Nordkap - Mitternachtssonne Juli 2004
Verfasst: 13.09.2025, 19:25
Eine meiner eindrücklichsten Reisen, die ich erlebt habe, war die Reise zum Nordkap vor nun über 21 Jahren.
Das Nordkap ist ein steiler Felsen an der Nordküste der Insel Magerøya in Norwegen. Er ragt 307 Meter senkrecht aus dem Eismeer empor und gilt als einer der nördlichsten Punkte Europas, der mit dem Auto erreichbar ist. Das Nordkap ist spektakulär und bekannt, aber nicht der nördlichste Punkt Norwegens. Der wirklich nördlichste Punkt des norwegischen Festlands ist Kinnarodden auf der Nordkinn-Halbinsel.
Bereits damals konnte man mit dem Auto direkt zum Nordkapp dank dem 1999 fertig erstellten Nordkaptunnel. Früher musste man eine Fähre mit 35-40 Minuten Fahrzeit nehmen von Kåfjord bis Honningsvåg, was relativ kostspielig und ein Nadelöhr war. Damals musste ich noch eine kleine Maut für den Tunnel bezahlen, seit 2012 ist es aber kostenlos, weil die Kosten von rund einer Milliarden Norwegischer Kronen durch die zeitlich befristete Mautpflicht refinanziert wurde.
Wir waren über Nacht zu Gast in Piteå bei einer Bekanntschaft, wo wir relativ früh abgefahren sind. Reine Reiseroute: 11.5 Stunden. Eigentlich haben wir nicht geplant, direkt durchzufahren, die Wetterprognose war aber derart gut, dass wir unser Glück versuchen wollten und durchgefahren sind. Es ist ziemlich oft neblig, nur 30-35% der Tage sieht man die Mitternachtssonne, und nur an einem Tag von 20-30 Tagen kann man einen postkartenblauen Himmel erleben.
Kurz nach 22 Uhr sind wir angekommen, und wow... was für ein Anblick: Nur ein paar Mini Wölkchen waren zu sehen.
Das Globus Denkmal ist ein ziemlich begehrtes Fotoobjekt: Geniale Aussicht: Die Nordkapphalle mit Live-Musik, wo wir aber nicht so viel Zeit verbrachten: Ich habe noch von Leuten gehört, dass es vor ein paar Stunden noch neblig war, und es Reisecars gab, die eine Stunde, bevor der Nebel verschwand, wieder abgefahren sind.
Wir machten es uns auf 2 Klappstühlen bequem um 23:30 und genossen die mystische Stimmung und warteten auf Mitternacht...
22:34... es sieht vielversprechend aus. Es kann auch ganz anders aussehen, diese Postkarte hab ich einem Freund geschickt, der bei seiner Reise leider Nebel hatte: Dann um Punkt Mitternacht... einfach perfekt - Jackpot!
Wir genossen den Augenblick und sassen noch eine Stunde auf unseren Klappstühlen, nachher schauten wir uns ein wenig in der Gegend rum.
Inschriften auf Steinen: Natürlich wieder das Globus Denkmal und die Halle: Das Kinder der Erde-Monument: Wir gingen dann in unserem Toyota Avensis schlafen... um halb sieben sind wir wieder aufgewacht... taghell mit greller Sonne, und wir waren ganz alleine. Alle waren noch am Schlafen.
Kurz vor sieben fuhren wir wieder Richtung Süden und hatten erstaunlich viel Verkehr in Form von Rentieren auf der Strasse: Und die Sonne war (für norwegische Verhältnisse) brütend heiss, die Rentiere suchten überall Schutz: Beim Tunnel bei Skarvberg sah ich von weitem am Ende des Tunnels etwas merkwürdiges und konnte es zunächst nicht richtig identifizieren. Als wir näher kamen, stellte es sich um eine Rentierherde handelte, die sich im Tunnel abkühlen wollte: Nur im Kriechtempo konnten wir uns einen Weg durch die Rentiere bahnen: Das war das Highlight meiner Sommerferien 2004, als wir mit dem Auto von Zürich zum Nordkapp fuhren. Ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen!
Das Nordkap ist ein steiler Felsen an der Nordküste der Insel Magerøya in Norwegen. Er ragt 307 Meter senkrecht aus dem Eismeer empor und gilt als einer der nördlichsten Punkte Europas, der mit dem Auto erreichbar ist. Das Nordkap ist spektakulär und bekannt, aber nicht der nördlichste Punkt Norwegens. Der wirklich nördlichste Punkt des norwegischen Festlands ist Kinnarodden auf der Nordkinn-Halbinsel.
Bereits damals konnte man mit dem Auto direkt zum Nordkapp dank dem 1999 fertig erstellten Nordkaptunnel. Früher musste man eine Fähre mit 35-40 Minuten Fahrzeit nehmen von Kåfjord bis Honningsvåg, was relativ kostspielig und ein Nadelöhr war. Damals musste ich noch eine kleine Maut für den Tunnel bezahlen, seit 2012 ist es aber kostenlos, weil die Kosten von rund einer Milliarden Norwegischer Kronen durch die zeitlich befristete Mautpflicht refinanziert wurde.
Wir waren über Nacht zu Gast in Piteå bei einer Bekanntschaft, wo wir relativ früh abgefahren sind. Reine Reiseroute: 11.5 Stunden. Eigentlich haben wir nicht geplant, direkt durchzufahren, die Wetterprognose war aber derart gut, dass wir unser Glück versuchen wollten und durchgefahren sind. Es ist ziemlich oft neblig, nur 30-35% der Tage sieht man die Mitternachtssonne, und nur an einem Tag von 20-30 Tagen kann man einen postkartenblauen Himmel erleben.
Kurz nach 22 Uhr sind wir angekommen, und wow... was für ein Anblick: Nur ein paar Mini Wölkchen waren zu sehen.
Das Globus Denkmal ist ein ziemlich begehrtes Fotoobjekt: Geniale Aussicht: Die Nordkapphalle mit Live-Musik, wo wir aber nicht so viel Zeit verbrachten: Ich habe noch von Leuten gehört, dass es vor ein paar Stunden noch neblig war, und es Reisecars gab, die eine Stunde, bevor der Nebel verschwand, wieder abgefahren sind.
Wir machten es uns auf 2 Klappstühlen bequem um 23:30 und genossen die mystische Stimmung und warteten auf Mitternacht...
22:34... es sieht vielversprechend aus. Es kann auch ganz anders aussehen, diese Postkarte hab ich einem Freund geschickt, der bei seiner Reise leider Nebel hatte: Dann um Punkt Mitternacht... einfach perfekt - Jackpot!
Wir genossen den Augenblick und sassen noch eine Stunde auf unseren Klappstühlen, nachher schauten wir uns ein wenig in der Gegend rum.
Inschriften auf Steinen: Natürlich wieder das Globus Denkmal und die Halle: Das Kinder der Erde-Monument: Wir gingen dann in unserem Toyota Avensis schlafen... um halb sieben sind wir wieder aufgewacht... taghell mit greller Sonne, und wir waren ganz alleine. Alle waren noch am Schlafen.
Kurz vor sieben fuhren wir wieder Richtung Süden und hatten erstaunlich viel Verkehr in Form von Rentieren auf der Strasse: Und die Sonne war (für norwegische Verhältnisse) brütend heiss, die Rentiere suchten überall Schutz: Beim Tunnel bei Skarvberg sah ich von weitem am Ende des Tunnels etwas merkwürdiges und konnte es zunächst nicht richtig identifizieren. Als wir näher kamen, stellte es sich um eine Rentierherde handelte, die sich im Tunnel abkühlen wollte: Nur im Kriechtempo konnten wir uns einen Weg durch die Rentiere bahnen: Das war das Highlight meiner Sommerferien 2004, als wir mit dem Auto von Zürich zum Nordkapp fuhren. Ich hoffe, mein Bericht hat euch gefallen!