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Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 03.02.2024, 13:56
von Wooly
mic hat geschrieben: 03.02.2024, 13:37
Ja klar. Ist doch bekannt für seine Pistenvielfalt.
Und ich Idiot fahren mein ganzes Leben in die Alpen ... next Time Jagtschloss Platte !!!!
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 03.02.2024, 15:48
von skifuzziWi
Ich zitiere mal einen Gastronom vom Arlberg:
"Wer sich uns nicht leisten kann, soll halt woanders hinfahren"
Es war schon immer etwas teurer einen guten Geschmack zu haben
Gruß aus dem Nizza des Nordens
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 03.02.2024, 22:23
von icedtea
Nachdem ski-chrigel und ich uns heute ob seines Ski(halb)tags am Hochzeiger (wo ich 1989 mit 16 meinen erstes Skierlebnis hatte) zu diesem Thema ausgetauscht hatten, gebe ich mein Statement dazu auch hier mal zum Besten:
(Der späte Skistart war... ) "Dem Umfeld geschuldet; Eltern keine Skifahrer und nicht so finanzstark. Schon damals war Skifahren in unseren Breiten kein Volkssport. Die Schüler mit eigener Ausrüstung waren selten und kamen aus den betuchteren Elternhäusern mit Reihenhaus aufwärts oder ETW in der Stadt. Gut, dass die Schule einen finanzkräftigen Förderverein hatte und dadurch einen eigenen Skikeller mit bestimmt 100 Paar Ski, Schuhen und eigener Servicestation."
Also hat sich in unseren Breiten nicht wirklich was geändert; meine damalige Schule bietet übrigens immer noch Skifreizeiten an

Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 03.02.2024, 22:49
von mafikS
Aufstieg (auch auf Ski
nicht Wein)
muss möglich sein,
für den der will.
Nicht nur Du bist ein Beispiel
So muss es sein und gefördert werden.
Andernfalls landet ein Land im Abstieg.
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 03.02.2024, 22:53
von icedtea
Der "Aufstieg" war in der Tat bei Ski und Wein möglich und, zumindest was Ski angeht, wurde es auch an die Kinder weitergegeben. Weshalb sie auch besser Skifahren als die Eltern

Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 01:39
von mic
Cool. Jetzt wird’s sentimental. Ich hab die Ski von meinem Bruder gefunden und mich tierisch aufgeregt das die zu lange waren. Kurz darauf haben mir meine Eltern- die beide keine Ski gefahren sind - 2 Bretter zu Weihnachten geschenkt.
Leider gibts von den Ski keine Bilder. Die hatten vorne einen Automat und hinten noch eine Federzugbindung.
Dann hab ich neben dem Haus am Friedhofsweg begonnen hinunterzurutschen. So steigerte man sich über den Heiligenkopf im Ort zum Rodfeld (Minilift im Freigericht mit Flutlicht) über Herchenhainer Höhe im Vogelsberg zum Arnsberg, Kreuzberg und Feuerberg in der Rhön.
Von meinem ersten Geld nach der Lehre 1986 habe ich mir neue Ski gekauft und bin eine Woche nach Hinterglemm gefahren. Dort bin ich den Skisport im Januar 1987 verfallen……
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 08:04
von highlander
solange bei uns die Autobahn seit Weihnachten, jeden Samstag so ausschaut wie auf dem Bild unten, mache ich mir um den
Volksport skifahren keine Sorgen...
Der Stau rechts geht 10 KM bis zu den Bergen vorne nach Kufstein, und alle Stau Umfahrer auf der Ausfahrt,
kommen bei uns durch den Ort durch...
Auch wenn alles teurer wird, die jenigen welche skifahren gehen wollen,
da wird offensichtlich an anderen Stellen gespart, aber noch nicht beim skifahren...
Deshalb wird es dieses Forum auch in 10 Jahren noch geben...
und auch die Autobahn bei uns, wird auch in 10 Jahren, jeden Samstag im Januar und Februar, ein Stau bis Kufstein sein..
Die einzige Zäsur bisher war, während Corona, der Winter 20/21
( ein Bild von damals an gleicher Stelle )
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 10:15
von Pancho
icedtea hat geschrieben: 03.02.2024, 22:53
Der "Aufstieg" war in der Tat bei Ski und Wein möglich und, zumindest was Ski angeht, wurde es auch an die Kinder weitergegeben. Weshalb sie auch besser Skifahren als die Eltern
Gut so! Nur, sind einzelne Beispiele halt keine relevanten Argumente - weder pro, noch contra - wenn über Effekte die breite Masse betreffend diskutiert wird.
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 10:25
von extremecarver
Als Schüler war ich oft am Arlberg - kannte da immer alle Stellen wo man Nachts im Ort gratis unter einem Dach mit Isomatte und Schlagsack schlafen konnte (Stuben war damals dafür der Hotspot). Waren fast jede Nacht 5-10 Personen und eine Unterkunft habe ich nicht wirklch vermisst. Etwas weniger Komfort ist für mich noch immer kein Problem, grad wieder in Nepal wandern gewesen und 19 Tage zweimal eine Dusche gehabt. Nachts -20° im Zimmer, braucht halt drei Decken und Kleidung behält man auch an (weil die Decken werden ja auch maximal 1x pro Jahr gewaschen). Inklusive Flugtickets (480€) so 1300€ wirklich alles 24 Tage und da waren "teure" Restaurants/Hotels in Kathmandu/Pokhara dabei und 5000-6000cal Essen/Tag ohne viel Dhal Bhaat.
Immer mehr Komfort kostet hat - und werden die einfachen Unterünfte nicht gegfragt, dann gibt es sie halt nicht mehr. Im Jänner werde ich aber nicht mehr nach Nepal, oberhalb 5000m wars einfach zu kalt und leer.
In der Schweiz darf man oberhalb der Baumgrenze meist eh zelten. Einfach per Zelt skifahren gehen. Gaskocher, guter Schlafsack und man kann das auch im Liftskigebiet und nicht nur beim touren gehen machen.
Aber ja - für eine Woche Skifahren so wie die meisten Touristen das machen, da kann ich nach Nepal fliegen und dort 4-5 Wochen verbringen, bzw Pakistan und (!) Afghanistan haben auch schöne Berge und weniger Einschränkungen als Nepal (wo man offiziell für alle höheren Berge per Ski ein sau teures Ski Permit bräuchte).
Es gibt noch einige Hütten die man für eine Woche mieten kann um wenig Geld, halt ohne Dusche, Wasser, und kochen tut man halt am Ofen per Holz... Noch spartanischer halt im Zelt/Biwak. In Österreich gibt es gerade im Winter kostenlos nutzbare Winterräume/Biwaks. Im Sommer sind die zu bzw da zahlt man. Das Problem - die "Grünen" werden die ersten sein die laut schreien wenn auf einmal größere Massen per Zelt viel klimaneutraler in den Bergen Urlaub machen.
Mir persönlich ist die Größe vom Skigebiet auch egal, mir reicht eine einzige leere griffige steile Piste mit schnellem Lift wieder rauf. In kleinen Gebieten gibt es meist halt keinen schnellen Lift. KSSL oder schnell fahrende nicht kuppelbare Bahnen gibts halt kaum mehr. Alles was nicht kuppelt schleicht inzwischen weil die Touris zu blöd zum einsteigen sind. Fahr ja auch in Großgebieten oft fast den ganzen Tag nur eine einzige Piste (die halt 30x). Nachdem mein Knie zu ramponiert ist - werde ich jetzt aber wohl auch eher Tourengehen.
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 10:52
von ski-chrigel
highlander hat geschrieben: 04.02.2024, 08:04
solange bei uns die Autobahn seit Weihnachten, jeden Samstag so ausschaut wie auf dem Bild unten, mache ich mir um den
Volksport skifahren keine Sorgen...
So ist es. Sieht man die Tage ja wieder. Sowohl in CH, AT und IT, wo ich grad unterwegs bin. Überall sehr viel los.
Kleine, tiefliegende Skigebiete werden aussterben, aber die grosse Masse wird weiterhin Skifahren und die entsprechenden Skigebiete füllen. So schnell wird sich das nicht ändern, auch wenn dies ein paar Medienschaffende immer und immer wieder reisserisch wiederholen.
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 11:14
von Pancho
Ich persönlich glaube sogar, dass die verbleibenden Skigebiete überfüllt werden, während kleinere verschwinden, was erstmal durch den immer weniger stattfindenden Wettbewerb zu weiter kräftig steigenden Preisen führen wird. Es wird dadurch exklusiver, aber das Segment wird immernoch groß genug bleiben.
Die Frage ist, was diese Entwicklung für notwendige Verjüngung bedeutet, den Nachwuchs.
Aber da werden die meisten hier schon zu klapprig sein, um davon noch betroffen zu sein. Das Modell Skitourismus wird noch eine ganze Weile sehr gut laufen.
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 11:24
von ski-chrigel
Es hat die Tage überall extrem viele Kinder. Auch betreffend Nachwuchs mache ich mir keine Sorgen.
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 11:34
von Pancho
Es müssen halt so viele Kinder sein, dass die altersbedingt Ausscheidenden kompensiert werden. Die Entwicklung fängt ja erst an. Ich weiß es ja auch nicht, es wird sich zeigen… und auch was man so auf einem Skitrip als Momentaufnahme sieht, ist kein belastbares Datenmaterial.
Speziell bei jungen Leuten ziehen Klimaschutzaspekte mehr als in unserer Altersgruppe. Von daher wird das Image des Winterports unter diesem Aspekt eine zunehmend entscheidendere Rolla spielen für die Kinder die Du jetzt siehst, wenn sie dann mal selber ihre Destinationen wählen können.
Das kann ungeahnte und jetzt unvorhersehbare Dynamik entwickeln.
Prognosen sind halt schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.

Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 15:41
von skifuzziWi
Ja, diese Dynamik (auch Herdentrieb genannt),könnte das größte Problem werden.
Siehe Essgewohnheiten: Bei den u20 sind ja bald 50% Vegetarier, die meisten davon von den Medien dazu erzogen

Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 17:07
von Wooly
skifuzziWi hat geschrieben: 04.02.2024, 15:41
Siehe Essgewohnheiten: Bei den u20 sind ja bald 50% Vegetarier, die meisten davon von den Medien dazu erzogen
Veränderungen rufen hat auch oft Ängste und Ablehnung hervor, sieht man in Bezug auf die nachfolgenden Generationen ja auch ganz gut hier im Forum. Und ob der Skisport sein "Image" und damit auch den Zulauf erhalten kann, hängt halt auch stark von der Akzeptanz und damit auch mit dem Willen zusammen etwas zu ändern ... mal sehen ob das so hinhaut ...

Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 17:41
von mafikS
Pancho hat geschrieben: 04.02.2024, 11:34
Prognosen sind halt schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.
Und
Um mit einem verstorbenen Bundeskanzler a.D. zu sprechen:
Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen....
Früher ging das...
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 04.02.2024, 17:54
von Pancho
skifuzziWi hat geschrieben: 04.02.2024, 15:41
Ja, diese Dynamik (auch Herdentrieb genannt),könnte das größte Problem werden.
Herdentrieb wirkt sich unterschiedlich aus. In der Schlange vor einem Lift wird mir persönlich immer sehr bildhaft demonstriert, wie sich so eine Herde anfühlen muss. Oder im Stau bei der Anreise…

Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 05.02.2024, 07:15
von Pancho
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 05.02.2024, 09:31
von mic
interessant sind auch die Kommentare!
Und ja den Artikel würde ich unterschreiben. Auch wenn es Vorort anders ausschaut und wohl Nachfrage da ist.
Zumindest in meinem Umfeld ist die Party erstmal vorbei. Fahrrad- Transport ist das neue Normal.
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 05.02.2024, 12:21
von mafikS
"Während in den 1980er-Jahren noch ungefähr 15 Prozent der österreichischen Bevölkerung regelmäßig, sprich mehrmals im Monat, Ski fahren gingen, ist dieser Wert in den vergangenen Jahren auf etwa vier Prozent gefallen. Gleichzeitig ist der Anteil der Österreicher und Österreicherinnen, die nie Ski fahren gehen, von 50 Prozent in den 1990er-Jahren auf inzwischen 60 Prozent gestiegen. "
Na klar, denn die Zusammensetzung und der Altersmedian der Bevölkerung auch in Österreich ändert sich in 30 bis 40 Jahren... Was Wunder ....
Das gleichen zur Zeit massiv die ganzen osteuropäischen Gäste aus....
Kein Wort davon... passt halt nicht zum zu verkaufenden Produkt " alles ist schlimm, alles geht unter inkl. der Welt..."
PUH Bärs Freind IAH lässt grüssen.
Hier ist es voll und sicher noch voller als jemals zuvor mit noch mehr Umsatz, da hochwertiger und inflationsangepasst.
viewtopic.php?p=11001#p11001
Wieder jemand der auf einem medialen Zug mitfahren muss um davon zu leben .
Was soll man auch machen: wer als "Volkswirt und Geograf" medial unterwegs sein muss, muss medial vorkommen, sonst kann man davon nicht leben...
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 05.02.2024, 13:22
von Wooly
mafikS hat geschrieben: 05.02.2024, 12:21
Na klar, denn die Zusammensetzung und der Altersmedian der Bevölkerung auch in Österreich ändert sich in 30 bis 40 Jahren... Was Wunder ....
Das gleichen zur Zeit massiv die ganzen osteuropäischen Gäste aus....
Kein Wort davon... passt halt nicht zum zu verkaufenden Produkt " alles ist schlimm, alles geht unter inkl. der Welt..."
PUH Bärs Freind IAH lässt grüssen.
Skifam, du musst aufpassen, du rutscht schon wieder in die Wutbürgerschiene und liest nur noch Überschriften ... der Herr redet in dem Interview explizit darüber, daß zwar mehr Besucher aus dem Ausland/Europa da sind, die Gesamtzahl aber stagniert, so das es mehr Menschen aus dem Rest der Welt braucht(Asien etc.), um das zu kompensieren. Ich kann auch keinerlei Untergangsszenarien herauslesen ....
mafikS hat geschrieben: 05.02.2024, 12:21
Wieder jemand der auf einem medialen Zug mitfahren muss um davon zu leben .
Was soll man auch machen: wer als "Volkswirt und Geograf" medial unterwegs sein muss, muss medial vorkommen, sonst kann man davon nicht leben...
Siehst du, ich dachte immer, von einer Professur an einer Uni kann man ganz ordentlich leben ... aber inzwischen ist bei dir eigentlich jeder Berufsstand, der sich irgendwie öffentlich äussert, sofort untendurch ... muss einsam sein so zu Leben auf Dauer ...
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 05.02.2024, 16:15
von Martin_D
ski-chrigel hat geschrieben: 04.02.2024, 11:24
Es hat die Tage überall extrem viele Kinder. Auch betreffend Nachwuchs mache ich mir keine Sorgen.
Das liegt aber auch an folgendem Umstand: Früher haben die meisten Kinder das Skifahren an Seil- und Schleppliften in den Mittelgebirgen oder im Alpenvorland gelernt.
Aus verschiedenen Gründen (z.B.: Klimawandel und Anspruch an den Komfort der Lifte) lernen heute die Kids das Skifahren viel häufiger in den großen Skigebieten wie SFL, Sölden, ... )
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 05.02.2024, 16:39
von mafikS
Wooly hat geschrieben: 05.02.2024, 13:22
mafikS hat geschrieben: 05.02.2024, 12:21
Na klar, denn die Zusammensetzung und der Altersmedian der Bevölkerung auch in Österreich ändert sich in 30 bis 40 Jahren... Was Wunder ....
Das gleichen zur Zeit massiv die ganzen osteuropäischen Gäste aus....
Kein Wort davon... passt halt nicht zum zu verkaufenden Produkt " alles ist schlimm, alles geht unter inkl. der Welt..."
PUH Bärs Freind IAH lässt grüssen.
...
mafikS hat geschrieben: 05.02.2024, 12:21
Wieder jemand der auf einem medialen Zug mitfahren muss um davon zu leben .
Was soll man auch machen: wer als "Volkswirt und Geograf" medial unterwegs sein muss, muss medial vorkommen, sonst kann man davon nicht leben...
.....ich dachte immer, von einer Professur an einer Uni kann man ganz ordentlich leben ...
Tja manch Einem der von allen Steuerzahler finanziert wird, reicht es eben nicht....
So ein Interview ist eben kein samstäglicher ehrenamtlicher Schichtdienst bei der Tafel....
Ein Kommentar von TafelspitznitKren war super:
"Boah, Schiwochen-Diskussion beim Elternabend ...
da prallen Welten aufeinander, und wenn man meint es sei mal aus diskutiert und rational geklärt dass weder jeder Schifahren mögen muss noch trotzdem lernen sollte (weil: er es dann mögen wird!), kommt genau das selbe im nächsten Jahr schon wieder, und wieder und wieder ..."
Tja er hat recht:
Es grüsst hier auch bei diesem Thema jährlich das Murmeltier ...wie langweilig..
Da ist Punxsutawney Phil weitaus unterhaltsamer, ideologiefrei und kuschelig...
Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 05.02.2024, 17:25
von Wooly
mafikS hat geschrieben: 05.02.2024, 16:39
Ein Kommentar von TafelspitznitKren war super:
"Boah, Schiwochen-Diskussion beim Elternabend ...
da prallen Welten aufeinander, und wenn man meint es sei mal aus diskutiert und rational geklärt dass weder jeder Schifahren mögen muss noch trotzdem lernen sollte (weil: er es dann mögen wird!), kommt genau das selbe im nächsten Jahr schon wieder, und wieder und wieder ..."
Lustig ... du hast dir den einzigen Kommentar rausgegriffen, bei dem der Kommentator auch den Text nicht gelesen hat ... der Autor erwähnt ja sogar, das auch die Skiindustrie/Bergbahnen versuchen, das alle die Möglichkeit haben ins Skifahren hinein zu schnuppern ... und die Gründe warum es trotzdem oft nicht mehr klappt, oder kein Interesse da ist, ob von Schüler oder auch von Elternseite.
Ich habe übrigens auch nicht das Gefühl, das man, wenn man es aktiv will, keine Chance hat Skifahren zu erlernen ... es gibt immer noch genug Skiklubs etc., bei denen man für relativ kleines Geld einsteigen und mitfahren kann. Aber das Abendland geht auch nicht unter, wenn weniger Kinder Skifahren ... wir hier im Forum tun es ja auch noch alle, ohne gleich pleite zu gehen. Wie man mit den Preissteigerungen, wo auch immer sie herkommen, umgeht, bleibt ja dann jedem selber überlassen.
P.S. ich glaube auch nicht wirklich, das ein Artikel im Standard den nächsten Porsche finanziert ...

Re: Volkssport Skifahren adé?
Verfasst: 05.02.2024, 20:39
von mafikS
Wooly hat geschrieben: 05.02.2024, 17:25
mafikS hat geschrieben: 05.02.2024, 16:39
Ein Kommentar von TafelspitznitKren war super:
"Boah, Schiwochen-Diskussion beim Elternabend ...
da prallen Welten aufeinander, und wenn man meint es sei mal aus diskutiert und rational geklärt dass weder jeder Schifahren mögen muss noch trotzdem lernen sollte (weil: er es dann mögen wird!), kommt genau das selbe im nächsten Jahr schon wieder, und wieder und wieder ..."
Lustig ...
Ich habe übrigens auch nicht das Gefühl, das man, wenn man es aktiv will, keine Chance hat Skifahren zu erlernen ... es gibt immer noch genug Skiklubs etc., bei denen man für relativ kleines Geld einsteigen und mitfahren kann....
P.S. ich glaube auch nicht wirklich, das ein Artikel im Standard den nächsten Porsche finanziert ...
Dein Gefühl trügt nicht.
Darauf einen Dujardin.
Übrigens sind Porsches gar nicht so teuer, wenn man alle Kosten, also auch den Wertverlust rechnet....
zumindest glaubt man das in Horben...