leMelette | Wintersport auf der Altopiano di Asiago
Verfasst: 20.11.2024, 16:08
März 2024
Das Skigebiet leMelette befindet sich in der Region Asiago. Über eine gut ausgebaute Strasse gelangt man von der Ortschaft Gallio aus in wenigen Minuten dorthin. Bei unserem Besuch lag bis kurz vor der Talstation kaum Schnee, was Zweifel daran aufkommen liess, ob hier überhaupt Skibetrieb möglich wäre. Doch direkt am Talstationsbereich, wo eine mächtige Skibrücke die Strasse überquert, sah es dann doch schon etwas winterlicher aus.
Der zentrale Einstiegspunkt, der auch ein kleines Kinderland beherbergt, bietet zwei Liftanlagen zur Auswahl. Auf der einen Seite führt eine fixe Vierersesselbahn als Neuerschliessung hinauf zum Monte Ongara. Von dort geniesst man zwar einen schönen Rundumblick, doch die einzige dazugehörige flache Piste ist eher unspektakulär und vor allem für Skischulen geeignet. Auf der gegenüberliegenden Talseite befindet sich die kuppelbare Sesselbahn, die in das eigentliche Herzstück des Skigebiets führt. Dieses Areal wird durch zwei weitere Sesselbahnen ergänzt, die zahlreiche Abfahrten in unterschiedlichen Expositionen bedienen. Noch um die Jahrtausendwende erschlossen zusätzliche Skilifte weitere Pistenvarianten, doch diese sind inzwischen Geschichte.
Was hier auf einer Höhe zwischen 1'430 und 1'720 Metern auch heute noch geboten wird, ist jedoch erstaunlich: Mit nur vier Sesselbahnen werden abwechslungsreiche Abfahrten in fast jede Himmelsrichtung erschlossen, sodass man sich selbst in diesem vermeintlich kleinen Areal kurz orientieren muss, um den gewünschten Weg zu finden. Trotz der überschaubaren Grösse bietet das Skigebiet ein überraschend vielfältiges Angebot – von ultraflachen Pisten bis hin zu steilen Abfahrten.
Ob das Skigebiet immer so ausgestorben ist, wie es an unserem Besuchstag den Anschein hatte, bleibt fraglich. Der grosszügige Parkplatz und die moderne Sesselbahn lassen erahnen, wie belebt es hier an einem sonnigen Wochenende sein kann. Man fragt sich dennoch, wie sich ein Skigebiet in dieser Höhenlage mit seiner Infrastruktur wirtschaftlich tragen kann. Sollte sich die Möglichkeit eines weiteren Besuchs ergeben, wird dieser auf jeden Fall in Betracht gezogen.
Ich hoffe, dass diese kurze Dokumentation es einigen von euch ermöglicht hat, ein weiteres unbekanntes Skigebiet zu entdecken. Vielleicht schafft es ja der eine oder andere Alpinfan aus unseren Reihen, einmal in diese unbekannte Region zu reisen. Über eine Danksagung würde ich mich sehr freuen!
Das Skigebiet leMelette befindet sich in der Region Asiago. Über eine gut ausgebaute Strasse gelangt man von der Ortschaft Gallio aus in wenigen Minuten dorthin. Bei unserem Besuch lag bis kurz vor der Talstation kaum Schnee, was Zweifel daran aufkommen liess, ob hier überhaupt Skibetrieb möglich wäre. Doch direkt am Talstationsbereich, wo eine mächtige Skibrücke die Strasse überquert, sah es dann doch schon etwas winterlicher aus.
Der zentrale Einstiegspunkt, der auch ein kleines Kinderland beherbergt, bietet zwei Liftanlagen zur Auswahl. Auf der einen Seite führt eine fixe Vierersesselbahn als Neuerschliessung hinauf zum Monte Ongara. Von dort geniesst man zwar einen schönen Rundumblick, doch die einzige dazugehörige flache Piste ist eher unspektakulär und vor allem für Skischulen geeignet. Auf der gegenüberliegenden Talseite befindet sich die kuppelbare Sesselbahn, die in das eigentliche Herzstück des Skigebiets führt. Dieses Areal wird durch zwei weitere Sesselbahnen ergänzt, die zahlreiche Abfahrten in unterschiedlichen Expositionen bedienen. Noch um die Jahrtausendwende erschlossen zusätzliche Skilifte weitere Pistenvarianten, doch diese sind inzwischen Geschichte.
Was hier auf einer Höhe zwischen 1'430 und 1'720 Metern auch heute noch geboten wird, ist jedoch erstaunlich: Mit nur vier Sesselbahnen werden abwechslungsreiche Abfahrten in fast jede Himmelsrichtung erschlossen, sodass man sich selbst in diesem vermeintlich kleinen Areal kurz orientieren muss, um den gewünschten Weg zu finden. Trotz der überschaubaren Grösse bietet das Skigebiet ein überraschend vielfältiges Angebot – von ultraflachen Pisten bis hin zu steilen Abfahrten.
Ob das Skigebiet immer so ausgestorben ist, wie es an unserem Besuchstag den Anschein hatte, bleibt fraglich. Der grosszügige Parkplatz und die moderne Sesselbahn lassen erahnen, wie belebt es hier an einem sonnigen Wochenende sein kann. Man fragt sich dennoch, wie sich ein Skigebiet in dieser Höhenlage mit seiner Infrastruktur wirtschaftlich tragen kann. Sollte sich die Möglichkeit eines weiteren Besuchs ergeben, wird dieser auf jeden Fall in Betracht gezogen.
Ich hoffe, dass diese kurze Dokumentation es einigen von euch ermöglicht hat, ein weiteres unbekanntes Skigebiet zu entdecken. Vielleicht schafft es ja der eine oder andere Alpinfan aus unseren Reihen, einmal in diese unbekannte Region zu reisen. Über eine Danksagung würde ich mich sehr freuen!