Bergfrühling in Flims - Auffahrt 2024
Verfasst: 21.05.2024, 16:35
Zum dritten mal sind wir nun hintereinander im Frühling im Flims. Zuerst an Ostern 2022, dann Pfingsten 2023 und nun Auffahrt 2024. Wobei es durch zusätzliche lokale Freitage an der Schule noch eine Verlängerung bis Dienstag gab.
Angereist sind wir direkt am Mittwoch Mittag, wobei es fast schon Tradition bei uns ist, am Walensee halt zu machen. Muss wohl eine der schönsten Raststätten sein. Auch Qualität und Preis stimmt.
Nach der Ankunft gibt es Nachtisch bei den Kaufmannsfrauen, wobei ich mich für die Waffeln mit Bananen, Nutella und Schlagrahm entscheide. Nun habe ich schon fast zu Abend gegessen. Also auf zum Verdauungsspaziergang über den Spielplatz zum Caumasee. Und gleich schon ein Schnappschuss:
Wir haben dann noch einige Eichelhäher gesehen, aber so schon stillgehalten hat danach keiner mehr.
Der Caumasee ist etwas einfacher zu fotografieren. Wie man sieht ist das Wasser auch blau, wenn es bedeckt ist. Danach geht es wieder zurück, via Ballonwiese/Schulhaus zum Coop und dann direkt die Treppen hoch und rüber zum Hapimag. Es ist schon eine riesige Aufwertung, dass man nun so einfach Einkaufen kann.
Donnerstag (Auffahrt): Ich hatte die Idee nach Foppa zu fahren, wurde aber überstimmt. Es geht zum Minigolf. Auf dem Hinweg stellen wir fest, dass der Bach vom Lag Prau Pulté, und der See demnach noch nicht voll ist. Ich nehme mir vor, dies noch zu überprüfen.
Am Minigolf ist leider das Restaurant zu (Pächterwechsel). Also verpflegen wir uns aus dem Rucksack und wandern unten durch zum Caumasee.
Lag Prau Tuleritg, wie man sieht noch praktisch leer. Es hat am Rand eine Restpfütze.
Auch am Caumasee ist das Restaurant zu, da neu gebaut wird, es gibt aber zwei Kiosk mit Pinsa und ähnlichem.
Ja so blau blau blau...
...scheint der Caumasee...
Am Freitag nun die Tour welche ich für den Donnerstag geplant habe. Wobei es noch etwas Diskussionen gibt, wieviel per Fuss uns wieviel per Gondel. Es geht dann mit der Gondel bis Foppa und ab da zu Fuss nach Startgels.
Wir hatten an der Talstation kaum Wartezeit. Eine Gruppe Biker war gerade am Einsteigen nach Startgels. Da wir nach Foppa wollten mussten wir noch kurz warten.
Der Bähnler fragte noch ob jemand nach Startgels will. Wobei das Paar hinter uns mit "Ja" antworteten.
Der Bähnler: "No 10 Secunda" (Noch 10 Sekunden)
Das Paar schlendert zur Kabine, wir schauen zu wie die Uhr von 10 Sekunden runterzählt. Die Frau steigt ein, die Uhr geht auf 0 und der Mann versucht noch die Tür zu blockieren aber der Bähnler winkt ab: "Die nächscht Kabine nach Startgels neh". (Die nächste Kabine nach Startgels nehmen)
Die Frau hinter uns: "Ich wär g'rennt". (Ich wäre gerannt)
FlemXpress von Foppa aus, dahinter die Signinagruppe.
Zunächst geht es noch etwas bergab, denn ich will die interessantere Variante machen, welche unterhalb der Station vorbeiführt.
Nach kurzer Strecke biegt der Weg rechts ab und steigt nun wieder an. Schnell kommt man an eine Felswand welche einem den Blick Richtung Stargels, Segnes und knapp auch den Tschgelhörner eröffnet.
Unter einem die Flem und der dazugehörenden Wasserweg - Trug de Flem. Dieser Teil ist von Foppa aus nicht direkt erreichbar.
Nach einer 270° Kurve um die Station, befinden wir uns nun direkt unter der Ausfahrt Richtung Stargels.
Der Weg steigt nun langsam an, bis man auf die ehemalige Verbindungspiste nach Foppa kommt. Dort kann man nach gut 100 Meter wieder links hinunter und erreicht dann den Trug de Flem.
Man folgt nun der Flem, mal flach mal etwas steiler. Ein wunderschöner Wanderweg. Hier auf der Querung der Skipiste 8.
Oberhalb dieser Querung wird es - für mich überraschenderweise - noch einmal richtig interessant. Es folgt eine teil über Bretter und dann nochmal ein Wasserfall mit Querung über eine Brücke.
Schon fast in Startgels. Hier liegt noch Naturschnee. Der Bach links daneben ist der Wanderweg und nicht etwa die Flem.
Auf Startgels erwischen wir gerade den letzten freien Tisch und essen ausgezeichnete Polenta mit geschmorten Schweinskopfbäggli.
Danach die Diskussion, ob wir nicht den oberen Weg nach Foppa zurück laufen wollen, ich bestehe aber darauf, zurück zu fahren und dann den Höhenweg Foppa–Fidaz zu nehmen. Und mein Sohn hat natürlich eine Riesen Freude am rumfahren in den Stationen (ich auch, ich geb's zu).
Blick aus der Gondel
Von Foppa aus machen wir nun die obere Variante Richtung Fidaz. Tiefblick auf dem Höhenweg.
Blau, blau, blau...
...blüht der Enzian.
Im letzten Waldstück vor Fidaz nehmen wir den Bergweg direkt hinunter.
Wir verweilen noch etwas auf dem Spielplatz Plaids, welcher etwas mehr zu bieten hat als sein Pendent auf der Waldhauser Seite.
Danach geht es durchs Dorf zurück in die FeWo.
Edit: Bildunterschriften neu kursiv.
Angereist sind wir direkt am Mittwoch Mittag, wobei es fast schon Tradition bei uns ist, am Walensee halt zu machen. Muss wohl eine der schönsten Raststätten sein. Auch Qualität und Preis stimmt.
Nach der Ankunft gibt es Nachtisch bei den Kaufmannsfrauen, wobei ich mich für die Waffeln mit Bananen, Nutella und Schlagrahm entscheide. Nun habe ich schon fast zu Abend gegessen. Also auf zum Verdauungsspaziergang über den Spielplatz zum Caumasee. Und gleich schon ein Schnappschuss:
Wir haben dann noch einige Eichelhäher gesehen, aber so schon stillgehalten hat danach keiner mehr.
Der Caumasee ist etwas einfacher zu fotografieren. Wie man sieht ist das Wasser auch blau, wenn es bedeckt ist. Danach geht es wieder zurück, via Ballonwiese/Schulhaus zum Coop und dann direkt die Treppen hoch und rüber zum Hapimag. Es ist schon eine riesige Aufwertung, dass man nun so einfach Einkaufen kann.
Donnerstag (Auffahrt): Ich hatte die Idee nach Foppa zu fahren, wurde aber überstimmt. Es geht zum Minigolf. Auf dem Hinweg stellen wir fest, dass der Bach vom Lag Prau Pulté, und der See demnach noch nicht voll ist. Ich nehme mir vor, dies noch zu überprüfen.
Am Minigolf ist leider das Restaurant zu (Pächterwechsel). Also verpflegen wir uns aus dem Rucksack und wandern unten durch zum Caumasee.
Lag Prau Tuleritg, wie man sieht noch praktisch leer. Es hat am Rand eine Restpfütze.
Auch am Caumasee ist das Restaurant zu, da neu gebaut wird, es gibt aber zwei Kiosk mit Pinsa und ähnlichem.
Ja so blau blau blau...
...scheint der Caumasee...
Am Freitag nun die Tour welche ich für den Donnerstag geplant habe. Wobei es noch etwas Diskussionen gibt, wieviel per Fuss uns wieviel per Gondel. Es geht dann mit der Gondel bis Foppa und ab da zu Fuss nach Startgels.
Wir hatten an der Talstation kaum Wartezeit. Eine Gruppe Biker war gerade am Einsteigen nach Startgels. Da wir nach Foppa wollten mussten wir noch kurz warten.
Der Bähnler fragte noch ob jemand nach Startgels will. Wobei das Paar hinter uns mit "Ja" antworteten.
Der Bähnler: "No 10 Secunda" (Noch 10 Sekunden)
Das Paar schlendert zur Kabine, wir schauen zu wie die Uhr von 10 Sekunden runterzählt. Die Frau steigt ein, die Uhr geht auf 0 und der Mann versucht noch die Tür zu blockieren aber der Bähnler winkt ab: "Die nächscht Kabine nach Startgels neh". (Die nächste Kabine nach Startgels nehmen)
Die Frau hinter uns: "Ich wär g'rennt". (Ich wäre gerannt)
FlemXpress von Foppa aus, dahinter die Signinagruppe.
Zunächst geht es noch etwas bergab, denn ich will die interessantere Variante machen, welche unterhalb der Station vorbeiführt.
Nach kurzer Strecke biegt der Weg rechts ab und steigt nun wieder an. Schnell kommt man an eine Felswand welche einem den Blick Richtung Stargels, Segnes und knapp auch den Tschgelhörner eröffnet.
Unter einem die Flem und der dazugehörenden Wasserweg - Trug de Flem. Dieser Teil ist von Foppa aus nicht direkt erreichbar.
Nach einer 270° Kurve um die Station, befinden wir uns nun direkt unter der Ausfahrt Richtung Stargels.
Der Weg steigt nun langsam an, bis man auf die ehemalige Verbindungspiste nach Foppa kommt. Dort kann man nach gut 100 Meter wieder links hinunter und erreicht dann den Trug de Flem.
Man folgt nun der Flem, mal flach mal etwas steiler. Ein wunderschöner Wanderweg. Hier auf der Querung der Skipiste 8.
Oberhalb dieser Querung wird es - für mich überraschenderweise - noch einmal richtig interessant. Es folgt eine teil über Bretter und dann nochmal ein Wasserfall mit Querung über eine Brücke.
Schon fast in Startgels. Hier liegt noch Naturschnee. Der Bach links daneben ist der Wanderweg und nicht etwa die Flem.
Auf Startgels erwischen wir gerade den letzten freien Tisch und essen ausgezeichnete Polenta mit geschmorten Schweinskopfbäggli.
Danach die Diskussion, ob wir nicht den oberen Weg nach Foppa zurück laufen wollen, ich bestehe aber darauf, zurück zu fahren und dann den Höhenweg Foppa–Fidaz zu nehmen. Und mein Sohn hat natürlich eine Riesen Freude am rumfahren in den Stationen (ich auch, ich geb's zu).
Blick aus der Gondel
Von Foppa aus machen wir nun die obere Variante Richtung Fidaz. Tiefblick auf dem Höhenweg.
Blau, blau, blau...
...blüht der Enzian.
Im letzten Waldstück vor Fidaz nehmen wir den Bergweg direkt hinunter.
Wir verweilen noch etwas auf dem Spielplatz Plaids, welcher etwas mehr zu bieten hat als sein Pendent auf der Waldhauser Seite.
Danach geht es durchs Dorf zurück in die FeWo.
Edit: Bildunterschriften neu kursiv.


