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2026.03.10-11 Südlich des Alpenhauptkamms: 1. Heiligenblut am Geburtstag

Verfasst: 06.04.2026, 21:46
von Felin
Zunächst einmal der Link zum vorherigen, italienischen Faden.

Vor der Fahrt nach Österreich haben wir noch kurz eingekauft. Der Supermarkt in Innichen war aber eher klein und vergleichsweise teuer im Vergleich zu unserer Sonstigen Einkaufsmöglichkeit in Sterzing. Auch Mamas gewünschte Zigaretten bekamen wir leider nimmer. Na egal.

Auf direktem Weg gings in unser sehr schönes, historisches Hotel in Heiligenblut, wo wir gegen 18:30 ankamen. An sich hatten wir mit Halbpension gebucht, jedoch hätten wir dafür bis 17:45 da sein müssen, was uns niemand gesagt hatte. Denn das Abendessen sollte im nahegelegenen Café konsumiert werden und dieses hat nur bis 18:00 auf, eigentlich ziemlich unpraktisch, und die Hotelmitarbeiter waren wohl auch nicht glücklich darüber, dass das Café so früh zu macht, früher war das wohl anders. Letzten Endes war man aber super flexibel: für den ersten Tag wurde uns das Aufgeld zurückerstattet und am zweiten Tag hieß es, wir können wählen, ob wir das auch zurückerstattet haben wollen oder ob wir früh essen wollen.

Das Hotel verfügt außerdem über Sauna und Dampfbad, die wir flexibel nutzen durften, einfach selbst einschalten oder 20min vorher an der Rezeption Bescheid sagen. Das haben wir gerne gleich ausgenutzt und sind dann erst gegen 20:15 zum Essen aufgebrochen.

Im Dorfzentrum fanden wir auch schnell ein schönes Restaurant und hatten Glück: Küche bis 20:30.
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Ich dachte mir, ich ess was lokales: Kärtner Kasnudeln - sehr schmackhaft, aber auch sehr mächtig.

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Die Kirche liegt sehr malerisch. Allgemein ist der Ort Heiligenblut durchaus sehr hübsch, finde ich. Wir waren an diesem Abend aber auch relativ müde und haben einfach nur das sehr große Zimmer mit Sofa genossen, ganz gemütlich.

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Am nächsten Morgen gings dann in den holzvertäfelten Frühstücksraum. Das Frühstück war dann einfach eine Schau: so viel verschiedene Auswahl hatten wir auf der ganzen Reise nicht, und das obwohl nur wenige Gäste im Hotel waren. Da hätte ich mir echt auch gewünscht, noch mehr essen zu können, aber ich bin einfach kein großer Frühstücker. Zudem haben wir gefragt, ob denn immer so wenig los sei: tatsächlich zum Glück nicht - wir hatten nur eine sehr ruhige Woche erwischt.

Wir liefen dann zur EUB und fuhren einmal zum Schareck hoch und von dort bis runter ins Tal. Danach ging es gleich mit der Tunnelbahn in Richtung Fleißalm.
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Wir saßen ganz hinten.

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Die Bahn ist schon ein Unikat, ich finde sie sehr stylisch.

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In der einzigen Sesselbahn des Gebietes: Fleissbahn.
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Einmal muss man den Kurvenschlepper Ederfeld schon fahren...

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Der Hochfleiss-Lift hatte leider wieder zu - wie schon bei meinem letzten Besuch. Es liegt aber auch vergleichsweise wenig Schnee leider.

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Die leere Piste täuscht etwas, zumindest war hier in Heiligenblut deutlich mehr los als in den Tagen zu vor in Italien, also immer noch wenig, aber eben mehr.

Nach ein paar Wiederholungsfahrten gings zurück mit der Tunnelbahn in den anderen Teil des Skigebietes und zwar Richtung Viehbühel.
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Dieser Schlepplift war auch noch neu für mich, denn bei meinem ersten Besuch war er leider zu.

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Am Ausstieg ein Blick zurück.

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Bergstation.

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Die Landschaft mit den Felsen und dem unberührten Schnee hat schon was.

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Blick in Richtung Schareck/Panoramabahn.

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Dieser Buckelhang ließ sich extrem gut fahren, schöner Schnee und die Buckel nicht zu hoch.

Nach ein paar Wiederholungen wollten wir mal die gesperrte Piste 2 bzw. 3 ausprobieren.
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Der Schlepplift Seppenalm war natürlich nicht aufgebügelt, braucht man aber ja auch nicht unbedingt.

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Oben ging die Piste noch gut, zumindest links die blaue 2, die rote 3 war wohl im oberen Teil die Saison gar nicht offen, vermute ich.

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Beim Blick Richtung Fleiss kommt schon gut raus, wie wenig Schnee liegt.

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Hier mussten wir uns dann unseren Weg etwas suchen, es ging aber ohne Abschnallen.

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Rechts rum gehts Richtung Tauernberg.

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Auch hier wieder eine kleine Lücke im Schnee.

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Im Schlepplift Tauernberg, ein schöner Steurer-Lift aus den 1960ern.

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Die dazugehörige Piste war schon eher auf der sulzigen Seite.

Hier machte ich eine Fritzi-Gedenkabfahrt mit konsequentem Stockeinsatz - auch wenn das natürlich nicht mehr zeitgemäß ist. Fritzi war eine (vor wenigen Jahren verstorbene) Freundin von meiner Mama, die an der Uni Erlangen Sportlehrer ausgebildet hat. Meine Mama und sie haben sich in Heiligenblut kennen gelernt: mein Papa wollte Sportlehrer werden und meine Mama war eben Begleitung bei einer der Skiausfahrten. Nach anfänglicher beidseitiger Abneigung freundeten sich die beiden Frauen richtig dolle an.
Leider war es mir nie vergönnt, mit Fritzi zusammen Ski zu fahren, aber meine Mama hatte mir öfter davon erzählt, wie Fritzi bei ihren Schülerinnen und Schülern auf den Stockeinsatz bei jedem Schwung hinarbeitete. Somit war Heiligenblut die ideale Gelegenheit, diese Erinnung aufleben zu lassen.

Nachdem wir noch etwas Zeit hatten und im Fleiss-Gebiet der Schnee besser war, fuhren wir also ncohmal rüber.
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Ein wenig neben raus fahren ging auch ganz gut im unteren Teil.

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Auch im oberen Teil.

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Ein Blick zurück zur Tunneleinfahrt nach der Rückfahrt, ich bleib dabei: stylisch.

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Aufhängung der Kabine.

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Auch vom Schareck oben fuhren wir nochmal nebenraus. Der Schnee hier war richtig gut.

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Die reguläre Abfahrt zur Mittelstation war hingegen sehr ausgefahren.

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Ein Blick zur Seppenalm.

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Die Schareck-EUB ist irgendwie auch putzig, 4-EUBs sieht man heutzutage halt echt nur noch selten.

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Ein Blick zurück zum Gipfel.

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Gegen Ende des Skitages war tatsächlich nur noch wenig los.

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Und es war hier auch gar nicht so schlimm ausgefahren.

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Etwas oberhalb der Mittelstation.

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Einfahrt Tunnelbahn.

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Der Mittelstationskomplex ist teilweise aufgeständert.

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Die Straßenquerungen auf der Talabfahrt gingen auch schon mal besser.

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Viel weniger Schnee und die Talabfahrt ist auch zu.

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Eine weitere Straßenkreuzung.

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Blick zu unserer Unterkunft.

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Auf dem Balkon genoss ich ein fränkisches Feierabendbier mit Blick auf den Ort. Dabei sowie zwischen den anschließenden Saunagängen telefonierte ich auch mit der Verwandtschaft und Freunden.

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Zur Feier des Tages lud Flo mich zu einem sehr gut gebratenen Rumpsteak ein, im selben Lokal wie am Vorabend. Wir haben uns also gegen das frühe Abendessen entschieden.

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Im laterndl gabs dann noch zwei Bier als Absacker, auch ganz entspannt. Anfänglich wars noch recht voll, gegen 22h hat sichs dann aber doch sehr geleert.

Mein Fazit: ich mag Heiligenblut als Skigebiet schon sehr gerne - mit ein bisschen mehr Schnee wäre es allerdings noch schöner gewesen. Vor allem mag ich, dass viele der Abfahrten sehr lang sind. Ich würde durchaus auch öfter hinfahren, wenn die An- und Abfahrt aus München nicht so zeitraubend wäre. Auf jeden Fall hoffe ich, dass es das Skigebiet noch lange geben wird.

2026.03.10-11 Südlich des Alpenhauptkamms: 2. Urlaubsende in St. Jakob in Defereggen

Verfasst: 07.04.2026, 21:18
von Felin
Zum Abschluss des Skiurlaubes entschieden wir uns, nach St. Jakob zu fahren. Dieses Gebiet war für uns beide neu. Auch St. Jakob liegt halt aus München eher ungünstig, zudem kostet der Skipass in Kals-Matrei dasselbe, dort ist das Angebot aber ein Stück weit größer.

Wir ließen es morgens auch langsam angehen und peilten den 11h-Skipass an.

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Die langsame Mooserbergbahn lag anfänglich schön in der Sonne, so dass uns sehr warm wurde.

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Obere Umlenkung. Leider zog es recht schnell zu.

Einmal fuhren wir zum Feistritzlift.
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Aus der Gondel dann ein Blick zum St. Leonhardlift

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Leider etwas grau in grau alles.

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An der Bergstation der Weißspitzbahn.

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Blick zur relativ neuen Leppleskofelbahn.

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Bergstation.

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Von hier oben hat man zwei Varianten zur Auswahl.

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Ein weiteres Mal fuhren wir ins Tal, dieses Mal von ganz oben.

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Im oberen Bereich ging die Piste T ganz gut noch.

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Nochmal Piste T aus der Gondel.
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Die beiden 6-KSBs des Skigebietes.

Alles in Allem war der Skitag OK, aber andere Skitage des Urlaubs waren irgendwie besser. Das ganze lag sicher ein Stück weit auch am Wetter. Dementsprechend müssen wir so schnell nicht wieder nach St. Jakob. Bzw. anders gesagt: wir würden wohl nicht extra deshalb hinfahren, aber wenn man das Gebiet mit nur nem kleinen Umweg erreichen kann, ist es durchaus OK aus unserer Sicht.

Nach dem Skifahren gings dann mit einem Tankstop in Kufstein zurück nach München, wo ein Freund schon bei uns zu Hause mit dem Abendessen auf uns wartete. Damit ging der 11-tägige Skiurlaub schön zu Ende. Was geblieben ist, ist leider die Verletzung meiner Rippen, diese schmerzen erst jetzt (Anfang April) etwas weniger, so etwas dauert halt einfach seine Zeit. Zumindest war aber am Osterwochenende das weg, dass es beim Skifahren bei jeder kleinen Unebenheit gestochen hat...