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Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?

Verfasst: 27.10.2025, 07:32
von Ski-Tom
maximalski hat geschrieben: 26.10.2025, 02:50 Normalerweise macht man doch bei gemeinsamen Skipässen, so wie ich das gehört habe, doch einfach immer eine Abrechnung nach Piepsen der jeweiligen Skilifte, oder? Klar, manche sind Piepse sind mehr wert als andere, wobei man auch da eigentlich eine einheitliche Formel finden kann, wie Abrechnung nach Länge oder so.
Das war ja genau der Streitpunkt.

Die Bergbahnen Wildhaus haben eine komplett andere Strategie welche Skifahren als Volkssport für Familien versteht und somit viel mehr Frequenzen generiert als die Strategie der Eppenbergers mit Hochpreis und Herzog & de Meuron Architektur.
Die Eppenbergers haben die Strategie der Bergbahnen Wildhaus nicht verstanden und sich dadurch komplett verschätz. Man hatte behauptet, die neue 6KSB Freienalp sei eine Fehlinvestition, dabei ist es mittlerweile die beliebteste Bahn im ganzen Gebiet.

Kann man alles hier nachlesen: https://www.nidwaldnerzeitung.ch/ostsch ... -ld.968196

Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?

Verfasst: 29.10.2025, 10:59
von maximalski
Das ist doch nichtmal bei der Jungfrau und anderen Orten mit besonderen Gipfelattraktionen so, dass die Skifahrer das interessiert, die Skipässe sind sogar günstiger als Fußgängertickets zum Schilthorn und deshalb nur für die Bergfahrt gültig, wenn man also beim Chäserrugg glaubt dass ihre Gipfelattraktionen solche Gästemagneten sind, sollten sie so machen.

Oder sie nehmen Eintritt für ihre Dinger auf dem Gipfel, Hochpreiskunden zahlen den Eintritt ja sicher gerne.

Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?

Verfasst: 31.10.2025, 06:56
von Ski-Tom
Das kannst du den Eppenbergers gerne mal erklären.

Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?

Verfasst: 31.10.2025, 08:00
von Skipapi
Die strategische Ausrichtung der beiden Gebiete geht weit auseinander. Die Eppenbergers sehen das Glück im (margenstarken, wenig preissensiblen) Züriberg-Cüplipublikum, die Wildhauser möchten bezahlbares Skivergnügen für Kreti und Pleti.
Allerdings: Wir (zählen uns zu Kreti und Pleti) waren am 19.10 auf dem Chäserrug (Familienfeier, persönlich boykottiere ich das Gebiet eigentlich aufgrund des Kindergartens) und ich hatte den Eindruck, die Mehrheit der Gäste stamme eher aus Wallisellen, Gossau und Oberengstringen als aus Herrliberg und vom Züriberg.
Ein Ansatz wäre doch, dass die beiden Gebiete sich auf einen Experten einigen, dem beide vertrauen und der ein aus seiner Sicht faires Tarifmodell ausarbeitet, dem man dann folgen könnte.
Nachdem schon Regierungsräte das Handtuch geworfen haben bei der Vermittlung, wohl ein frommer Wunsch. Eppenbergers glauben wohl, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Sie glauben zu wissen, was für das dumme Bauernvolk im Toggenburg das Richtige wäre. Ich hoffe, sie fallen auf die Schnauze.

Re: Geteiltes Obertoggenburg - wie weiter?

Verfasst: 31.10.2025, 10:00
von ski-chrigel
Leider dauert das auf-die-Schnauze-fallen schon unsäglich lange…