Auffahrt Rundreise 2025
Verfasst: 02.06.2025, 12:47
Hallo
Über Auffahrt sind wir spontan auf eine kleine Rundreise gegangen – mit Zelt und Schlafsack im Kofferraum.
Da Michael am Freitag noch arbeiten musste, konnten wir erst um 17:00 Uhr in Hoch-Ybrig losfahren.
Unsere Route führte uns über Österreich und die Brennerautobahn nach Wolkenstein, wo wir um 21:30 ankommen und kurz Halt machten, um etwas zu Abend zu essen. Das Lokal wählten wir spontan und es war ganz lustig dort.
Nachdem wir gegessen und etwas getrunken hatten, fuhren wir weiter in Richtung Sellapass. Dort suchten wir im Dunkeln nach einer geeigneten Stelle und stellten unser Zelt auf. Uns ist bewusst, dass wildes Zelten in dieser Region grundsätzlich nicht erlaubt ist.
Wir hielten uns jedoch flächenmässig sehr zurück und wählten einen Platz am Rande einer Skipiste die unserer Meinung nach bereits deutlich stärker in die Natur eingegriffen hat als unser kleines Zelt. Wir setzten dann unsere Fahrt in Richtung Pass fort. Unser Ziel war das Val di Fassa. Diese Route bin ich ja gerade erst im letztem Sommer gefahren. Dann fuhren wir über den Carezza-Pass hinunter nach Bozen, wo uns die Polizei freundlich ins Stadtparkhaus lotste.
Ich war noch nie in Bozen – überhaupt erst zum zweiten Mal in Südtirol – und die Stadt hat uns wirklich positiv überrascht. Richtig schön dort!
Wir schlenderten gemütlich durch die Gassen, kamen bis in den Stadtteil Gries im Süden und entdeckten dort einen kleinen Coiffeur-Salon. Für nur 12 Euro liessen wir uns die Haare schneiden – im Vergleich zu Visp, wo’s rund 35 Franken kostet, ein echtes Schnäppchen.
Zum Abschluss setzten wir uns noch auf die Piazza Walther, genossen die Sonne und tranken einen Aperol bzw. einen Hugo. Michael hat ja heute Geburtstag!
Danach fuhren wir ins Vinschgau. Hier könnte man direkt von Mals ins Val Müstair fahren oder einen Umweg über den Stelvio machen. Welches wir spontan machten. Die Strasse macht echt spass, doch die ganzen Deutschen Autofahrer sind einfach schlechte Autofahrer. Mit Ihren 5m langen Audi Kombis machen einem echt verrückt, da sie kaum Kurve fahren können und nicht wissen wie breit deren Auto ist. Die Velofahrer regen einem da viel weniger auf.
Danach fuhren wir über den Umbrailpass hinunter ins Val Müstair und gleich weiter Richtung Ofenpass. Auch das war Neuland für mich. Die Landschaft kannte ich bisher nur aus Fernsehberichten – aber in echt ist sie noch viel eindrucksvoller. Wahnsinn, wie sich die Strasse durch den Nationalpark schlängelt, mit Blick auf endlose Wälder.
Allerdings muss man sagen: So schön die Gegend auch ist, fotogen ist sie irgendwie nicht. Man kann die Stimmung nur schwer einfangen – deshalb habe ich das Fotografieren bald sein lassen. Trotzdem kann ich jedem einen Besuch hier nur wärmstens empfehlen.
Wir machten uns dann auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz. Im Nationalpark ist das Übernachten natürlich absolut tabu. Und danach wird’s schnell schwierig, weil es kaum Forstwege gibt. Aber wir hatten Glück und fanden einen, den wir hochfuhren. Ich bin immer wieder erstaunt, wo mein Auto überall hochkommt, denn es war echt Steil und die Strasse komplett unbefestigt/sandig.
Oben parkten wir und liefen in den Wald. Leider war es überall ziemlich steil und wir fanden keine geeignete Stelle fürs Zelt. Michael wurde langsam ungeduldig. Doch als das Gelände immer steiler wurde, entdeckten wir plötzlich mitten im Wald eine Art Festung. Vermutlich ein alter Wachposten oder etwas Ähnliches. Den genauen Standort verrate ich lieber nicht – es war einfach ein magischer Ort, fast wie ein Geheimversteck.
Es fühlte sich an, als hätte es genau so kommen müssen. Wir schlugen unser Zelt dort auf und wurden mit einem unglaublichen Ausblick auf den Nationalpark belohnt.
Danach machten wir uns Abendessen und genossen die Zweisamkeit.
Es war ein toller Ausflug. Für die Rückfahrt entschieden wir uns bewusst für die Route über St. Moritz und den Julierpass. Zwischen Thusis und Tamins staute es sich etwas, aber es ging trotzdem gut vorwärts. Auch im Bereich Landquart gab es Verzögerungen wegen eines Pannenfahrzeugs.
Auf der Autobahn durch Graubünden konnte ich allerdings wieder einmal nur den Kopf über die Fahrweise der Zürcher schütteln. Sie fahren fast alle auf der linken Spur – aber dann nur mit 120 bis 125 km/h. Mit meinem Tempomat auf 130 km/h (also langsam genug) habe ich sie teilweise auf ihrer rechts Spur überholt, einfach weil sie grundlos links kleben. Alle anderen Autos mit GR und GL Nummernschild vor und nach mir ebenfalls das gleiche wie ich gemacht.
Zum Glück gibt es dieses Verhalten im Wallis kaum – da fährt man rechts und überholt links, wie es eigentlich sein sollte.
Über Auffahrt sind wir spontan auf eine kleine Rundreise gegangen – mit Zelt und Schlafsack im Kofferraum.
Da Michael am Freitag noch arbeiten musste, konnten wir erst um 17:00 Uhr in Hoch-Ybrig losfahren.
Unsere Route führte uns über Österreich und die Brennerautobahn nach Wolkenstein, wo wir um 21:30 ankommen und kurz Halt machten, um etwas zu Abend zu essen. Das Lokal wählten wir spontan und es war ganz lustig dort.
Nachdem wir gegessen und etwas getrunken hatten, fuhren wir weiter in Richtung Sellapass. Dort suchten wir im Dunkeln nach einer geeigneten Stelle und stellten unser Zelt auf. Uns ist bewusst, dass wildes Zelten in dieser Region grundsätzlich nicht erlaubt ist.
Wir hielten uns jedoch flächenmässig sehr zurück und wählten einen Platz am Rande einer Skipiste die unserer Meinung nach bereits deutlich stärker in die Natur eingegriffen hat als unser kleines Zelt. Wir setzten dann unsere Fahrt in Richtung Pass fort. Unser Ziel war das Val di Fassa. Diese Route bin ich ja gerade erst im letztem Sommer gefahren. Dann fuhren wir über den Carezza-Pass hinunter nach Bozen, wo uns die Polizei freundlich ins Stadtparkhaus lotste.
Ich war noch nie in Bozen – überhaupt erst zum zweiten Mal in Südtirol – und die Stadt hat uns wirklich positiv überrascht. Richtig schön dort!
Wir schlenderten gemütlich durch die Gassen, kamen bis in den Stadtteil Gries im Süden und entdeckten dort einen kleinen Coiffeur-Salon. Für nur 12 Euro liessen wir uns die Haare schneiden – im Vergleich zu Visp, wo’s rund 35 Franken kostet, ein echtes Schnäppchen.
Zum Abschluss setzten wir uns noch auf die Piazza Walther, genossen die Sonne und tranken einen Aperol bzw. einen Hugo. Michael hat ja heute Geburtstag!
Danach fuhren wir ins Vinschgau. Hier könnte man direkt von Mals ins Val Müstair fahren oder einen Umweg über den Stelvio machen. Welches wir spontan machten. Die Strasse macht echt spass, doch die ganzen Deutschen Autofahrer sind einfach schlechte Autofahrer. Mit Ihren 5m langen Audi Kombis machen einem echt verrückt, da sie kaum Kurve fahren können und nicht wissen wie breit deren Auto ist. Die Velofahrer regen einem da viel weniger auf.
Danach fuhren wir über den Umbrailpass hinunter ins Val Müstair und gleich weiter Richtung Ofenpass. Auch das war Neuland für mich. Die Landschaft kannte ich bisher nur aus Fernsehberichten – aber in echt ist sie noch viel eindrucksvoller. Wahnsinn, wie sich die Strasse durch den Nationalpark schlängelt, mit Blick auf endlose Wälder.
Allerdings muss man sagen: So schön die Gegend auch ist, fotogen ist sie irgendwie nicht. Man kann die Stimmung nur schwer einfangen – deshalb habe ich das Fotografieren bald sein lassen. Trotzdem kann ich jedem einen Besuch hier nur wärmstens empfehlen.
Wir machten uns dann auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz. Im Nationalpark ist das Übernachten natürlich absolut tabu. Und danach wird’s schnell schwierig, weil es kaum Forstwege gibt. Aber wir hatten Glück und fanden einen, den wir hochfuhren. Ich bin immer wieder erstaunt, wo mein Auto überall hochkommt, denn es war echt Steil und die Strasse komplett unbefestigt/sandig.
Oben parkten wir und liefen in den Wald. Leider war es überall ziemlich steil und wir fanden keine geeignete Stelle fürs Zelt. Michael wurde langsam ungeduldig. Doch als das Gelände immer steiler wurde, entdeckten wir plötzlich mitten im Wald eine Art Festung. Vermutlich ein alter Wachposten oder etwas Ähnliches. Den genauen Standort verrate ich lieber nicht – es war einfach ein magischer Ort, fast wie ein Geheimversteck.
Es fühlte sich an, als hätte es genau so kommen müssen. Wir schlugen unser Zelt dort auf und wurden mit einem unglaublichen Ausblick auf den Nationalpark belohnt.
Danach machten wir uns Abendessen und genossen die Zweisamkeit.
Es war ein toller Ausflug. Für die Rückfahrt entschieden wir uns bewusst für die Route über St. Moritz und den Julierpass. Zwischen Thusis und Tamins staute es sich etwas, aber es ging trotzdem gut vorwärts. Auch im Bereich Landquart gab es Verzögerungen wegen eines Pannenfahrzeugs.
Auf der Autobahn durch Graubünden konnte ich allerdings wieder einmal nur den Kopf über die Fahrweise der Zürcher schütteln. Sie fahren fast alle auf der linken Spur – aber dann nur mit 120 bis 125 km/h. Mit meinem Tempomat auf 130 km/h (also langsam genug) habe ich sie teilweise auf ihrer rechts Spur überholt, einfach weil sie grundlos links kleben. Alle anderen Autos mit GR und GL Nummernschild vor und nach mir ebenfalls das gleiche wie ich gemacht.
Zum Glück gibt es dieses Verhalten im Wallis kaum – da fährt man rechts und überholt links, wie es eigentlich sein sollte.