Obersaxen Mundaun 21.01.2025: Harte Arbeit
Verfasst: 22.01.2025, 16:21
Da der Wetterbericht wie angekündigt schönes Wetter und eher milde Temperaturen vorhersagte, war ich gestern zum Skifahren in Obersaxen. Nach einer Fahrt von etwa 1 Stunde und 45 Minuten über einer weiss getünchten Lukmanierstrasse kam ich am Meierhof-Parkplatz an und erkannte sofort, dass dies ein positiver Tag werden würde: wenige Autos, klarer Himmel und kein Wind. Sämtliche Anlagen waren in Betrieb und ein Großteil der Pisten präpariert und als geöffnet gemeldet. Gemäß meiner Gewohnheit und da sich niemand morgens als Erstes daran macht, war die erste Piste des Tages die Nummer 10.
Da das Gebiet um Stein zu dieser Jahreszeit bis in den späten Vormittag im Schatten liegt und ich feststellte, dass die Pisten ziemlich hart und rutschig sind, wechselte ich nach eine Piste 1a in das Gebiet Piz Sezner, das bis gestern mein Favorit war. Der 12a hatte bereits am Morgen Bereiche mit Gras und freiliegenden Steine. Seine schwarze Parallele wurde aufgrund von Schneemangel nicht präpariert. Natürlicher Schnee ist ausgesprochen selten. Das neue Restaurant im Wali ist wunderschön (nur von außen gesehen). Nach der Bewältigung aller präparierten Pisten zwischen Sezner und Wali (14, 16, 17, 18) und einer Cappuccino-Pause auf 2310 m ü. M. in der Sonne mit spektakulärer Aussicht, erfolgte die Abfahrt entlang der 47 nach Vella. Auch wenn die 47 keine „Rennstrecke“ ist, ist es ein Vergnügen, dort zu fahren: immer in der Sonne, mit freier Sicht und abseits der Menschenmassen. Von Vella ging es direkt hoch nach Hitzeggen und dann 5 mal rauf und runter von 40a und 42. 40a war meine Lieblingsabfahrt des Tages mit fantastischem Schnee und herrlichem Sonnenschein im Gesicht. Die 42 hatte im unteren Teil apere Stelle, diese konnten jedoch dennoch leicht umgangen werden und waren gut ausgeschildert. Zuerst hatte ich überlegt, das Gebiet um den Piz Mundaun auszulassen, wollte dann aber sehen, wie die schwarze 21 aussieht und bin deshalb über die 43 und 21 nach Cuolm Sura hinuntergefahren. Die Schwarze sieht im Schatten aus wie eine Eiswand, daher macht das Skifahren keinen großen Spaß. Nach einer Fahrt auch mit dem Skilift Plitsches fuhr ich mit dem Sessellift Piz Mundaun (bis zum Vortag wegen eines technischen Problems ausser Betrieb, gestern im Slow Motion-Modus) wieder hinauf und kehrte über die 23 zum Mittagessen nach Untermatt zurück. Im Moment ist der 23 ein buckliger Weg, schmal und gefährlich. Mittagessen bei Leo‘s Snackbar mit Schnipo zu einem wirklich fairen Preis und dann ab zu 3b und Misanenga. Top. Da einige Sonnenstrahlen die Hänge von Stein erreichten, beschloss ich, noch einmal hochzugehen und die Pisten 4, 5 und 3a zu fahren und dann über die 41a nach Triel zurückzukehren. Ich gehe wieder hoch und kehre über 6a nach Untermatt zurück, um wieder nach Stein hochzusteigen und wieder nach Triel hinunterzusteigen, dieses Mal jedoch über die 41b. Mittlerweile ist es 15.30 Uhr und ich entschiede den Rückweg Richtung Meierhof über 6a/6b zu nehmen. Ich beschließe, den Tag so zu beenden, wie ich ihn mit einer inzwischen zerstörten 10 begonnen habe, und dann ins Tessin zurückzukehren, nicht ohne vorher in Disentis eine Packung Capuns zu kaufen.
Zusammenfassend war es definitiv ein positiver Tag, auch wenn ich die Pisten sehr hart und rutschig fand. Allerdings grenzt es angesichts der geringen Schneelage schon fast an ein Wunder, was die Betreiber überhaupt öffnen konnten und auch wenn einige Pisten mit Gras und Steinen bedeckt sind, ist das gesamte Gebiet gut befahrbar. Ich werde auf jeden Fall im März wiederkommen, wenn die Sonne auch die Nordhänge erreicht und hoffe, dass bis dahin auch ausreichend Schnee liegt!
Da das Gebiet um Stein zu dieser Jahreszeit bis in den späten Vormittag im Schatten liegt und ich feststellte, dass die Pisten ziemlich hart und rutschig sind, wechselte ich nach eine Piste 1a in das Gebiet Piz Sezner, das bis gestern mein Favorit war. Der 12a hatte bereits am Morgen Bereiche mit Gras und freiliegenden Steine. Seine schwarze Parallele wurde aufgrund von Schneemangel nicht präpariert. Natürlicher Schnee ist ausgesprochen selten. Das neue Restaurant im Wali ist wunderschön (nur von außen gesehen). Nach der Bewältigung aller präparierten Pisten zwischen Sezner und Wali (14, 16, 17, 18) und einer Cappuccino-Pause auf 2310 m ü. M. in der Sonne mit spektakulärer Aussicht, erfolgte die Abfahrt entlang der 47 nach Vella. Auch wenn die 47 keine „Rennstrecke“ ist, ist es ein Vergnügen, dort zu fahren: immer in der Sonne, mit freier Sicht und abseits der Menschenmassen. Von Vella ging es direkt hoch nach Hitzeggen und dann 5 mal rauf und runter von 40a und 42. 40a war meine Lieblingsabfahrt des Tages mit fantastischem Schnee und herrlichem Sonnenschein im Gesicht. Die 42 hatte im unteren Teil apere Stelle, diese konnten jedoch dennoch leicht umgangen werden und waren gut ausgeschildert. Zuerst hatte ich überlegt, das Gebiet um den Piz Mundaun auszulassen, wollte dann aber sehen, wie die schwarze 21 aussieht und bin deshalb über die 43 und 21 nach Cuolm Sura hinuntergefahren. Die Schwarze sieht im Schatten aus wie eine Eiswand, daher macht das Skifahren keinen großen Spaß. Nach einer Fahrt auch mit dem Skilift Plitsches fuhr ich mit dem Sessellift Piz Mundaun (bis zum Vortag wegen eines technischen Problems ausser Betrieb, gestern im Slow Motion-Modus) wieder hinauf und kehrte über die 23 zum Mittagessen nach Untermatt zurück. Im Moment ist der 23 ein buckliger Weg, schmal und gefährlich. Mittagessen bei Leo‘s Snackbar mit Schnipo zu einem wirklich fairen Preis und dann ab zu 3b und Misanenga. Top. Da einige Sonnenstrahlen die Hänge von Stein erreichten, beschloss ich, noch einmal hochzugehen und die Pisten 4, 5 und 3a zu fahren und dann über die 41a nach Triel zurückzukehren. Ich gehe wieder hoch und kehre über 6a nach Untermatt zurück, um wieder nach Stein hochzusteigen und wieder nach Triel hinunterzusteigen, dieses Mal jedoch über die 41b. Mittlerweile ist es 15.30 Uhr und ich entschiede den Rückweg Richtung Meierhof über 6a/6b zu nehmen. Ich beschließe, den Tag so zu beenden, wie ich ihn mit einer inzwischen zerstörten 10 begonnen habe, und dann ins Tessin zurückzukehren, nicht ohne vorher in Disentis eine Packung Capuns zu kaufen.
Zusammenfassend war es definitiv ein positiver Tag, auch wenn ich die Pisten sehr hart und rutschig fand. Allerdings grenzt es angesichts der geringen Schneelage schon fast an ein Wunder, was die Betreiber überhaupt öffnen konnten und auch wenn einige Pisten mit Gras und Steinen bedeckt sind, ist das gesamte Gebiet gut befahrbar. Ich werde auf jeden Fall im März wiederkommen, wenn die Sonne auch die Nordhänge erreicht und hoffe, dass bis dahin auch ausreichend Schnee liegt!