Auf der Suche nach dem Chuenisbärgli von Bulgarien (Bansko 10.2.26-13.2.26)
Verfasst: 17.02.2026, 16:31
Hallo liebe Ski-Freunde
Ich war schon oft in Adelboden Skifahren und liebe es, das Chuenisbergli hinunterzufahren. Im Jahr 23/24 habe ich viele Skirennen geschaut, und das Riesenslalom Rennen in Bansko ist mir damals sofort ins Auge gestochen. Deshalb war ich letzte Woche (8.2.26–15.2.26) mit meiner Schwester in Bulgarien und wir wollten wissen, ob der Weltcuphang in Bansko wirklich so cool ist, wie es im TV aussah.
Wir sind mit Wizz Air von Basel nach Sofia geflogen. Dort haben wir das günstigste Mietauto gefasst und sind damit am nächsten Morgen via das bekannte Rila-Kloster nach Bansko gefahren. In Bansko angekommen, haben wir die Ausrüstung (für beide ca. 180 €) gemietet und eine Skikarte (ca. 52 € pro Tag für Student:innen) gekauft. Vom 10.2.26–13.2.26 waren wir dann in Bansko Skifahren.
Für uns war es das erste Mal ausserhalb von westeuropäischen Ländern, und wir wussten zu Beginn nicht wirklich, was uns erwartet. Überraschenderweise war es sehr ähnlich wie in einem Schweizer oder österreichischen Skigebiet. Es hat viele Engländer, und wir haben auch viele osteuropäische Sprachen gehört. Viele kamen aus Bulgarien selbst oder aus Rumänien.
Ich würde behaupten, dass die Besuchenden von Bansko im Schnitt etwas weniger gut Ski fahren können als in westeuropäischen Skigebieten. Die Pisten lagen alle am gleichen Berg, und sehr viele davon waren wunderschön. Der höchste Punkt liegt auf 2529m. Ich würde sagen, die Baumgrenze liegt etwas höher als in Schweizer Skigebieten. Das führt dazu, dass man viel zwischen Wäldern fährt, was das Fahren bei Nebel einfacher macht und zudem einfach schön ist.
Es gibt keine Stangen an den Pistenrändern, sodass die Piste bei Nebel teilweise schwer erkennbar ist. Die Pisten waren jedoch alle sehr gut präpariert und hatten keine Steine. Die Sesselbahn Tzarna Mogila war nicht offen. Als wir einen Skilehrer in Bansko fragten, meinte er, dass der Lift schon seit über fünf Jahren nicht mehr fährt, sie ihn aber nicht aus dem Pistenplan nehmen, damit sie mehr Pistenkilometer ausweisen können. Zudem soll es auf dieser Seite vermehrt Lawinen geben.
Dafür waren alle anderen Pisten und Lifte offen, was leider in der Schweiz immer öfter keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Es gibt auch sehr viele Technoalpin-Schneekanonen, die eingesetzt wurden. Die Sesselbahnen sind alle sehr gut, modern und auskuppelbar von Leitner und Doppelmayr. Allerdings haben die meisten keine Hauben.
Das Essen in den Restaurants auf dem Berg war eher teuer für bulgarische Verhältnisse, aber nicht wirklich ein Gaumenschmaus und gar nichts für Vegetarier:innen. Zudem war das Personal nicht besonders freundlich. Deshalb sind wir oft schon um 11:00 Uhr nach unten zur Chalin-Valog-Sesselbahn gefahren, dort ein paar Mal die Piste hinuntergesaust und anschliessend im Tal essen gegangen. Am Nachmittag konnten wir dann entspannt ohne anzustehen mit der Gondel wieder auf den Berg fahren.
Für den Après-Ski empfiehlt es sich, in die Bar Tipsy 360 zu gehen, da zwei Biere in der Happy Hour nur 4€ kosten und die Musik gut ist. Beim Stand La Petite Crêperie haben wir die besten Crêpes unseres Lebens gegessen.
Die Gondelbahn öffnet offiziell um 8:30 Uhr, lief bei uns jedoch jeweils schon um 7:55 Uhr. Wir waren immer früh dort, weil geschrieben stand, dass man scheinbar lange anstehen muss. Einmal waren wir erst um 8:10 Uhr dort und mussten direkt 15-20 Minuten anstehen. Es lohnt sich also, früh da zu sein.
Nach Bansko sind wir noch nach Sofia gefahren und haben dort schöne Street Art gesucht. Alles in allem war es ein sehr gelungener Skiurlaub. Und es stellte sich tatsächlich heraus, dass uns Bansko inklusive Weltcuphang sogar besser als Adelboden gefällt. Falls ihr noch weitere Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr sie gerne schreiben, und ich werde versuchen, sie unten zu beantworten. Ich habe die Fotos so gut es geht beschrieben, das letzte Foto ist ein Pistenplan.
Ich war schon oft in Adelboden Skifahren und liebe es, das Chuenisbergli hinunterzufahren. Im Jahr 23/24 habe ich viele Skirennen geschaut, und das Riesenslalom Rennen in Bansko ist mir damals sofort ins Auge gestochen. Deshalb war ich letzte Woche (8.2.26–15.2.26) mit meiner Schwester in Bulgarien und wir wollten wissen, ob der Weltcuphang in Bansko wirklich so cool ist, wie es im TV aussah.
Wir sind mit Wizz Air von Basel nach Sofia geflogen. Dort haben wir das günstigste Mietauto gefasst und sind damit am nächsten Morgen via das bekannte Rila-Kloster nach Bansko gefahren. In Bansko angekommen, haben wir die Ausrüstung (für beide ca. 180 €) gemietet und eine Skikarte (ca. 52 € pro Tag für Student:innen) gekauft. Vom 10.2.26–13.2.26 waren wir dann in Bansko Skifahren.
Für uns war es das erste Mal ausserhalb von westeuropäischen Ländern, und wir wussten zu Beginn nicht wirklich, was uns erwartet. Überraschenderweise war es sehr ähnlich wie in einem Schweizer oder österreichischen Skigebiet. Es hat viele Engländer, und wir haben auch viele osteuropäische Sprachen gehört. Viele kamen aus Bulgarien selbst oder aus Rumänien.
Ich würde behaupten, dass die Besuchenden von Bansko im Schnitt etwas weniger gut Ski fahren können als in westeuropäischen Skigebieten. Die Pisten lagen alle am gleichen Berg, und sehr viele davon waren wunderschön. Der höchste Punkt liegt auf 2529m. Ich würde sagen, die Baumgrenze liegt etwas höher als in Schweizer Skigebieten. Das führt dazu, dass man viel zwischen Wäldern fährt, was das Fahren bei Nebel einfacher macht und zudem einfach schön ist.
Es gibt keine Stangen an den Pistenrändern, sodass die Piste bei Nebel teilweise schwer erkennbar ist. Die Pisten waren jedoch alle sehr gut präpariert und hatten keine Steine. Die Sesselbahn Tzarna Mogila war nicht offen. Als wir einen Skilehrer in Bansko fragten, meinte er, dass der Lift schon seit über fünf Jahren nicht mehr fährt, sie ihn aber nicht aus dem Pistenplan nehmen, damit sie mehr Pistenkilometer ausweisen können. Zudem soll es auf dieser Seite vermehrt Lawinen geben.
Dafür waren alle anderen Pisten und Lifte offen, was leider in der Schweiz immer öfter keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Es gibt auch sehr viele Technoalpin-Schneekanonen, die eingesetzt wurden. Die Sesselbahnen sind alle sehr gut, modern und auskuppelbar von Leitner und Doppelmayr. Allerdings haben die meisten keine Hauben.
Das Essen in den Restaurants auf dem Berg war eher teuer für bulgarische Verhältnisse, aber nicht wirklich ein Gaumenschmaus und gar nichts für Vegetarier:innen. Zudem war das Personal nicht besonders freundlich. Deshalb sind wir oft schon um 11:00 Uhr nach unten zur Chalin-Valog-Sesselbahn gefahren, dort ein paar Mal die Piste hinuntergesaust und anschliessend im Tal essen gegangen. Am Nachmittag konnten wir dann entspannt ohne anzustehen mit der Gondel wieder auf den Berg fahren.
Für den Après-Ski empfiehlt es sich, in die Bar Tipsy 360 zu gehen, da zwei Biere in der Happy Hour nur 4€ kosten und die Musik gut ist. Beim Stand La Petite Crêperie haben wir die besten Crêpes unseres Lebens gegessen.
Die Gondelbahn öffnet offiziell um 8:30 Uhr, lief bei uns jedoch jeweils schon um 7:55 Uhr. Wir waren immer früh dort, weil geschrieben stand, dass man scheinbar lange anstehen muss. Einmal waren wir erst um 8:10 Uhr dort und mussten direkt 15-20 Minuten anstehen. Es lohnt sich also, früh da zu sein.
Nach Bansko sind wir noch nach Sofia gefahren und haben dort schöne Street Art gesucht. Alles in allem war es ein sehr gelungener Skiurlaub. Und es stellte sich tatsächlich heraus, dass uns Bansko inklusive Weltcuphang sogar besser als Adelboden gefällt. Falls ihr noch weitere Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr sie gerne schreiben, und ich werde versuchen, sie unten zu beantworten. Ich habe die Fotos so gut es geht beschrieben, das letzte Foto ist ein Pistenplan.