Unfall an der Kombibahn in Nesselwang
Verfasst: 11.12.2023, 15:13
Leider wieder ein Vorkommniss mit einem verletzen Kind:
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... tiefe.html
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... tiefe.html
Das neue unabhängige Forum für alle Alpin-Enthusiasten!
https://alpinfans.com/
Doch, ich hatte selber einmal vor einigen Jahren so ein Erlebnis bei einer fixgeklemmten DSB mit Baujahr in den 90ern. Irgendwie muss sich der Überkopfbügel verklemmt haben, ich konnte ihn zumindest nicht schliessenSkitobi hat geschrieben: 11.12.2023, 15:53 Der Schließbügel ließ sich nicht schließen, so was hab ich auch noch nicht mitbekommen.
Dass die Bahn kuppelbar ist, ist für mich kein Argument. Häufig werden Bügel erst nach der Stationsausfahrt geschlossen, die Liftler müssen sich m.E. eher auf den Einstieg konzentrieren. Ich könnte mir vorstellen, dass da etwas am "Gelenk" des Bügels eingefroren ist.V-Bahn hat geschrieben: 11.12.2023, 18:07 Dass das ganze sich bei einer kuppelbaren Anlage abgespielt hat, finde ich eher bedenklich. Theoretisch wäre hier in der Talstation noch mehr Zeit, um irgendwie noch einzugreifen.
Ich bin mal auf die Untersuchung gespannt.
Es handelt sich dabei aber eben um ein siebenjähriges Kind, welches sich in dieser Situation eben nicht zwangsläufig rational verhält, sondern in dieser Situation in großer Panik ist. In einem großen Sessel, in dem vielleicht auch nicht jeder Platz besetzt ist, gibt es genügend Optionen, sich zu winden oder zur Seite "abzuhauen" - zumal es ja auch in der Panik mit Ski/Snowboard oder Stöcken treten oder schlagen kann. Ich würde der Mutter da nun ehrlicherweise keine Vorwürfe machen.Victrofoxi hat geschrieben: 12.12.2023, 09:10 Verstehe ich aber trotzdem nicht ganz- man stürzt ja nicht sofort aus dem Sessel, nur weil der Bügel sich nicht schließen läßt.
Selbst wenn das Personal auf den großen roten Knopf haut, sollte die Mutter den kurzen noch so festhalten können, das nichts passiert.
Das beschriebene Szenario kann zumindest nicht ausschließen; habe auch ich schon oft genug sehen, wobei es nie so schief ging, dass jemand gefallen wäre.Theo hat geschrieben: 12.12.2023, 10:04 Nun gehen hier aber einige meiner Meinung nach fälschlicherweise davon aus dass die Aussage "Bügel liess sich nicht schliessen" automatisch gleichzusetzen ist mit einem defekt am Bügel. Ja, das kann so sein, muss es aber nicht.
Es kann aber ebenso gut auch sein dass sich der Bügel nicht komplett schliessen lies weil etwas im Weg war wie z.B. der Unterschenkel des Kindes.
In dem Fall würde man den Bügel halt wieder leicht anheben um das Kind anders zu positionieren und genau dieses nochmalige hin und her rutschen ist halt eine der grössten Fehlerquellen.
Jetzt nicht kinderspezifisch und die Technik mal ausgeschlossen, aber 90% von denen wo bei mir in der Ausfahrt im Schnee landen tun dies nur deshalb weil sie nach dem Aufsitzen warum auch immer nochmals den Platz wechseln wollen.
Das Drama kann man jeden Skitag erleben. Man stellt sich an, wird vor gelassen und dann kommt vollkommen überraschend ein SesselTheo hat geschrieben: 12.12.2023, 10:04 Nun gehen hier aber einige meiner Meinung nach fälschlicherweise davon aus dass die Aussage "Bügel liess sich nicht schliessen" automatisch gleichzusetzen ist mit einem defekt am Bügel. Ja, das kann so sein, muss es aber nicht.
Es kann aber ebenso gut auch sein dass sich der Bügel nicht komplett schliessen lies weil etwas im Weg war wie z.B. der Unterschenkel des Kindes.
In dem Fall würde man den Bügel halt wieder leicht anheben um das Kind anders zu positionieren und genau dieses nochmalige hin und her rutschen ist halt eine der grössten Fehlerquellen.
Jetzt nicht kinderspezifisch und die Technik mal ausgeschlossen, aber 90% von denen wo bei mir in der Ausfahrt im Schnee landen tun dies nur deshalb weil sie nach dem Aufsitzen warum auch immer nochmals den Platz wechseln wollen.