18.5.25: Skitour Fibbia
Verfasst: 18.05.2025, 14:00
Als vor ca. 10 Tagen angekündigt wurde, dass der Gotthardpass am 16.5. geöffnet würde, dachte ich sofort an die Fibbia. Nach meinen Fibbia-Touren am 29.5.20 und am 10.6.21 nahm ich mir eigentlich vor, jeden Frühling nach Eröffnung da rauf. Doch es kam jeweils anders, entweder kein Schnee oder keine Zeit.
Doch dann vergass ich dieses Vorhaben wieder, bis ich am Freitag Abend den Whatsapp-Status meines Bruders gesehen hatte, der zur Eröffnung ein „Fährtli“ mit dem Auto da drüber machte. Kurzum schaute ich auf gipfelbuch.ch einen bereits am 16.5. erstellten Bericht an und fragte danach meinen Lebenspartner ski-andy, ob er am Sonntag Lust habe. Dann würde ich von meinem ursprünglichen Plan, nochmals nach Zermatt zu fahren, abrücken. Er lenkte sofort ein. Danach folgte noch eine Umfrage bei trainrunner, RobSki98 und Hitparade, ob jemand uns begleiten wolle. Erstere zwei hatten keine Zeit und - welch Zufall - Hitparade antwortete, dass er schon für Samstag denselben Plan habe.
Der Wecker läutete um 4.30 Uhr. Dies nach der langen ESC-Nacht… aber da gab es kein Wenn und Aber, also um 5 Uhr losfahren und punkt 6 Uhr loslaufen: Der Nebel macht uns keine Sorgen. Man sieht, dass die Gipfel frei sind und es hat so viele Leute, dass man selbst im dichten Nebel immer jemanden sehen würde. Schon bald kommen wir oben raus. Scharen von professioneller als wir ausgerüsteten Tourengeher sind vor uns. Die wollen bestimmt alle zum Lucendro, eine Tour, die ich mir nicht zutraue. Eine herrliche Stimmung: Nach rund 1/3 der Strecke - aus meinen obig verlinkten Beiträgen weiss ich, dass ich rund 1 1/2 Stunden brauche - merke ich Fehler Nummer 1: Sonnenbrille vergessen. Ach wie blöd, aber ok, werde ich überleben. Kurz danach Fehler Nummer 2: Ich bitte ski-andy mein ausgehängtes Fell hinten am Ski wieder einzuhängen und stütze mich dazu auf den Teleskopstock. Der gibt plötzlich nach, rutscht zusammen und ich knalle mit der Rippe auf den Stock. Es knackt. Autsch. Das ist wohl was gebrochen. Fühlt sich ähnlich an wie vor einem Jahr auf dem Kaunertaler, aber auf der anderen Seite. Ich rapple mich auf und steige weiter, immer in Angesicht des Pizzo della Valetta, den ich am 26.5.20 bestiegen hatte. Kurz vor Beginn der ersten Steilstufe montieren wir die Harscheisen, nachdem wir einen Vordermann ohne solche kämpfen sahen. Damit geht das locker auf steiler Linie ohne grosse Spitzkehren. Auch der anschliessende Querhang geht damit super. Manchmal ist man einfach zu faul, diese zu montieren, dabei sind sie extrem hilfreich. Oberhalb der Steilstufe eröffnet sich das Gelände. Es hat eine dünne Pulverschneeschicht auf dem gefrorenen Untergrund. Ich staune, wie gut ich vorankomme. Während Corona war ich topfit, jetzt aber mache ich kaum mehr Sport, verliere aber kaum Zeit gegenüber früher. Weiter oben finde ich einen unverspurten Weg. Nach nur 1:38, also gerade mal 3 Minuten länger als 2021 und 8 Minuten länger als 2020 erreiche ich den Gipfel. Und das erst noch mit möglicherweise gebrochener Rippe. ski-andy braucht ein paar Minuten länger, er kämpft wie üblich mit der Höhe. Aber wir freuen uns sehr, oben angekommen zu sein. Um diese Zeit hat es noch kaum Leute, alle anderen sind Richtung Lucendro
Doch dann vergass ich dieses Vorhaben wieder, bis ich am Freitag Abend den Whatsapp-Status meines Bruders gesehen hatte, der zur Eröffnung ein „Fährtli“ mit dem Auto da drüber machte. Kurzum schaute ich auf gipfelbuch.ch einen bereits am 16.5. erstellten Bericht an und fragte danach meinen Lebenspartner ski-andy, ob er am Sonntag Lust habe. Dann würde ich von meinem ursprünglichen Plan, nochmals nach Zermatt zu fahren, abrücken. Er lenkte sofort ein. Danach folgte noch eine Umfrage bei trainrunner, RobSki98 und Hitparade, ob jemand uns begleiten wolle. Erstere zwei hatten keine Zeit und - welch Zufall - Hitparade antwortete, dass er schon für Samstag denselben Plan habe.
Der Wecker läutete um 4.30 Uhr. Dies nach der langen ESC-Nacht… aber da gab es kein Wenn und Aber, also um 5 Uhr losfahren und punkt 6 Uhr loslaufen: Der Nebel macht uns keine Sorgen. Man sieht, dass die Gipfel frei sind und es hat so viele Leute, dass man selbst im dichten Nebel immer jemanden sehen würde. Schon bald kommen wir oben raus. Scharen von professioneller als wir ausgerüsteten Tourengeher sind vor uns. Die wollen bestimmt alle zum Lucendro, eine Tour, die ich mir nicht zutraue. Eine herrliche Stimmung: Nach rund 1/3 der Strecke - aus meinen obig verlinkten Beiträgen weiss ich, dass ich rund 1 1/2 Stunden brauche - merke ich Fehler Nummer 1: Sonnenbrille vergessen. Ach wie blöd, aber ok, werde ich überleben. Kurz danach Fehler Nummer 2: Ich bitte ski-andy mein ausgehängtes Fell hinten am Ski wieder einzuhängen und stütze mich dazu auf den Teleskopstock. Der gibt plötzlich nach, rutscht zusammen und ich knalle mit der Rippe auf den Stock. Es knackt. Autsch. Das ist wohl was gebrochen. Fühlt sich ähnlich an wie vor einem Jahr auf dem Kaunertaler, aber auf der anderen Seite. Ich rapple mich auf und steige weiter, immer in Angesicht des Pizzo della Valetta, den ich am 26.5.20 bestiegen hatte. Kurz vor Beginn der ersten Steilstufe montieren wir die Harscheisen, nachdem wir einen Vordermann ohne solche kämpfen sahen. Damit geht das locker auf steiler Linie ohne grosse Spitzkehren. Auch der anschliessende Querhang geht damit super. Manchmal ist man einfach zu faul, diese zu montieren, dabei sind sie extrem hilfreich. Oberhalb der Steilstufe eröffnet sich das Gelände. Es hat eine dünne Pulverschneeschicht auf dem gefrorenen Untergrund. Ich staune, wie gut ich vorankomme. Während Corona war ich topfit, jetzt aber mache ich kaum mehr Sport, verliere aber kaum Zeit gegenüber früher. Weiter oben finde ich einen unverspurten Weg. Nach nur 1:38, also gerade mal 3 Minuten länger als 2021 und 8 Minuten länger als 2020 erreiche ich den Gipfel. Und das erst noch mit möglicherweise gebrochener Rippe. ski-andy braucht ein paar Minuten länger, er kämpft wie üblich mit der Höhe. Aber wir freuen uns sehr, oben angekommen zu sein. Um diese Zeit hat es noch kaum Leute, alle anderen sind Richtung Lucendro