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Re: Problem Kamikaze-Fahrer

Verfasst: 09.04.2026, 17:15
von Dachstein
Nachdem die Reaktionsfähigkeit bereits auch bei wenig Alkohol doch messbar leidet, der Organismus aber fernab von betrunken ist, kann diese Sache durchaus auch fatal sein. Man merkt es selber nicht. Und sollte bei einer Kontrolle im Zuge eines Unfalles herauskommen, dass man beispielsweise 0,35 Promille hat, kann die Versicherung oder der Richter dies durchaus als alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit werten und Regressieren. Bedeutet, nur weil etwas per Gesetz saktionslos bleibt, muss es zivilrechtlich nicht unbedingt auch so sein. Und genau da liegt die Krux - denn es ist organismusabhängig. Gleiches gilt übrigens in Österreich auch für Müdigkeit am Steuer.

Glück Auf!
Dachstein

Re: Problem Kamikaze-Fahrer

Verfasst: 09.04.2026, 18:09
von sheridan
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich die Gruppen der Besoffenen und Kamikaze-Fahrer gross überschneiden. Erstere können sich schon bei geringen Geschwindigkeiten meist nicht mehr auf den Brettern halten.

Re: Problem Kamikaze-Fahrer

Verfasst: 09.04.2026, 18:45
von Dachstein
Das täte ich so nicht sagen - gerade wenn es Spiegeltrinker sind, haben diese Personen einiges intus, bewegen sich aber augenscheinlich völlig normal und benötigen Alkohol, um die Entzugserscheinungen zu unterdrücken. Gleichzeitig werden sie aber auch risikobereiter.

Das sind aber immerhin nicht die klassischen Konsumenten der Apres Ski Lokalitäten.

Generell gibt es bei den Kamikazefahrern eine Bandbreite, die erstaunlich groß ist: von mangelnder Technik über völlige Selbstüberschätzung bis hin zum sternhagelvollen Skifahrer, der sich gerade noch irgendwie auf dem Sportgerät halten kann ist hier vieles inklusive Überscheidungen vorhanden.

Glück Auf!
Dachstein