Der Italiener Matteo Franzoso ist an den Folgen seines Trainingssturzes in Chile verstorben. Wie furchtbar.
Das ist der dritte Todesfall eines italienischen alpinen Skirennfahrers innerhalb von 12 Monaten. Letzten Herbst starb eine Nachwuchsrennläuferin nach einem Sturz am Schnalstaler Gletscher. Im Winter verunglückte ein Abfahrer beim Training am Monte Zoncolan tödlich. Und jetzt der aktuelle tödliche Unfall in Chile.
Dazu kommt der tödliche Unfall einer französischen Nachwuchsläuferin bei diesem komischen Red Bull Event in Val d' Isere im April und die beiden schlimmen Stürze von Sarrazin und Nova im vergangenen Weltcup-Winter, die auch beinahe tödlich geendet hätten.
Es passiert einfach viel zu viel. Wenn es immer noch Trainer und Funktionäre im alpinen Skirennsport geben sollte, die Regeländerungen für mehr Sicherheit blockieren, weil sie befürchten, einen Vorteil aufzugeben, dann haben sie den Schuss nicht gehört. Denn wenn das so weiter geht, stirbt der Sport nicht erst in einigen Jahrzehnten wegen des Klimawandels, sondern schon in wenigen Jahren, weil Eltern es nicht mehr verantworten wollen, dass ihre Kinder diesen gefährlichen Sport ausüben.
Re: Alpiner Skiweltcup 2025/26
Verfasst: 15.09.2025, 23:54
von highlander
Martin_D hat geschrieben: 15.09.2025, 21:56
Der Italiener Matteo Franzoso ist an den Folgen seines Trainingssturzes in Chile verstorben. Wie furchtbar.
Das ist der dritte Todesfall eines italienischen alpinen Skirennfahrers innerhalb von 12 Monaten. Letzten Herbst starb eine Nachwuchsrennläuferin nach einem Sturz am Schnalstaler Gletscher. Im Winter verunglückte ein Abfahrer beim Training am Monte Zoncolan tödlich. Und jetzt der aktuelle tödliche Unfall in Chile.
Dazu kommt der tödliche Unfall einer französischen Nachwuchsläuferin bei diesem komischen Red Bull Event in Val d' Isere im April und die beiden schlimmen Stürze von Sarrazin und Nova im vergangenen Weltcup-Winter, die auch beinahe tödlich geendet hätten.
Es passiert einfach viel zu viel. Wenn es immer noch Trainer und Funktionäre im alpinen Skirennsport geben sollte, die Regeländerungen für mehr Sicherheit blockieren, weil sie befürchten, einen Vorteil aufzugeben, dann haben sie den Schuss nicht gehört. Denn wenn das so weiter geht, stirbt der Sport nicht erst in einigen Jahrzehnten wegen des Klimawandels, sondern schon in wenigen Jahren, weil Eltern es nicht mehr verantworten wollen, dass ihre Kinder diesen gefährlichen Sport ausüben.
Das ist ein ganz kompliziertes Thema...
Aber ich würde mir jetzt nicht anmaßen, jemanden zu unterstellen, das jemand bewußt Regeländerungen oder zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen blockiert...
Skirennsport ist ein Outdoorsport, und es gibt manchmal Stürze, dort schützt auch kein Airbag...
Unabhängig ob ich jetzt weiß, ob dort bei den Trainingsfahrten ein Airbag getragen wurde....
zumindest laut den Informationen im nachfolgenden Link, waren an der Stelle Sicherheitsnetze angebracht....
wie in dem link in meinem vorherigen Kommentar bereits angedeutet, hat die FIS ja auch für die kommende Saison einige Beschlüsse gefasst,
um die Sicherheit der Athlethen zu verbessern.
Es wurden ja Konsequenzen gezogen aus den vergangenen schweren Unfällen, wie zum Beispiel jener von Kilde,
um solche massiven Schnittverletzungen in Zukunft zu vermeiden, ist ab kommende Saison eine schnittfeste Skiunterwäsche verpflichtend.
Ebenfalls gibt es ab kommende Saison auch keine Ausnahmeregel mehr beim Airbag..
Aber trotz aller dieser Maßnahmen wird es eine 100 % Sicherheit beim alpinen Skirennsport niemals geben...
es wird immer ein Restrisiko bleiben, aber mit diesen Maßnahmen versucht ja die FIS, dieses so klein wie möglich zu halten...
Da kann ich nun Kleider,Damenski und Perücke doch verkaufen:
FIS führt Geschlechtertest im Wintersport nach Vorbild der Leichtathletik ein - "zum Schutz des Frauensports" - Eurosport https://share.google/TpCOm6VgM6tMkLM0t
leider wird die letztjährige Siegerin von Sölden noch längere Zeit im Weltcup fehlen,
und es voraussichtlich nicht schaffen für die Heimolympiade nächstes Jahr...
Bei der Schwere der Verletzung wäre dieses auch fast ein Wunder gewesen....
Hoffentlich wird sie es überhaupt schaffen, wieder zurück zu kommen in den Weltcup...
Der nachfolgende Update klingt leider nicht sehr optimistisch...
nach Brignone die 2. Athlethin im italienischen Frauenteam welche lange ausfallen wird....
Marta Bassino hat sich beim Training im Schnalstal den Schienbeinkopf gebrochen...
aber er hat zumindest schon einmal eine knapp 10 Jahre lange Durststrecke im ÖSV Damen Team beendet.
Es kann man fast nicht glauben, das das ÖSV Damen Team seit knapp 10 Jahren keinen Riesenslalom Weltcup mehr gewonnen hatte...
und auch ein interessanter Ausblick auf die neue Saison im nachfolgenden Link.
mal schauen was der Urs und die Meissi dort bewirken können...
Ich denke die 2 können es schaffen diesen Eliasch wieder ein wenig zur Realität zurück zu holen...
Es war bisher immer recht warm in Levi, mittlerweile sind die Temperaturen deutlich niedriger und es kann auch beschneit werden.
Gut, dass sie so riesige Depots haben.
highlander hat geschrieben: 06.11.2025, 18:24
positive Schneekontrolle der FIS in Levi..
und weitere updates aus dem Weltcup Zirkus...