, 16:28
von hitparade
Es tut sich was im Toggenburg. Toggenburg Tourismus hat folgendes zur Wiedereröffnung der Piste 13/14 an die Facebook-Gruppe geschrieben:
Die Ferienregion Toggenburg schafft über den Tourismus-Motor Bergbahnen sowie touristische Leuchttürme ein integrales Gästeerlebnis, das im Ökosystem Tourismus alle Leistungsträger gegenseitig stimuliert und einen Mehrwert für die gesamte Destination bringt.
Toggenburg Tourismus unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten die konstruktive Zusammenarbeit der Bergbahnen im Toggenburg sowie einen möglichen Fusionsprozess zwischen den Bergbahnen Wildhaus und den Toggenburg Bergbahnen.
Auf Basis unserer neuen Rolle als «Verstärker» der Leistungsträger-Aktivitäten sehen wir unsere Tätigkeit in den Bereichen Dialog, Impulsgebung/Projekte und Gästeinformation/Services. In diesen Bereichen arbeiten wir eng mit den beiden Bergbahnen zusammen und diskutieren mögliche Mehrwerte für die Destination.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 09.09.2025, 06:46
von hitparade
Medienmitteilung der Facebook-Gruppe:
Toggenburg, 8. September 2025
Wiederverbindung der Toggenburger Skigebiete offiziell auf der Agenda
Am 19. August 2025 hat der Vorstand von Toggenburg Tourismus das Anliegen der Facebook-Gruppe „Für eine neue Verbindung zwischen den Toggenburger Skigebieten" diskutiert. In einem offiziellen Antwortschreiben bestätigt Toggenburg Tourismus, dass die Wiederverbindung der Skigebiete Unterwasser und Wildhaus auf der strategischen Pendenzenliste bleibt und im Rahmen der neuen Rolle der Destination weiterhin aktiv begleitet wird.
Damit ist klar: Nach zehn Jahren engagierten Einsatzes unserer Gruppe ist die Diskussion über die Pisten 13 und 14 kein Tabuthema mehr, sondern fester Bestandteil der Tourismusstrategie im Toggenburg.
Toggenburg Tourismus betont, dass operative Entscheide bei den beiden Bergbahnen liegen.
Wir nehmen dies zur Kenntnis und sehen es als Chance: Nun sind die Bergbahnen am Zug.
Unsere Gruppe mit 1'281 Mitgliedem bekräftigt deshalb ihren Vorschlag eines Pilotwinters
2025/26:
- Wiedereröffnung der Pisten 13 & 14 bei ausreichender Schneelage
- Einführung eines gemeinsamen Toggenburg-Kombi-Tickets mit Abrechnung nach realer Nutzung
- Evaluation der Ergebnisse im Frühjahr 2026
Wir sind überzeugt, dass ein solcher Pilotversuch allen Beteiligten zugutekommt - den Gästen, den Bergbahnen, der Hotellerie und der ganzen Region.
Nach zehn Jahren sagen wir: Vergessen wir die Vergangenheit - fangen wir neu an.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 11.09.2025, 07:42
von hitparade
Heute in der Zeitung "Werdenberger & Obertoggenburger":
Gemeinsames Skigebiet bleibt auf Pendenzenliste
Zusammenfassung:
Im Toggenburg wird erneut über die Wiederverbindung der Skigebiete Unterwasser und Wildhaus diskutiert. Toggenburg Tourismus bestätigte, dass das Thema weiterhin auf der strategischen Pendenzenliste steht, auch wenn der eigentliche Entscheid bei den beiden Bergbahnen liegt. Für die Facebook-Gruppe „Für eine neue Verbindung“ ist dies ein wichtiger Erfolg, da die Idee nach zehn Jahren Einsatz nun als Teil der Tourismusstrategie anerkannt wird. Die Gruppe schlägt einen Pilotwinter 2025/26 vor, mit der temporären Öffnung der Pisten 13 und 14 sowie einem Kombiticket für beide Skigebiete. Die Ergebnisse sollen im Frühling 2026 ausgewertet werden, in der Hoffnung, dass alle Beteiligten – Gäste, Bergbahnen und Region – davon profitieren.
Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?
Verfasst: 26.10.2025, 02:50
von maximalski
Normalerweise macht man doch bei gemeinsamen Skipässen, so wie ich das gehört habe, doch einfach immer eine Abrechnung nach Piepsen der jeweiligen Skilifte, oder? Klar, manche sind Piepse sind mehr wert als andere, wobei man auch da eigentlich eine einheitliche Formel finden kann, wie Abrechnung nach Länge oder so.