Toblach | Mehr Pflicht als Kür
Verfasst: 13.12.2024, 09:27
Dezember 2023
Entlang der Pustertaler Staatsstrasse reihen sich einige grössere und kleinere Skigebiete aneinander. Eines der kleineren ist das Skigebiet Toblach mit seinen zwei Skiliften. Der Skilift Trenker erschliesst einen überraschend steilen Slalomhang, während der Skilift Rienz ein sehr flaches Areal bedient. Der Hauptparkplatz liegt beim letzteren Lift, doch wer von Westen anreist, kann sein Glück auch direkt am Skilift Trenker versuchen – auf einer steilen, schneebedeckten Wiese. Hier heisst es hoffen, dass der Allradantrieb auch tatsächlich hilft.
Bereits an der Talstation wird schnell klar, dass wir an diesem Wochentag im Dezember die einzigen regulären Gäste sind. Einige Trainingsgruppen aus Europa und sogar aus Neuseeland haben den Hang für sich, stecken ihre Kurse und wärmen sich auf. Eigentlich wäre der Lift mit seinem Hang exklusiv für die Trainingsgruppen reserviert, doch der freundliche Mitarbeiter lässt uns dennoch gewähren und bittet lediglich darum, die gesteckten Kurse nicht zu kreuzen.
So nutzen wir die freie Hälfte der Pistenfläche und geniessen ein paar Abfahrten, bei denen wir unsere Kanten in die frischen Rillen drücken, während uns der zügig laufende Lift schnell wieder nach oben bringt. An der Bergstation treffen die beiden Anlagen zusammen, und wir wechseln einmal in den Anfängerbereich. Der flache Hang zeigt sich als sehr gemächlich, und der Lift läuft mit gefühlt einem halben Meter pro Sekunde. Auf alten Pistenplänen ist zu sehen, dass hier einmal eine Sesselbahn gestanden hat. Als auch bei der zweiten Bergfahrt der Liftbedienstete keine Anstalten macht, die Geschwindigkeit zu erhöhen, entscheiden wir uns, wieder zurück zum steileren Lift zu wechseln.
Am steileren Lift kann man sich definitiv für ein paar Abfahrten austoben, doch insgesamt bleibt das Gebiet überschaubar. Mit seinen zwei Liften ist Toblach sicher kein Ziel, das bleibenden Eindruck hinterlässt. Es fühlt sich vielmehr wie eine Pflicht an, die dank der gebietsübergreifenden Tageskarte schnell abgehakt ist und wenig von der Kür bietet, die man von anderen Skigebieten im Pustertal gewohnt ist.
Pistenplan Toblach
Ich hoffe dieser sehr kurze Bericht gefällt.
Entlang der Pustertaler Staatsstrasse reihen sich einige grössere und kleinere Skigebiete aneinander. Eines der kleineren ist das Skigebiet Toblach mit seinen zwei Skiliften. Der Skilift Trenker erschliesst einen überraschend steilen Slalomhang, während der Skilift Rienz ein sehr flaches Areal bedient. Der Hauptparkplatz liegt beim letzteren Lift, doch wer von Westen anreist, kann sein Glück auch direkt am Skilift Trenker versuchen – auf einer steilen, schneebedeckten Wiese. Hier heisst es hoffen, dass der Allradantrieb auch tatsächlich hilft.
Bereits an der Talstation wird schnell klar, dass wir an diesem Wochentag im Dezember die einzigen regulären Gäste sind. Einige Trainingsgruppen aus Europa und sogar aus Neuseeland haben den Hang für sich, stecken ihre Kurse und wärmen sich auf. Eigentlich wäre der Lift mit seinem Hang exklusiv für die Trainingsgruppen reserviert, doch der freundliche Mitarbeiter lässt uns dennoch gewähren und bittet lediglich darum, die gesteckten Kurse nicht zu kreuzen.
So nutzen wir die freie Hälfte der Pistenfläche und geniessen ein paar Abfahrten, bei denen wir unsere Kanten in die frischen Rillen drücken, während uns der zügig laufende Lift schnell wieder nach oben bringt. An der Bergstation treffen die beiden Anlagen zusammen, und wir wechseln einmal in den Anfängerbereich. Der flache Hang zeigt sich als sehr gemächlich, und der Lift läuft mit gefühlt einem halben Meter pro Sekunde. Auf alten Pistenplänen ist zu sehen, dass hier einmal eine Sesselbahn gestanden hat. Als auch bei der zweiten Bergfahrt der Liftbedienstete keine Anstalten macht, die Geschwindigkeit zu erhöhen, entscheiden wir uns, wieder zurück zum steileren Lift zu wechseln.
Am steileren Lift kann man sich definitiv für ein paar Abfahrten austoben, doch insgesamt bleibt das Gebiet überschaubar. Mit seinen zwei Liften ist Toblach sicher kein Ziel, das bleibenden Eindruck hinterlässt. Es fühlt sich vielmehr wie eine Pflicht an, die dank der gebietsübergreifenden Tageskarte schnell abgehakt ist und wenig von der Kür bietet, die man von anderen Skigebieten im Pustertal gewohnt ist.
Pistenplan Toblach
Ich hoffe dieser sehr kurze Bericht gefällt.