7.10.2025: Lajets digl Crap Alv und Lai da Palpuegna
Verfasst: 08.10.2025, 20:05
Vor längerer Zeit stiess ich irgendwo auf ein Bild des Lai da Palpuegna. Der kleine Stausee ging mir nicht mehr aus dem Kopf, zu schön waren die Aufnahmen. Also überlegte ich immer mal wieder, dorthin zu fahren. Für eine reine Besichtigung des Sees erschien mir - und vor allem meiner Freundin - die Hin- und Rückreise mit dem ÖV von der Lenzerheide her kommend etwas weit. Folglich war mein Ziel eine Wanderung zusammenzustellen, auf welcher man an diesem See vorbeikommt. Während der Recherche stiess ich auf die kleine Seenplatte bei Crap Alv, welche sich sehr gut mit dem Lai da Palpuegna kombinieren lässt.
Gestern war es so weit. Mit einer befreundeten Familie machten wir uns auf nach Preda, wo die eigentliche Runde startete. Ganz ungewohnt für uns fuhren wir mit dem Auto hin und zurück. Fazit: Geht auch
Ab Preda reservierten wir für den Bus Alpin fünf Plätze bis zur Haltestelle Crap Alv. Die Fahrt dauert etwa zehn Minuten und führt die Albulapassstrasse hoch. Bei unserer Fahrt, die um 09:35 Uhr startete, waren wir die einzigen Fahrgäste im doch ziemlich grossen Minibus.
Mit diesem Bus sind wir von Preda etwa zehn Minuten Richtung Passhöhe gefahren: Blick von der Bushaltestelle ins Tal. Ursprünglich war der Plan, von dem kleinen See her hochzulaufen. In Anbetracht des Wetters entschieden wir uns aber spontan, diese Geländestufe auch noch mit dem Bus zurückzulegen: Der Aufstieg ist kurz und auch nicht allzu steil. Landschaftlich aber ist es bereits hier sehr ansprechend. Die Stimmung mit dem Nebel und dem Schnee gefiel mir sehr. Auf etwa 2300m.ü.M. erreicht man den ersten von zwei grösseren Bergsee. Die Seen haben, wenn ich es richtig verstanden habe, keine eigenen Namen, sondern werden als Lajets bzw. Lais digl Crap Alv bezeichnet.Zwischen den beiden grösseren Seen führt der Wanderweg malerisch durch die Landschaft. Die Farbenspiele des Herbsts waren hier oben sehr ausgeprägt: Blick auf den zweiten, etwa zehn Meter tiefer gelegenen See:Auf einer kleinen Ebene verteilt hat es mehrere Miniseen: Der erste Teil des Abstiegs bis zur Passstrasse herunter führte über einen steilen Weg inklusive einer spannenden Bachquerung. In Kombination mit dem Schnee und der allgemeinen Nässe war beim Gehen Aufmerksamkeit geboten.Einige hundert Meter müssen auf der Strasse zurückgelegt werden. Da aber praktisch kein Verkehr herrschte, stellte dies überhaupt kein Problem dar. Allgemein war extrem wenig los auf dem Wanderweg. Die angetroffenen Leute lassen sich an einer Hand abzählen. Ab der Crap Alv führte der Weg flacher und mehr oder weniger parallel zur Passstrasse durch den Wald, bis......der Lai da Palpuegna erreicht ist: An diesem See hatte es überraschend viele Leute und die unzähligen Grillstellen wurden rege genutzt. Auch wir brutzelten über einem offenen Feuer unsere Würste. Holz hat es in einem Unterstand in grosser Menge. Das benötigte Holz kann mittels Twint nach Gutdünken bezahlt werden.
Die Tour ist aktuell hier hinterlegt: https://schweizmobil.ch/de/tour/1899022 ... son=summer
Gestern war es so weit. Mit einer befreundeten Familie machten wir uns auf nach Preda, wo die eigentliche Runde startete. Ganz ungewohnt für uns fuhren wir mit dem Auto hin und zurück. Fazit: Geht auch
Ab Preda reservierten wir für den Bus Alpin fünf Plätze bis zur Haltestelle Crap Alv. Die Fahrt dauert etwa zehn Minuten und führt die Albulapassstrasse hoch. Bei unserer Fahrt, die um 09:35 Uhr startete, waren wir die einzigen Fahrgäste im doch ziemlich grossen Minibus.
Mit diesem Bus sind wir von Preda etwa zehn Minuten Richtung Passhöhe gefahren: Blick von der Bushaltestelle ins Tal. Ursprünglich war der Plan, von dem kleinen See her hochzulaufen. In Anbetracht des Wetters entschieden wir uns aber spontan, diese Geländestufe auch noch mit dem Bus zurückzulegen: Der Aufstieg ist kurz und auch nicht allzu steil. Landschaftlich aber ist es bereits hier sehr ansprechend. Die Stimmung mit dem Nebel und dem Schnee gefiel mir sehr. Auf etwa 2300m.ü.M. erreicht man den ersten von zwei grösseren Bergsee. Die Seen haben, wenn ich es richtig verstanden habe, keine eigenen Namen, sondern werden als Lajets bzw. Lais digl Crap Alv bezeichnet.Zwischen den beiden grösseren Seen führt der Wanderweg malerisch durch die Landschaft. Die Farbenspiele des Herbsts waren hier oben sehr ausgeprägt: Blick auf den zweiten, etwa zehn Meter tiefer gelegenen See:Auf einer kleinen Ebene verteilt hat es mehrere Miniseen: Der erste Teil des Abstiegs bis zur Passstrasse herunter führte über einen steilen Weg inklusive einer spannenden Bachquerung. In Kombination mit dem Schnee und der allgemeinen Nässe war beim Gehen Aufmerksamkeit geboten.Einige hundert Meter müssen auf der Strasse zurückgelegt werden. Da aber praktisch kein Verkehr herrschte, stellte dies überhaupt kein Problem dar. Allgemein war extrem wenig los auf dem Wanderweg. Die angetroffenen Leute lassen sich an einer Hand abzählen. Ab der Crap Alv führte der Weg flacher und mehr oder weniger parallel zur Passstrasse durch den Wald, bis......der Lai da Palpuegna erreicht ist: An diesem See hatte es überraschend viele Leute und die unzähligen Grillstellen wurden rege genutzt. Auch wir brutzelten über einem offenen Feuer unsere Würste. Holz hat es in einem Unterstand in grosser Menge. Das benötigte Holz kann mittels Twint nach Gutdünken bezahlt werden.
Die Tour ist aktuell hier hinterlegt: https://schweizmobil.ch/de/tour/1899022 ... son=summer