téléski hat geschrieben: ↑05.02.2025, 14:03
Vielleicht noch zur Ergänzung: man zahlt für das Parkieren beim Laden direkt mit, es werden pro Stunde 50 Rappen erhoben.
Ich habe den Ladepark am Jakobshorn heute ausprobiert und kann das nicht bestätigen. Evpass hat zwar an anderen Standorten (z.B. in Lausanne) eine kombinierte Abrechnung von Park- und Ladekosten, aber nicht am Jakobshorn.
Auch komisch ist, dass per QR-Scan 79rp/kWh als Preis angezeigt werden, was für AC Wucher ist. Über die evpass/Shell-App kostet es 59rp/kWh.
téléski hat geschrieben: ↑05.02.2025, 14:03
Vielleicht noch zur Ergänzung: man zahlt für das Parkieren beim Laden direkt mit, es werden pro Stunde 50 Rappen erhoben.
Ich habe den Ladepark am Jakobshorn heute ausprobiert und kann das nicht bestätigen. Evpass hat zwar an anderen Standorten (z.B. in Lausanne) eine kombinierte Abrechnung von Park- und Ladekosten, aber nicht am Jakobshorn.
Etwas typisch für Italien sind die Ladestellen rar. La Villa bietet grad mal deren zwei an. Etwas besser in Vierschach, dort sind es zehn. In Ladurns und Piculin habe ich keine gesehen, was aber nicht ausschliesst, dass sie irgendwo versteckter platziert sind.
Ja Italien, nicht nur im Skiurlaub. Ein Sommerurlaub mit Auto im Ferienhaus ist kaum machbar und hier ist es weniger das Hinfahren, sondern die Zeit vor Ort.
Häuser mit Wallbox sind rar, die E-Instalation für ein laden mit 2-3kW per Steckdose kaum vertrauenswürdig und wenn vor Ort nicht in Laufweite eine Ladestation ist wirds mit Ausflügen schnell unangenehm. Extra auf die Autobahn zum Schnellladen? Naja. da gibt es noch viel zu tun.
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Ok, der Kontext ging irgendwie verloren. In Bivio werden tatsächlich Park- und Ladekosten zusammen abgerechnet, zumindest wenn man direkt über evpass lädt. Keine Ahnung, warum man das nicht auch am Jakobshorn so gemacht hat
In San Bernardino Confin gibt es zwei AC-Ladepunkte an der Rückseite des Talstations-Gebäudes mit angeschlagenen Kabeln. Betreiber ist evpass, 54rp/kWh. Aber leider auch 2 CHF/h Blockiergebühr nach Ende der Ladung, was unschön ist. Man kann zwar die Talabfahrt nehmen und dann abstecken, aber dann könnte der Parkplatz auch schon voll sein. Die Leute wehren sich dann dagegen, indem sie die Ladeleistung runterregeln. Suboptimal.
Ich würde noch weitergehen, nicht das E-Auto ist das Problem, es sind die Ladesäulen:
- intransparente Preisgestaltung
- zig APP mit noch mehr Tarifen
- Monopolstellungen durch Vergabe der Plätze an die eigenen Stadtwerke
- man weiß vorher nicht was es kostet und fühlt sich ggf. abgezockt
- Preise zum teil doppelt so hoch wie wo anders
- Grundgebühren, Verträge, Blockiergebühren.
man stelle sich das nur mal bei Tankstellen vor. Keine Preisschilder und der vor einem zahlt für mehr Sprit weniger als man selbst.
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Du sprichst mir aus der Seele. Die ganze Branche hat es noch längst nicht verstanden und das ist nebst der fehlenden privaten Infrastruktur, der ungenügenden Reichweite und der höheren Kosten gegenüber Verbrennern einer der Gründe, wieso der Absatz von E-Autos so hinkt. Es ist einfach nur mühsam. An jeder Ladesäule ist es anders und oft funktioniert irgendwas nicht. An JEDER Tankstelle ist der Preis angeschlagen und man zahlt mit Kreditkarte ohne App oder dergleichen, fertig. Ich glaube, es ist mir in 36 Jahren Autofahren noch nie passiert, dass ein Tankvorgang nicht funktioniert hat. Beim Ladevorgang innert 7 Monaten hingegen schon zig Mal. Das muss noch VIEL besser werden.
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Hier hat in meinen Augen die Politik versagt, statt kurzfristigen Kaufprämien wären gesetzliche Rahmenbedingungen fürs Laden nachhaltiger.
- Informationspflicht über aktuellen Preis auf eine zentrale Webseite. Das geht beim Benzin ja mittlerweile auch.
- so eine Art verpflichtung dynamische Strompreise durchleiten zu müssen. Zum Teil gibt es sehr günstige Preise am Strommarkt. Die Differenz zum Verkaufspreis darf nicht allein dem Anbieter gehören.
- Subventionierung der Baukosten von Ladesäulen statt beim Fahrzeug.
Ich ziehe hier immer den Vergleich zum Diesel-boom. Für viele war der Diesel in den Gesamtkosten wegen geringer Fahrleistung nicht lohnend, viele habe aber trotzdem etwas mehr beim Kauf ausgegeben um beim tanken ein besseres Gefühl zu haben.
Für mich ist ein Auto keine Statussymbol, ich werde das kaufen, was sich in Summe für mich lohnt.
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Mehr Säulen, falls die Nachfrage besteht. Siehe zB Stubaier Gletscher. Einem Skifahrer zuzumuten, während dem Skitag sein Auto wegzustellen, oder ihn zu bestrafen, dass er länger skifährt, als sein Auto geladen wird, der hat das Bedürfnis einfach nicht verstanden.
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ski-chrigel hat geschrieben: ↑12.03.2025, 21:44
Mehr Säulen, falls die Nachfrage besteht. Siehe zB Stubaier Gletscher. Einem Skifahrer zuzumuten, während dem Skitag sein Auto wegzustellen, oder ihn zu bestrafen, dass er länger skifährt, als sein Auto geladen wird, der hat das Bedürfnis einfach nicht verstanden.
Da ist Schifahren ja nicht mal das große Thema. Man stelle sich vor, man muss bei einem 8 Stunden Arbeitstag das Fahrzeug am zig Kilometer vom Arbeitsplatz entfernten Park&Ride Parkplatz an der Bahnstation nach 4 Stunden umparken. Wird auch super funktionieren...
Im Grunde muss die Ladeinfrastruktur so ausgebaut sein, dass so viele Ladesäulen vorhanden sind, dass der Bedarf gedeckt ist, ohne dass umgeparkt werden muss oder eine Sperrgebühr verlangt wird.
Es gilt hier: für die Mobilitätswende benötigt man Infrastruktur. Und zwar jene, die die Mobilitätswende möglich macht.
Glück Auf!
Dachstein
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ski-chrigel hat geschrieben: ↑12.03.2025, 21:44
Mehr Säulen, falls die Nachfrage besteht. Siehe zB Stubaier Gletscher. Einem Skifahrer zuzumuten, während dem Skitag sein Auto wegzustellen, oder ihn zu bestrafen, dass er länger skifährt, als sein Auto geladen wird, der hat das Bedürfnis einfach nicht verstanden.
Stimme ich dir grundsätzlich zu. Aber so lange das Angebot noch nicht vorhanden ist, halte ich sogar eine Begrenzung der Ladedauer für sinnvoll. Sprich, nach vier Stunden schaltet die Säule ab. Und damit man nicht einfach nur ab- und wieder ansteckt (oder den Ladevorgang über das Handy neu startet, was bei manchen Säulen auch geht, um die Blockiergebühr zu umgehen), sollte es weitere Services geben, wie z. B. eine Reservierung beim Skipasskauf (die dann auf 4 h begrenzt ist). Idealerweise weiß ich schon bei der Anreise, ob ich die Möglichkeit habe, am Parkplatz zu laden.
Dachstein hat geschrieben: ↑13.03.2025, 17:30Es gilt hier: für die Mobilitätswende benötigt man Infrastruktur. Und zwar jene, die die Mobilitätswende möglich macht.
Was aber auch bedeutet, nicht einfach nur weitere Infrastruktur für PKW zu schaffen - egal mit welchem Antrieb.
valdebagnes hat geschrieben: ↑02.03.2025, 08:19
Ja Italien, nicht nur im Skiurlaub. Ein Sommerurlaub mit Auto im Ferienhaus ist kaum machbar und hier ist es weniger das Hinfahren, sondern die Zeit vor Ort.
Häuser mit Wallbox sind rar, die E-Instalation für ein laden mit 2-3kW per Steckdose kaum vertrauenswürdig und wenn vor Ort nicht in Laufweite eine Ladestation ist wirds mit Ausflügen schnell unangenehm. Extra auf die Autobahn zum Schnellladen? Naja. da gibt es noch viel zu tun.
Ja Italien und E-Auto, da treffen 2 Welten aufeinander...
Den ersten E-Ferrari gibt es ja erst im Oktober 2025... und bis dahin werden in Italien Ladesäulen vermutlich Magelware bleiben...
Dachstein hat geschrieben: ↑13.03.2025, 17:30Es gilt hier: für die Mobilitätswende benötigt man Infrastruktur. Und zwar jene, die die Mobilitätswende möglich macht.
Was aber auch bedeutet, nicht einfach nur weitere Infrastruktur für PKW zu schaffen - egal mit welchem Antrieb.
Ja, es geht auch darum, auch alternative Angebote zum Auto zu schaffen. Das geht in einigen Gebieten sehr einfach (Bsp. Zell am See oder Bad Gastein mit den Bahnhöfen an der Gondelbahn), bei anderen geht das wiederum schwieriger (Bsp. Heiligenblut).
Für den Wochengast wird sich auch die Beherrberhung überlegen müssen, wie man auf das Phänomen Elektroauto reagiert. Hotels mit großer Garage können einfach Wallboxen aufhängen oder gar ein Ladrservice anbieten, bei Privatzimmervermietern schaut das ggf. ganz anders aus.
Bedeutet: nicht nur die Skigebietsbetreiber sind hier gefragt, sondern auch die jeweiligen TVB und Gebietskörperschaften, hier a.) neue Ladeinfrastrultur anzuregen und b.) wo geht, ordentlichen ÖV anzubieten.
Glück Auf!
Dachstein
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ski-chrigel hat geschrieben: ↑12.03.2025, 21:44
Mehr Säulen, falls die Nachfrage besteht. Siehe zB Stubaier Gletscher. Einem Skifahrer zuzumuten, während dem Skitag sein Auto wegzustellen, oder ihn zu bestrafen, dass er länger skifährt, als sein Auto geladen wird, der hat das Bedürfnis einfach nicht verstanden.
Stimme ich dir grundsätzlich zu. Aber so lange das Angebot noch nicht vorhanden ist, halte ich sogar eine Begrenzung der Ladedauer für sinnvoll. Sprich, nach vier Stunden schaltet die Säule ab. Und damit man nicht einfach nur ab- und wieder ansteckt (oder den Ladevorgang über das Handy neu startet, was bei manchen Säulen auch geht, um die Blockiergebühr zu umgehen), sollte es weitere Services geben, wie z. B. eine Reservierung beim Skipasskauf (die dann auf 4 h begrenzt ist). Idealerweise weiß ich schon bei der Anreise, ob ich die Möglichkeit habe, am Parkplatz zu laden.
Ich fahre jetzt seit 8 Jahren E-Auto und finde deinen Vorschlag unpraktikabel. Entweder habe ich einen Schnelllader an einem Ort wo ich beim Auto bleibe.
Einkaufzentrum, Restaurant ect. oder ich habe einen Langsamlader an einer Stelle wo ich den Ort verlassen kann, z.B. Hotel, Park und Ride, Skigebiet.
Bei einem Schnelllader sind Blockiergebühren fair und sinvoll. Wenn ich aber den Ort des Laders verlassen will, dann sind Blockiergebühren extrem unschön. Ich muss dann entweder extra zurück wenn geladen ist, oder zahle meisten unverhältnissmässig viel.
Zumal ich mich da eh frage, ob jemand am Nachmittag noch auf eine Ladesäule in einem Skigebiet spekuliert. Bei einer Begrenzung auf 4 Stunden bringe ich, wenn es gut geht am Morgen und am Nachmittag ein Auto voll. Also höchstens doppelt so viele wie ohne die Begrenzung und mache es für den Kunden gleichzeitig maximal unattraktiv. Zumal ich ja nicht mal sicher bin, dass ich am Mittag vor Ort noch einen regulären Parkplatz finde, wenn ich die Ladestation verlassen muss.
Ich auf jeden Fall, würde das nie machen. Bin zum Glück mit 400+ km Reichweite nicht auf das Laden im Skigebiet angewiesen.
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