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Kreischberg-Urlaub 3. bis 10. 2. 2024 ...inclusive Grebenzen und Turracher Höhe

Verfasst: 11.02.2024, 20:09
von CHRistian
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Mit meiner Frau und einer befreundeten Familie verbrachten wir unseren Urlaub in einem Hotel am Fuße des Kreischbergs. Den Kreischberg besuchen meine Frau und ich seit Jahren immer wieder. Meine Frau liebt die sanften Hänge im oberen Schigebietsteil. Für die Kinder der befreundeten Familie braucht es (noch) kein größeres Schigebiet. Und auch ich fühle mich am Kreischberg immer sehr wohl. Ich mag die Pistenvielfalt auf der Rosenkranzhöhe und die anspruchsvolle Talabfahrt.

Da wir sowohl am An- als auch am Abreisetag Schifahren waren, kamen wir auf insgesamt 8 Schitage in diesem Urlaub.

Wetter:
Es war für die Jahreszeit viel zu warm. Tagsüber gab es im Tal zweistellige Plus-Grade. Selbst am Berg schaffte es die Temperatur (zumindest tagsüber) nicht unter den Gefrierpunkt. Schön, dass wir die ersten sechs Tage strahlenden Sonnenschein hatten. Harmlose Wolken störten das Schivergnügen nicht. Lediglich auf der Rosenkranzhöhe wehte immer wieder stürmischer Wind. An den letzten beiden Tagen dominierten die Wolken. Am letzten Tag kam zeitweise auch leichter Niederschlag hinzu, der nur im Gipfelbereich als Schnee fiel.

Lift- und Pistenstatus:
Im Prinzip war alles geöffnet. Der Sturm auf der Rosenkranzhöhe sorgte immer wieder dafür, dass die DSB den Betrieb einstellen musste, und nur der parallele Schlepplift in Betrieb war. An einem Tag nahm auch die 6KSB Sixpack sturmbedingt den Betrieb verspätet auf.

Pistenzustand:
Frühjahresverhältnisse. Die am Morgen schön präparierten Pisten waren nur selten hart. Meist wurden sie rasch weich und zerfahren und an exponierten Stellen bildeten sich hohe Buckel.

Wartezeiten:
Die ganze Woche eigentlich meist zwischen 0 und 5 Minuten. Nur an unserem ersten Schitag, am Anreisesamstag, waren die Wartezeiten deutlich höher. An diesem Tag standen rund 50 Autobusse am Parkplatz bei der Talstation, da eine große österreichische Bank einen Aktionstag hatte.

Bilder:
Wir starten mit dem morgendlichen Blick vom Balkon unseres Hotelzimmers auf die Schipiste.
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Die Kreischberg-10er-Gondelbahn geht in zwei Sektionen vom Tal ins Schigebiet. Hier blicken wir in der zweiten Sektion Richtung Mittelstation.
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Die zweite 10er-Gondelbahn im Schigebiet ist die Riegleralmbahn.
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Ebendort.
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Etwas weiter westlich der Riegleralm-Gondel sind die parallel verlaufenden Sunshine-Schlepplifte.
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Piste Nr. 3 neben den Schleppliften.
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Östlich der Riegleralm-Gondel befinden sich die Lifte auf die Rosenkranzhöhe, dem höchsten Punkt des Schigebiets.
Als dieses Bild entstand, war der Sessellift wegen Sturm geschlossen.
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Kurz vor der Bergstation.
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Wir verlassen den Gipfel am Panoramaschiweg (Piste Nr. 6)
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An diesem Tag haben wir Glück. Die 6KSB war sturmbedingt gerade noch geschlossen. Doch genau in dem Moment, wo wir hinkommen, kann sie den Betrieb aufnehmen. So haben wir am späten Vormittag plötzlich eine fast frische Piste.
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Talstation der 6KSB Sixpack, die von Nordwesten auf den Kreischberg führt.
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Bergfahrt mit der 6KSB.
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Neben der Bergstation der Kreischberg-Gondelbahn befindet sich der Übungsschlepplift Kreischi.
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Auf zugehöriger Piste.
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Der angrenzende Wald ist der Dino-Wald. Man findet dort einige Plastik-Dinos.
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Bei manchen Dinos kommt mit Knopfdruck Rauch aus dem Maul.
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Begeben wir uns jetzt auf die anspruchsvolle Abfahrt ins Tal. Kurz bevor man Unten ankommt, passiert man die Bergstation der 4SB Schopfart.
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Bergfahrt mit der 4SB Schopfart.
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Am Dienstag Abend gab es die Möglichkeit, eine Pisteraupe von innen zu betrachten. Die Kinder der befreundeten Familie wollten sich das nicht entgehen lassen.
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Doch wir waren nicht nur am Kreischberg Schifahren. Die Nachbar-Schigebiete bieten Abwechslung.
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So waren meine Frau und ich in St. Lambrecht auf der Grebenzen Schifahren. (Unsere befreundete Familie wollte lieber auf die Turracher Höhe)

Lift- und Pistenstatus:
Außer dem Schlepplift Starnberg 1 war alles geöffnet. (Starnberg 1 wird erfahrungsgemäß nur dann in Betrieb genommen wenn die Gondel nicht fahren kann)

Wartezeiten:
0 bis 3 Minuten. Grundsätzlich deutlich weniger los, als am Kreischberg.

Pistenzustand:
Frühjahrsverhältnisse wie bereits oben beim Kreischberg beschrieben. Allerdings deutlich weniger Hügelbildung.

Bilder:
Erster Blick von der Talstation auf die Piste.
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Bergfahrt mit der 10EUB Grebenzehn. Sie ist erst in ihrer zweiten Saison.
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Blick zurück.
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Weiter oben. Nun ist auch das Stift St. Lambrecht zu erkennen.
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Weiterfahrt mit dem Grebenzen-Schlepplift zum Gipfel.
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Auf zugehöriger Piste.
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Von der anderen Seite geht es mit dem Dreiwiesenlift zum Gipfel.
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Bergfahrt mit dem Dreiwiesenlift.
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Vom Gipfel sieht man zum benachbarten Kreischberg. Hier im Bild: Die Bergstationen Riegleralm, Sunshine und Sixpack sowie die angrenzenden Pisten.
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Wechsel zum Schlepplift Starnberg 2.
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Die Sonne scheint auf diese schöne Schipiste.
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Noch voriges Jahr endete die Schipiste bei der Talstation des Schlepplift Starnberg 2. Seit heuer beginnt hier die neue Schipiste "Maria Schönanger"
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Auf der Piste "Maria Schönanger" im ersten (steilsten) Abschnitt.
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Bald erreicht man eine Spitzkehre. In meinem Rücken würde der Weg weiterführen zur Kirche Maria Schönanger. Eigentlich hätte ich mir erwartet, dass die Piste direkt an der Kirche vorbeiführt. So ist sie nicht zu sehen.
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Es folgt ein sehr flacher Ziehweg.
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Später wird er etwas steiler. Im Hintergrund ist wieder das Stift St. Lambrecht erkennbar.
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Und schon mündet man in die bisherige Talabfahrt.
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Bergfahrt mit der 4SB Grebenzen, die neben der 10EUB startet, aber nur den ersten Hang erschließt.
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Hier sehen wir die Bergstation der 4SB und daneben die Talstation des Schlepplift Starnberg 1, der nur noch im Bedarfsfall betrieben wird.
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Zuletzt zeige ich noch den Übungslift im Tal her. Bergfahrt mit dem Sonnenlift.
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Zugehörige Piste mit Blick nach St. Lambrecht.
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Wie oben bereits geschrieben, war unsere befreundete Familie an diesem Tag auf der Turracher Höhe. Sie war aber nicht nur an diesem Tag dort. Auch am darauf folgenden Tag besuchte sie dieses Schigebiet und diesmal mit mir.
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Lift- und Pistenstatus:
Mit Ausnahme von zwei Schiwegen war alles geöffnet.

Wartezeiten:
Nach der Ruhe auf der Grebenzen hatte ich auf der Turracher Höhe den Eindruck in einer völlig anderen Welt zu sein. Dabei war sicher nicht mehr los, als am Kreischberg. Eine längere Wartezeit (über 5 Minuten) hatte ich nur an der Kornockbahn.


Pistenzustand:
Frühjahresverhältnisse, wie oben beschrieben.

Bilder:
Hier muss ich gleich zu Beginn ein Geständnis ablegen. Ich habe die Landschaft der Turracher Höhe genossen und in mich eingesaugt und habe dabei völlig vergessen, dass ich sie auch mit dem Fotoapparat hätte einsaugen sollen. Ein paar Bilder habe ich dennoch gemacht.
Bergfahrt mit der Turrachbahn.
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Bergfahrt mit der Zirbenwaldbahn.
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Bergfahrt mit der Kornockbahn.
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Seitenblick aus der Kornockbahn.
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Bei der Schafalm.
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Als ich unter der Straße neben dem Maulwurflift zur Wildkopfbahn gefahren bin, war mir klar: Ich muss den neuen Lift fürs Forum dokumentieren. Ich muss Fotos machen.
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Bergfahrt mit der neuen Wildkopfbahn.
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In der Wildkopfbahn, wo die beiden Pisten ineinander münden.
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In jenem Abschnitt, der vom Vorgänger-Schlepplift nicht erschlossen wurde.
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Und dann habe ich aufs fotografieren schon wieder vergessen. Zum Abschluss folgen nur noch zwei Bilder vom Sonnenlift.
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Der Urlaub war viel zu schnell vorbei. Ich hoffe, dass aber der Winter noch nicht ganz vorbei ist. Ich möchte noch oft Schifahren in dieser Saison.