Erst einmal muss ich erwähnen, welch Wetterglück wir bisher hatten. Und Gestern war noch einmal ein ganz besonderer Tag mit tollem Licht. Das fing schon morgens (d.h. 10:00 Uhr Ortszeit) vor der Abreise an.

- Unser Ferienhäuschen rechts mit dem Auto davor
Erster Halt nach 4 km am Stjórnarfoss in Kirkjubæjarklaustur.
Nur wenige Kilometer weiter - Fjaðrárgljúfur, eine Schlucht deren Bekanntheitsgrad durch einen Videodreh von Justin Bieber durch die Decke ging. Aber wie die Tage vorher ist auch hier wenig los, sogar weniger als im Corona-Jahr 2021 als wir bei Regen hier waren.

- 2021

- Gleiche Stelle 2026
Die ganze Schlucht leuchtet goldbraun, seeehr schön….
Weiter ging’s Richtung Westen, zum Sólheimajökull, dem „Hausgletscher“ von Reykjavik (nur ca 2.5 Stunden Fahrt). Hier boomt der Gletschertourismus. Ab 77 Euro darf man geführt in ca 1 Stunde hin und zurück zum Gletscher laufen, in der Gruppe 15 Minuten lang versuchen die Steigeisen anzuziehen um dann ein paar Minuten wie die Leminge auf dem Gletscher rumzulaufen.
„Eisbergsteigen“ gibt‘s zum Schnäppchenpreis von 170 Euro.
Wir geben uns mit dem kostenlosen „Angebot“ zufrieden.
Heute ist schon das Autofahren ein Erlebnis.

- Sieht dem Mount Fuji zum verwechseln ähnlich
Von meiner Nichte, die im Herbst hier war, haben wir einen Alternativtipp zum amerikanischen Flugzeugwrack erhalten. Am Seljalandsfoss vorbei
geht es ca 5 km ins Hinterland. Dort hat ein findiger Isländer ein DC 3 Wrack auf eine Wiese gelegt. Vom Parkplatz, der die fast schon obligatorischen 7 Euro kostet und die wir gerne zahlen, sind es nur ein paar Schritte zum Wrack und nicht 4 km wie beim Original. Und für Fotos muss man auch nicht anstehen, wir haben den Platz für uns alleine.
Um das Islandklischee zu vervollständigen stehen auch noch ein paar Islandpferde rum.
Auf dem Rückweg zur Ringstrasse Nr. 1 gab es noch diesen tollen Ausblick auf die Westmännerinseln.
Den Sonnenuntergang nehmen wir auch noch mit.
Bis Samstag sind wir nun in Reykjavik. Ich ziehe Nächtens noch einmal los Richtung Hafen um vielleicht noch Polarlichter zu sehen. Die Ausbeute ist aber gering.
Dafür gibt es noch ein paar schöne Fotos von Reykjavik bei Nacht.