Seite 1 von 1

Magic Pass Sommer 2024 | 6. August 2024: Moosalp - Augstbordhorn - Driizänduhoru - Unterbäch

Verfasst: 19.05.2024, 21:04
von Nüllischnee
Als neuer Besitzer eines Magic Passes möchte ich die Gelegenheit nutzen und auch bereits im Sommer einige neue Ecken der (West-)Schweiz entdecken. Mal schauen, ob es dann wirklich ein vollständiges Sammeltopic wird...

Inhaltsverzeichnis
19. Mai 2024: Les Paccots - Plan-Francey
16. Juni 2024: Niederhorn - Gemmenalp
14. Juli 2024: Schwarzenburg - Charmey - Vevey (Velo)
27. Juli 2024: Lauchernalp - Restipass - Rinderhütte
6. August 2024: Moosalp - Augstbordhorn - Driizänduhoru - Unterbäch
8. August 2024: Pas de Maimbré - Col des Audannes - Sanetsch-Stausee
23. August 2024: Engstligenalp - Chindbettipass - Gemmipass
24. August 2024: Niederhorn
20. Oktober 2024: Jorasse - Derborence

19. Mai 2024: Les Paccots - Plan-Francey
Los ging es um kurz nach 9 Uhr am Bahnhof Bern mit dem IR15 bis Palézieux, dort Umstieg auf die S50 bis Châtel-St-Denis und von dort dann mit dem Bus weiter nach Les Paccots. Châtel-St-Denis ist für mich ein ziemlich gutes Negativbeispiel für Zersiedelung und ungeschickte Raumplanung im Zusammenhang mit der nahegelegenen Autobahn. Mit dem Neubau des Bahnhofs (Durchgangsbahnhof statt Kopfbahnhof) wurde grosse, bahnhofsnahe Flächen frei, die nun teilweise bereits bebaut sind. Sicherlich ein Schritt in die Richtung, auch wenn beim Bahnhofsneubau ziemlich geklotzt wurde.

Um ca. 10:40 Uhr startete ich dann die heutige Wanderung. Zum Einstieg in die Wandersaison 2024 sollte es etwas Gemütliches sein, zumal mir die Schneesituation in der Höhe auch nicht ganz klar war. Zu Beginn verlief der Weg auf einer asphaltierten Strasse, anschliessend ging es dann über einen schmalen Pfad durch Wald und über Wiesen. Nach nicht einmal zwei Stunden erreichte ich die Mittelstation Plan-Francey vom Moléson. Überrascht war ich durch die neue Sesselbahn. Ich war zwar noch nie hier, aber einen Bahnneubau (bislang Skilift) hätte ich jetzt auf dieser Höhe nicht unbedingt erwartet. Es ist aber auch noch ein Biketrail (wahrscheinlich sogar mehrere) im Bau, daher macht es dann wohl schon eher Sinn.

Mit dem Magic Pass ging es dann natürlich noch per Bahn hoch auf den Gipfel. Die Bahn fuhr heute alle 10 Minuten und es war gerade auf dem Gipfel doch einiges los. Nach einer Stunde oben ging es dann schon halb durchgefroren wieder nach unten. Der starke Wind machte das Ganze schon ziemlich kühl. Unten durchquerte ich dann den komplett vollen Parkplatz und setzte mich in den 14:18 Uhr-Bus Richtung Bulle.

In meinen Augen ist die aktuelle ÖV-Erschliessung eines solchen Besuchermagnets ein ziemliches Armutszeugnis. Der Bus steht stündlich von xx:44 bis xx:18 an der Talstation, d.h. eine mehr als dreissigminütige Standzeit, obwohl der Parkplatz so gut gefüllt ist. Notabene ist der Bus auch halb leer, was bei einem Stundentakt und der eher langsamen ÖV-Erschliessung aber auch nicht besonders überrascht. Es wäre problemlos möglich ohne zusätzliches Fahrzeug einen Halbstundentakt herzustellen bis Gruyères. Dort bestünde Bahnanschluss Richtung Bulle und Montbovon. Unten in Gruyères dann noch einmal dasselbe. Der Parkplatz völlig überfüllt, zugesperrt durch Suchverkehr und dadurch auch der Bus blockiert. Das tut schon weh, wenn man sieht wie viel Potenzial hier brachliegt.

@Moderatoren: Gibt es für png eine andere Grössenbeschränkung als für jpg? Auf alle Fälle erhielt ich bei der Karte mehrfach http-Fehler.

Zu den Bildern:
Quelle: Swisstopo
Quelle: Swisstopo
IMG_20240519_105915.jpg
IMG_20240519_112517.jpg
IMG_20240519_113634.jpg
IMG_20240519_115645.jpg
IMG_20240519_120443.jpg
IMG_20240519_121221.jpg
IMG_20240519_121717.jpg
IMG_20240519_122437.jpg
IMG_20240519_123659.jpg
IMG_20240519_123746.jpg
IMG_20240519_132821.jpg

Re: Magic Pass Sommer 2024 | Niederhorn - Gemmenalp | 16. Juni 2024

Verfasst: 20.06.2024, 20:46
von Nüllischnee
16. Juni 2024: Niederhorn - Gemmenalp - Niederhorn
Vergangenen Sonntag machte ich mich erst etwas später auf den Weg. Los ging es kurz nach 10 Uhr am Bahnhof Bern. Nach einem Umstieg in Thun ging es im mehr als vollen Gelenkbus bis nach Beatenbucht und von dort via Beatenberg aufs Niederhorn. Los war, wenig überraschend, doch einiges. Angesichts der bereits fortgeschrittenen Zeit und der etwas unsicheren Wetterlage am späteren Nachmittag beschränkte ich mich auf eine eher kurze Runde dem Güggisgrat entlang bis zur Gemmenalp und dann über den unteren Weg zurück zum Niederhon. Insgesamt war ich gut 3 Stunden unterwegs inkl. einer längeren Mittagspause beim Gemmenalphorn.
Auf den Bildern wird dann das einzige Schneefeld ersichtlich sein. Durch die Steilheit taten sich doch einige schwer, nicht zuletzt die beiden Herren aus Deutschland auf dem Foto, welche schon oberhalb einen mässig sicheren Eindruck machten. Ansonsten beeindruckten die zahlreichen jungen Steinböcke entlang des Wanderwegs. Auf dem Rückgang nutzte ich dann ab Oberhofen bis Thun noch das ebenfalls gut nachgefragte Schiff, sodass ich kurz vor 18 Uhr wieder zurück in Bern war.
Quelle: Swisstopo
Quelle: Swisstopo
PXL_20240616_094532200.jpg
PXL_20240616_094941952.jpg
PXL_20240616_100558003.jpg
PXL_20240616_101215129.jpg
PXL_20240616_101651411.jpg
PXL_20240616_101902089.jpg
PXL_20240616_103955934.jpg
PXL_20240616_104817893.jpg
PXL_20240616_105045098.jpg
PXL_20240616_114338918.jpg
PXL_20240616_124635844.jpg

Re: Magic Pass Sommer 2024 | 14. Juli 2024: Schwarzenburg - Charmey - Vevey (Velo)

Verfasst: 07.08.2024, 15:38
von Nüllischnee
14. Juli 2024: Schwarzenburg - Charmey - Vevey (Velo)
Unterdessen bin ich mit der Berichtserstattung bereits etwas ins Hintertreffen geraten. An diesem Sonntag ging es für einmal mit dem Velo los. Ausgangspunkt war Schwarzenburg und meine geplante Route führte via Schwarzsee und La Balisaz. Da ich alleine unterwegs war, wollte ich mir aber den genauen Routenverlauf noch offen lassen. Ich kam gut voran und hatte die 25km bis Schwarzsee deutlich schneller wie berechnet hinter mich gebracht. Obwohl ich ein kleines Picknick im Rucksack hatte, entschied ich mich für einen Zwischenstopp auf der Riggisalp. Mit dem MagicPass konnte man die Warteschlange an der Kasse problemlos umgehen. Nach einer grossen Stärkung, sonntags gibt es hier jeweils Beilagenbuffet mit Fleisch vom Grill zu einem fairen Preis, machte ich mich auf den Weg Richtung Charmey. Ich folge dem Verlauf der nationalen Mountainbike-Route Nr. 2, welche bis La Balisaz auf knapp 3 Kilometer eine Höhendifferenz von 350m zurücklegt. Für ein Mountainbike ohne Motor war die Steigung abschnittsweise definitiv zu gross. Es war mehrmals stossen angesagt.

Oben angelangt folgt nicht etwa eine rassige Abfahrt. Aufgrund des ungünstigen Untergrunds musste auch hier abschnittsweise gestossen werden. Zur Wiedergutmachung entschied ich spontan, eine Bergfahrt mit der Gondelbahn Charmey einzulegen, sodass ich doch noch auf eine etwas spassigere Abfahrt komme. Währenddessen reizte mich der Gedanke, die Velotour noch bis an den Genfersee zu verlängern. Ich plante spontan bis Villars-sous-Mont zu fahren, dort auf den Zug zu wechseln bis Les Avants und dann noch die Abfahrt nach Montreux hinunter zu geniessen. Ich war aber deutlich zu früh in Villars-sous-Mont, sodass ich spontan mit dem Zug in die Gegenrichtung nach Châtel-St-Denis fuhr. Von dort ging es dann mit dem Velo hinunter nach Vevey, wo eine erfrischende Abkühlung im Genfersee wartete. Auf eine Zusatzrunde auf Les Pléiades verzichtete ich angesichts der fortgeschrittenen Zeit und der müden Beine.

Insgesamt legte ich an diesem Tag 81.2 Kilometer zurück mit 1'253 Metern bergauf sowie 2'480 Metern bergab.
Route (rot) inkl. Sesselbahn, Gondelbahn und Eisenbahn (schwarz)<br />Kartenquelle: Swisstopo
Route (rot) inkl. Sesselbahn, Gondelbahn und Eisenbahn (schwarz)
Kartenquelle: Swisstopo
Schwarsee
Schwarsee
Bergfahrt auf Riggisalp
Bergfahrt auf Riggisalp
Im steilen Aufstieg nach La Balisaz
Im steilen Aufstieg nach La Balisaz
PXL_20240714_113908701.jpg
Abfahrt hinunter Richtung Charmey
Abfahrt hinunter Richtung Charmey
Bergfahrt nach Vounetse
Bergfahrt nach Vounetse
Aussicht von der Bergstation oberhalb von Charmey
Aussicht von der Bergstation oberhalb von Charmey
Genfersee in Vevey
Genfersee in Vevey

Re: Magic Pass Sommer 2024 | 14. Juli 2024: Schwarzenburg - Charmey - Vevey (Velo)

Verfasst: 08.08.2024, 08:50
von seilreiter
♥ was würden wir ohne genfer see machen

Re: Magic Pass Sommer 2024 | 14. Juli 2024: Schwarzenburg - Charmey - Vevey (Velo)

Verfasst: 08.08.2024, 11:15
von Wursti
Coole Tour, danke für den Bericht!
Ist die Mitnahme von Velos mit dem Magicpass kostenfrei?

Re: Magic Pass Sommer 2024 | 14. Juli 2024: Schwarzenburg - Charmey - Vevey (Velo)

Verfasst: 08.08.2024, 11:31
von seilreiter
Bei vielen Bergbahnen sind Hunde und Velos ja eh Gratis. Bei Bergbahnen wo für Velos einen Aufpreis verlangt wird, wird dieser halt auch beim Magicpass dazugerechnet. Ob jetzt eine Bergbahnfirma ihre eigenen anderen Regel hat, kann ich nicht ausschliessen

Re: Magic Pass Sommer 2024 | 14. Juli 2024: Schwarzenburg - Charmey - Vevey (Velo)

Verfasst: 08.08.2024, 18:19
von Nüllischnee
Wursti hat geschrieben: 08.08.2024, 11:15 Coole Tour, danke für den Bericht!
Ist die Mitnahme von Velos mit dem Magicpass kostenfrei?
Bei der Fahrt auf die Riggisalp liess ich das Velo unten, ich glaube sie transportieren auch gar keine. In Charmey waren sie gratis. Generell gibt es da überall entwas andere Regelungen, unabhängig vom MagicPass. Heute beispielsweise startete ich für eine Wanderung in Anzère, dort sind Velos nur bis in die Mittelstation erlaubt.

Aber ich muss mal schauen, was sich für Bergbahnen noch kombinieren lassen. Macht nämlich durchaus Spass und im Herbst finde ich hoffentlich noch Zeit dafür.

Re: Magic Pass Sommer 2024 | 27. Juli 2024: Lauchernalp - Restipass – Rinderhütte

Verfasst: 15.08.2024, 11:22
von Nüllischnee
27. Juli 2024: Lauchernalp - Restipass – Rinderhütte
An diesem Samstag vor einigen Wochen ging es per Zug ab Bern um 07:39 Uhr auf die Lauchernalp. Die Anreise ist ziemlich bequem. Mit dem direkten Zug geht es bis nach Goppenstein, von dort ging es wahlweise mit dem Eilkurs oder der regulären Postauto-Verbindung zur Talstation und anschliessend hinauf auf die Lauchernalp. So startete ich dann um halb zehn Uhr zur heutigen Wanderung über den Restipass zur Rinderhütte oberhalb von Leukerbad.

Gemäss Swisstopo-App dauert die Wanderung rund 5 Stunden, hat eine Länge von 14.9 Kilometer und umfasst 971 Höhenmeter Aufstieg und 626 Höhenmeter Abstieg.
Zuerst verläuft der Weg auf mehr oder weniger gleich bleibender Höhe, bevor der Weg ab der Restialp dann ansteigt bis zum höchsten Punkt der Wanderung, welcher sich auf dem Restipass mit 2'629 Metern befindet. Anschliessend ging es wieder hinunter bis zum Wysse See. Dort hielt sich einige Leute auf, auffallend viele mit einem oder mehreren Hunde. Während einer kurzen Pause meinerseits löste sich unterhalb des Klein Torrenthorn noch ein Schneefeld und fiel gut hörbar Richtung Tal.

Durch zahlreiche Pausen traf ich kurz nach halb vier Uhr auf der Rinderhütte ein. Von dort ging es dann via Leukerbad, Leuk und Visp zurück nach Bern.
Kartenquelle: Swisstopo
Kartenquelle: Swisstopo
PXL_20240727_073151638.jpg
PXL_20240727_073514345.jpg
PXL_20240727_074356291.jpg
PXL_20240727_080242754.jpg
PXL_20240727_081937603.jpg
PXL_20240727_090502763.jpg
PXL_20240727_092112075.jpg
PXL_20240727_093010429.jpg
PXL_20240727_093334571.jpg
PXL_20240727_093912793.jpg
PXL_20240727_094522553.jpg
PXL_20240727_114502098.jpg
PXL_20240727_114819133.MP.jpg
PXL_20240727_125923136.jpg
PXL_20240727_131526602.jpg

Re: Magic Pass Sommer 2024 | 6. August 2024: Moosalp - Augstbordhorn - Driizänduhoru – Unterbäch

Verfasst: 15.08.2024, 22:04
von Nüllischnee
6. August 2024: Moosalp - Augstbordhorn - Driizänduhoru – Unterbäch
An diesem sonnigen Dienstag vor gut einer Woche hätte es eigentlich auf eine Dreitagestour mit Hüttenübernachtungen gehen sollen. Aber aufgrund der Wetterprognose, welche für Mittwoch bereits am Morgen Gewitter prognostizierte, entschieden wird uns für eine Alternativwanderung. Genauer gesagt legten wir die Wanderung erst auf der Anreise ins Wallis konkret fest. Ganz genau genommen war der MagicPass dann gar nicht von Nutzen.

Unüblich spät ging es in Bern erst um 9 Uhr los. Nach einer Stunde erfolgte der Umstieg in Visp auf das Postauto auf die Moosalp. Obwohl es Dienstag war, wurde noch ein zusätzlicher Direktkurs eingesetzt. Dieses legte die rund 1'400 Höhenmeter von Visp (646 m.ü.M.) auf die Moosalp (2'044 m.ü.M.) etwas schneller zurück, sodass wir knapp 15 Minuten vorzeitig auf der Moosalp kurz vor 11 Uhr angekommen sind.

Unsere Planung sah eine Wanderung von der Moosalp zum Augstbordhorn und dann via Grat zum Driizänduhoru und dann quer durchs Skigebiet von Unterbäch bis zur Brandalp oder nach Unterbäch vor. Aufgrund unserer späten Startzeit waren wir uns bewusst, dass es zur letzten Talfahrt der Sesselbahn um 17:30 Uhr auf der Brandalp doch eher knapp werden könnte.
Kartenquelle: Swisstopo
Kartenquelle: Swisstopo
Doch der Reihe nach: Zuerst ging es hoch bis zum gut 900 Meter höher gelegenen Augstbordhorn (2'972 m.ü.M.). Der Anstieg erfolgt stetig und relativ sanft, sodass ich beim Schreiben dieses Berichts gerade etwas überrascht bin, dass wir hier so viele Höhenmeter hinaufgingen. Erst kurz vor dem Gipfel, welchen wir nach 2 Stunden Gehzeit erreichten, wurde es dann noch ordentlich steil.
PXL_20240806_091322732.jpg
PXL_20240806_092423304.jpg
PXL_20240806_092432784.jpg
PXL_20240806_092428387.jpg
PXL_20240806_103836788.jpg
PXL_20240806_103839588.jpg
Nach einer Mittagspause ging es weiter über den als Alpinwanderweg markierten Grat bis zum Driizänduhoru. Der Weg verlief schön und war mehrheitlich auch gut markiert, sicherlich einer der einfacheren Alpinwanderwege. Nach weiteren 1:40 Std. erreichten wir das Driizänduhoru (3'052 m.ü.M.). Wenn ich keinen Gipfel vergesse, ist das erst mein zweiter Dreitausender, welchen ich zu Fuss bestieg. Letztes Jahr war ich auf dem Mont Rogneux, welcher noch wenige Meter höher ist.
PXL_20240806_115451914.jpg
PXL_20240806_121336254.jpg
PXL_20240806_132346469.jpg
PXL_20240806_132357205.jpg
Auf dem Driizänduhoru war es bereits halb vier. Es war also klar, dass wir die letzte Fahrt der Sesselbahn verpassen werden. Kurz überlegten wir noch durch das weglose Rote Tälli Richtung Schalb abzusteigen. Da gerade in diesem Moment einige Steine in besagtem Tal hinunterkamen, sahen wir dann aber rasch wieder davon ab. Richtung Nordwesten zum Niggelinglicke entdeckten wir aber weiss-blau-weisse Markierungen, welche auf der Karte nicht eingezeichnet waren. Kurzerhand entschieden wir uns, dann Weg via Niggelinglicke fortzusetzen, sodass wir nicht nochmals abschnittsweise den gleichen Weg wie beim Aufstieg begehen müssen.

Unser Abstieg führte folglich vom Driizänduhoru (3'052 m.ü.M.) via Niggelinglicke (2'839 m.ü.M.), Obers Sänntum (2'280 m.ü.M.), Unners Sänntum (1'989 m.ü.M.) und Breite Stäg (1'710 m.ü.M.) bis nach Unterbäch (1'225 m.ü.M.). Der obere Teil war noch sehr schön, anschliessend war man mehrheitlich im Skigebiet unterwegs Dieses ist zwar relativ zurückhaltend verbaut, aber dennoch gut ersichtlich. Nach rund 3:15 Std. Abstieg erreichten wir exakt um 19 Uhr endlich Unterbäch.
PXL_20240806_135447804.jpg
PXL_20240806_150405788.MP.jpg
PXL_20240806_150613934.jpg
PXL_20240806_152153088.jpg
PXL_20240806_163551776.jpg
Die Beine waren angesichts der sehr langen Tour mit einer Länge von 8:04 Std, 20.1 km, 1'339 m Aufstieg und 2'160 m Abstieg definitiv sehr müde. Da der Volg in Unterbäch exakt zu unserer Ankunftszeit schloss, versorgten wir uns an der Bar des Hotels Alpenhof noch mit einem Take-Away-Bier und fuhren dann um 19:25 Uhr mit der Luftseilbahn in die Hitze von Raron hinunter. Auf dem kurzen Weg zum Bahnhof blieben glücklicherweise einige Minuten Zeit, um unseren Flüssigkeits- ähhh Biervorrat im Restaurant Burg nochmals aufzufüllen. Anschliessend ging es im Regionalzug nach Visp, dort versorgten wir uns noch einem Plättli für den Zug zurück nach Bern, wo wir dann um 21 Uhr eintrafen.