Shymbulak (KAZ), Skilaufen im Tian Shan, März 2026
Verfasst: 01.04.2026, 20:09
Es wurde für wieder einmal Zeit, ein neues Skigebiet zu entdecken. Mit Turkish Airlines war die Anreise nach Almaty (früher: Alma-Ata) recht einfach.
Der Blick aus dem Flieger sah schon mal interessant aus.
Dank meiner guten Schulbildung in der DDR konnte ich auch die Berüßung sogar lesen.
Zur Akklimatisation blieben wir erst einmal 2 Tage in der Stadt. Natürlich stiegen wir im legendären Hotel „Kasachstan“ ab, eine Architekturikone aus den 1970'ern und einst eines der besten Hotels der Sowjetunion.
Der Blick aus unserem Hotelzimmer war vielversprechend.
Bevor es zum Skilaufen ging, gab es eine Seilbahnfahrt auf den Aussichtsberg und Vergnügungspark Kök-Töbe.
Direkt vom Hotel ging es am nächsten Tag mit dem Stadtbus Linie 12 zum legendären Eisschnelllaufstadion Medeo. Leider war dieses ohne Eis.
Dafür funktienierten die in der Nähe befindliche supermoderne Skiausleihe sowie die Zubringerseilbahn nach Shymbulak (die Straße ist für den normalen Verkehr gesperrt) bestens.
Aus der Seilbahn ein erster Blick ins Skigebiet,
Unsere Hotel war einst eines der alpinen Skizentren der Sowjetunion und lag direkt an den Pisten.
Hier das Hotelrestaurant mit Blick auf die Pisten. Die Verpflegung fanden wir gut bis sehr gut.
Der Genosse Lenin erinnerte, so wie zahlreiche Fotos, an die Vergangenheit des Gebietes.
Das Skigebiet startet direkt vor dem Hotel. Es gibt eigentlich nur einen großen und breiten Berghang mit diversen Varianten und einem Anfängergebiet am Fuß.
Während unseres Aufenthalts herrschtten beste Schnee- und Wetterverhältnisse.
Hier eine Wald-Variante im unteren Teil.
Wichtigste Liftanlage ist eine Kombibahn (4-Sessel + 8-Gondel); von 2.300 m auf 2.850 m.
In 2.850 m Höhe erfolgt dann ein Umstieg in eine identische Bahn, welche bis auf 3.200 m führt.
Hier ein Blick von oben.
Landschaftliches Highlight ist ein von der Gipfelstation der Kombibahn erreichbares Hochtal, welches mit einem fix geklemmten 4‘er Sessellift erschlossen ist. Leider läuft dieser extrem langsam. Hier gibt es auch blaue Pisten, während am Haupthang (mit Ausnahme des Anfängerbereichs) nur rote Pisten existieren.
Zum Schluss noch einige Eindrücke vom Skilaufen in der traumhaften Winterlandschaft des Transili-Alatau, welcher ein Teilgebirge des Tian Shan ist.
Fazit:
Skilaufen im Tian Shan ist landschaftlich und vom Schnee her (super trockener Pulverschnee trotz März-Sonne; besser als ich es in Kanada erlebt habe) ein ganz besonderes Erlebnis. Anreise, Unterkunft und Verpflegung sowie Skiverleih sind recht einfach und relativ preisgünstig zu organisieren. Die gängige Verkehrs- und Umgangssprache in Almaty und Shymbulak ist weiterhin Russisch, doch Englischkenntnisse sind an den relevanten Punkten ausreichend vorhanden. Und gastfreundlich sowie aufgeschlossen/neugierig sind die Menschen dort auf jeden Fall. Es hat sich wahrlich gelohnt, mal nach etwas Neuem Ausschau zu halten!
Der Blick aus dem Flieger sah schon mal interessant aus.
Dank meiner guten Schulbildung in der DDR konnte ich auch die Berüßung sogar lesen.
Zur Akklimatisation blieben wir erst einmal 2 Tage in der Stadt. Natürlich stiegen wir im legendären Hotel „Kasachstan“ ab, eine Architekturikone aus den 1970'ern und einst eines der besten Hotels der Sowjetunion.
Der Blick aus unserem Hotelzimmer war vielversprechend.
Bevor es zum Skilaufen ging, gab es eine Seilbahnfahrt auf den Aussichtsberg und Vergnügungspark Kök-Töbe.
Direkt vom Hotel ging es am nächsten Tag mit dem Stadtbus Linie 12 zum legendären Eisschnelllaufstadion Medeo. Leider war dieses ohne Eis.
Dafür funktienierten die in der Nähe befindliche supermoderne Skiausleihe sowie die Zubringerseilbahn nach Shymbulak (die Straße ist für den normalen Verkehr gesperrt) bestens.
Aus der Seilbahn ein erster Blick ins Skigebiet,
Unsere Hotel war einst eines der alpinen Skizentren der Sowjetunion und lag direkt an den Pisten.
Hier das Hotelrestaurant mit Blick auf die Pisten. Die Verpflegung fanden wir gut bis sehr gut.
Der Genosse Lenin erinnerte, so wie zahlreiche Fotos, an die Vergangenheit des Gebietes.
Das Skigebiet startet direkt vor dem Hotel. Es gibt eigentlich nur einen großen und breiten Berghang mit diversen Varianten und einem Anfängergebiet am Fuß.
Während unseres Aufenthalts herrschtten beste Schnee- und Wetterverhältnisse.
Hier eine Wald-Variante im unteren Teil.
Wichtigste Liftanlage ist eine Kombibahn (4-Sessel + 8-Gondel); von 2.300 m auf 2.850 m.
In 2.850 m Höhe erfolgt dann ein Umstieg in eine identische Bahn, welche bis auf 3.200 m führt.
Hier ein Blick von oben.
Landschaftliches Highlight ist ein von der Gipfelstation der Kombibahn erreichbares Hochtal, welches mit einem fix geklemmten 4‘er Sessellift erschlossen ist. Leider läuft dieser extrem langsam. Hier gibt es auch blaue Pisten, während am Haupthang (mit Ausnahme des Anfängerbereichs) nur rote Pisten existieren.
Zum Schluss noch einige Eindrücke vom Skilaufen in der traumhaften Winterlandschaft des Transili-Alatau, welcher ein Teilgebirge des Tian Shan ist.
Fazit:
Skilaufen im Tian Shan ist landschaftlich und vom Schnee her (super trockener Pulverschnee trotz März-Sonne; besser als ich es in Kanada erlebt habe) ein ganz besonderes Erlebnis. Anreise, Unterkunft und Verpflegung sowie Skiverleih sind recht einfach und relativ preisgünstig zu organisieren. Die gängige Verkehrs- und Umgangssprache in Almaty und Shymbulak ist weiterhin Russisch, doch Englischkenntnisse sind an den relevanten Punkten ausreichend vorhanden. Und gastfreundlich sowie aufgeschlossen/neugierig sind die Menschen dort auf jeden Fall. Es hat sich wahrlich gelohnt, mal nach etwas Neuem Ausschau zu halten!