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Rekordwinter für die Schweizer Wintersportorte

Verfasst: 15.03.2025, 04:01
von hitparade
Auf Blick gibt es ein erstes Fazit über diesen tollen Winter:

https://www.blick.ch/wirtschaft/schweiz ... 80720.html

Re: Rekordwinter für die Schweizer Wintersportorte

Verfasst: 30.03.2025, 07:19
von hitparade
Fazit über die Schwyzer Skigebiete in der Zeitung Bote:
https://www.bote.ch/nachrichten/schwyz/ ... rt-1593589

Zusammenfassung:

Nach einer durchwachsenen Saison im Vorjahr konnten sich die Skigebiete in diesem Winter über perfekte Bedingungen freuen. Früher Schneefall, zahlreiche Sonnenstunden und beste Pistenverhältnisse sorgten für einen Besucheransturm – und damit für Rekordzahlen.

Hoch-Ybrig: Die Saison war laut Geschäftsführer Urs Keller „sensationell“. Der frühe Schneefall ermöglichte einen schnellen Start, und es lag durchgehend genug Schnee. Mit einem Umsatzplus von 15 bis 20 % im Vergleich zum Vorjahr und über 4000 verkauften Saisonkarten erreichte das Skigebiet wieder das Niveau von vor Corona. Die Saison endete frühzeitig, da die alte Gondelbahn durch eine neue ersetzt wird, die ab November in Betrieb geht.

Stoos: Bereits am 22. November startete die Wintersaison mit hervorragenden Schneeverhältnissen. Besonders die Festtage sowie die Sportferien im Januar und Februar sorgten für große Besucherströme – an Spitzentagen waren bis zu 6000 Gäste auf dem Berg. Der Umsatz lag bis Ende Februar 3 % über dem Vorjahr. Die Klingenstock-Anlagen bleiben noch bis zum 6. April geöffnet, am Fronalpstock sind die Bahnen bis Anfang Mai an den Wochenenden in Betrieb.

Mythenregion: Hier verlief die Saison nahezu perfekt. Die Anzahl der Skitage stieg deutlich, und die Besucherzahlen explodierten: Mit 1,52 Millionen Frequenzen im Vergleich zu 860'000 im Vorjahr verzeichnete das Gebiet ein Plus von 77 %. Auch der Verkauf von Tages- und Mehrtageskarten verdoppelte sich. Die Gastronomie profitierte ebenfalls stark vom hohen Gästeaufkommen.

Rigi: Mit über 70 Skitagen war dieser Winter besonders erfolgreich. Während es im Vorjahr am Skilift Rotstock nur 21 Betriebstage gab, waren es dieses Jahr deutlich mehr. Der klassische Skibetrieb endete am 9. März, doch auf der Rigi wird das Winterwandern weiter gepflegt – die Wanderwege bleiben präpariert, solange Schnee liegt. Von Dezember bis Februar transportierten die Rigibahnen 208'000 Gäste auf den Berg.

Neusell: Der frühe Winterbeginn ermöglichte bereits am 23. November den Saisonstart. Besonders zwischen Weihnachten und Neujahr strömten so viele Gäste wie seit Jahren nicht mehr zum Skilift. Die Anzahl der Betriebstage konnte im Vergleich zum Vorjahr von 17 auf 34 verdoppelt werden.

Sattel-Hochstuckli: Trotz reduzierter Liftkapazität verlief die Saison hervorragend. Vor allem in den Weihnachtsferien lockten sonnige Wintertage zahlreiche Besucher an. Über die gesamte Saison hinweg lag die Besucherfrequenz rund 40 % über dem Vorjahr. Der Skilift Engelstock und das Kinderland waren bis zum 9. März geöffnet, die Sommersaison startet am 18. April.

Ein Winter, der für viele Skigebiete neue Maßstäbe gesetzt hat – perfekte Bedingungen, hohe Besucherzahlen und eine erfreuliche wirtschaftliche Bilanz. Wer den Schnee noch genießen will, hat auf einigen Pisten noch bis in den April hinein Gelegenheit dazu.

Re: Rekordwinter für die Schweizer Wintersportorte

Verfasst: 05.04.2025, 07:09
von hitparade
Fazit über die Skisaison von Südostschweiz:
https://www.suedostschweiz.ch/linth/bil ... tigen-zeit

Zusammenfassung:
Erfolgreicher Winter trotz wenig Schnee: Skigebiete ziehen positive Bilanz und blicken optimistisch auf den Sommer

Auch wenn der vergangene Winter vielerorts weniger Schnee brachte als üblich, ziehen zahlreiche Skigebiete in der Ostschweiz und Umgebung eine erfreuliche Bilanz. Vor allem das gute Timing der Schneefälle rund um die Feiertage und viele sonnige Tage sorgten für einen starken Saisonverlauf – wenn auch mit regionalen Unterschieden.

Amden profitierte von perfekten Bedingungen über die Festtage. Die Saison verlief weitgehend störungsfrei, was sich positiv auf die Besucherzahlen auswirkte. Zwar verzeichnete man rund 5 % weniger Übernachtungen als im Vorjahr – eine Nachwirkung der schneearmen Winter zuvor – doch besonders viele Tagesgäste machten die Saison für Amden Weesen Tourismus dennoch zu einem Erfolg. «Es war ein erfreuliches Jahr, das für den Betrieb Stabilität brachte», so Geschäftsführer Thomas Exposito.

Am Atzmännig hingegen fiel die Wintersaison – wie schon in den Jahren zuvor – mager aus. Nach einem kurzen Aufschwung über die Feiertage war Anfang Januar Schluss mit dem Skibetrieb. Insgesamt zählte man nur 15 Schneesporttage. Dank technischer Beschneiung konnte immerhin die Winterarena für Anfänger 63 Tage geöffnet bleiben. Der Fokus liegt nun auf einer starken Sommersaison, die aufgrund der geringen Wintereinnahmen noch wichtiger ist als sonst. Bereits jetzt sind die Freizeitangebote geöffnet – früher als geplant.

Deutlich erfolgreicher lief es in Flumserberg, Pizol und Wildhaus. Am Flumserberg rechnet man mit rund 10 % mehr Gästen als im Vorjahr. Besonders die gut gelegenen Feiertage und das stabile Wetter wirkten sich positiv aus. Die Bergbahnen Wildhaus sprechen sogar von einem «perfekten Jahrgang», mit einem Umsatz, der 23 % über dem Fünfjahresdurchschnitt liegt. Noch besser lief es bei den Pizolbahnen: Sie blicken auf ihre bisher erfolgreichste Wintersaison zurück – mit 13 % mehr Gästen trotz unterdurchschnittlicher Schneemengen. Auch hier half das punktgenaue Eintreffen kleinerer Schneefälle.

Mit dem Frühling kommt die Vorfreude auf den Sommer: In Amden sind die Wanderwege bereits geöffnet, ebenso wie die Schifffahrt auf dem Walensee. Der Atzmännig ist ab sofort im Tagesbetrieb und alle Attraktionen wie Sommerrodelbahn und Sesselbahn sind in Betrieb. Am Flumserberg steht bereits das nächste Highlight bevor: Im Juli 2025 wird auf der Prodalp eine Adventure-Golf-Anlage eröffnet – ein familienfreundliches Freizeitangebot auf 1500 Metern Höhe.

Re: Rekordwinter für die Schweizer Wintersportorte

Verfasst: 10.04.2025, 06:55
von hitparade
20 Prozent Plus – Zentralschweiz blickt auf Supersaison

https://www.zentralplus.ch/tourismus/20 ... n-2758535/

Re: Rekordwinter für die Schweizer Wintersportorte

Verfasst: 11.04.2025, 03:56
von hitparade
vaterland.li schrebit von einer zufriedenen Saisonbilanz der Skigebiete mit Rekorden:
https://www.vaterland.li/liechtenstein/ ... art-595780

Zusammenfassung:

Ein Winter der Superlative: Skigebiete melden Rekordzahlen

Die Wintersportsaison 2024/25 ist beendet – und sie könnte kaum erfolgreicher gewesen sein. Dank idealer Wetterbedingungen, gut vorbereiteter Infrastrukturen und teils neuer Angebote verzeichnen zahlreiche Skigebiete der Region Besucherrekorde und herausragende Umsätze. Für viele Betreiber dürfte diese Saison in besonders guter Erinnerung bleiben.

Malbun erreicht Rekordwerte

In Malbun wurden bis zum Ende der Saison über 132'000 Gäste und rund 1,2 Millionen Fahrten gezählt – Werte, die zuletzt in der Saison 2020/21 erreicht wurden. Trotz des vergleichsweise geringen Naturschnees blieben die Pisten dank technischer Beschneiung durchgehend in sehr gutem Zustand. Geschäftsführer Robert Büchel zeigte sich entsprechend zufrieden: «Eine der besten Saisons der letzten Jahre.»

Pizolbahnen feiern historisches Ergebnis

Auch bei den Pizolbahnen AG war die Stimmung kurz vor Saisonende bereits euphorisch. Mit rund 260'000 Ersteintritten wurde ein neuer Höchststand erreicht. Auch wenn die finalen Zahlen noch ausstehen, ist für Jürg Schustereit, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb, bereits jetzt klar: «Der vergangene Winter wird definitiv als der erfolgreichste in unsere Geschichte eingehen.» Besonders erfreulich: Neben Tagesgästen und Schulklassen trugen auch Firmengruppen wesentlich zum starken Ergebnis bei.

Wildhaus mit starkem Plus beim Umsatz

Über 150'000 Gäste zählten die Bergbahnen Wildhaus in den vergangenen dreieinhalb Monaten – der erzielte Umsatz lag rund 23 Prozent über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre und rund 15 Prozent über dem langjährigen Mittel. Besonders die gute Schneelage vor Weihnachten habe laut Marc-Andrea Barandun, Leiter Marketing und Vertrieb, zu einem perfekten Start in die Saison beigetragen.

Flumserberg punktet mit Frühstart und guter Erreichbarkeit

Ein besonders früher Saisonstart gelang den Bergbahnen Flumserberg: Bereits am Wochenende des 23. und 24. November konnte auf der Arvepiste ein Teilbetrieb aufgenommen werden. Spätestens mit dem Übergang in den Vollbetrieb war klar: Auch hier spielt das Wetter mit. Bis zum letzten Skitag liefen die Bahnen ohne Unterbruch. Insgesamt wurden rund 600'000 Gäste gezählt – ein deutliches Plus gegenüber früheren Wintern.

Ein zusätzlicher Erfolgsfaktor war die optimierte Anbindung per Zug: Dank neuer ÖV-Verbindung ist das Skigebiet nun in weniger als einer Stunde ab Zürich erreichbar. «Das hat uns in der Ferienzeit viele zusätzliche Tagesgäste gebracht», sagt Katja Wildhaber, Mitglied der Geschäftsleitung Sales & Marketing.

Attraktive Zusatzangebote steigern Besucherzahlen

Neben den klassischen Skitagen lockten auch neue Angebote auf die Pisten. So wurde das Nachtskifahren am Flumserberg erstmals mit einer Lichtkunstinstallation begleitet. Die sogenannte «Flumserberg Galaxie» begeisterte die Gäste und zog bei 14 Austragungen insgesamt rund 8500 Besucher an.

Wetter als Schlüssel zum Erfolg

Der grosse gemeinsame Nenner der erfolgreichen Saison war das Wetter: wenig Föhn, viel Sonne und durchgehend gute Pistenbedingungen. Auch in den stark frequentierten Weihnachts- und Sportferien war der Betrieb nie unterbrochen – in Malbun gab es keinen einzigen Tag mit Betriebsstopp. Teilweise wurden dort an einzelnen Ferientagen über 3500 Gäste und bis zu 30'000 Fahrten gezählt.

Fazit: Ein Winter, der in Erinnerung bleibt

Die Wintersaison 2024/25 hat gezeigt, welches Potenzial in den Skigebieten der Region steckt – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Viele Bahnbetreiber blicken auf einen wirtschaftlich sehr erfolgreichen Winter zurück und nehmen den Schwung mit in die Planung kommender Saisons.