Ich war heute nur am Nachmittag auf der Corviglia. Wetter war etwas bewölkt, aber auflockernd. Und deutlich wärmer als gestern, auf der Vorderseite wurde es dann bremsig. Die Talabfahrt nach Celerina war komischerweise nur um Marguns bremsig:
Im schattigen Teil ging sie besser, nur der Endhang dann wie erwartet eine Sulzschlacht. Bin dann weiter in den hinteren Teil des Gebiets, der bei meinem letzten Besuch nicht offen war. An Fuorcla Grischa ist sogar die Steileinstiegs-Variante offen:
Die neue Lej de la Pêsch-KSB sehe ich auch das erste mal. Ziemlich kompakte Stationen.
Gefällt mir soweit gut, die Hauben vermisse ich nicht. Vor allem nicht, wenn sie mit so einem dämlichen Verriegelungsmechanismus kommen wie an Fuorcla Grischa, der mir bei jeder 2. Fahrt zwangsverriegelt. Einzig etwas knapp finde ich die Entriegelung an der Bergstation, hier hat man nur ~2sek Zeit zwischen Entriegelung und Abbiegen zur Talfahrt.
Piste 35 ist auch mal wieder offen, letzte Saison war sie ja nie ausgepistet.
Für mich ebenfalls neu: Piste 11 (Thomas Run):
Hat mir sehr gut gefallen, generell haben sich die Pisten hier oben alle noch gut gehalten. Am Ende ging es nochmal auf den Piz Nair. Diese Konstruktion scheint mit der Permafrost-Stabilisierung des Gipfels zusammenzuhängen, sieht wie ein Wärmetauscher aus.
Gipfelabfahrt tip top:
15.45h kam am Lej de la Pêsch eine PA-Ansage, dass der Lift 16h schliesst. Daher dann Kurs zur Signal-Talabfahrt:
Durch den Wald ging es hier ebenfalls noch ganz gut, teilweise etwas braun. Und hier wird es knapp:
Ganz am Ende dann wieder ausreichend Schnee. Interessanterweise war die Abfahrt nirgendwo bremsig, hier wurde die Spur rechts gut freigekratzt auf eine härtere Schicht:
Montag ist dann Saisonende, mit etwas Schnee reinschreiben sollte die Signalabfahrt noch durchhalten. Für mich war das auch das persönliche Saisonende auf der Corviglia, die nächsten beiden Tage wird es zu warm.
Noch als Tipp: für einen halben Tag ist es günstiger, beim Kempinski zu parken für 1 Fr/h. Mit dem assymetrischen Tarif an der Signalbahn zahlt man etwa das doppelte.