Radtour Kitzbühel - Kufstein über Griesner Alm - 20.05.2023
Verfasst: 23.05.2024, 21:28
Mit dem Zug fuhr ich bis nach Kitzbühel. Von dort radelte ich Richtung St. Johann und dann weiter nach Kirchdorf in Tirol. Dort ging es dann knapp 100 Höhenmeter ziemlich steil bergauf (für mich grenzwertig steil) nach Gasteig. Ich nahm dabei die Route, die mir googlemaps für das Fahrrad vorgeschlagen hatte. Eine andere Variante mit vermutlich moderaterer Steigung wäre, von St. Johann einfach die B176 zu nehmen. In Griesenau bog ich nach Westen ab und fuhr die Mautstraße durch das Kaiserbachtal bis zu ihrem Endpunkt auf der Griesner Alm, wobei noch einmal 250 Höhenmeter bergauf auf etwa 5 Kilometer zu bewältigen sind. Dieser Anstieg ist lange Zeit nicht übermäßig steil, im letzten Kilometer aber Stellen mit deutlich über 10 % Steigung.
Von der Wiesner Alm fuhr ich zurück nach Griesenau zur B216. Dann ging es auf einem Fahrradweg nochmal leicht bergauf. Man kürzt dabei die Autostrecke Richtung Walchsee deutlich ab. Vorbei an diesem See geht es nach Westen ins Inntal. Ursprünglich war angedacht, die Tour in Oberaudorf zu beenden. Dort hätte ich aber länger auf den Zug warten müssen. Also fuhr ich den Inn entlang noch nach Kufstein. Die paar zusätzlichen Kilometer waren sinnvoll investiert. Denn in Kufstein konnte ich als erster mein Rad im Zug abstellen und der Zug war noch leer. In Oberaudorf waren die Radplätze schon gut belegt und freie Sitzplätze gab es auch kaum mehr.
Auf den ersten zwei Dritteln der Radtour hat man fast immer Teile des Wilden Kaisers im Blick, wobei sich die Ansicht laufend ändert. An der Wiesner Alm ist man dem Wilden Kaiser so nahe, dass die Felswände vor der Nase fast senkrecht nach oben gehen. Diesen Eindruck können die Fotos leider nur unzureichend wiedergeben. Der Bereich um den Walchsee mit dem Voralpenhügeln im Norden und dem Zahmen Kaiser im Süden ist auch landschaftlich attraktiv.
Die Tour war gemäß Tacho 69 Kilometer lang (Der GPS Track zeigt immer eine etwas kürzere Distanz an: Zum einen gibt er ja nur die horizontal zurückgelegte Strecke an. Vor allem aber kürzt der GPS-Tracker ja jede Kurve ab. Zudem kommt diesmal hinzu, dass ich zunächst vergessen habe, den GPS-Tracker einzuschalten.) Die Anstiege summierten sich auf 720 Höhenmeter Gesamtanstieg. Die reine Fahrtzeit betrug etwa 4 Stunden.
Ich finde übrigens solche Radtouren unter Einbeziehung der Bahn zurzeit als Tagesausflüge vom Großraum München aus zurzeit wesentlich lohnender als Bergwanderungen als Tagesausflüge. Die Vorteile sind klar:
- Man erlebt deutlich mehr schöne und wechselnde Panoramen. Bei einer Bergtour im Vorlapenbereich ist oft ein großer Teil der Tour im Wald ohne viel Ausblick
- Man ist flexibler
- Praktisch jede Bahnstation ist als Start- oder Endpunkt geeignet. Bei Bergwanderungen müsste man oft noch einen Bus nehmen, um zu einem attraktiven Ausgangspunkt zu gelangen.
- Man muss nicht ganz so früh los.
Karte
Von der Wiesner Alm fuhr ich zurück nach Griesenau zur B216. Dann ging es auf einem Fahrradweg nochmal leicht bergauf. Man kürzt dabei die Autostrecke Richtung Walchsee deutlich ab. Vorbei an diesem See geht es nach Westen ins Inntal. Ursprünglich war angedacht, die Tour in Oberaudorf zu beenden. Dort hätte ich aber länger auf den Zug warten müssen. Also fuhr ich den Inn entlang noch nach Kufstein. Die paar zusätzlichen Kilometer waren sinnvoll investiert. Denn in Kufstein konnte ich als erster mein Rad im Zug abstellen und der Zug war noch leer. In Oberaudorf waren die Radplätze schon gut belegt und freie Sitzplätze gab es auch kaum mehr.
Auf den ersten zwei Dritteln der Radtour hat man fast immer Teile des Wilden Kaisers im Blick, wobei sich die Ansicht laufend ändert. An der Wiesner Alm ist man dem Wilden Kaiser so nahe, dass die Felswände vor der Nase fast senkrecht nach oben gehen. Diesen Eindruck können die Fotos leider nur unzureichend wiedergeben. Der Bereich um den Walchsee mit dem Voralpenhügeln im Norden und dem Zahmen Kaiser im Süden ist auch landschaftlich attraktiv.
Die Tour war gemäß Tacho 69 Kilometer lang (Der GPS Track zeigt immer eine etwas kürzere Distanz an: Zum einen gibt er ja nur die horizontal zurückgelegte Strecke an. Vor allem aber kürzt der GPS-Tracker ja jede Kurve ab. Zudem kommt diesmal hinzu, dass ich zunächst vergessen habe, den GPS-Tracker einzuschalten.) Die Anstiege summierten sich auf 720 Höhenmeter Gesamtanstieg. Die reine Fahrtzeit betrug etwa 4 Stunden.
Ich finde übrigens solche Radtouren unter Einbeziehung der Bahn zurzeit als Tagesausflüge vom Großraum München aus zurzeit wesentlich lohnender als Bergwanderungen als Tagesausflüge. Die Vorteile sind klar:
- Man erlebt deutlich mehr schöne und wechselnde Panoramen. Bei einer Bergtour im Vorlapenbereich ist oft ein großer Teil der Tour im Wald ohne viel Ausblick
- Man ist flexibler
- Praktisch jede Bahnstation ist als Start- oder Endpunkt geeignet. Bei Bergwanderungen müsste man oft noch einen Bus nehmen, um zu einem attraktiven Ausgangspunkt zu gelangen.
- Man muss nicht ganz so früh los.
Karte