Alpes Vaudoises | 25.02.-27.02.2026 | Kurze Skiferien werden zur Sulzschlacht im Februar
Verfasst: 26.02.2026, 19:00
Anfahrt 24.02.2026 & 1. Skitag 25.02.2026
Meine Partnerin hat aktuell Sportferien. Zeit für ein paar gemeinsame Skitage. Die Wetterprognosen konnten auf dem ersten Blick kaum besser sein: Blauer Himmel mit purer Sonnenschein. Auf dem zweiten Blick dann doch nicht so ideal: Temperaturen steigen um 14°C, in der Sonne am Berg schon über 20°C. Das heisst schon Frühlingsskifahren im Februar.
Bei der Angebotssuche für Hotels am Pistenrand viel die Wahl schnell auf «Alpe des Chaux» oberhalb von Gryon in «Alpes Vaudoises». Das Skigebiet ist mir wahrlich über die letzten Jahren ins Herz gewachsen. Es liegt leider nicht sonderlich hoch, ausgenommen das Teilgebiet «Glacier 3000», aber es ist verspielt und sehr divers. Was Lifte angeht erinnert die Entourage ein wenig an ein Französisches Skigebiet, aber sämtliche Dörfer (Villars, Gryon und Diablerets) sind typisch Schweizerische Chaletdörfer. Von Betonbauten fehlt weit und breit jede Spur. Und die Zuglinie von Bex über Villars nach Col de Bretaye gibt sogar ein wenig Jungfrau Region feeling.
Unsere Anreise erfolgte Dienstagabend ohne nennenswerten Verkehr über Bern und Montreux. In Villeneuve hielten wir für ein feinen Burger von «Holy Cow» an. Nach den ursprünglichen Tipp von Graubündenfan halte ich gern ab und zu bei diese Schweizerische Burgerkette.
Von Bex geht es dann recht lange hinauf bis Alpe des Chaux. Für Tagesgäste empfehle ich eher Villars oder Les Diablerets, was schneller und bequemer zu erreichen ist. Zwischen Bex und Gryon versperrte ein Polizeiauto die Strasse und ein Polizist winkte uns mit ein Blick ins Auto vorbei. Die haben sicherlich jemanden gesucht.
Zunächst war nicht klar wie wir unseren Gepäck da runter schleppen würden, denn die Rampe war recht steil und eisig. Am Telefon ging niemand ran. Zu Fuss vor Ort stellte sich heraus, dass unseren Gepäck mit Schneetöff abholt.
Nach ein gemütlichen Frühstück zeigt sich wie Wertvoll ein Ski-In / Ski-Out Unterkunft ist. Ski vor dem Skiraum anschnallen und los gehts… Jedes mal bleibt sowas genial!
Allerdings dauert das Vergnügen nicht lang, denn Frience liegt an einer Skiroute und nicht Skipiste. Die letzten Meter zum Schlepplift «Fracherets» muss man zu Fuss gehen.
Da die Pisten allesamt sehr hart sind, entscheiden wir uns weiter zum «Chaux Ronde» zu fahren, im Teilgebiet von Villars.
Eigentlich wollten wir an dieser Stelle einmal nach Villars ins Tal runter fahren, aber obwohl wir die erste Verzweigung richtig nehmen, enden wir dann doch wieder unten an der 6-KSB zum Chaux Ronde. Die breite Piste war einfach zu gut.
Und eine 8-KSB ist wahrlich auch kein überflüssiger Luxus, denn hier kommen sämtliche Ströme vom Skigebiet zueinander mit entsprechende Wartezeiten.
Da es hier keine Piste gibt, ist diese Anlage in beide Richtungen befahrbar. Unterwegs fragen alle entgegenkommende Kinder „Raclett ode Fondue?“ Ist das der neuer Hit wie „six-seven“ unter Kinder?!
Zum Zmittag essen wir an der «BarBu» Hütte ein feinen Rösti bzw. Älplermagronen.
Die zweite Hälfte kam auf dem Steilhang mit riessige Sulzbuckel daher. Wahnsinn für eine blaue Piste. Für Anfänger praktisch unmöglich noch zurück nach Gryon zu kommen.
Tagesfazit: 7 von 10 Punkten. Für das aktuelle warme Frühlingswetter kann das Skigebiet nichts, aber man merkt doch gut die eher geringe Höhe bis max. 2013 m. Obwohl wir nur zweimal relevant für einen Lift warten mussten (8-KSB Chaux Ronde & 2-SL Ruvine), waren die Pisten teils echt voll. Da das Skigebiet spielerisch kreuz und quere Pistenvarianten bietet, war das für meine Partnerin sehr unübersichtlich mit verschiedensten Strömen an Ski- und Snowboardfahrer. Dennoch gab es auch ruhige Pisten und viele tolle Panoramablicke!
Der heutigen Tag (26.02.2026) war ähnlich wie heute, aber etwas weniger voll. Oder vielleicht besser anti-zyklisch gefahren. Bericht dazu folgt!
Meine Partnerin hat aktuell Sportferien. Zeit für ein paar gemeinsame Skitage. Die Wetterprognosen konnten auf dem ersten Blick kaum besser sein: Blauer Himmel mit purer Sonnenschein. Auf dem zweiten Blick dann doch nicht so ideal: Temperaturen steigen um 14°C, in der Sonne am Berg schon über 20°C. Das heisst schon Frühlingsskifahren im Februar.
Bei der Angebotssuche für Hotels am Pistenrand viel die Wahl schnell auf «Alpe des Chaux» oberhalb von Gryon in «Alpes Vaudoises». Das Skigebiet ist mir wahrlich über die letzten Jahren ins Herz gewachsen. Es liegt leider nicht sonderlich hoch, ausgenommen das Teilgebiet «Glacier 3000», aber es ist verspielt und sehr divers. Was Lifte angeht erinnert die Entourage ein wenig an ein Französisches Skigebiet, aber sämtliche Dörfer (Villars, Gryon und Diablerets) sind typisch Schweizerische Chaletdörfer. Von Betonbauten fehlt weit und breit jede Spur. Und die Zuglinie von Bex über Villars nach Col de Bretaye gibt sogar ein wenig Jungfrau Region feeling.
Unsere Anreise erfolgte Dienstagabend ohne nennenswerten Verkehr über Bern und Montreux. In Villeneuve hielten wir für ein feinen Burger von «Holy Cow» an. Nach den ursprünglichen Tipp von Graubündenfan halte ich gern ab und zu bei diese Schweizerische Burgerkette.
Von Bex geht es dann recht lange hinauf bis Alpe des Chaux. Für Tagesgäste empfehle ich eher Villars oder Les Diablerets, was schneller und bequemer zu erreichen ist. Zwischen Bex und Gryon versperrte ein Polizeiauto die Strasse und ein Polizist winkte uns mit ein Blick ins Auto vorbei. Die haben sicherlich jemanden gesucht.
Zunächst war nicht klar wie wir unseren Gepäck da runter schleppen würden, denn die Rampe war recht steil und eisig. Am Telefon ging niemand ran. Zu Fuss vor Ort stellte sich heraus, dass unseren Gepäck mit Schneetöff abholt.
Nach ein gemütlichen Frühstück zeigt sich wie Wertvoll ein Ski-In / Ski-Out Unterkunft ist. Ski vor dem Skiraum anschnallen und los gehts… Jedes mal bleibt sowas genial!
Allerdings dauert das Vergnügen nicht lang, denn Frience liegt an einer Skiroute und nicht Skipiste. Die letzten Meter zum Schlepplift «Fracherets» muss man zu Fuss gehen.
Da die Pisten allesamt sehr hart sind, entscheiden wir uns weiter zum «Chaux Ronde» zu fahren, im Teilgebiet von Villars.
Eigentlich wollten wir an dieser Stelle einmal nach Villars ins Tal runter fahren, aber obwohl wir die erste Verzweigung richtig nehmen, enden wir dann doch wieder unten an der 6-KSB zum Chaux Ronde. Die breite Piste war einfach zu gut.
Und eine 8-KSB ist wahrlich auch kein überflüssiger Luxus, denn hier kommen sämtliche Ströme vom Skigebiet zueinander mit entsprechende Wartezeiten.
Da es hier keine Piste gibt, ist diese Anlage in beide Richtungen befahrbar. Unterwegs fragen alle entgegenkommende Kinder „Raclett ode Fondue?“ Ist das der neuer Hit wie „six-seven“ unter Kinder?!
Zum Zmittag essen wir an der «BarBu» Hütte ein feinen Rösti bzw. Älplermagronen.
Die zweite Hälfte kam auf dem Steilhang mit riessige Sulzbuckel daher. Wahnsinn für eine blaue Piste. Für Anfänger praktisch unmöglich noch zurück nach Gryon zu kommen.
Tagesfazit: 7 von 10 Punkten. Für das aktuelle warme Frühlingswetter kann das Skigebiet nichts, aber man merkt doch gut die eher geringe Höhe bis max. 2013 m. Obwohl wir nur zweimal relevant für einen Lift warten mussten (8-KSB Chaux Ronde & 2-SL Ruvine), waren die Pisten teils echt voll. Da das Skigebiet spielerisch kreuz und quere Pistenvarianten bietet, war das für meine Partnerin sehr unübersichtlich mit verschiedensten Strömen an Ski- und Snowboardfahrer. Dennoch gab es auch ruhige Pisten und viele tolle Panoramablicke!
Der heutigen Tag (26.02.2026) war ähnlich wie heute, aber etwas weniger voll. Oder vielleicht besser anti-zyklisch gefahren. Bericht dazu folgt!