Re: Beratung zur passenden Tyrolia-Bindung
Verfasst: 13.01.2026, 13:13
Ist die Frage für mich, oder?astra12 hat geschrieben: 13.01.2026, 12:55 hi,
wie hast du bzw deine Frau sich denn entschieden? Wir haben ja auch im April das Kreuzband gehabt.
Und nun überlegen wir auf meine neuen Head Magnum die Protector zu machen. Sollte ja passen und meine Frau ist die auch schon vorher mal gefahren.
Ob die auf ihre Atomic passen, kann ich so nicht rauslesen.
Momentan hat meine Frau ihre Physiotherapie abgeschlossen und macht weiter mit Krafttraining usw. Wir sind uns noch nicht sicher, ob sie im April wieder einsteigen wird oder ob wir es auf die nächste Saison verschieben. Wir werden das in letzter Minute entscheiden, abhängig von den Bedingungen usw.
Der operierende Arzt hat grünes Licht gegeben – natürlich erst 12 Monate nach der Operation, nicht früher. Das hängt davon ab, wie sich die Muskeln entwickeln und wie meine Frau sich fühlt. Er hat gesagt, dass es eine persönliche Entscheidung ist, seine Empfehlung aber mindestens 12 Monate, eher länger beträgt, damit die Beine ausreichend stark sind.
Deshalb haben wir bisher keine neuen Ski besorgt, aber auf jeden Fall werden es Head-Ski mit Protector-Bindung sein. Ich warte jedoch bis Mitte März, da sie dann bestimmt günstiger werden.
Auf die Atomic passen sie nicht. Vor ein paar Jahren habe ich bei vielen Fachhändlern nachgefragt; die meisten sagten nein, einige unter bestimmten Voraussetzungen ja.
So oder so sind die Atomic inzwischen Geschichte – ich habe sie Anfang November weiterverkauft.
Ich glaube nicht, dass meine Frau wieder mit denselben Ski fahren wird. Auch wenn die Ski vielleicht nicht das Problem waren, ist es für sie im Kopf einfach ein No-Go.
PS: Der Arzt hat gesagt, dass laut aktueller Forschung die 7–8 Monate nach der Operation besonders kritisch sind. In dieser Zeit entwickelt sich das Transplantat weiter, und das Knie ist sehr empfindlich. Wenn man in diesen Monaten ein MRT macht, kann es manchmal so aussehen, als wäre ein Band verletzt, obwohl alles in Ordnung ist. Früher gab es in dieser Phase viele Nachrisse, man vermutete, dass Patienten zu früh oder zu viel belastet hatten. Heute geht man davon aus, dass das Transplantat in diesen Monaten einfach besonders empfindlich ist – fast wie direkt nach der OP. Ob das genau stimmt, weiß ich selbst nicht.