Paternkofel Klettersteig | 17.08.2019 | Drei Zinnen und der Erste Weltkrieg
Verfasst: 18.02.2024, 21:23
Am 17. August 2019 machten wir uns auf den Weg, den Paternkofel (VIA FERRATA DE LUCA INNERKOFLER) zu erklimmen, einen geschichtsträchtigen Berg in den Sextner Dolomiten, der für seine Rolle im Ersten Weltkrieg bekannt ist. Unsere Tour begann früh am Morgen, wir starteten um 8 Uhr am Parkplatz nahe des Rifugio Auronzo.
Wir waren gerade noch rechtzeitig vor den größeren Menschenmassen dort, was uns sehr gelegen kam. Obwohl viele Besucher den Panoramaweg rund um die berühmten Drei Zinnen bevorzugen, war unser Ziel für den Tag der direkte Aufstieg auf den Paternkofel. Die Drei Zinnen und die Cadinigruppe verursachen hier wirklich einen enormen Andrang.
Leider hatten wir unseren GPS-Track verloren, da Runtastic bei der Umstellung auf Adidas die Daten gelöscht hatte. Ich habe die Tour erneut bei Komoot geplant.
Die historische Bedeutung des Berges wird einem vor Ort direkt noch bewusster: Im Ersten Weltkrieg war der Paternkofel heftig umkämpft, und die Überreste von Stellungen und Steiganlagen zeugen noch heute von dieser Zeit. Der berühmte Bergführer Sepp Innerkofler hat hier in unmittelbarer Gipfelnähe sein Leben gelassen.
Der Aufstieg begann mit einem eindrucksvollen Aufstieg durch die einen Stollen, ein Überbleibsel aus dem Krieg, das einen beklemmenden, aber auch faszinierenden Teil der Tour darstellte. Die absolute Dunkelheit in den Stollen machte eine Stirnlampe unerlässlich. Nach etwa 500 Metern, als das Tageslicht wieder erreicht wurde, begann der eigentliche Klettersteig. Zu unserer Linken führte ein Pfad über ein Geröllfeld zurück zur Drei-Zinnen-Hütte, doch wir folgten dem Weg hinauf zur Gamsscharte.
Vor uns gabelte sich der Weg: Links führte der Schartenweg weiter, wir entschieden uns für den rechten Pfad, der zum Gipfel des Paternkofel führte. Die folgende Passage, eine steile Stufe an der Felswand, stellte die größte Herausforderung dar (Schwierigkeit an einer Stelle: C), bevor der Weg in leichtere Kletterei überging. Der obere Abschnitt des Weges war nicht mehr gesichert war und auch nicht ausgesetzt. Vom Gipfel hat man ein beeindruckender Rundumblick. Die Drei Zinnen sind natürlich das direkte Panoramahighlight.
Der Abstieg erfolgte auf demselben Weg, wobei die steile Stufe diesmal von der anderen Seite her angegangen wurde, was den Andrang auf dem Klettersteig zumindest etwas entzerrte. Insgesamt ist das ein relativ einfacher Klettersteig, welcher durch die historischen Stellungen des 1. Weltkriegs und das geniale Panorama auf dem Gipfel sicherlich ein „Muss“ ist für Klettersteigfans.
Wir waren gerade noch rechtzeitig vor den größeren Menschenmassen dort, was uns sehr gelegen kam. Obwohl viele Besucher den Panoramaweg rund um die berühmten Drei Zinnen bevorzugen, war unser Ziel für den Tag der direkte Aufstieg auf den Paternkofel. Die Drei Zinnen und die Cadinigruppe verursachen hier wirklich einen enormen Andrang.
Leider hatten wir unseren GPS-Track verloren, da Runtastic bei der Umstellung auf Adidas die Daten gelöscht hatte. Ich habe die Tour erneut bei Komoot geplant.
Die historische Bedeutung des Berges wird einem vor Ort direkt noch bewusster: Im Ersten Weltkrieg war der Paternkofel heftig umkämpft, und die Überreste von Stellungen und Steiganlagen zeugen noch heute von dieser Zeit. Der berühmte Bergführer Sepp Innerkofler hat hier in unmittelbarer Gipfelnähe sein Leben gelassen.
Der Aufstieg begann mit einem eindrucksvollen Aufstieg durch die einen Stollen, ein Überbleibsel aus dem Krieg, das einen beklemmenden, aber auch faszinierenden Teil der Tour darstellte. Die absolute Dunkelheit in den Stollen machte eine Stirnlampe unerlässlich. Nach etwa 500 Metern, als das Tageslicht wieder erreicht wurde, begann der eigentliche Klettersteig. Zu unserer Linken führte ein Pfad über ein Geröllfeld zurück zur Drei-Zinnen-Hütte, doch wir folgten dem Weg hinauf zur Gamsscharte.
Vor uns gabelte sich der Weg: Links führte der Schartenweg weiter, wir entschieden uns für den rechten Pfad, der zum Gipfel des Paternkofel führte. Die folgende Passage, eine steile Stufe an der Felswand, stellte die größte Herausforderung dar (Schwierigkeit an einer Stelle: C), bevor der Weg in leichtere Kletterei überging. Der obere Abschnitt des Weges war nicht mehr gesichert war und auch nicht ausgesetzt. Vom Gipfel hat man ein beeindruckender Rundumblick. Die Drei Zinnen sind natürlich das direkte Panoramahighlight.
Der Abstieg erfolgte auf demselben Weg, wobei die steile Stufe diesmal von der anderen Seite her angegangen wurde, was den Andrang auf dem Klettersteig zumindest etwas entzerrte. Insgesamt ist das ein relativ einfacher Klettersteig, welcher durch die historischen Stellungen des 1. Weltkriegs und das geniale Panorama auf dem Gipfel sicherlich ein „Muss“ ist für Klettersteigfans.