Dolomiti Superski, Januar 2024: die 'Kleinen'
Verfasst: 18.10.2024, 19:50
In der vergangenen Wintersaison bin ich aus verschiedenen (grossteils finanziellen) Gründen für meine Verhältnisse sehr wenig herumgereist ... 25 Skitage habe ich am Pohorje verbracht, 7 als Tagesausflug in verschiedenen slowenischen Skigebieten, und weitere 5 - ebenfalls als Tagesausflug - auf relativ nahen steirischen und kärntner Skibergen. Krvavec und die Gerlitzen waren dabei meine maximale Reichweite, also alles ziemlich nahe.
Mit einer Ausnahme, von der ich weder hier noch in irgendeinem anderen deutschsprachigen Forum berichtet habe, nur im slowenischen smucisca - Forum. Ohne Hitparade, der mir freundlich geholfen hat meine aktuellen Berichte und die von 2023/2024 in der Challenge zu verlinken, würde ich diesen Bericht wahrscheinlich niemals schreiben - weil ich es einfach vergessen habe
. Aber besser spät als überhaupt nicht.
Die ganze Woche vom 26. 1. bis 2. 2. habe ich mir Urlaub genommen: das Semester war zu Ende, ich hatte keine Prüfungstermine auf der Uni, und noch gibt es keine Schulferien. Ich hatte zwar vor, irgendwohin zu verreisen, hatte mehrere Ideen, aber keinen fixen Plan. Am Freitag war ich noch am Pohorje, Tagesfazit damals:
.
27. 1. 2024
Am ersten Tag ging es ins nahegelegene Skigebiet Gitschberg - Jochtal, für mich eine Premiere. Vorbeigefahren sind wir dort öfters, in allen Jahreszeiten auf der Pustertalstrasse, aber niemals bei Mühlbach nach Norden abgebogen. Also schauen wir mal
:
Pistenplan: https://www.bergfex.it/gitschberg-jochtal/panorama/
Falls man zwei Tage in den kleineren Skigebieten verbringt, macht es keinen Sinn den teuren Dolomitisuperski - Pass zu kaufen. Die 2-Tageskarte für Gitschberg - Jochtal und die Plose kostete recht günstige 114 €, das finde ich angemessen. 5 min vor Betriebsbeginn habe ich mich in die recht überschaubare 'Warteschlange' angestellt. Sympatisch einfache, minimalistische Talstation, krasser Kontrast zu den dreistöckigen Betonbunkern die man heutzutage unbedingt rund um Talstationen der Zubringerbahnen bauen muss:

Der Ort Meransen liegt sehr schön auf einer ca. 1400 m hohen Terasse hoch über dem Pustertal, und auch die Pisten liegen alle mehr oder weniger südseitig. Im März wahrscheinlich nicht so ideal, im Hochwinter suche ich gerade solche Skiberge:

Mittelstation, leider mit Umsteigen. Und beide Bahnen leider ohne Köcher
:

Die Hauptanlage ist definitiv die 10EUB Ski Express. MIT Köchern
und, noch wichtiger, mit drei perfekt gewalzten dunkelroten Pisten. Yess, das habe ich gesucht:


Zwischenstation; oberhalb ist die Piste eher blau:

Ganz oben, zwischen 2200 und 2500 m, tront noch die fixe 4SB Gitschberg mit extrem breiter Piste. Selbst eine 8KSB könnte diesen superbreiten Hang nicht überlasten. Die Präparation war leider nicht ganz so gut wie unten, leicht knollig, tlw. auch dem starken Wind verschuldet der in der Nacht (und auch noch am Morgen) den weichen Schnee verweht hat und tlw. alten Betonschnee freigelegt hat, anderswo kleinen Verwehungen gebildet hat:

Trotzdem schön:

Nun gehts mit der Verbindungsgondel zu den Nachbarn:

Dolomitentypische Autobahn nach Vals:

Anderer Betreiber, andere Farbe der Kanonen - blau in Meransen, gelb in Vals:

Runter nach Vals ... :

Und auf der anderen Seite mit der 8EUB wieder auf 2000 m hinauf:

Die 6KSB Hinterberg bedient insgesamt 4 blaue bis hellrote Pisten. Nur hier musste ich manchmal 1 - 2 min anstehen:


Die 4SB Steinermandl mit einer flachen blauen und zwei ordentlich schwarzen Pisten. Aktuell wird sie bekanntlich durch eine 6KSB ersetzt. BTW, die Vorgängeranlage der 4SB war eine DSB, die nun 'Ročka' heisst und in Slowenien auf dem Golte steht:


Schwarze Talabfahrt nach Vals: richtig steil, schattig und Betonschnee:

Weiter unten ist die Piste rot, aber ebenfalls betonhart:

Irgendwie haben mit die Pisten und der Schnee in Meransen besser gefallen als in Vals, deshalb bin ich bald wieder zurückgefahren. Die Nesselwiese war (Ende Januar !) noch um halb fünf sonnig:

Talabfahrt: überbreit und sehr flach:

SL Mitterwiese, leider ausser Betrieb und nicht mal aufgebügelt. Schade dass es mit der EUB auf den Kleingitsch und den geplanten neuen Pisten nicht geklappt hat (BTW., ist das Projekt nun komplett begraben oder wird es, ewtl. ein wenig abgespeckt, wieder duch die Hintertür eingereicht
)?

Noch jeweils ein nostalgischer (und leerer) SL; Brunner in Meransen:

... mit einer bescheidenen Unterkunft
direkt neben der Piste:

Tasa in Vals, Retro - Feeling und perfekter Firn:

PB von Mühlbach nach Meransen, m. W. auch bereits auf der 'Abschussliste':

Eindruck: sehr gut, Meransen sogar perfekt. In Vals war mir der Schnee tlw. etwas zu hart, was bestimmt auch am starken Wind lag der alles weiche verblasen hat. Lange Betriebszeiten (8:30 - 16:30), Pisten ganztags in der Sonne, so gut wie keine Wartezeiten, halbwegs günstige Preise = viel Skifahren für relativ wenig Geld. Auch ziemlich relaxte Stimmung und eines der seltenen Skigebeite in den Dolomiten wo man mehr Einheimische als Touristen (die meisten Italiener, Deutsche und Niederländer) auf der Piste sieht bzw. hört.
Mit einer Ausnahme, von der ich weder hier noch in irgendeinem anderen deutschsprachigen Forum berichtet habe, nur im slowenischen smucisca - Forum. Ohne Hitparade, der mir freundlich geholfen hat meine aktuellen Berichte und die von 2023/2024 in der Challenge zu verlinken, würde ich diesen Bericht wahrscheinlich niemals schreiben - weil ich es einfach vergessen habe
Die ganze Woche vom 26. 1. bis 2. 2. habe ich mir Urlaub genommen: das Semester war zu Ende, ich hatte keine Prüfungstermine auf der Uni, und noch gibt es keine Schulferien. Ich hatte zwar vor, irgendwohin zu verreisen, hatte mehrere Ideen, aber keinen fixen Plan. Am Freitag war ich noch am Pohorje, Tagesfazit damals:
Nein, ich brauche dringend Abwechslung. Die Wetterprognosen waren alle OK, also wohin? Irgendwohin wo sie es schaffen die Pisten besser zu beschneien und präparieren. Und zwar nicht etwas besser (= die meisten österreichischen Skigebiete), sondern wesentlich besser zu präparieren als am Pohorje. Und wo gibts sowas wenn nicht in den Dolomiten? Also habe ich zu Mittag den Skitag beendet und eine Stunde in der Suche einer halbwegs günstigen Unterkunft irgendwo im Pustertal bzw. in einem der Seitentäler verbracht. Als ich auf Booking ein Sonderangebot in der Pension Moarhof entdeckt habe (280 € für 4 x HP), habe ich schnell gebucht, meine Sachen ins Auto geworfen und losgefahren, rechtzeitig dass ich genau zum Abendessen angekommen bin... sonnig, noch genug Schnee (ich bin ausschliesslich die beiden Talabfahrten gefahren), keine Wartezeiten. Aber bereits ab 10 Uhr leider arg knollig, der Spass hielt sich in Grenzen.
27. 1. 2024
Am ersten Tag ging es ins nahegelegene Skigebiet Gitschberg - Jochtal, für mich eine Premiere. Vorbeigefahren sind wir dort öfters, in allen Jahreszeiten auf der Pustertalstrasse, aber niemals bei Mühlbach nach Norden abgebogen. Also schauen wir mal
Pistenplan: https://www.bergfex.it/gitschberg-jochtal/panorama/
Falls man zwei Tage in den kleineren Skigebieten verbringt, macht es keinen Sinn den teuren Dolomitisuperski - Pass zu kaufen. Die 2-Tageskarte für Gitschberg - Jochtal und die Plose kostete recht günstige 114 €, das finde ich angemessen. 5 min vor Betriebsbeginn habe ich mich in die recht überschaubare 'Warteschlange' angestellt. Sympatisch einfache, minimalistische Talstation, krasser Kontrast zu den dreistöckigen Betonbunkern die man heutzutage unbedingt rund um Talstationen der Zubringerbahnen bauen muss:

Der Ort Meransen liegt sehr schön auf einer ca. 1400 m hohen Terasse hoch über dem Pustertal, und auch die Pisten liegen alle mehr oder weniger südseitig. Im März wahrscheinlich nicht so ideal, im Hochwinter suche ich gerade solche Skiberge:

Mittelstation, leider mit Umsteigen. Und beide Bahnen leider ohne Köcher

Die Hauptanlage ist definitiv die 10EUB Ski Express. MIT Köchern


Zwischenstation; oberhalb ist die Piste eher blau:

Ganz oben, zwischen 2200 und 2500 m, tront noch die fixe 4SB Gitschberg mit extrem breiter Piste. Selbst eine 8KSB könnte diesen superbreiten Hang nicht überlasten. Die Präparation war leider nicht ganz so gut wie unten, leicht knollig, tlw. auch dem starken Wind verschuldet der in der Nacht (und auch noch am Morgen) den weichen Schnee verweht hat und tlw. alten Betonschnee freigelegt hat, anderswo kleinen Verwehungen gebildet hat:

Trotzdem schön:

Nun gehts mit der Verbindungsgondel zu den Nachbarn:

Dolomitentypische Autobahn nach Vals:

Anderer Betreiber, andere Farbe der Kanonen - blau in Meransen, gelb in Vals:

Runter nach Vals ... :

Und auf der anderen Seite mit der 8EUB wieder auf 2000 m hinauf:

Die 6KSB Hinterberg bedient insgesamt 4 blaue bis hellrote Pisten. Nur hier musste ich manchmal 1 - 2 min anstehen:


Die 4SB Steinermandl mit einer flachen blauen und zwei ordentlich schwarzen Pisten. Aktuell wird sie bekanntlich durch eine 6KSB ersetzt. BTW, die Vorgängeranlage der 4SB war eine DSB, die nun 'Ročka' heisst und in Slowenien auf dem Golte steht:


Schwarze Talabfahrt nach Vals: richtig steil, schattig und Betonschnee:

Weiter unten ist die Piste rot, aber ebenfalls betonhart:

Irgendwie haben mit die Pisten und der Schnee in Meransen besser gefallen als in Vals, deshalb bin ich bald wieder zurückgefahren. Die Nesselwiese war (Ende Januar !) noch um halb fünf sonnig:

Talabfahrt: überbreit und sehr flach:

SL Mitterwiese, leider ausser Betrieb und nicht mal aufgebügelt. Schade dass es mit der EUB auf den Kleingitsch und den geplanten neuen Pisten nicht geklappt hat (BTW., ist das Projekt nun komplett begraben oder wird es, ewtl. ein wenig abgespeckt, wieder duch die Hintertür eingereicht

Noch jeweils ein nostalgischer (und leerer) SL; Brunner in Meransen:

... mit einer bescheidenen Unterkunft

Tasa in Vals, Retro - Feeling und perfekter Firn:

PB von Mühlbach nach Meransen, m. W. auch bereits auf der 'Abschussliste':

Eindruck: sehr gut, Meransen sogar perfekt. In Vals war mir der Schnee tlw. etwas zu hart, was bestimmt auch am starken Wind lag der alles weiche verblasen hat. Lange Betriebszeiten (8:30 - 16:30), Pisten ganztags in der Sonne, so gut wie keine Wartezeiten, halbwegs günstige Preise = viel Skifahren für relativ wenig Geld. Auch ziemlich relaxte Stimmung und eines der seltenen Skigebeite in den Dolomiten wo man mehr Einheimische als Touristen (die meisten Italiener, Deutsche und Niederländer) auf der Piste sieht bzw. hört.






























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