Seite 2 von 2

Re: Skigebiet zu Weihnachten in der Schweiz

Verfasst: 20.04.2026, 21:23
von Bolli
Die Frage war ja schneesicher und Schweiz.
Und nicht wo ists günstiger und wo ists leer.
SaasFee ist sicher schneesicher.
Davos könnte eine Option sein, Davos kriegt öfters mal Schnee als andere und hat sonst eine ganz potente Beschneiung und mit 3Teilgebieten auch Abwechslung.

Re: Skigebiet zu Weihnachten in der Schweiz

Verfasst: 20.04.2026, 21:30
von Turms
Polarbjörn hat geschrieben: 20.04.2026, 21:09
Turms hat geschrieben: 19.04.2026, 21:25 Zurück zum Thema: Ich war eine Woche in Avoriaz (20.–27. Dezember) und über Silvester drei Tage in Champéry. Meiner Meinung nach waren die Schneebedingungen auf der Schweizer Seite eher suboptimal. In Champéry war es in Ordnung – weder besonders gut noch schlecht. Im Dezember war ich mit den Kindern außerdem zweimal vom Avoriaz bis Les Crosets unterwegs, und die Pistenverhältnisse waren wirklich nicht gut: Steine, Eis, zu wenig Schnee usw. Sogar in Morzine war es deutlich besser.
Hast Du mal geguckt, wie es zur gleichen Zeit anderswo mit der Schneelage ausgesehen hat? Es war ein schwieriger Dezember, in den Nordalpen hat es den Schnee von Ende November komplett weggeföhnt.

https://www.slf.ch/de/lawinenbulletin-u ... mber-2025/

Wie Du siehst, war die Schneelage im westlichen Wallis unterdurchschnittlich, aber relativ gesehen besser als sonstwo in der Schweiz.
Turms hat geschrieben: 20.04.2026, 13:40Ich persönlich finde Portes du Soleil und Avoriaz skifahrerisch nicht unbedingt in den Top-Listen. Aber insgesamt ist es definitiv ein Gebiet, das man mindestens einmal erlebt haben sollte.Generell hat das für mich weniger mit den 3 Vallées zu tun, sondern erinnert eher an die 4 Vallées: Avoriaz ist für mich so etwas wie Verbier, mit den ganzen Satellitendörfern rundherum.
Ich weiß nicht, wie man Avoriaz mit Verbier vergleichen kann. Avoriaz ist vielleicht wie Flaine. Verbier ist ein ganz anderer Ortstyp, und die PdS sind als Skigebiet überhaupt nicht vergleichbar mit den 4V. Beide sind auf ihre Art einzigartig und großartig. Aber die 4V stechen durch ihre hochalpinen Buckelpisten (da ist die Schweizer Wand nichts gegen) heraus, die PdS durch ihre Weitläufigkeit. Die 3V sind wieder ganz anders.
Skifahrerisch sind sie nicht wirklich vergleichbar. Aber auch in Flaine bzw. im Grand Massif ist es ähnlich wie in den Portes du Soleil oder den 4 Vallées: Alle zieht es nach Flaine, Avoriaz oder Verbier. Generell sind es große Skigebiete, in denen ein Ort wie ein Magnet wirkt. Das hat natürlich Vor- und Nachteile – aber das ist eine andere Geschichte.

Re: Skigebiet zu Weihnachten in der Schweiz

Verfasst: 20.04.2026, 21:42
von Turms
ski-chrigel hat geschrieben: 20.04.2026, 19:38 @Turms: Ich spüre bei Dir sehr starke Vorurteile gegenüber der Schweiz. Dass die Schweiz mittlerweile gar nicht mehr so viel teurer ist, als AT und IT ist Dir offenbar entgangen? Klar, beim Restaurantbesuch stimmt das noch. Aber bei Hotels, Ferienwohnungen und Skipässen nicht mehr. Und grad bei Hotels steht mE. Frankreich bezüglich Preis-Leistung viel schlechter da als die Schweiz.

Fast schon sicheres Winterfeeling gibt es im Engadin. Viele Hotels bieten auch günstige Skipässe in Verbindung mit den Übernachtungen an.

@ski-chrigel , Nein, da bin ich komplett anderer Meinung.
Ich glaube, ich habe hier im Forum auch schon erwähnt, dass die Schweiz inzwischen (eigentlich seit Corona) beim Skifahren nicht mehr teurer ist als andere Länder.
Aktuell ist für mich Tirol und Südtirol sogar die teuerste Option.
In Frankreich kann man noch relativ günstig skifahren – nicht billig, aber moderat. Im Fassatal geht das auch. Und in der Schweiz gilt: Wenn man weiß, wie und wo, kann man am Ende sogar günstiger unterwegs sein als in Österreich oder Südtirol.
Bei Hotels in Frankreich bin ich allerdings voll bei dir.
Und beim Essen in der Schweiz habe ich auch eine etwas andere Erfahrung gemacht: Klar, manches ist teuer, aber ich habe z. B. in der Lenzerheide oder in Champéry teilweise günstiger gegessen als in Österreich oder etwa in Avoriaz.
Was in Österreich auf jeden Fall günstiger ist, sind die Getränke.
Aber bei Unterkünften oder Skipässen ist man oft schon auf Schweizer Niveau.
Was ich persönlich als Nachteil in der Schweiz sehe – vor allem, weil ich nicht alleine fahre – ist der oft etwas „roh-alpine“ Charakter vieler Skigebiete. Viele Pisten sind weniger modelliert bzw. planiert.
Für mich ist das nicht so entscheidend, aber für meine Kinder (und vor allem für meine Frau) sind gut präparierte, gleichmäßige Pisten einfach angenehmer.
Deshalb habe ich für die nächste Saison z. B. die 4 Vallées erstmal verschoben und stattdessen etwas in Südtirol gesucht –ok, auch, weil ich die Sellaronda mit den Kindern fahren möchte.

Sorry for the OT.

Re: Skigebiet zu Weihnachten in der Schweiz

Verfasst: 20.04.2026, 21:49
von ski-chrigel
Turms hat geschrieben: 20.04.2026, 21:42 Ich glaube, ich habe hier im Forum auch schon erwähnt, dass die Schweiz inzwischen (eigentlich seit Corona) beim Skifahren nicht mehr teurer ist als andere Länder.
Dann habe ich Deinen früheren Post aber ziemlich missverstanden:
Wenn wir über Urlaub in der Schweiz bzw. über „Schweiz-Fans“ sprechen (wobei ich mir nicht ganz sicher bin, wie genau das gemeint ist – letztlich sind wir doch alle Alpenfans ), bedeutet das ja nicht unbedingt, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis keine Rolle spielt. Oder sehe ich das falsch?

Oder ist dieses Forum eher für Luxus-Skiurlaub gedacht?
Für mich hörte sich das so an, dass Schweiz per se Luxus-Skiurlaub ist. Aber ja, kann man auch anders lesen. Aber es gibt halt nach wie vor extrem viele Leute, die, sogar hier bei den oft gut informierten Alpinfans, wider besseres Wissen, die Schweiz von vornherein als zu teuer ausscheiden lassen.

Auch sorry für OT.

Ja, Pistenautobahnen, wenn man das mag, findet man in IT viel die besseren, als in CH und AT.