17.01.2025 | Kleinwalsertal | Eine Tour vom Fellhorn zum Walmendinger Horn und Ifen
Verfasst: 17.01.2025, 21:43
17.01.2025 Fellhorn/Kanzelwand + Heuberg/Walmendinger Horn + Ifen:
Babyfrei vol. 2
Dieses Mal ging es ins Kleinwalsertal. Auch hier ist ja eine gute verkehrstechnische Erreichbarkeit gegeben. Auf dem Plan stand eine Tour durch die drei, bzw. vier, Skigebiete Fellhorn/Kanzelwand, Heuberg/Walmendinger Horn und Ifen.
Am Morgen parkte ich mein Auto am Ifen, fuhr mit dem ersten Bus der Linie 5 zur Kanzelwandbahn und fuhr dann ab dort die Skigebiete in der vorgenannten Reihenfolge ab.
Das Wetter war natürlich traumhaft. Keine Wolke war am Himmel. Deutlich spürbar war die Inversionswetterlage. Während es im Tal bis zum Mittag frostig kalt war, war es am Berg rasch ziemlich mild.
Details zu den einzelnen Teilskigebieten folgen im Fortverlauf des Berichts.
Fellhorn/Kanzelwand 08:30 Uhr – 11:30 Uhr:
Um 08:30 Uhr ging es mit der Kanzelwandbahn ins erste Teilskigebiet. Dort waren so gut wie alle Pisten geöffnet. Die schwarze 6 war im interaktiven Pistenplan als geöffnet gekennzeichnet. In Realität war sie gepistet, ausgesteckt aber weiterhin mit einem „Gesperrt“-Schild versehen. Sie war aber auch furchtbar knollig.
Der Andrang am Fellhorn, bzw. an der Kanzelwand war überraschenderweise recht moderat. Liftwartezeiten waren inexistent und auch auf den Pisten war es für mich auch nur am Starthang an der Bergstation der Fellhorn-EUB zu voll.
Ansonsten waren die Pisten am Morgen in einem hervorragenden Zustand. Es machte riesig Spaß. Im Laufe des Vormittags wurden die Pisten dann natürlich härter, aber noch nicht eisig.
Für dieses Teilgebiet
,5 von

Bilder:
Von der Kanzelwand sieht man gut den Nebel, der sich im Flachland ganztägig hielt
Da die Verbindung zum Fellhorn - warum auch immer - erst um 09:00 Uhr öffnet ging es zum Einfahren auf die gute Abfahrt an der Zwerenalpbahn
Die Hauptbeschäftigungsanlage im Gebiet ist die Möserbahn. Sie erschließt tolle Abfahrten
Die Abfahrten hier waren supergut. Es machte mega Spaß. Nur an den Kuppen musste man fallweise wegen der Nachbeschneiung, die über Nacht erfolgt ist, aufpassen
Extrem leckere Pisten hier am Morgen
Auch an der Bierenwangbahn war es gut. Später war es hier voller
Unter der Scheidtobelbahn, die ich nicht benutzt habe
Blick aus der Seeeckbahn
Die schwarze Abfahrt hier war laut Schild noch geschlossen. Gefahren bin ich sie dennoch. Sie war furchtbar knollig
Starthang unterhalb der Fellhornbahn. Hier war es schon früh sehr voll
Start der Talabfahrt am Fellhorn
Auf der Fellhorn-Talabfahrt. Der Zustand war etwas knollig und somit nur so lala
Rote Variante der Talabfahrt
Pistenstart am Fellhorn-Gipfel
Wieder auf einer der schönen Abfahrten an der Möserbahn
Später hat es auch an der Zwerenalpbahn Sonne. Die Abfahrt hier war extrem gut.
Talabfahrt Kanzelwand
Talstationsbereich Kanzelwandbahn
Heuberg/Walmendinger Horn 11:30 Uhr – 13:50 Uhr:
Über die Pistenvariante am Ideallift ging es bis zur Brücke. Von dort sind es nur ca. 3min zu Fuß zur Parsennbahn. Nach den vielen Besuchen in Davos war diese Namensdopplung nun etwas seltsam.
Am Heuberg finden sich vorwiegend flache Anfängerpisten. Insbesondere die Schlepplifte erschließend hier aber teilweise sehr schöne und spaßige Abfahrten. Positiv fielen hier insbesondere Hubertuslift, Schlösslelift und ganz besonders Heubergmuldelift.
Das Walmendinger Horn ist über Skiwege gut angebunden. Dort waren die Naturschneepisten am Berg auch in einem sehr guten Zustand. Nur die 3b war oben am Berg expositionsbedingt sehr steinig, weswegen ich diese gepistete Route nicht gefahren bin. Die Talabfahrt am Walmendinger Horn ist mangels Beschneiung stellenweise knapp. Der Sektor am Walmendinger Horn hat aber gigantisches Potential. Los war hier wenig. Die Lifte sind aber oftmals etwas älter.
Auch für dieses Teilgebiet gibt es
,5 von

Bilder:
Am Hubertuslift selbst liegt kaum Naturschnee. Die Kunstschneepiste war aber sehr gut
Die Kombibahn Parsenn erschließt sehr flaches Gelände.
Talstation Kombibahn Parsenn
Die Heubergbahn erschließt auch etwas steilere Abfahrten im oberen Teil. Generell liegt das ganze Heuberg-Gebiet schön in die Ortschaften eingebettet. Leider hat man bei dieser Bahn die Fußrasten "vergessen"
Auf den Pisten am Schlösslelift kam ab und an etwas Gemüse durch. Dafür waren die Pisten hier aber selbst am Mittag quasi noch jungfräulich
Auf einer der etwas anspruchsvolleren Pistenvarianten an der Heubergbahn
Grandios gut war die zwar recht kurze, aber sehr spaßige Abfahrt am Heubergmuldenlift
Ausblick vom Walmendinger Horn. Landschaftlich neben dem Ifen sicherlich das Highlight im Kleinwalsertal
Futuristische Aufzugs-/Aussichtskombianlage
Die Piste beginnt oben hübsch auf einem Grat gelegen
Oben am Berg hat es am Walmendinger Horn einen sehr schönen Kessel, der von einer 4SB erschlossen wird
Ausblick Bergstation Muttelberg-Sessellift
Die Route 3a war gepistet und in sehr gutem Zustand!
Blick von der tendenziell etwas schneearmen Talabfahrt am Walmendinger Horn auf Mittelberg
Auch der Schöntallift erschließt schöne, wenngleich sehr kurze Abfahrten
Ifen 14:05 Uhr – 16:15 Uhr:
Zu guter Letzt ging es noch ins Skigebiet Ifen, welches vor nicht all zu langer Zeit umfassend modernisiert wurde. Besonders cool ist die 10EUB, bei der an der oberen Sektion doppelt so viele Gondeln fahren, wie an der Unteren. Es wendet hierzu immer jede zweite talfahrende Gondel.
Offenbar war hier vormittags sehr viel los. Die Skibusse in die Gegenrichtung waren gerammelt voll und die Pisten waren schon stark mitgenommen. Oftmals waren die Pisten schon sehr abgerutscht und eisig. Hinsichtlich der Schnee- und Pistenqualität war es am Ifen mit Abstand am Schlechtesten.
Schön ist hier aber die tolle Landschaft, welche insbesondere im oberen Bereich auch einer Art Hochebene gleicht.
Für den Ifen gibt es dann noch
,5 von

Bilder:
Oben an der Bergstation der Ifenbahn II hat man einen tollen Ausblick auf das Hochplateau am Ifen. Der Starthang war schon ziemlich zerfahren
Die Abfahrten hier müssen tagsüber stark frequentiert worden sein. Sie waren recht stark abgerutscht
Blick zur Mittelstation der Ifenbahn, wo jede zweite talfahrende Gondel wendet und somit für eine erhöhte Kapazität auf der zweiten Sektion sorgt
Die rote Talabfahrt war noch in vernünftigem Zustand
Ausblick von der Bergstation der Olympiabahn
Die schön steile Olympiaabfahrt war leider furchtbar abgerutscht und eisig. Sie machte leider keinen wirklichen Spaß
Blaue Abfahrt auf dem Ifen-Hochplateau
Weiter unten auf der blauen Abfahrt
Fazit:
Insgesamt war das heute ein sehr guter Skitag. Die Tour durch die verschiedenen Skigebiete im Kleinwalsertal hat sehr viel Spaß gemacht. Die Erwartungen, die zugegebenermaßen nicht super hoch waren, wurden deutlich übertroffen. In der Hochsaison oder am Wochenende sind die Gebiete sicherlich, vor allem am Fellhorn, ein Graus, aber unter der Woche kann ich mir einen Wiederholungsbesuch sehr gut vorstellen. Die Pisten am Fellhorn am Morgen waren richtig gut. Der Landschaftskessel am Walmendinger Horn sowie die tolle Stimmung am Ifen, auch wenn dort der Schnee nicht mehr so gut war, rundeten den Tag ab.
Babyfrei vol. 2
Dieses Mal ging es ins Kleinwalsertal. Auch hier ist ja eine gute verkehrstechnische Erreichbarkeit gegeben. Auf dem Plan stand eine Tour durch die drei, bzw. vier, Skigebiete Fellhorn/Kanzelwand, Heuberg/Walmendinger Horn und Ifen.
Am Morgen parkte ich mein Auto am Ifen, fuhr mit dem ersten Bus der Linie 5 zur Kanzelwandbahn und fuhr dann ab dort die Skigebiete in der vorgenannten Reihenfolge ab.
Das Wetter war natürlich traumhaft. Keine Wolke war am Himmel. Deutlich spürbar war die Inversionswetterlage. Während es im Tal bis zum Mittag frostig kalt war, war es am Berg rasch ziemlich mild.
Details zu den einzelnen Teilskigebieten folgen im Fortverlauf des Berichts.
Fellhorn/Kanzelwand 08:30 Uhr – 11:30 Uhr:
Um 08:30 Uhr ging es mit der Kanzelwandbahn ins erste Teilskigebiet. Dort waren so gut wie alle Pisten geöffnet. Die schwarze 6 war im interaktiven Pistenplan als geöffnet gekennzeichnet. In Realität war sie gepistet, ausgesteckt aber weiterhin mit einem „Gesperrt“-Schild versehen. Sie war aber auch furchtbar knollig.
Der Andrang am Fellhorn, bzw. an der Kanzelwand war überraschenderweise recht moderat. Liftwartezeiten waren inexistent und auch auf den Pisten war es für mich auch nur am Starthang an der Bergstation der Fellhorn-EUB zu voll.
Ansonsten waren die Pisten am Morgen in einem hervorragenden Zustand. Es machte riesig Spaß. Im Laufe des Vormittags wurden die Pisten dann natürlich härter, aber noch nicht eisig.
Für dieses Teilgebiet
Bilder:
Von der Kanzelwand sieht man gut den Nebel, der sich im Flachland ganztägig hielt
Da die Verbindung zum Fellhorn - warum auch immer - erst um 09:00 Uhr öffnet ging es zum Einfahren auf die gute Abfahrt an der Zwerenalpbahn
Die Hauptbeschäftigungsanlage im Gebiet ist die Möserbahn. Sie erschließt tolle Abfahrten
Die Abfahrten hier waren supergut. Es machte mega Spaß. Nur an den Kuppen musste man fallweise wegen der Nachbeschneiung, die über Nacht erfolgt ist, aufpassen
Extrem leckere Pisten hier am Morgen
Auch an der Bierenwangbahn war es gut. Später war es hier voller
Unter der Scheidtobelbahn, die ich nicht benutzt habe
Blick aus der Seeeckbahn
Die schwarze Abfahrt hier war laut Schild noch geschlossen. Gefahren bin ich sie dennoch. Sie war furchtbar knollig
Starthang unterhalb der Fellhornbahn. Hier war es schon früh sehr voll
Start der Talabfahrt am Fellhorn
Auf der Fellhorn-Talabfahrt. Der Zustand war etwas knollig und somit nur so lala
Rote Variante der Talabfahrt
Pistenstart am Fellhorn-Gipfel
Wieder auf einer der schönen Abfahrten an der Möserbahn
Später hat es auch an der Zwerenalpbahn Sonne. Die Abfahrt hier war extrem gut.
Talabfahrt Kanzelwand
Talstationsbereich Kanzelwandbahn
Heuberg/Walmendinger Horn 11:30 Uhr – 13:50 Uhr:
Über die Pistenvariante am Ideallift ging es bis zur Brücke. Von dort sind es nur ca. 3min zu Fuß zur Parsennbahn. Nach den vielen Besuchen in Davos war diese Namensdopplung nun etwas seltsam.
Am Heuberg finden sich vorwiegend flache Anfängerpisten. Insbesondere die Schlepplifte erschließend hier aber teilweise sehr schöne und spaßige Abfahrten. Positiv fielen hier insbesondere Hubertuslift, Schlösslelift und ganz besonders Heubergmuldelift.
Das Walmendinger Horn ist über Skiwege gut angebunden. Dort waren die Naturschneepisten am Berg auch in einem sehr guten Zustand. Nur die 3b war oben am Berg expositionsbedingt sehr steinig, weswegen ich diese gepistete Route nicht gefahren bin. Die Talabfahrt am Walmendinger Horn ist mangels Beschneiung stellenweise knapp. Der Sektor am Walmendinger Horn hat aber gigantisches Potential. Los war hier wenig. Die Lifte sind aber oftmals etwas älter.
Auch für dieses Teilgebiet gibt es
Bilder:
Am Hubertuslift selbst liegt kaum Naturschnee. Die Kunstschneepiste war aber sehr gut
Die Kombibahn Parsenn erschließt sehr flaches Gelände.
Talstation Kombibahn Parsenn
Die Heubergbahn erschließt auch etwas steilere Abfahrten im oberen Teil. Generell liegt das ganze Heuberg-Gebiet schön in die Ortschaften eingebettet. Leider hat man bei dieser Bahn die Fußrasten "vergessen"
Auf den Pisten am Schlösslelift kam ab und an etwas Gemüse durch. Dafür waren die Pisten hier aber selbst am Mittag quasi noch jungfräulich
Auf einer der etwas anspruchsvolleren Pistenvarianten an der Heubergbahn
Grandios gut war die zwar recht kurze, aber sehr spaßige Abfahrt am Heubergmuldenlift
Ausblick vom Walmendinger Horn. Landschaftlich neben dem Ifen sicherlich das Highlight im Kleinwalsertal
Futuristische Aufzugs-/Aussichtskombianlage
Die Piste beginnt oben hübsch auf einem Grat gelegen
Oben am Berg hat es am Walmendinger Horn einen sehr schönen Kessel, der von einer 4SB erschlossen wird
Ausblick Bergstation Muttelberg-Sessellift
Die Route 3a war gepistet und in sehr gutem Zustand!
Blick von der tendenziell etwas schneearmen Talabfahrt am Walmendinger Horn auf Mittelberg
Auch der Schöntallift erschließt schöne, wenngleich sehr kurze Abfahrten
Ifen 14:05 Uhr – 16:15 Uhr:
Zu guter Letzt ging es noch ins Skigebiet Ifen, welches vor nicht all zu langer Zeit umfassend modernisiert wurde. Besonders cool ist die 10EUB, bei der an der oberen Sektion doppelt so viele Gondeln fahren, wie an der Unteren. Es wendet hierzu immer jede zweite talfahrende Gondel.
Offenbar war hier vormittags sehr viel los. Die Skibusse in die Gegenrichtung waren gerammelt voll und die Pisten waren schon stark mitgenommen. Oftmals waren die Pisten schon sehr abgerutscht und eisig. Hinsichtlich der Schnee- und Pistenqualität war es am Ifen mit Abstand am Schlechtesten.
Schön ist hier aber die tolle Landschaft, welche insbesondere im oberen Bereich auch einer Art Hochebene gleicht.
Für den Ifen gibt es dann noch
Bilder:
Oben an der Bergstation der Ifenbahn II hat man einen tollen Ausblick auf das Hochplateau am Ifen. Der Starthang war schon ziemlich zerfahren
Die Abfahrten hier müssen tagsüber stark frequentiert worden sein. Sie waren recht stark abgerutscht
Blick zur Mittelstation der Ifenbahn, wo jede zweite talfahrende Gondel wendet und somit für eine erhöhte Kapazität auf der zweiten Sektion sorgt
Die rote Talabfahrt war noch in vernünftigem Zustand
Ausblick von der Bergstation der Olympiabahn
Die schön steile Olympiaabfahrt war leider furchtbar abgerutscht und eisig. Sie machte leider keinen wirklichen Spaß
Blaue Abfahrt auf dem Ifen-Hochplateau
Weiter unten auf der blauen Abfahrt
Fazit:
Insgesamt war das heute ein sehr guter Skitag. Die Tour durch die verschiedenen Skigebiete im Kleinwalsertal hat sehr viel Spaß gemacht. Die Erwartungen, die zugegebenermaßen nicht super hoch waren, wurden deutlich übertroffen. In der Hochsaison oder am Wochenende sind die Gebiete sicherlich, vor allem am Fellhorn, ein Graus, aber unter der Woche kann ich mir einen Wiederholungsbesuch sehr gut vorstellen. Die Pisten am Fellhorn am Morgen waren richtig gut. Der Landschaftskessel am Walmendinger Horn sowie die tolle Stimmung am Ifen, auch wenn dort der Schnee nicht mehr so gut war, rundeten den Tag ab.