21. Januar 2024 - Mit Anfänger nach Winterberg
Verfasst: 21.01.2024, 22:12
Im letzten Jahr schenkten wir dem 15-jährigen Sohn der Cousine meiner Frau (ist das dann eigentlich ein Großneffe?) zur Konfirmation einen Skitag, da er wegen einer Infektion nicht an der Skifahrt seiner Schule teilnehmen konnte. Er stand noch nie auf Ski.
Da er im Bereich Leistungsschwimmen unterwegs ist, war die Terminfindung gar nicht einfach und weil wir das ganze dann auch mit einem Skitag für unsere Kinder verbinden wollten, entschieden wir uns gegen Skihalle oder Kleinstgebiet und für Winterberg.
Letzlich waren wir wegen der Sportsperre unserer Tochter zu viert unterwegs; Felix, meine Frau, unser Sohn und ich.
Auf Empfehlung meiner Frau buchte ich die notwendige Ausrüstung für den Nachwuchs am Samstag Abend noch online am Verleih am Schneewittchen; eine weise Entscheidung wie sich zeigen sollte. Ebenfalls landeten die Skipässe auf den vorhandenen und beim Buchungsportal hinterlegten Keycards.
Morgens um 6 ging es dann in Flörsheim los und um 8:15 fuhren wir auf dem P3 ein. Es war schon einiges los und unser Sohn, der nur Ski brauchte, schaffte es gerade zur Liftöffnung auf die Piste und zog fortan alleine seine Runden. Später erfuhren wir, dass er sich zunächst an der Kappe und später vor allem rund um die schwarze Piste an der St. Georg-Schanze rumtrieb.
Nachdem sich Schu- und Skiausgabe für Felix in die Länge zogen (wenn man wie gewünscht trotz online Zahlung noch an die Kasse gehen würde, wäre man selbst Schuld
), ging ich erst mal auf Erkundung der Bedingungen. Da die Piste am Schneewittchen zu Beginn recht hart und rutschig war, spielten sich schon am frühen Morgen die ersten Dramen ab, was sich auch bei weicher werdenden Bedingungen nicht ändern sollte. Hier sieht man wirklich das ganze Spektrum vom echten Anfänger, über überforderte Eltern kleiner Kinder, die sich den Skikurs sparen wollen, Vollpfosten mit offener Jacke die im K...-Schneepflug Schuss durch das Gewusel brettern um mit Vorankündigung zu stürzen, bis zu den Snowboardern, die dort 3/4 der Pistenbreite sitzenderweise blockieren.
Nun ja, da wir nichts anderes erwartet hatten, konnte man es weitgehend mit Humor betrachten


Aber zurück zum eigentlichen Zweck des Besuchs: Irgendwann hatte es der Verleih geschafft und es ging mit Felix ans Förderband. Nach einer kurzen Einweisung übten sich meine Frau und ich geraume Zeit in den klassischen Anfängerübungen mit Pizza, Hand zum Knie für den Pflugbogen etc. und gegen 12:15 wagten wir den Weg über die Skibrücke zum Schneewittchen-Lift.
Das man dort am ersten Skitag nicht ohne Sturz durchkommt; geschenkt und gut weggesteckt
Auf jeden Fall konnten wir ohne Schäden zum Brembergkopf 2 wechseln; aus meiner Sicht ein optimaler Anfängerhang, auch weil er bei weitem weniger frequentiert ist, als die meisten anderen Lifte. Noch zaghaft ging es zweimal dort runter, bevor der Junior zu uns stieß und wir (es dauerte ein wenig bis ein Tisch frei war, aber das Schnitzel erfüllte die Versprechungen durchaus) in der Nordhangjause Mittagspause machten.
Im Anschluss jagte der Junior nochmal Richtung St. Georg-Schanze und wir drehten zu dritt weitere Übungsrunden. Felix war noch ein wenig zaghaft unterwegs, aber schon innerhalb des ersten Tages war eine positive Entwicklung erkennbar und wir haben inzwischen auch über seine Eltern positives Feedback bekommen
. Wir hoffen, dass das Alpinfans-Virus erfolgreich eingeimpft wurde
Nach und nach zwischen vier und halb fünf fanden wir uns an der Schneewittchenhütte ein, um die Heimreise anzutreten, die nur bis zur Kreuzung in Winterberg stockte und danach reibungslos nach Flörsheim führte. Wie es in andere Richtungen aussah, möchte ich gar nicht wissen.
Fazit: Wie die Wertung in der Challenge (4) zeigt, war es als Skitag nicht wirklich der Brüller, zumal das Wetter weitgehend auch nicht so prickelnd war (windig, weniger Sonne als mal vorhergesagt, teilweise Graupelschauer). Aber wir hatten auch keine Erwartungen, da es ja voll angekündigt war. Dem Junior scheint es durch Konzentration auf "Schwarz" durchaus gepasst zu haben und das Hauptziel, einem Anfänger das Skifahren nahe zu bringen, scheint dennoch gut funktioniert zu haben.
In diesem Sinne

Da er im Bereich Leistungsschwimmen unterwegs ist, war die Terminfindung gar nicht einfach und weil wir das ganze dann auch mit einem Skitag für unsere Kinder verbinden wollten, entschieden wir uns gegen Skihalle oder Kleinstgebiet und für Winterberg.
Letzlich waren wir wegen der Sportsperre unserer Tochter zu viert unterwegs; Felix, meine Frau, unser Sohn und ich.
Auf Empfehlung meiner Frau buchte ich die notwendige Ausrüstung für den Nachwuchs am Samstag Abend noch online am Verleih am Schneewittchen; eine weise Entscheidung wie sich zeigen sollte. Ebenfalls landeten die Skipässe auf den vorhandenen und beim Buchungsportal hinterlegten Keycards.
Morgens um 6 ging es dann in Flörsheim los und um 8:15 fuhren wir auf dem P3 ein. Es war schon einiges los und unser Sohn, der nur Ski brauchte, schaffte es gerade zur Liftöffnung auf die Piste und zog fortan alleine seine Runden. Später erfuhren wir, dass er sich zunächst an der Kappe und später vor allem rund um die schwarze Piste an der St. Georg-Schanze rumtrieb.
Nachdem sich Schu- und Skiausgabe für Felix in die Länge zogen (wenn man wie gewünscht trotz online Zahlung noch an die Kasse gehen würde, wäre man selbst Schuld
Nun ja, da wir nichts anderes erwartet hatten, konnte man es weitgehend mit Humor betrachten
Aber zurück zum eigentlichen Zweck des Besuchs: Irgendwann hatte es der Verleih geschafft und es ging mit Felix ans Förderband. Nach einer kurzen Einweisung übten sich meine Frau und ich geraume Zeit in den klassischen Anfängerübungen mit Pizza, Hand zum Knie für den Pflugbogen etc. und gegen 12:15 wagten wir den Weg über die Skibrücke zum Schneewittchen-Lift.
Das man dort am ersten Skitag nicht ohne Sturz durchkommt; geschenkt und gut weggesteckt
Auf jeden Fall konnten wir ohne Schäden zum Brembergkopf 2 wechseln; aus meiner Sicht ein optimaler Anfängerhang, auch weil er bei weitem weniger frequentiert ist, als die meisten anderen Lifte. Noch zaghaft ging es zweimal dort runter, bevor der Junior zu uns stieß und wir (es dauerte ein wenig bis ein Tisch frei war, aber das Schnitzel erfüllte die Versprechungen durchaus) in der Nordhangjause Mittagspause machten.
Im Anschluss jagte der Junior nochmal Richtung St. Georg-Schanze und wir drehten zu dritt weitere Übungsrunden. Felix war noch ein wenig zaghaft unterwegs, aber schon innerhalb des ersten Tages war eine positive Entwicklung erkennbar und wir haben inzwischen auch über seine Eltern positives Feedback bekommen
Nach und nach zwischen vier und halb fünf fanden wir uns an der Schneewittchenhütte ein, um die Heimreise anzutreten, die nur bis zur Kreuzung in Winterberg stockte und danach reibungslos nach Flörsheim führte. Wie es in andere Richtungen aussah, möchte ich gar nicht wissen.
Fazit: Wie die Wertung in der Challenge (4) zeigt, war es als Skitag nicht wirklich der Brüller, zumal das Wetter weitgehend auch nicht so prickelnd war (windig, weniger Sonne als mal vorhergesagt, teilweise Graupelschauer). Aber wir hatten auch keine Erwartungen, da es ja voll angekündigt war. Dem Junior scheint es durch Konzentration auf "Schwarz" durchaus gepasst zu haben und das Hauptziel, einem Anfänger das Skifahren nahe zu bringen, scheint dennoch gut funktioniert zu haben.
In diesem Sinne