Dorflift Sulzberg | Eine kurze Sache
Verfasst: 07.01.2026, 11:15
03. Januar 2026
Es gibt Lifte, an denen fährt man jahrelang vorbei, im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Man wirft einen flüchtigen Blick hinüber, fragt sich kurz, wie oft dieser wohl in Betrieb ist, und schon ist man wieder weg. Sulzberg in Vorarlberg ist genau so ein Fall. Ein winziger Punkt auf der Skikarte, meist übersehen, nie erwähnt. Kaum der Rede wert, oder gerade deshalb einen Abstecher wert? Denn wenn Frau Holle gnädig ist und die Wiesen rund ums Dorf weiss einschneit, setzt sich plötzlich ein dünnes Stahlseil in Bewegung. Teller surren durch die winterliche Stille und Sulzberg hat Skibetrieb. 135 Meter Länge, 35 Höhenmeter, eine Zwischenstütze und ein Totpunktausstieg als Bergstation. Mehr braucht es hier nicht, alles ist vollkommen überschaubar. Direkt am Dorfrand gelegen, auf einer Wiese, die bei Betrieb kurzerhand zur Piste erklärt wird. Der Parkplatz reicht für vielleicht ein Dutzend Autos. Die kleine Talstation beherbergt Kasse, Garage und den rudimentären Skiverleih. Die Infrastruktur ist aufs Nötigste reduziert. Für neun Euro gibt es eine Halbtageskarte. In diesem Fall war es ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg ins Allgäu. Für die meisten kein Verlust, wenn man nie dort war. Für die Dorfjugend aber Gold wert. Ein Ort, um das Skifahren zu lernen, ganz ohne Trubel. Und so unscheinbar der Lift auch wirkt, es ist schön, dass es ihn noch gibt. Und hoffentlich noch lange geben wird.
Pistenplan Dorflift Sulzberg
Es gibt Lifte, an denen fährt man jahrelang vorbei, im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Man wirft einen flüchtigen Blick hinüber, fragt sich kurz, wie oft dieser wohl in Betrieb ist, und schon ist man wieder weg. Sulzberg in Vorarlberg ist genau so ein Fall. Ein winziger Punkt auf der Skikarte, meist übersehen, nie erwähnt. Kaum der Rede wert, oder gerade deshalb einen Abstecher wert? Denn wenn Frau Holle gnädig ist und die Wiesen rund ums Dorf weiss einschneit, setzt sich plötzlich ein dünnes Stahlseil in Bewegung. Teller surren durch die winterliche Stille und Sulzberg hat Skibetrieb. 135 Meter Länge, 35 Höhenmeter, eine Zwischenstütze und ein Totpunktausstieg als Bergstation. Mehr braucht es hier nicht, alles ist vollkommen überschaubar. Direkt am Dorfrand gelegen, auf einer Wiese, die bei Betrieb kurzerhand zur Piste erklärt wird. Der Parkplatz reicht für vielleicht ein Dutzend Autos. Die kleine Talstation beherbergt Kasse, Garage und den rudimentären Skiverleih. Die Infrastruktur ist aufs Nötigste reduziert. Für neun Euro gibt es eine Halbtageskarte. In diesem Fall war es ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg ins Allgäu. Für die meisten kein Verlust, wenn man nie dort war. Für die Dorfjugend aber Gold wert. Ein Ort, um das Skifahren zu lernen, ganz ohne Trubel. Und so unscheinbar der Lift auch wirkt, es ist schön, dass es ihn noch gibt. Und hoffentlich noch lange geben wird.
Pistenplan Dorflift Sulzberg