Lagorai – Abseits der Massen, nah an der Perfektion
Verfasst: 18.10.2024, 21:19
März 2024
Das Skigebiet Lagorai liegt abgeschieden, fernab der bekannten Skigebiete mit ihren klangvollen Namen. Auf der Landkarte erscheint es wie ein kleiner Punkt in der Pampa, weit entfernt von den grossen Tourismusmagneten. Diese Abgeschiedenheit spiegelt sich auch in der Geografie des Gebiets wider, denn es ist wetterbedingt recht exponiert. So stand ich bereits drei Monate zuvor bei besten Bedingungen an der Talstation, doch aufgrund starken Windes waren die Anlagen ausser Betrieb – laut dem Personal kein ungewöhnliches Phänomen.
Wie es der Zufall wollte, fand ich mich einige Wochen später, vertrieben vom schlechten Wetter im Norden, erneut an der Talstation der Funivie Lagorai wieder. Dieses Mal war der Wind milder und die Anlagen liefen. Interessanterweise kamen wir auch beim zweiten Anlauf fast als einzige Besucher über den Passo Brocon von Norden her, während die meisten anderen Gäste aus dem Süden anreisten – dem eigentlichen Einzugsgebiet des Skigebiets.
Mit drei fixgeklemmten Sesselbahnen bietet das Skigebiet rund ein Dutzend Abfahrtsvarianten, die sich wirklich sehen lassen können. Die Pistenpräparation ist hervorragend und spielt selbst im Vergleich zu den ohnehin hohen italienischen Standards in der obersten Liga und gehört vermutlich zum Besten, was ich in der gesamten Saison erlebt habe. Am Paradehang der Zubringeranlage wird zudem wöchentlich Nachtski unter Flutlicht angeboten, was über die gängigen Kanäle beworben wird. Direkt an der Passstrasse befindet sich der grosse Talstationskomplex mit kostenlosen Parkplätzen, Restaurant und Skishop. Abseits davon bietet das Skigebiet mit seinen fixgeklemmten Sesseln keinen zusätzlichen Luxus, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche im Alpinsport – preiswert und nah an der Perfektion!
Dieser geografische Exkurs lohnt sich für alle Alpinfans und Liebhaber von perfekten Pistenteppichen, auch wenn das Wetterrisiko bei der Anreise immer mitschwingt.
Ich hoffe der kurze Bericht gefällt. Über eine Danksagung würde ich mich freuen!
Das Skigebiet Lagorai liegt abgeschieden, fernab der bekannten Skigebiete mit ihren klangvollen Namen. Auf der Landkarte erscheint es wie ein kleiner Punkt in der Pampa, weit entfernt von den grossen Tourismusmagneten. Diese Abgeschiedenheit spiegelt sich auch in der Geografie des Gebiets wider, denn es ist wetterbedingt recht exponiert. So stand ich bereits drei Monate zuvor bei besten Bedingungen an der Talstation, doch aufgrund starken Windes waren die Anlagen ausser Betrieb – laut dem Personal kein ungewöhnliches Phänomen.
Wie es der Zufall wollte, fand ich mich einige Wochen später, vertrieben vom schlechten Wetter im Norden, erneut an der Talstation der Funivie Lagorai wieder. Dieses Mal war der Wind milder und die Anlagen liefen. Interessanterweise kamen wir auch beim zweiten Anlauf fast als einzige Besucher über den Passo Brocon von Norden her, während die meisten anderen Gäste aus dem Süden anreisten – dem eigentlichen Einzugsgebiet des Skigebiets.
Mit drei fixgeklemmten Sesselbahnen bietet das Skigebiet rund ein Dutzend Abfahrtsvarianten, die sich wirklich sehen lassen können. Die Pistenpräparation ist hervorragend und spielt selbst im Vergleich zu den ohnehin hohen italienischen Standards in der obersten Liga und gehört vermutlich zum Besten, was ich in der gesamten Saison erlebt habe. Am Paradehang der Zubringeranlage wird zudem wöchentlich Nachtski unter Flutlicht angeboten, was über die gängigen Kanäle beworben wird. Direkt an der Passstrasse befindet sich der grosse Talstationskomplex mit kostenlosen Parkplätzen, Restaurant und Skishop. Abseits davon bietet das Skigebiet mit seinen fixgeklemmten Sesseln keinen zusätzlichen Luxus, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche im Alpinsport – preiswert und nah an der Perfektion!
Dieser geografische Exkurs lohnt sich für alle Alpinfans und Liebhaber von perfekten Pistenteppichen, auch wenn das Wetterrisiko bei der Anreise immer mitschwingt.
Ich hoffe der kurze Bericht gefällt. Über eine Danksagung würde ich mich freuen!