St.- Luc/Chandolin, 29.03.2026- Glückstreffer!
Verfasst: 30.03.2026, 08:41
Saint-Luc ist ein Skigebiet, das schon seit langer Zeit auf meiner Besuchsliste steht. Der lange Schlepplift Pas de Boeuf mit seinen drei Kurven, der steile Schlepplift Illhorn mit seiner Trassierung durch die Lawinenverbauung und fast 600 Höhenmetern und der lange Schlepplift Col des Ombrintzes mit seiner scharfen Rechtskurve- Jeder von ihnen wäre für mich bereits einzeln betrachtet eine Reise wert. Dass all diese Lifte, zusammen mit weiteren Schleppliften, Sesselbahnen und einer Standseilbahn, allerdings in einem Skigebiet stehen, macht dieses Gebiet äußerst interessant. Ebenso das teilweise sehr schroffe Gelände- So ist die Skigebietserkundung eben ein Abenteuer! 
Gefahrene Lifte
Standseilbahn St. Luc-Tignousa
Schlepplift Tignousa
KSSL Pas de Boeuf
KSSL Bella-Tola
Schlepplift Col des Ombrintzes
KSSL Illhorn
4KSB Tsapé
4SB Le Rotsé
6KSB Le Forêt
Gefallen:
Viele spannende Schlepplifte
landschaftlich schön trassierte Abfahrten
Nicht überlaufen
Weitläufiges Skigebiet
Abgelegene Piste Prilet
Nicht Gefallen:
Wetter wurde gegen Nachmittag schlechter
Daher:
von

Bilder: #1- Im Tellerlift Tignousa, einem Exemplar von Müller. Bis vor wenigen Jahren hatte er übrigens noch Bügel. Positiv fällt neben der flotten Fahrgeschwindigkeit auch auf, dass das Wetter gut ist, was ich nach diversen pessimistischen Vorhersagen zuvor nicht wirklich erwartet habe. #2- Nach einer Abfahrt vorbei am Schlepplift Col des Ombrintzes darf ich nun mit dem Schlepplift Pas de Boeuf meinen ersten kuppelbaren Stangenschlepplift fahren. Und dieser ist mit rund 2,3km Länge, nicht weniger als 3 Kurven und einer sehr abwechslungsreichen Trassierung auch ein besonderes Exemplar. #3- In dem langen, kurvenlosen Bereich zwischen der 1. und 2. Kurve. Hier werden eher wenige Höhenmeter überwunden, wengleich es zwischenzeitlich kürzere, steilere Stücke gibt. #4- Kurven 2 und 3 mit dem dazwischenliegenden Steilstück kommen in Sicht. Dieses ist m.E. der forderndste Teil der Liftfahrt und ist mit einer Trassierung durch eine schroffe Felslandschaft auch landschaftlich schön. Die Kurven in unterschiedliche Richtungen geben dem Lift auch einen eigenen Charakter und sorgen mit dafür, dass es während der langen Fahrt immer wieder etwas neues zu sehen gibt.
#5- Das Steilstück mit Kurve 3 in Sichtweite.
#6- Nach einer kurzen Abfahrt folgt nun der höchste Lift des Skigebiets, der Schlepplift Bella-Tola. Dessen Bergstation liegt auf fast 3.000m, wobei der Lift seine fast 400 Höhenmeter auf einer recht steilen, landschaftlich ebenfalls reizvollen Trasse samt 2 Linkskurven überwindet.
#7- Im obersten Streckenteil wartet die zweite Linkskurve darauf, befahren zu werden.
#8- Die Skipiste hatte am Morgen noch unterschiedliche Schneearten: Teilweise lagen ca. 5-10cm Neuschnee auf der präparierten Piste, teilweise waren die Rillen perfekt ausgeblasen.
#9- Nun geht es hinüber zum Schlepplift Col des Ombrintzes. Dieser ist zwar ein gutes Stück kürzer als der Schlepplift Pas de Boeuf, kann aber mit 1,8km Länge dennoch eine ordentliche Länge aufweisen. Kurz vor der Bergatation besitzt der Lift übrigens eine scharfe Rechtskurve. Diese ist, da der Lift nicht kuppelbar ist, als Dreieckskurve ausgeführt, wobei das Dreieck erst nach etwa dem unteren Streckendrittel aufgespannt wird.
#10- Die kalten Temperaturen sorgten dafür, dass ich das Fotografieren erst oben wieder in Angriff nahm. Zu sehen ist der obere Teil der Piste in den Febietsteil von Chandolin.
#11- Unten nehme ich dann den Verbindungsweg zum hinten sichtbaren Illhornlift. Dieser wurde mir bereits im Vorhinein durch Fotos hier im Forum (Dafür einen großen Dank!) schmackhaft gemacht.
#12- Im Illhorn- Schlepplift, meinem dritten kuppelbaren Stangenschlepplift. Dieser ist mit einer stellenweise sehr steilen Trassierung durch Lawinenverbauungen aber mein Favorit, wenngleich die anderen beiden auch bereits herausragende Schlepplifte sind.
#13- Nun kommt der steile Streckenteil in Sicht. Zunächst traue ich mich im steilsten Stück nicht, zu fotografieren, und auch die Versuche danach bleiben eher unbrauchbar.
#14- Im oberen Streckenteil fallen auch die Wolken im Hintergrund auf.
#15- Die Abfahrt vom Illhornlift ist auch schön, wenn auch nicht schwarz. 
Im Hintergrund fällt auf, dass viele der umliegenden Berge im Nebel sind- Glück gehabt! #16- Der untere Teil der Piste am Illhornlift ist blau und auch wunderbar zu fahren. Hier ist der Tiefblick in das Rhônetal besonders schön. #17- Nach einigen Fahrten mache ich mich nun über die noch recht neue Sesselbahn Rotsé auf den Weg... #18- ...zurück nach St. Luc. #19- Zurück am Schlepplift Pas de Boeuf. Nun zieht es sich leider doch zu... #20- Einfach ein schöner, flotter Lift. #21- Erneut im Schlepplift Bella-Tola. #22- Leer und weitläufig- So macht es Spaß! #23- Die landschaftlich wundervolle Abfahrt am Schlepplift Bella-Tola. #24- Und auch etwas weiter unten ist die Piste wunderbar. Im Hintergrund ist der Schlepplift Pas de Boeuf mit seiner fliegenden Umlenkscheibe zu sehen. Die Bergstation des Schlepplifts Bella-Tola hat übrigens einen kuppelbaren Ausstieg. #25- Nun im Schlepplift Col des Ombrintzes. #26- Die Abfahrt nach Chandolin nun bei Brwölkung. #27- Nach dem recht flachen Beginn wird die Piste steiler und breiter. Ihre einsame Kessellage gibt ihr einen ganz eigenen Charakter. #28- Und wieder im wunderbaren Illhorn-Schlepplift. Hoffentlich darf er noch lange seine Runden drehen... #29&30- Flott geht es die steilen fast 600 Höhenmeter nach oben. #31- Zwar ist das Wetter nun auch hier trüb, die Piste macht aber dennocv viel Spaß. #32- Ein letztes mal fahre ich auf das Steilstück zu, ... #33- ...bevor ich nun den Weg... #34&35- ...zur Sesselbahn Tsapé antrete. Die rote Abfahrt ist schön und führt durch den Wald. #36- In der Sesselbahn Tsapé. #37- Nun geht es mit der fixen Vierersesselbahn Rotsé zurück nach St.- Luc. #38- Nun fahre ich noch die Schlepplifte Pas de Boeuf und Bella-Tola, um die letzte Abfahrt des Tages zu fahren. #39&40- Diese hört auf den Namen Prilet und ist aufgrund ihrer Lage außerhalb des restlichen Gebiets besonders schön. Allerdings hat sie keinen Seilbahnrückbringer, wobei es einen Skibus und wohl auch eine Skiroute zurück zur Standseilbahn gibt. Dank Beschneiungsanlage im unteren Teil gab es überall genug Schnee, wobei es vereinzelt kleinere Eisplatten gab, insgesamt fand ich die Piste aber sehr gut.
Fazit:
St.-Luc ist ein Skigebiet, wie es mir gefällt: Lange Wiederholungsabfahrten, lange, steile und schnelle Schlepplifte in einem recht bunten Anlagenmix und eine schroffe Hochgebirgslandschaft. Und die schöne Prilet-Abfahrt eignet sich wunderbar für den Ausklang des Tages.
Gefahrene Lifte
Standseilbahn St. Luc-Tignousa
Schlepplift Tignousa
KSSL Pas de Boeuf
KSSL Bella-Tola
Schlepplift Col des Ombrintzes
KSSL Illhorn
4KSB Tsapé
4SB Le Rotsé
6KSB Le Forêt
Gefallen:
Nicht Gefallen:
Daher:
Bilder: #1- Im Tellerlift Tignousa, einem Exemplar von Müller. Bis vor wenigen Jahren hatte er übrigens noch Bügel. Positiv fällt neben der flotten Fahrgeschwindigkeit auch auf, dass das Wetter gut ist, was ich nach diversen pessimistischen Vorhersagen zuvor nicht wirklich erwartet habe. #2- Nach einer Abfahrt vorbei am Schlepplift Col des Ombrintzes darf ich nun mit dem Schlepplift Pas de Boeuf meinen ersten kuppelbaren Stangenschlepplift fahren. Und dieser ist mit rund 2,3km Länge, nicht weniger als 3 Kurven und einer sehr abwechslungsreichen Trassierung auch ein besonderes Exemplar. #3- In dem langen, kurvenlosen Bereich zwischen der 1. und 2. Kurve. Hier werden eher wenige Höhenmeter überwunden, wengleich es zwischenzeitlich kürzere, steilere Stücke gibt. #4- Kurven 2 und 3 mit dem dazwischenliegenden Steilstück kommen in Sicht. Dieses ist m.E. der forderndste Teil der Liftfahrt und ist mit einer Trassierung durch eine schroffe Felslandschaft auch landschaftlich schön. Die Kurven in unterschiedliche Richtungen geben dem Lift auch einen eigenen Charakter und sorgen mit dafür, dass es während der langen Fahrt immer wieder etwas neues zu sehen gibt.
Im Hintergrund fällt auf, dass viele der umliegenden Berge im Nebel sind- Glück gehabt! #16- Der untere Teil der Piste am Illhornlift ist blau und auch wunderbar zu fahren. Hier ist der Tiefblick in das Rhônetal besonders schön. #17- Nach einigen Fahrten mache ich mich nun über die noch recht neue Sesselbahn Rotsé auf den Weg... #18- ...zurück nach St. Luc. #19- Zurück am Schlepplift Pas de Boeuf. Nun zieht es sich leider doch zu... #20- Einfach ein schöner, flotter Lift. #21- Erneut im Schlepplift Bella-Tola. #22- Leer und weitläufig- So macht es Spaß! #23- Die landschaftlich wundervolle Abfahrt am Schlepplift Bella-Tola. #24- Und auch etwas weiter unten ist die Piste wunderbar. Im Hintergrund ist der Schlepplift Pas de Boeuf mit seiner fliegenden Umlenkscheibe zu sehen. Die Bergstation des Schlepplifts Bella-Tola hat übrigens einen kuppelbaren Ausstieg. #25- Nun im Schlepplift Col des Ombrintzes. #26- Die Abfahrt nach Chandolin nun bei Brwölkung. #27- Nach dem recht flachen Beginn wird die Piste steiler und breiter. Ihre einsame Kessellage gibt ihr einen ganz eigenen Charakter. #28- Und wieder im wunderbaren Illhorn-Schlepplift. Hoffentlich darf er noch lange seine Runden drehen... #29&30- Flott geht es die steilen fast 600 Höhenmeter nach oben. #31- Zwar ist das Wetter nun auch hier trüb, die Piste macht aber dennocv viel Spaß. #32- Ein letztes mal fahre ich auf das Steilstück zu, ... #33- ...bevor ich nun den Weg... #34&35- ...zur Sesselbahn Tsapé antrete. Die rote Abfahrt ist schön und führt durch den Wald. #36- In der Sesselbahn Tsapé. #37- Nun geht es mit der fixen Vierersesselbahn Rotsé zurück nach St.- Luc. #38- Nun fahre ich noch die Schlepplifte Pas de Boeuf und Bella-Tola, um die letzte Abfahrt des Tages zu fahren. #39&40- Diese hört auf den Namen Prilet und ist aufgrund ihrer Lage außerhalb des restlichen Gebiets besonders schön. Allerdings hat sie keinen Seilbahnrückbringer, wobei es einen Skibus und wohl auch eine Skiroute zurück zur Standseilbahn gibt. Dank Beschneiungsanlage im unteren Teil gab es überall genug Schnee, wobei es vereinzelt kleinere Eisplatten gab, insgesamt fand ich die Piste aber sehr gut.
Fazit:
St.-Luc ist ein Skigebiet, wie es mir gefällt: Lange Wiederholungsabfahrten, lange, steile und schnelle Schlepplifte in einem recht bunten Anlagenmix und eine schroffe Hochgebirgslandschaft. Und die schöne Prilet-Abfahrt eignet sich wunderbar für den Ausklang des Tages.