Recht harmlos, aber auch kurz ist die Schlittelbahn in Grüsch Danusa, unter der Sesselbahn. Gar nichts für ambitionierte Rodler, aber für Anfänger mit Kindern ideal. 3 Minuten runter, mit der langsamen fixgeklemmten Sesselbahn in ca. 12 Minuten wieder hoch. Gemäss Website ist sie aktuell offen.
Ebenfalls nicht sehr anspruchsvoll (aber aktuell geschlossen) ist die Bahn an der ersten Sektion der Gotschnabahn in Klosters. Das war meine Lieblingsbahn. Zügig, aber nicht allzu schnell, vor allem stets wenig Andrang. Startet oben direkt beim Ausgang der Seilbahn und endet unten bei der "Graströchni-Bar" (am Ende der Talabfahrt nach Klosters). So kann man einige Wiederholungsfahrten machen, schön im 30 Minuten-Rhythmus wieder hoch. Die Schlitten-Tageskarte gilt auch für eine Hin- und Rückfahrt mit der zweiten Sektion, sodass man oben auf Gotschna einkehren gehen kann.
Sehr gutes Schuhwerk und einen Helm empfehle ich auf jeder Schlittelbahn.
Meine Kinder sind alt genug, alleine schlitteln zu gehen, deswegen muss ich nicht mehr mit. Die Kinder haben Schlitteln geliebt, deswegen waren wir jedes Jahr ein-, zweimal auf einer Schlittelbahn (Gotschna, Rinerhorn, Bergün, Pizol).
Mir war nie ganz wohl, ich empfand es immer als gefährlich. Deshalb habe ich meine Schlittelkarriere beendet.
Rodeln / Schlitteln
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Re: Rodeln / Schlitteln
Es ist auf jeden Fall ähnlich gefährlich. Die Verletzungsgefahr ist wie bei allen Sportarten mit erhöhten Geschwindigkeiten gegeben. Problematisch ist, dass das Rodeln oft als Spasssportart angesehen wird. Es ist halt wesentlich einfacher, auf einem Schlitten den Berg runter zu kommen als mit Ski. Allerdings sollte man eben trotzdem eine gute Kontrolle haben.valdebagnes hat geschrieben: 05.01.2026, 11:12 wenn ich mir die Bilder so ansehe, war ich wohl bislang nur auf den falschen Rodelbahnen aber ich denke man fotografiert uich keine 180Grad Spitzkehrenkurven mit Holzwandbegrenzung.
Die wenigen Male die ich zum Rodeln gekommen bin (Imst, Wolkenstein und weiß nicht mehr genau) fand ich dass Rodeln um einiges gefährlicher ist als Skifahren.
Gibt es leider nicht, es gibt allerdings Ratgeber die eine Einteilung nach Schwierigkeitsgrat machen, oder halt im Internet recherchieren.- es gibt meist keine Varianten wie blau/rot/schwarz oder Umfahrungen steiler Abschnitte
Vor unzähligen Jaren als wir mit dem Rodeln (mit einem Torggler) begannen, war es am Rinerhorn mal so eisig das wir nach der ersten Abfahrt uns Bremseisen für die Schuhe gekauf t haben. Seit her fahre ich nie mehr ohne!- wenn es auch am Anfang gut und griffig ist, so kommt man zuweilen im unteren Bereich in vereiste Abschnitte die, wenn sie steiler sind und über Spitzkehren führen nicht gerade ungefählich sind, der Kontakt (hoffentlich nicht der Einschlag) mit der Holzwand ist kaum zu verhindern. (oder tragt ihr beim Rodeln Spikes?)
Ich benutze aktuell Multi-Sohle. Wichtig ist, dass man was nimmt, dass auch hält und nicht schon in der ersten Kurve vom Schuh rutscht. Ausserdem dürfen die Spikes nicht zu lang sein. Eigentlich reicht ein paar Millimeter. Es muss einfach Eckig sein, dass man ins Eis kommt.
Wenn man einen Rodel hat mit vernünftiger Kannte kann man auch "aufbocken". Siehe hier das Bild Römisch II (https://www.winterrodeln.org/wiki/Rodelanleitung)
Absolut Richtig. Hinzu kommt noch die Gefahr, dass man den Rodel verliert und er zum Geschoss wird. Wir haben deswegen angefangen unsere Rodel mit einem Gürtel anzubinden (wie beim Snowboard).- ein Abwurf hat ein viel höheres Risiko am Baum oder in einen Abhang zu enden, die Wege sind meist schmal und oft im Wald
- bei welliger Piste finde ich die Belastung für den Rücken um einiges höher.
Gewisse Dinge sind aber beim Skifahren gefährlicher. So gibt es weniger Kreuzungen, es gibt, wenn es Kollisionen gibt, nur Auffahrunfälle. Die Geschwindigkeit ist aus den Messungen die ich kenne beim Rodeln dann doch ein Stück tiefer als beim Skifahren.
Gebiete mit mehreren Bahnen kenne ich schon, aber leider fehlt die Markierung nach Schwierigkeitsgrad komplett.Ich will mit der Auflistung keinem den Spaß verderben sondern die Beispiel dazu nehmen wo man Rodelbahnen findet, die genau diese Punkte wenig bis gar nicht haben.
Streckenweise macht es mir schon Spaß aber wenn dann vermehrt solche Stellen kommen nehmen mir diesen den Spaß einer Wiederholung dann doch wieder.
Zudem ist es gerade für Elztern mit Kinder mit weniger Erfahrung schwer einzuschätzen wie kindertauglich diese wirklich ist, was auch sehr von den Schneeverhältissen abhängt.
Gibt es Rodelgebiete wo es mehrere Bahnen oder innerhalb der Bahn leichte Abschnitte/Umfahrungen gibt ?
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Re: Rodeln / Schlitteln
Hallo
Aufstellung Rodelbahnen mit Einteilung Schwierigkeit in Leicht - Mittel - Schwer: Rodelwelten
Aufstellung mit einem Farbsystem für die Schwierigkeit: grün-grün-gelb-orange-rot Rodelführer
Oder auch hier Informationen Winterrodeln[
Diese Seiten enthalten zu jeder Rodelbahn noch weitere Informationen, z.B. wie ist der Aufstieg, Beleuchtung, Hütte, aktuelle Schneebedingungen.
Auf Youtube habe ich einige Rodelbahnen eingestellt, die die komplette Strecke zeigen und noch ein paar Informationen dazu.
Schlittelfilme
Das kann bei der Vorbereitung nützlich sein.
Auch lässt sich durch die Angabe der Länge und der Höhendifferenz einer Strecke ein ungefährer Rückschluss auf die Steilheit machen:
100m Höhe auf 1Km = normales durchschn. Gefälle (10%).
Weniger Höhe / 1 Km = eher flach, evt. Laufpassagen.
Mehr Höhe /1 Km = steil. Bei harten, eisigen Bedingungen auf jeden Fall Bremsschuhe und möglichst Rodel anstatt Schlitten.
Das ist aber nur für eine Näherung zur Einschätzung.
Wie bei jeder Sportart sollte man sich zuallererst mit dem Sportgerät vertraut machen. Ich meine ausdrücklich Rodel; Schlitten (z.B. Davoser) sind nicht steuerbar und viel zu gefährlich. Es wird sich sicherlich vor Ort an der Rodelbahn jemand finden, der einem kurz das Gerät erklärt und Tips zur Steuerung gibt. Ansonsten gibt es spezielle Trainings, Rodelguides und Vereine/Clubs die man anfragen kann.
Immer Helm tragen, Rückenprotektor ist auch nicht schlecht und eine Bremshilfe (Multisohle oder Sicherheit/Bremsen oder Bremsplatten/Schuhe) nutzen.
Wie schon weiter oben geschrieben hat der Rodel/Schlitten den Ruf als Spassgerät, das man ohne Übung fahren kann. Dies mag für die Wiese hinterm Haus zutreffen. Auf einer Rodelbahn oder gar mit Passagieren/Kindern ist das fahrlässig.
Urnerboden 04.01.2026
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Auch lässt sich durch die Angabe der Länge und der Höhendifferenz einer Strecke ein ungefährer Rückschluss auf die Steilheit machen:
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Weniger Höhe / 1 Km = eher flach, evt. Laufpassagen.
Mehr Höhe /1 Km = steil. Bei harten, eisigen Bedingungen auf jeden Fall Bremsschuhe und möglichst Rodel anstatt Schlitten.
Das ist aber nur für eine Näherung zur Einschätzung.
Wie bei jeder Sportart sollte man sich zuallererst mit dem Sportgerät vertraut machen. Ich meine ausdrücklich Rodel; Schlitten (z.B. Davoser) sind nicht steuerbar und viel zu gefährlich. Es wird sich sicherlich vor Ort an der Rodelbahn jemand finden, der einem kurz das Gerät erklärt und Tips zur Steuerung gibt. Ansonsten gibt es spezielle Trainings, Rodelguides und Vereine/Clubs die man anfragen kann.
Immer Helm tragen, Rückenprotektor ist auch nicht schlecht und eine Bremshilfe (Multisohle oder Sicherheit/Bremsen oder Bremsplatten/Schuhe) nutzen.
Wie schon weiter oben geschrieben hat der Rodel/Schlitten den Ruf als Spassgerät, das man ohne Übung fahren kann. Dies mag für die Wiese hinterm Haus zutreffen. Auf einer Rodelbahn oder gar mit Passagieren/Kindern ist das fahrlässig.
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