Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

worldskitraveller
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

24.01.2026 Supercool in Maine: Sugarloaf und Saddleback

In der Nacht ist sie also eingetroffen: die Luft aus der Arktis. Minus 23 °C zeigt das Thermometer, als ich vom (warmen) Motel in Stratton, Maine, losfahre. Mein erstes Ziel heute: Sugarloaf.
Sieht nicht nach viel Skifahren aus aus der Ferne, aber die beiden Gebiete rund um Rangeley (hier Sicht über den Rangeley Lake) können wirklich was
Sieht nicht nach viel Skifahren aus aus der Ferne, aber die beiden Gebiete rund um Rangeley (hier Sicht über den Rangeley Lake) können wirklich was
Sugarloaf (Maine, 860m Höhenmeter)

Jay Peak war gestern bereits gross, doch Sugarloaf legt nochmals eine Schippe drauf. Vor allem die zusätzlichen rund 200 Höhenmeter sind deutlich sichtbar. Sugarloaf – im Besitz von Boyne Resorts (da war doch kürzlich etwas?) – reicht bis auf 1’286 m hinauf und belegt an der East Coast Rang 3 bei den Höhenmetern, Rang 4 bei den Liften und Rang 3 bei der Anzahl Pisten. Das ist hier also ein richtig grosses Skigebiet.

Dabei liegt Sugarloaf relativ abgelegen: rund vier Stunden von Boston, dreieinhalb von Montreal und zweieinhalb Stunden von Portland, Maine. Tagesausflüge dürften entsprechend selten sein. Dafür gibt es zahlreiche Ferienhäuser sowie ein grosses Hotel direkt bei der Base Lodge.

Als ich vom Parkplatz den recht weiten Weg zu den Liften in Angriff nehme (es gäbe auch Shuttlebusse), sehe ich einige stillstehende Anlagen. Das wird sich noch ändern, hoffe ich. Ich starte mit den geöffneten Sesselliften und merke rasch: Heute geht es nicht ohne regelmässige Aufwärmpausen. Nach den ersten drei, eher tiefer gelegenen Liften muss ich bereits wieder in die Wärme.

Ich wage mich weiter nach oben. Mit den langsamsten Sesselliften und einem Skilift gelange ich schliesslich auf den windigen Bergrücken. Die Fotos dort oben bezahle ich mit brutalem Kuhnagel, und nicht einmal die Abfahrten über die – im Vergleich zu Jay Peak – breiteren Pisten kann ich wirklich geniessen.

Zurück in der Base Lodge wärme ich mich nochmals auf und prüfe auf der App, ob weitere Lifte öffnen werden. Es sieht nicht danach aus. Ich atme – etwas beschämt – auf.


Auch wenn ich mir einen ersten Eindruck verschaffen konnte, ist es schade, an einem so extrem kalten Tag hier zu sein. Das Gebiet hat deutlich mehr zu bieten, als ich heute befahren kann. Der obere Teil des Berges ist schön steil, es gibt zahllose Varianten durch die Bäume, und die Vielfalt der Abfahrten macht Lust auf mehr. Vielleicht gibt es hier ein nächstes Mal.

Lifte (6): Skidway, Snubber, Wiffletree; Sawduster, Double Runner West, Bateau T-Bar
Der Kuhnagel, der mich dieses Bild gekostet hat, ist unbeschreiblich
Der Kuhnagel, der mich dieses Bild gekostet hat, ist unbeschreiblich
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

24.01.2026 Saddleback (Maine, 574 Höhenmeter)

Ich fahre rund eine Stunde über Rangeley und quasi einmal um den Berg herum zum Nachbargebiet Saddleback, das eine interessante neuere Geschichte hat (https://www.saddlebackmaine.com/legacy/).

Hier laufen zwar alle sichtbaren Lifte, doch der Hauptlift ist zunächst nicht fuer das Publikum geöffnet: “It’s really cold up there.” Allerdings friere ich mir auch auf den langsameren unteren Liften bereits ordentlich einen ab. Nachdem ich alle geöffneten Anlagen – auch hier gibt es einen Skilift – gefahren bin, ziehe ich mich erneut in die Lodge zurück, um mich aufzuwärmen.

Als ich wieder nach draussen komme, sehe ich plötzlich Menschen auf dem Hauptlift. Oben eröffnet sich eine beeindruckende Sicht über die Wälder, Hügel und Seen der Rangeley-Region. Diese Aussicht über die leicht rötlichen Wälder hatte mich bereits bei meinem ersten Besuch hier 2019 fasziniert.

Saddleback bietet zahlreiche Abfahrten, die meisten davon breit, alle jedoch perfekt präpariert, mit kompaktem Pulverschnee und ohne Eis. Zwischen Sugarloaf und Saddleback habe ich die Ski gewechselt, und mit diesem Setup machen diese Pisten unglaublich Spass. Immer wieder zweigen neue Abfahrten ab, es sind kaum andere Menschen unterwegs, und der Schnee ist perfekt griffig.


Ich fahre, bis mich die Kälte endgültig zum Aufgeben zwingt. Was für ein Skitag in Maine!

Lifte (4): South Branch Quad, Sandy Quad, Cupsuptic T-Bar, Rangeley Highspeed Quad
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von Turms »

Ich genieße deine Reise – danke fürs Mitnehmen.
Ich wusste, wie schmerzhaft ein kuhnagel ist, aber ich wusste nicht, dass es dafür ein eigenes Wort gibt. Interessant!
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Nur ein Snowboarder kennt dieses Feeling. Und wenn du es einmal selbst gefühlt hast, ist es unmöglich, nicht mehr zu wollen. Es macht so süchtig, dass es eigentlich illegal sein sollte, aber das ist es nicht und deshalb machen sie so gute Snowboards, dass du nach dem Fahren darauf alles verkaufen und in die Berge ziehen willst, weil ein Mann ein Gleichgewicht in seinem Leben haben muss, und dieses Gleichgewicht sollte 80% Snowboarden und 20% Arbeit sein.
Es sei denn natürlich, es schneit sehr stark, in diesem Fall ist es 100% Einsatz - jeder sagt, wenn du erfolgreich sein willst, musst du dich einsetzen - für den Spaß am Fahren mit deinen Brüdern.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von Schneegott »

Kuhnagel kenne ich auch nicht.
Summit
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von Summit »

Ein Kuhnagel (schweizerdeutsch Chuenagel) ist eine schmerzhafte, leichte Erfrierung an Fingern oder Zehen, die durch das zu schnelle Aufwärmen unterkühlter Gliedmaßen entsteht. Der stechende Schmerz entsteht, wenn sich die durch Kälte kontrahierten Blutgefäße zu schnell wieder weiten und viel Blut hineinschießt. Der Begriff hat nichts mit Kühen zu tun, sondern leitet sich vermutlich von «Chue» (kühn/stark) und «Agle» (Stachel/Stechen) ab.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

25.01.2016 Sunday Frozen Sunday: Sunday River, Wildcat & Black Mountain

Heute ist der Tag vor dem grossen Schnee. Der "Wintersturm", der in aller Medien Munde ist, wird in der Region, in der ich heute unterwegs bin, um ca. 14.00 Uhr in Form von Schneefall eintreffen. Der stärkste Schneefall ist zwar erst für nach Liftschluss vorhergesagt, dennoch möchte ich es nicht darauf ankommen lassen, und möglichst zeitig im Motel ankommen.

(Auch heute ist wieder frisch, deshalb gibt es nur wenige Bilder)
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Sunday River (Maine, 707 Höhenmeter)
Um so besser, dass Sunday River die Lifte am Wochenende um 8.00 Uhr öffnet. Ich bin zwar erst um 9.00 Uhr da, aber dennoch zufrieden. Es ist immer noch -17°C, die fühlen sich trotz fehlendem Sonnenschein erheblich weniger kalt an als die sonnigen -23°C gestern.

Sunday River ist das von Skiresort am besten bewertete Skigebiet (https://www.skiresort.de/skigebiete/east-coast/) Ob das auch in meinem Rating so sein wird weiss ich noch nicht. Auf jeden Fall ist Sunday River ein grosses Gebiet mit 20 Liften, was ja schon mal gut ist☺. Es hat hier keinen beeindruckenden Gipfel wie in Jay Peak, Sugarloaf oder auch in Saddleback. Aber es hat eine beeindruckende Liftschaukel über 7 Gipfel, 4 Bowls und 3 Base-Lodges. Alle von mir gefahrenen Pisten sind sehr spannend und bieten wie bereits gestern beste Schneeverhältnisse und damit wunderbare Carving-Verhältnisse. Besonders erwähnenswert sind aus meiner Sicht die Jason Bowl/Oz mit steilen Pisten und wunderbarer Aussicht in die Wälder, und Whitecap mit den steilsten Pisten im Gebiet. Locke Mountain war geschlossen. Alles in Allem habe ich hier ein sehr gelungenes Cruising erlebt, was auch damit zusammenhängt, dass eine Mehrheit der Lifte modern sind und auskuppelbar und damit schnell wieder auf dem Berg.

Lifte (10): Chondola, Jordan Mountain Double, Jordan 8, Aurora Peak, South Ridge Express, North Peak Express, Spruce Peak, Barker 6, White Heat, Little White Cap
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

25.01.2026 Wildcat (New Hampshire, 622 Höhenmeter)
Die Fahrt nach Wildcat führt an den höchsten Gipfeln des Nordostens vorbei, an der Presidential Range, und dem Mount Washington 1917m, der 1500 Meter über dem Umland aufragt. Obwohl ich in den letzten Tagen hin und weg war wegen Jay Peak (1210m) und Sugarloaf (1292m): Die Berge hier sind die ersten richtigen, die ich seit den Rockies sehe. Die verschiedenen Gipfel der Gruppe sind baumfrei und felsdurchsetzt. Die Strasse führt durch sehr einsame Wälder und erinnert mich an die Alpen oder auch an die einsamen Strassen in Schottland oder Norwegen, kurz: Es ist eine wunderschöne (kurze) Strecke von Gorham nach Wildcat. Es passt dazu, dass Wildcat ein Skigebiet ohne Hotel und Ferienhäusern inmitten der Wildnis ist. Es ist ein eher kleines Gebiet mit einem Hauptlift (Wildcat Express Quad), der mit stolzen 622 Höhenmetern erstaunliche Verticals bietet (und im WWW verschiedentlich als bester Lift der East Coast bezeichnet wird, weil die Fahrt mit dem Lift nur 7 Minuten dauert). Die anderen Lifte sind kurz und erschliessen Teile des Gebiets, also: Der Hauptlift macht's. Die Abfahrt, und die wieder auftauchenden Eisplatten, gehen dann auch mächtig auf die Oberschenkel.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass ich ein paar Minuten zu spät bin, um die Berge auf der Gegenseite von Wildcat zu fotografieren: Der Schneefall setzt etwas früher ein als prognostiziert, und die Wolken verhüllen die Gipfel.

Lifte (3): Wildcat Express Quad, Snowcat Triple, Bobcat Triple
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

25.01.2026 Black Mountain - Jackson (New Hampshire, 309 Höhenmeter)
Von Wildcat dauert es nur ein paar Minuten die Strasse hinunter nach Jackson, dann links abbiegen, wieder ein bisschen den Hügel hinauf und ich bin da. (Von Black Mountain - Maine sind es auch nur 63km Luftlinie, es lohnt sich beim GPS die richtige Destination einzugeben).

Black Mountain hat Schlagzeilen gemacht, als es 2024 durch Indypass vor der Schliessung gerettet, gekauft und modernisiert wurde. Das Gebiet hat dense
lben Charakter wie Wildcat: Ein Hauptlift (hier langsam) und einige kleinere Lifte erschliessen einen moderaten Berg. Aufgrund der geringen Besucherzahl ist nur der Hauptlift in Betrieb. Er erschliesst jedoch alle Abfahrten und erspart mir zugleich weitere kalte Liftfahrten. Es ist ein kurzer Aufenthalt im zunehmend stärker werdenden Schneefall, aber einer mit ein paar richtig schönen Abfahrten.

Lifte (2): Summit Double Chair, Platter Pull Surface

Der Schneefall wird stärker. Im Motel höre ich die Schneepflüge draussen arbeiten. Morgen wird zeigen, was von den Plänen übrig bleibt.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

sheridan hat geschrieben: 21.01.2026, 09:18 Wie ist das eigentlich mit Mietwagen und Winterpneu ? Bzw Schneeketten, oder hast du einen 4x4 gemietet? Am Donner Pass hatte ich mal Kettenpflicht, ausser für 4x4.
Vielen Dank für die Frage und sorry an dieser Stelle für's nicht immer antworten (vielen Dank für die Kommetare!), es braucht irgendwie alles viel mehr Zeit hier als gedacht - die Strecken sind länger, bei Einchecken ins Motel brauche ich länger als geplant, weil ich aufgrund der kalten Temperaturen das gesamte Gepäck ins Zimmer reinnehme und x-Mal laufen muss, vom Motel zum Nachtessen brauchts länger, weil ich nicht mit dem Auto fahren will sondern mal ein paar Schritte gehen, die Duschen brauchen länger, bis das Wasser die richtige Temperatur hat, das Texteschreiben braucht wie immer viel mehr Zeit als gedacht und die Planung für den nächsten Tag auch, und das soziale Umfeld will auch kommunizieren.

Diese Frage aber ist eine, die mich selbst brennend umtreibt, denn eine meiner grössten Paranoias auf den Skireisen ist die Kettenangst.
Diese ist bei mir gleich doppelt ausgeprägt:
  • Erstens habe ich Angst, dass es auf der Anreise zu einem Gebiet Schneeketten braucht, und ich keine dabei habe.
  • Zweitens habe ich Angst, dass ich tatsächlich Ketten anziehen muss, weil ich das schon seit Jahren nicht mehr gemacht habe.
Auf dieser Reise habe ich für den ersten Teil ab San Francisco einen AWD gemietet, den gibts aber eben nur mit All-Season-Reifen - ich weiss nicht, wie man in SFO einen mit Winterreifen bekommt. Normale All-Season-Reifen reichen bei R2 auch bei AWD nicht, wenn ich die untenstehenden Vorgaben von Caltrans richtig verstehe. Was passiert, wenn man trotzdem fährt, weiss ich nicht. Eigentlich glaube ich an meine Fahrkünste, aber ob das ein CHP-Officer teilt? Und manchmal sind die Schneemassen schon ziemlich hoch, da braucht es dann einen gewissen Radstand (https://dot.ca.gov/travel/winter-drivin ... n-controls)
  • Requirement 1 (R-1): Chains are required on all vehicles except passenger vehicles and light-duty trucks under 6,000 pounds gross weight and equipped with snow tires on at least two drive wheels. Chains must be carried by vehicles using snow tires. All vehicles towing trailers must have chains on one drive axle. Trailers with brakes must have chains on at least one axle.
  • Requirement 2 (R2): Chains or traction devices are required on all vehicles except four-wheel/all-wheel drive vehicles with snow-tread tires on all four wheels.
    NOTE: (Four-wheel/all-wheel drive vehicles must carry traction devices in chain control areas.)
  • Requirement 3 (R3): Chains or traction devices are required on all vehicles, no exceptions.
Ich habe früher bei O'Reilly manchmal Ketten gekauft, die ich wieder zurückgeben konnte, weil ich sie nicht gebraucht habe. Aber eigentlich ist es bei Rentals nicht erlaubt, Ketten zu verwenden (und wegen meiner Paranoia versuche ich das sowieso zu vermeiden). R2 wäre für mich nur mit AWD und Winterreifen machbar.

Doch wie kommt man dazu? Das Web sagt (ich hab das nicht verifiziert)
  • [Man könnte bei einer kleineren lokalen Vermietung versuchen ein Mietauto mit Winterreifen zu mieten.
  • Evtl. könnte man ab Reno einfacher ein Mietauto mit Winterreifen erhalten.
Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen und bessere Ideen?

Was ich allerdings auch glaube: Mietautos ab Kalifornien sind nur bedingt für den Winter ausgerüstet:
  • Die Scheibenwischflüssigkeit (noch so eine Paranoia) hat unter Umständen nicht den erforderlichen Frostschutz für wirklich tiefe Temperaturen. Ich wollte in Sonoma County bei NAPA und O'Reilly Flüssigkeit mit besserem Frostschutz kaufen, die online aufgeführt wurden, bei beiden Filialen hiess es, dass diese Mittel nur nahe den Bergen erhältlich seien. (Nehme mal an, das gilt auch für die grossen Rentalfirmen am SFO).
  • Die Features Lenkradheizung und Motorstartknopf am Schlüssel hatte ich beim Mietauto ab SFO nicht, aber ich habe es nun beim Mietauto ab Milwaukee (ist vielleicht auch Zufall, aber wenn dann ein sehr netter).
Off Topic: Meine Erfahrungen bei Mietautos in Kanada:
  • In Vancouver 2017 musste ich extra und mit Nachdruck Winterreifen bestellen, die gab's dann nur beim teuersten Modell (aufgrund der Verhältnisse war es das aber wert)
  • In Quebec 2019 waren die Mietautos alle automatisch mit Winterreifen bestückt. Ich bekam ein Upgrade (Jeep Wrangler), das ich zuerst toll gefunden habe, bis ich im Schnee damit fahren musste. Nie mehr!
Hoffe die Antwort ist nicht zu ausufernd.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von hch »

Quebec schreibt vor, dass Mietwagen im Winter Winterreifen haben, ähnlich wie Österreich und andere Länder in Europa. Anderswo in Nordamerika sind Winterreifen und/oder Ketten ein Trauerspiel. Es hilft eigentlich nur möglichst, ohne Mietwagen auszukommen, sprich weit zu fliegen und dann möglichst öffentlichen Verkehr zu benutzen, was auch nicht gerade eine Stärke der nordamerikanischen Länder ist. Oder lokale Freunde mit besseren Autos zu haben. Ein Bekannter verschifft regelmäßig sein Auto von Alaska nach Seattle, wenn er mit uns in den Lower 48 unterwegs ist. Nachdem er Trucker in Pension ist und nichts trinkt übrigens eine sehr gute Mitfahrgelegenheit :)
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von sheridan »

Danke für die ausführliche Antwort. Ich hatte damals auch einen Jeep gemietet und sicherheitshalber Ketten gekauft. Am Donner Pass hatte es damals gescheit und ein Caltrans-Posten hat nur 4x4 durchgelassen und den Leuten geholfen, Ketten aufzuziehen. Ich habe einfach das 4x4 Handzeichen bestätigt und durfte dann durch. Welche Pneu drauf waren, weiss ich nicht mehr. Wahrscheinlich schon All Seasons, ich hatte auch in SFO gemietet.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

26.01.2026 Winter Storm Warning oder Powder Alert? Eine Frage der Perspektive in Amerikas bester Skitown (North Conway): Attitash, Cranmore, King Pine

Erinnert ihr euch an meinen Bericht aus Aspen? Aspen spielt in John Irvings "Der letzte Sessellift" eine bedeutende Rolle, aber zentral im Buch ist North Conway. Während der Monate, die ich dieses Buch gelesen habe, war ich also immer wieder "hier", und nun bekomme ich die Bilder dazu geliefert. Ob ich das richtig verstanden habe weiss ich nicht, aber so sehe ich die Region:

Es gibt Jackson - sehr touristisch, jedes Haus entlang der Strasse ist ein INN, ein Motel oder ein Restaurant, und Conway. North Conway ist ein eigenständiger Ortsteil davon und wird immer wieder zum besten Skitown der USA gewählt, das letzte Mal 2025 von USA Today. Auch hier zahllose Motels und Hotels. 10 Skigebiete sind von hier aus innert einer Stunde Fahrzeit zu erreichen.

Obwohl es zahllose Hotels/Motels/Inn's hat hier: Es wirkt hier alles sehr ausgestorben, die Hotels zu oder leer. Vielleicht liegt das am Winterwetter, oder vielleicht interpretiere ich das falsch.
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Am Auto kann man den Neuschnee gut ablesen finde ich. Ich brauchte 13 Minuten, um die Karre sauber zu kriegen.
Am Auto kann man den Neuschnee gut ablesen finde ich. Ich brauchte 13 Minuten, um die Karre sauber zu kriegen.
Attitash (New Hampshire, 533 Höhenmeter)

Eigentlich weiss ich nicht wo anfangen heute. Also beginne ich mit "A" wie Attitash (Epic). Das Gebiet liegt rund 15 Minuten von North Conway entfernt und besteht aus zwei Resorts: Attitash Lodge und Bear Peak Lodge. Die beiden sind nur etwas schwierig zu findende Kreuzung miteinander verbunden. Bear Peak wirkt wilder und mit mehr Varianten, Attitash bietet allen etwas, auch Anfänger:innen. Die 40cm Powder sind vielerorts bereits verfahren, als Nicht-Lokal hat man gewisse Nachteile, und dennoch gibt es immer wieder Stellen, bei denen ich bis zu den Knien in diesem unglaublich lockeren Powder stecke. Wunderbar!

Lifte (4): Mountaineer, Flying Yankee, Progression Squad, Flying Bear
Sorry, die Bilder sind etwas grau heute
Sorry, die Bilder sind etwas grau heute
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Er stand nur kurz still, Gelegenheit für einen Kaffee in der Bear Peak Lodge
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

26.01.2026 Cranmore Mountain Resort (New Hampshire, 342 Höhenmeter)

Weiter im Alphabet besuche ich das Hausgebiet von North Conway: Cranmore Mountain resort (Ikon Partner). Das Gebiet ist kleiner, hat zwei Sessellifte bis ganz hoch (einen davon schnell, der andere fährt gar nicht), eine kleine Backbowl, die eigentlich auch mit einem Sessellift erschlossen wäre. Aber so richtig euphorisch werde ich hier trotz Bezug zu John Irving - Cranmore Mountain ist im Buch das wichtigste Gebiet - und dem schönen Schnee nicht. Ist es die zu grosse hippe Lodge, die nicht so richtig zu diesem kleinen Gebiet passen will? Die fehlenden Vibes?

Lifte (3): Skimore Express, C-More Double, South Quad
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

26.01.2026 King Pine - Purity Spring Resort (New Hampshire, 95 Höhenmeter)

Nach 25 Fahrt durch zauberhafte Winterlandschaft bin ich wieder da, wo ich nicht mehr sein wollte: Bei unter 100 Höhenmetern. Zwei Lifte erschliessen bei King Pine (Indy Allied Program) einen Hügel von zwei Seiten, eine ziemlich steil, die andere ziemlich flach. Es gibt sogar zwei Lodges, die eine davon bietet alle Services, auch die Tickets: Ich bezahle 50% des Tageskartenpreises und lerne so, was Indy-Allied Programm bedeutet. Auch wenn das Gebiet kleiner ist sind hier viel bessere Vibes zu spüren: Es lebt hier so richtig, mit all den Kids am Hügel.

Lifte (2): Polar Bear Triple, Black Bear Triple
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Während bei meinem Besuch von King Pine die Sonne durchdrückt beginnt es auf meinem Rückweg wieder zu schneien. Es sind noch ein paar Inches angekündigt über Nacht, aber obs noch einmal für einen Powdertag reicht?
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

sheridan hat geschrieben: 26.01.2026, 07:44 Danke für die ausführliche Antwort. Ich hatte damals auch einen Jeep gemietet und sicherheitshalber Ketten gekauft. Am Donner Pass hatte es damals gescheit und ein Caltrans-Posten hat nur 4x4 durchgelassen und den Leuten geholfen, Ketten aufzuziehen. Ich habe einfach das 4x4 Handzeichen bestätigt und durfte dann durch. Welche Pneu drauf waren, weiss ich nicht mehr. Wahrscheinlich schon All Seasons, ich hatte auch in SFO gemietet.
Cool, vielleicht muss ich einfach cooler sein und das auch mal so probieren.

Eine Idee zu Hazzle Free Skireisen in den US: Die East Coast verlangt weder 4X4 noch Winterreifen - bislang habe ich das zumindest nicht gesehen.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

27.01.2026 Am Tag nach dem Sturm: Referenzierungen in Bretton Woods, Cannon Mountain und Loon

Gestern Abend war ich nicht zufrieden. Es gab zwar beste Schneeverhältnisse, aber die sind irgendwie an mir vorbeigegangen. Mir fehlte der letzte Wille, gute unverfahrene Bereiche zu finden, teils weil ich mich hier nicht auskenne, teils aber auch, weil ich den Skigebieten gestern (wahrscheinlich den meisten Gebieten in dieser Ecke) das Potenzial abspreche, überhaupt gute Tiefschneeareale zu haben, abgesehen von Glades und Treeruns.

Heute früh werde ich erneut vom Schneepflug geweckt. Doch diesmal scheint die Sonne. Der Sturm ist vorüber, und ich verlasse North Conway. Eine glückliche Fügung, dass ich für die Phase des stärksten Schneefalls zwei Nächte am selben Ort gebucht habe.

Ich fahre wieder Richtung Norden – die kommenden Tage werden ein Nord-Süd-Zickzack mit Westdrift – und lasse Attitash hinter mir, durch ein schönes Tal hinauf. Jetzt, da es aufgeklart hat, sind die White Mountains, die höchsten Berge Neuenglands, wunderbar sichtbar. Das Tal wird enger, die Strasse steigt an und überquert den Crawford Notch Pass.

Auf der Nordseite des Passes öffnet sich eine Hochebene, und mittendrin steht das Mount Washington Hotel von Bretton Woods. Hier wurde 1944 das dollar-gebundene Währungssystem beschlossen. Ein historisch bedeutender Ort – auch wenn ich beim heutigen Blick auf den CHF-Dollar-Kurs durchaus froh bin, dass dieses System Anfang der 1970er Jahre zusammengebrochen ist.
Sicht auf das Mt Washington Hotel vor dem Mt Washington Berg
Sicht auf das Mt Washington Hotel vor dem Mt Washington Berg
Bretton Woods (New Hampshire, 457 Höhenmeter)

Zusammengebrochen sind dann auch schnell meine Erwartungen an das pistenmässig grösste Skigebiet New Hampshires oder an die No 5 der Skigebiete in the East (Link zum Skimag Survey). Das Gebiet bietet zwar eine Gondelbahn, aber alles andere – mit Ausnahme der Abfahrten am Mount Rosebrook – ist leichtes bis sehr leichtes Gelände. Sogar die Glades, die ich extra fahre, sind nur wegen der Steine eine minimale Challenge. Nach nicht mal 90 Minuten bin ich wieder weg.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

27.01.2026 Cannon Mountain (New Hampshire, 644 Höhenmeter)

Das nächste Skigebiet ist nur 25 Minuten entfernt. Dass ich mich so bald über die vermeintlich einfachen Pisten von Bretton Woods freuen würde, hätte ich nicht gedacht: Hier ist vieles relativ steil und von Buckeln durchzogen. Meine Oberschenkel werden schnell warm, und ich bin froh, im ersten Gebiet nicht zu viel Kraft liegen gelassen zu haben.

Trotz des vielen Neuschnees zeigt sich hier eine klassische East-Coast-Spezialität: blankes Eis zwischen den Buckeln und teilweise auch unter der frischen Schneedecke. Das macht die Abfahrten nochmals anspruchsvoller.

Die Seilbahn fährt aktuell leider nicht. Sie steht zwar noch, und ich habe sogar eine Kabine fahren gesehen, wird aber ersetzt und ist auch nicht mehr im Pistenplan eingezeichnet. Mit zwei Sesselliften gelange ich dennoch bis ganz nach oben. Die Aussicht ist hier einfach wunderbar, und die teils engen Pisten, die durch niedrige Bäume gelegt sind, verlangen volle Aufmerksamkeit.

Eigentlich hatte ich vor, von ganz oben direkt ins angeschlossene Mittersill-Gebiet zu fahren. Als ich jedoch sehe, wie die Leute dort ihre Ski tragen, entscheide ich mich für die Middle Hardscrabble – und bin dankbar für die vielen Stunden im Gym in den letzten Jahren. Die Abfahrt ist steil, die Buckel hoch, das Eis blank, und der Neuschnee erschwert es zusätzlich abzuschätzen, wo der Schwung angesetzt werden muss.

Danach wechsle ich in den zweiten Sektor des Gebiets: Mittersill (ein Name, den ich irgendwoher kenne). Hier werden die Skirenncracks der Zukunft geformt – kein Wunder, dass Bode Miller in diesem Gebiet gross geworden ist. Wer diese Pisten fährt, versteht sofort, woher sein aggressiver Fahrstil kommt.


Auch hier warten besondere Herausforderungen: sehr hohe, noch nicht verteilte Kunstschneeberge auf der Piste. Technischer Schnee, Eis und Tiefschnee gleichzeitig – wenn das nicht die beste Schule ist. Ich bin ehrlich baff, denn damit hatte ich nicht gerechnet: Cannon ist ein echtes Hammer-Gebiet.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von worldskitraveller »

27.01.2026 Loon (New Hampshire, 668 Höhenmeter)

Nach Loon sind es über den Franconia Notch gut 25 Minuten. Das Resort begrüsst mich mit einer futuristischen Halle, die als Talstation für den 8er-Sessellift Kanc8 dient – so etwas habe ich bisher noch nicht gesehen.

Das Skigebiet besteht aus drei Bergen. Im Zentrum liegt der Loon Mountain, der eigentliche Hauptberg. Ganz zuoberst wird er von einer alten, engen Gondelbahn erschlossen, zusätzlich sind mehrere Sessellifte angebaut – darunter auch der Kanc8. Dieser endet allerdings etwas unmotiviert auf halber Höhe und führt weder ganz nach oben noch erreicht man damit den Verbindungslift zum South Peak.

Am South Peak gibt es einige sehr schöne Abfahrten, auch mit steilerem Charakter. Ähnliches findet sich – etwas kürzer – am North Peak. Mir gefällt hier besonders der Mix aus breiteren, cruisigen Pisten und steileren, engeren Abfahrten.

Am Ende komme ich zum Schluss, dass Loon genau die Synthese aus Bretton Woods und Cannon Mountain darstellt – und damit einen gelungenen Abschluss eines Skitags bietet, der insgesamt deutlich besser war als der gestrige.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von hch »

worldskitraveller hat geschrieben: 27.01.2026, 13:56 Eine Idee zu Hazzle Free Skireisen in den US: Die East Coast verlangt weder 4X4 noch Winterreifen - bislang habe ich das zumindest nicht gesehen.
Double Hazzle Free: Mietauto in Montreal mit Winterreifen und dann einreisen (ok, das ist dann wieder ein Pain seinesgleichen ;))
Einreise von Kanada in the USA auf der Straße ist eigentlich ziemlich unproblematisch. Angeblich ist die Rückkehr nach Kanada schlimmer, wobei das bei mir auch immer problemlos war. Vielleicht bin ich da auch nur vorgemerkt, weil eine kanadische Grenzbeamtin teil meiner erweiterten Skigruppe ist :) Erfahrungen hatte ich von Montreal nach Lake Placid (Winter) und von Calgary zum Glacier Nationale Park (Sommer).

Richtig viel East Coast-Skifahren war ich noch nicht, und scheine bisher Glück gehabt zu haben, denn fieses Eis hatte ich bisher nur einmal in Gore Mountain.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von hitparade »

hch hat geschrieben: 28.01.2026, 06:11 Einreise von Kanada in the USA auf der Straße ist eigentlich ziemlich unproblematisch. Angeblich ist die Rückkehr nach Kanada schlimmer, wobei das bei mir auch immer problemlos war.
Bei mir war die Einreise mit dem US Auto nach Kanada schlimmer mit den Fragen "Wo übernachten Sie? Wie lange bleiben Sie? usw.". Die Rückreise nach USA war einiges unkomplizierter.
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Re: Project 101 - Coast2Coast Trip USA Dezember 2025-Februar 2026

Beitrag von hch »

hitparade hat geschrieben: 28.01.2026, 06:14
hch hat geschrieben: 28.01.2026, 06:11 Einreise von Kanada in the USA auf der Straße ist eigentlich ziemlich unproblematisch. Angeblich ist die Rückkehr nach Kanada schlimmer, wobei das bei mir auch immer problemlos war.
Bei mir war die Einreise mit dem US Auto nach Kanada schlimmer mit den Fragen "Wo übernachten Sie? Wie lange bleiben Sie? usw.". Die Rückreise nach USA war einiges unkomplizierter.
Meine Rückreise war immer direkt zum Flughafen und dann heim, vielleicht mach das es einfacher...

Aber bei meinen ersten zwei Einreisen nach Kanada war es am Flughafen auch ein ziemliches Theater. Seitdem ist es aber viel besser geworden.
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