Caddy en français März 2024 | Autour du tripoint (NEU: Arolla)
Verfasst: 15.04.2024, 23:16
Caddy en français März 2024 | Autour du tripoint 


Madrisa - Bardonecchia - La Grave - Col du Lautaret - Serre-Chevalier - Brévent-Flégère - Arolla
Endlich!
Ganze 4 Jahre nach der letzten Caddyreise sind Jannis und ich wieder unterwegs! Der Caddy ist gepackt und während letztes Mal eine Umrundung Tirols anstand, wagen wir uns jetzt etwas weiter weg: Das grobe Ziel heißt Wallis und Frankreich. Auch wenn diese Region als Reiseziel schon länger (seit ein paar Jahren eigentlich) so angedacht ist, spielt uns dieser Winter natürlich gut in die Karten. Gerade im Vergleich zum letzten Jahr sieht die Schneelage zumindest in der Höhe doch recht gut aus und von Italien drücken immer neue Schneebomben auf den Alpenhauptkamm zu.
Die wichtigste Eigenschaft dieser Reise ist wieder: spontan sein! Wir hatten eine grobe Liste von besuchenswerten Skigebieten, dazu kommen ein paar Skitouren. Entschieden wo es hin geht, wird dann von Tag zu Tag spontan nach Wetter, Bedingungen, Lust und Laune. Einfach hinfahren, übernachten und Ski fahren. Am Ende wurde es eine große "Schleife" um das Dreiländereck Schweiz/Italien/Frankreich, man könnte auch sagen um den Mont Blanc.
Aber warum von Tirol bis nach Frankreich fahren, wenn man schon so viele Skigebiete vor der Nase hat? Abgesehen davon, dass es immer interessant ist, etwas neues zu sehen, ist Frankreich einfach anders! Es gibt nicht nur den höchsten Berg der Alpen, dem man in Chamonix sehr nahe kommen kann - auch wenn wir es leider nicht auf die Aguille du Midi geschafft haben. Auch andere Skigebiete haben viel hochalpines Gelände zu bieten, was für uns mittlerweile die wichtigste "Disziplin" beim Skifahren geworden ist. Gerade La Grave ist berühmt dafür, und die Erschließung mit 2 Gruppenumlaufbahnen und einem SL bis auf 3500m einmalig. Auch große Skigebiete haben ein anderes Flair in Frankreich. Sehr angenehm ist, dass die Skigebiete (noch?) nicht so krass auf Komfort, Exklusivität und (dynamische) Preisoptimierung getrimmt sind. Kaum eine Bahn hat Bubbles und es stehen auch noch interessante Liftoldtimer herum - generell sind ja auch Stangenschlepper ein geniales französisches Kuriosum. Und die stehen auch in der "Welsch-"Schweiz, in Arolla sogar einfach mal ausschließlich. In Italien hatten wir in Bardonecchia einen genialen Wald-Powdertag im perfekten Skigebiet dafür und am Col du Lautaret haben wir (leider die einzige) Skitour gemacht. Und auf der Hinfahrt machten wir noch Station in Graubünden.
Am Ende hatten wir wieder richtig viele gute Skitage in drei Ländern und dennoch - die Reise hätte noch viel länger gehen können.
Freitag früh in Innsbruck - und hier wollen wir jetzt weg?
Wir hatten noch einiges zu erledigen, ich musste noch eine Shoppingtour in der Stadt einlegen. Meine Skitourenhose hatte ich nur ein paar Tage vorher grob aufgerissen und der örtliche Schneider wollte sich auch nicht mehr an der gut 10 Jahre alten Membran versuchen. Natürlich muss so was direkt vor einer großen Reise passieren, aber zum Glück gibt es ja in Innsbruck ausreichend viele Skitourensportfachgeschäfte. Noch dazu war auch meine Sonde zerstört worden und mein LVS machte mir bei Mehrfachverschüttung Sorgen - der Lawinenkurs war intensiv. Hilft nix, ist alles auch nicht jünger als die Hose - neues Zeug muss her. Skifahren ist teuer...
Auch Jannis hatte noch einiges zu erledigen und zu packen. So kommen wir erst am Nachmittag los, Skifahren war ja eh nicht mehr drin an dem Tag. Und allzu weit fahren auch nicht, die Grundidee der Reise war eigentlich, sich durch die Schweiz nach Frankreich "durchzuarbeiten", bis die Reise um ist, und dann wieder nach Hause zu fahren. Demnach hatten wir für den ersten Tag ein Ziel in Graubünden angedacht.
Also fuhren wir erstmal in Richtung Chur, um die erste Nacht im Caddy da zu verbringen, wo wir bei der Tour vor 4 Jahren die letzte Übernachtung im Auto hatten. Danach sind wir damals noch auf die Lindauer Hütte, wo ich jetzt nur 3 Tage davor auch wieder war. Sachen gibts
Am morgen herrscht blauer Himmel - aber nicht nur: Ein krasser Föhnsturm zieht über die Alpen. Das durchkreuzt unsere Skigebietswahl - gerne wären wir an dem Tag nach Savognin gegangen, das mit (in dieser Saison mal vorhandenem) Naturschnee und vielen nur mit Schleppliften erreichbaren Bereichen schon nach einem ziemlich coolen Skigebiet ausschaut. Davon wurde uns bei Föhn aber von den schweizer Experten hier im Forum abgeraten. Als föhnsicher schlug hitparade schließlich die Madrisa vor, wo er an dem Tag zufällig auch unterwegs war.
Die Berichte zu den einzelnen Tagen werde ich jetzt nach und nach schreiben, mal schauen wie lange es dauert... letztes mal war die Fertigstellung im September
Ich wünsche jedenfalls jetzt schon viel Spaß beim Lesen!
-- NEXT: Madrisa! --
Madrisa - Bardonecchia - La Grave - Col du Lautaret - Serre-Chevalier - Brévent-Flégère - Arolla
Endlich!
Ganze 4 Jahre nach der letzten Caddyreise sind Jannis und ich wieder unterwegs! Der Caddy ist gepackt und während letztes Mal eine Umrundung Tirols anstand, wagen wir uns jetzt etwas weiter weg: Das grobe Ziel heißt Wallis und Frankreich. Auch wenn diese Region als Reiseziel schon länger (seit ein paar Jahren eigentlich) so angedacht ist, spielt uns dieser Winter natürlich gut in die Karten. Gerade im Vergleich zum letzten Jahr sieht die Schneelage zumindest in der Höhe doch recht gut aus und von Italien drücken immer neue Schneebomben auf den Alpenhauptkamm zu.
Die wichtigste Eigenschaft dieser Reise ist wieder: spontan sein! Wir hatten eine grobe Liste von besuchenswerten Skigebieten, dazu kommen ein paar Skitouren. Entschieden wo es hin geht, wird dann von Tag zu Tag spontan nach Wetter, Bedingungen, Lust und Laune. Einfach hinfahren, übernachten und Ski fahren. Am Ende wurde es eine große "Schleife" um das Dreiländereck Schweiz/Italien/Frankreich, man könnte auch sagen um den Mont Blanc.
Aber warum von Tirol bis nach Frankreich fahren, wenn man schon so viele Skigebiete vor der Nase hat? Abgesehen davon, dass es immer interessant ist, etwas neues zu sehen, ist Frankreich einfach anders! Es gibt nicht nur den höchsten Berg der Alpen, dem man in Chamonix sehr nahe kommen kann - auch wenn wir es leider nicht auf die Aguille du Midi geschafft haben. Auch andere Skigebiete haben viel hochalpines Gelände zu bieten, was für uns mittlerweile die wichtigste "Disziplin" beim Skifahren geworden ist. Gerade La Grave ist berühmt dafür, und die Erschließung mit 2 Gruppenumlaufbahnen und einem SL bis auf 3500m einmalig. Auch große Skigebiete haben ein anderes Flair in Frankreich. Sehr angenehm ist, dass die Skigebiete (noch?) nicht so krass auf Komfort, Exklusivität und (dynamische) Preisoptimierung getrimmt sind. Kaum eine Bahn hat Bubbles und es stehen auch noch interessante Liftoldtimer herum - generell sind ja auch Stangenschlepper ein geniales französisches Kuriosum. Und die stehen auch in der "Welsch-"Schweiz, in Arolla sogar einfach mal ausschließlich. In Italien hatten wir in Bardonecchia einen genialen Wald-Powdertag im perfekten Skigebiet dafür und am Col du Lautaret haben wir (leider die einzige) Skitour gemacht. Und auf der Hinfahrt machten wir noch Station in Graubünden.
Am Ende hatten wir wieder richtig viele gute Skitage in drei Ländern und dennoch - die Reise hätte noch viel länger gehen können.
Freitag früh in Innsbruck - und hier wollen wir jetzt weg?
Wir hatten noch einiges zu erledigen, ich musste noch eine Shoppingtour in der Stadt einlegen. Meine Skitourenhose hatte ich nur ein paar Tage vorher grob aufgerissen und der örtliche Schneider wollte sich auch nicht mehr an der gut 10 Jahre alten Membran versuchen. Natürlich muss so was direkt vor einer großen Reise passieren, aber zum Glück gibt es ja in Innsbruck ausreichend viele Skitourensportfachgeschäfte. Noch dazu war auch meine Sonde zerstört worden und mein LVS machte mir bei Mehrfachverschüttung Sorgen - der Lawinenkurs war intensiv. Hilft nix, ist alles auch nicht jünger als die Hose - neues Zeug muss her. Skifahren ist teuer...
Auch Jannis hatte noch einiges zu erledigen und zu packen. So kommen wir erst am Nachmittag los, Skifahren war ja eh nicht mehr drin an dem Tag. Und allzu weit fahren auch nicht, die Grundidee der Reise war eigentlich, sich durch die Schweiz nach Frankreich "durchzuarbeiten", bis die Reise um ist, und dann wieder nach Hause zu fahren. Demnach hatten wir für den ersten Tag ein Ziel in Graubünden angedacht.
Also fuhren wir erstmal in Richtung Chur, um die erste Nacht im Caddy da zu verbringen, wo wir bei der Tour vor 4 Jahren die letzte Übernachtung im Auto hatten. Danach sind wir damals noch auf die Lindauer Hütte, wo ich jetzt nur 3 Tage davor auch wieder war. Sachen gibts
Am morgen herrscht blauer Himmel - aber nicht nur: Ein krasser Föhnsturm zieht über die Alpen. Das durchkreuzt unsere Skigebietswahl - gerne wären wir an dem Tag nach Savognin gegangen, das mit (in dieser Saison mal vorhandenem) Naturschnee und vielen nur mit Schleppliften erreichbaren Bereichen schon nach einem ziemlich coolen Skigebiet ausschaut. Davon wurde uns bei Föhn aber von den schweizer Experten hier im Forum abgeraten. Als föhnsicher schlug hitparade schließlich die Madrisa vor, wo er an dem Tag zufällig auch unterwegs war.
Die Berichte zu den einzelnen Tagen werde ich jetzt nach und nach schreiben, mal schauen wie lange es dauert... letztes mal war die Fertigstellung im September
Ich wünsche jedenfalls jetzt schon viel Spaß beim Lesen!
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