Heute war mein erster Skitag in Seefeld. Aus logistischen Gründen

fand er am Gschwandtkopf statt. Ich bin mit der Erwartung losgefahren, dass es eher langweilig wird, und ich garantiert nicht länger als 2 Stunden fahren werde. Das war dann anders: Die Pisten waren zwar größtenteils blau, aber schön coupiert, wodurch es auch dort Spaß machte. An der 4SB wurde es dann etwas voller, weshalb ich nach 2 Fahrten mal einen Abstecher zu den Seewaldliften machte. Diese haben den Tag dann stark verbessert- Sie waren mein Privatskigebiet. Wortwörtlich, es waren glaub' ich mehr Tourengeher als reguläre Abfahrer da. Ist aber auch irgendwie kein Wunder, war doch der Verbindungslift geschlossen, wodurch ich zu den Seewaldliften kraxeln musste. Außerdem war es an den Seewaldliften stellenweise sehr schneearm. Trotzdem hat das Skifahren an den Seewaldliften viel Spaß gemacht, die z.T. nur eine oder Raupenspuren breite Piste hat locker ausgereicht- Wo sonst findet man noch um 13 Uhr im etwas sulzigen Schnee Rillen? Bilder:

#1- Start um 09:02 Uhr an der Gschwandtkopfbahn, mit Hersteller SSG ein eher seltenes Exemplar. Ihre Piste war noch hart gefroren. Aber auch eher leer.
#2- Weiter oben. Auch hier fehlt langsam ein wichtiges Gut: Schnee!
#3- Neben dem Panorama sieht man auch den Speichersee, ohne den ich wohl nicht skigefahren wäre.
#4- Auf der frischen Piste. Sie war irgendwie wie mehrere nebeneinanderliegende Pisten mit Lücken dazwischen präpariert.
#5- Dann machte ich noch einen Abstecher zum Olympialift. Kurz nach meiner Fahrt wurde er dann ausgeschaltet- Saison beendet?!
#6- Seine Trasse hat auch schonmal mehr Schnee gesehen, die Auflage war aber ausreichend.
#7- Nach einer weiteren Fahrt mit der Sesselbahn fuhr ich in Richtung Verbindungslift. Komischerweise war er geschlossen, es liegt eigentlich genug Schnee. Was macht man also?
#8- Richtig, hochkraxeln. Gut, dass ich auch Langläufer bin.
#9- Angekommen am Schlepplift Seewald 2. Seine Piste war nicht auf voller Breite geöffnet, brauchte sie aber auch nicht.
#10- Der weitere Verlauf der Piste. Unten bog ich rechts ab, zum Schlepplift Seewald 1.
#11&12- Die Verbindungspiste ist irgendwie "Skifahren am Limit". Schade, dass es so lange so warm war. Andererseits wohl der Grund für mein Privatskigebiet.
#13- Die Trasse des Schlepplifts Seewald 1 war auf 5 Metern auch arg schneearm. Irgendwann investierte ich dann 5 Minuten in die Ausbesserung der Trasse.
#14- Zum Glück sah die Trasse meistens so aus.
#15- Die zweite Kurve des Viereckskurvenlifts. Er fuhr nicht wirklich schnell, laut Uhr etwa 2,25 m/s.
#16- Über die rechte Raupenspur (die Mitte der Piste war unpräpariert) ging es zur zweiten Sektion.
#17- Im Schlepplift Seewald 2. Seine ca. 2,5 m/s sind für einen Schlepplift zwar nicht sonderlich schnell, da ich der einzige Gast war, kann ich mich nicht beschweren. Ich habe an den Seewaldliften zwischen 9 und 13 Uhr etwa 8 andere Skifahrer gesehen, von denen die meisten wuhl Tourengeher waren.
#18- Die obersten 50 Meter des Seewaldlifts 2 waren etwas schneeärmer, aber in Ordnung.
#19- Die supertolle Piste. Es war schon deutlich besser als erwartet!
#20- An der 4SB war es deutlich voller. Aber gut, Vergleich zum Privatskigebiet

.
#21- Nun ging es nochmal zu den Seewaldliften. Zu sehen der Rückblick auf meine Kraxelpiste, auf der der Motorschlitten wohl häufiger war als Skifahrer.
#22- Nochmal am Seewaldlift 1.
#23- Nach einigen Fahrten an beiden Sektionen ging es dann, pünktlich zum Ablauf der Vormittagskarte, zurück zur Sesselbahn- ohne Skaten!
#24- Dann an der Piste vom Happy Schleppi...
Route der ersten Tageshälfte:
Fazit:
Ein toller Vormittag. Gerade die Seewaldlifte haben sich gelohnt. Die Sesselbahn konnte mit ihrer 10-Minütigwn Fahrzeit und vergleichsweise vollen Piste weniger überzeugen, war aber nicht schlecht. Alles in Allem ein besseres Skigebiet, als ich erwartet hatte!