10.05.2024 | Hintertuxer Gletscher | Etwas zu hohe Erwartungen
Verfasst: 10.05.2024, 18:57
10.05.2024 Hintertuxer Gletscher:
Nach dem gestrigen Tag am Kitzsteinhorn ging es heute an den Hintertuxer Gletscher.
Gegen 08:15 Uhr gab es an der Talstation eine größere Traube, durch die man aber recht schnell durchkam. Dies waren dann auch die einzigen Wartezeiten des Tages. Oben verteilten sich die doch nicht ganz wenigen Skifahrer ganz gut, sodass die Liftwartezeiten maximal ein paar wenige FBM betrugen.
Das Wetter heute war traumhaft, auch wenn bereits gegen 11:00 Uhr harmlose hohe Wolken aufzogen. Die Temperaturen oberhalb des TFH waren sehr erträglich. Nur darunter wurde es wirklich spürbar warm.
Die Pisten waren in der Früh noch größtenteils gefroren und absolut miserabel präpariert. Teilweise grenzte das Präparationsergebnis an Arbeitsverweigerung der Bullyfahrer. Selten habe ich solch schlechten Pisten erleben müssen. Sicher, im Frühjahr ist das Präparieren nicht leicht, aber so grauenhaft muss es dann nun doch nicht sein. Besonders negativ fielen mir alle Abfahrten an der Gefrorenen Wand sowie die Zu- und Abfahrt vom Lrämstange 2-Sessel auf. Der Rest war, vor allem in den Flachstücken, akzeptabel.
Spaß machten - trotz der schlechten Präparation - die mittlere Abfahrt am K2 sowie am Vormittag die Abfahrt zur Sommerbergalm und zum TFH.
Auffällig war im direkten Vergleich mit dem Kitzsteinhorn die "schlechte" Schneelage. Während am Kitzsteinhorn bis zum Alpincenter und teilweise bis Langwies alles meterweise im Schnee eingepackt ist, kommen am Hintertuxer doch viele Felsen, etc. zum Vorschein. Die Schneelage ist hier aber natürlich schon noch gut, aber der Unterschied war aber dennoch frappant.
Gefallen:
Tolles Wetter
Schönes Panorama
Schöne Abfahrten am K2 sowie zum TFH und zur Sommerbergalm
Geringe Liftwartezeiten
Nicht gefallen:
Fürchterliche Pistenpräparation
Sehr hoher Tageskartenpreis (72,50€), der sich von den anderen Gebieten deutlich nach oben abhebt
Daher:
,5 von

Bilder:
Die erste Abfahrt von der Gefrorenen Wand in Richtung Olperer war fürchterlich. Unverständlich, wie man so schlecht präparieren kann
Rückblick zur Gefrorenen Wand. Die Pisten dort blieben weit bis in den Nachmittag hart und damit aufgrund der miserablen Präparation nicht mit Freude fahrbar
Die Abfahrten am Olperer waren in der Früh schon deutlich besser
Die "Hintenrum-Abfahrt" am Olperer entlang des Parks war gepaart mit dem tollen Panorama schön zum Genusscarven am Morgen
Die Pisten unterhalb der Gletscherskilifte waren in der Früh noch hart, wurden dann aber auch weicher und somit schnell besser. Außerdem war hier die Präparation auch in Ordnung
Die Abfahrt am K1 war auch nicht schlecht. Man musste aber angesichts der fragwürdigen Präparation doch sehr aufpassen
Besser waren insgesamt die Abfahrten am K2. Insbesondere die "mittlere" Abfahrt war ganztägig sehr gut
Blick zur Gefrorenen Wand
Die Abfahrt zur Sommerbergalm war zwar auch nicht gut präpariert, machte aber bereits am Vormittag aufgrund dessen, dass die Piste bereits leicht sulzig war, viel Spaß.
Weiter unten auf der Sommerbergalmabfahrt
Dito
Rückblick von der Talstation der 6SB
Auch die Abfahrt zum TFH war am Vormittag noch sehr gut. Am Schlusshang gab es ab dem Nachmittag dann einige (harmlose) Buckel
Rückblick zur TFH-Abfahrt
Trotz der aufziehenden Bewölkung war der Ausblick von der Gipfelterrasse nach langer Zeit für mich mal wieder sehr schön
Auch am Mittag waren die GW-Abfahrten noch grausam, da hart-eisig und schlecht präpariert
Viel besser war es weiterhin am K2. Am Nachmittag wurde es auch schnell leerer. Am K2 blieben wir dann auch lange. Gegen 15:00 Uhr waren wir wieder im Tal
Fazit:
Wir sind mit sehr hohen Erwartungen an den Hintertuxer Gletscher gefahren. Da wir von einer guten Schneelage ausgingen setzten wir auch eine brauchbare Präparation voraus. Diese Erwartung wurde leider nicht erfüllt. Vielleicht waren die Erwartungen etwas zu hoch, aber wir waren am Ende doch etwas enttäuscht. Verblüfft waren wir aber wirklich von den sehr geringen Präparationskünsten und der sehr schwachen Schneelage im Vergleich zum Kitzsteinhorn.
Man muss aber natürlich auch hervorheben, dass es insbesondere am K2 sowie zwischen TFH und Sommerbergalm gute Abfahrten gab, weswegen insgesamt doch eine Bewertung im oberen Drittel am Ende des Tages m.E. eine faire Bewertung ist.
Nach dem gestrigen Tag am Kitzsteinhorn ging es heute an den Hintertuxer Gletscher.
Gegen 08:15 Uhr gab es an der Talstation eine größere Traube, durch die man aber recht schnell durchkam. Dies waren dann auch die einzigen Wartezeiten des Tages. Oben verteilten sich die doch nicht ganz wenigen Skifahrer ganz gut, sodass die Liftwartezeiten maximal ein paar wenige FBM betrugen.
Das Wetter heute war traumhaft, auch wenn bereits gegen 11:00 Uhr harmlose hohe Wolken aufzogen. Die Temperaturen oberhalb des TFH waren sehr erträglich. Nur darunter wurde es wirklich spürbar warm.
Die Pisten waren in der Früh noch größtenteils gefroren und absolut miserabel präpariert. Teilweise grenzte das Präparationsergebnis an Arbeitsverweigerung der Bullyfahrer. Selten habe ich solch schlechten Pisten erleben müssen. Sicher, im Frühjahr ist das Präparieren nicht leicht, aber so grauenhaft muss es dann nun doch nicht sein. Besonders negativ fielen mir alle Abfahrten an der Gefrorenen Wand sowie die Zu- und Abfahrt vom Lrämstange 2-Sessel auf. Der Rest war, vor allem in den Flachstücken, akzeptabel.
Spaß machten - trotz der schlechten Präparation - die mittlere Abfahrt am K2 sowie am Vormittag die Abfahrt zur Sommerbergalm und zum TFH.
Auffällig war im direkten Vergleich mit dem Kitzsteinhorn die "schlechte" Schneelage. Während am Kitzsteinhorn bis zum Alpincenter und teilweise bis Langwies alles meterweise im Schnee eingepackt ist, kommen am Hintertuxer doch viele Felsen, etc. zum Vorschein. Die Schneelage ist hier aber natürlich schon noch gut, aber der Unterschied war aber dennoch frappant.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:
Die erste Abfahrt von der Gefrorenen Wand in Richtung Olperer war fürchterlich. Unverständlich, wie man so schlecht präparieren kann
Rückblick zur Gefrorenen Wand. Die Pisten dort blieben weit bis in den Nachmittag hart und damit aufgrund der miserablen Präparation nicht mit Freude fahrbar
Die Abfahrten am Olperer waren in der Früh schon deutlich besser
Die "Hintenrum-Abfahrt" am Olperer entlang des Parks war gepaart mit dem tollen Panorama schön zum Genusscarven am Morgen
Die Pisten unterhalb der Gletscherskilifte waren in der Früh noch hart, wurden dann aber auch weicher und somit schnell besser. Außerdem war hier die Präparation auch in Ordnung
Die Abfahrt am K1 war auch nicht schlecht. Man musste aber angesichts der fragwürdigen Präparation doch sehr aufpassen
Besser waren insgesamt die Abfahrten am K2. Insbesondere die "mittlere" Abfahrt war ganztägig sehr gut
Blick zur Gefrorenen Wand
Die Abfahrt zur Sommerbergalm war zwar auch nicht gut präpariert, machte aber bereits am Vormittag aufgrund dessen, dass die Piste bereits leicht sulzig war, viel Spaß.
Weiter unten auf der Sommerbergalmabfahrt
Dito
Rückblick von der Talstation der 6SB
Auch die Abfahrt zum TFH war am Vormittag noch sehr gut. Am Schlusshang gab es ab dem Nachmittag dann einige (harmlose) Buckel
Rückblick zur TFH-Abfahrt
Trotz der aufziehenden Bewölkung war der Ausblick von der Gipfelterrasse nach langer Zeit für mich mal wieder sehr schön
Auch am Mittag waren die GW-Abfahrten noch grausam, da hart-eisig und schlecht präpariert
Viel besser war es weiterhin am K2. Am Nachmittag wurde es auch schnell leerer. Am K2 blieben wir dann auch lange. Gegen 15:00 Uhr waren wir wieder im Tal
Fazit:
Wir sind mit sehr hohen Erwartungen an den Hintertuxer Gletscher gefahren. Da wir von einer guten Schneelage ausgingen setzten wir auch eine brauchbare Präparation voraus. Diese Erwartung wurde leider nicht erfüllt. Vielleicht waren die Erwartungen etwas zu hoch, aber wir waren am Ende doch etwas enttäuscht. Verblüfft waren wir aber wirklich von den sehr geringen Präparationskünsten und der sehr schwachen Schneelage im Vergleich zum Kitzsteinhorn.
Man muss aber natürlich auch hervorheben, dass es insbesondere am K2 sowie zwischen TFH und Sommerbergalm gute Abfahrten gab, weswegen insgesamt doch eine Bewertung im oberen Drittel am Ende des Tages m.E. eine faire Bewertung ist.