Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

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Matthias_B_aus_M
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Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

Prolog

Morgen geht es los. Ski (im Skisack) und Skischuhe sind schon im Auto, die Dachbox montiert, um 2 Koffer aufzunehmen. Wir wollen zu viert (Frau, Sohn (17), Tochter (12), und ich) morgen gegen 10 Uhr losfahren ab München nach St. Ulrich. Wir haben wieder, wie schon zahlreiche male zuvor, eine Ferienwohnung in St. Ulrich. Allerdings nicht regelmäßig die gleiche, es wechselt immer wieder, mehr als 2 oder 3 mal waren wir noch nicht in der gleichen Ferienwohnung. Diesmal sind wir im Tal ziemlich am süd-östlichsten Zipfel von St. Ulrich. Natürlich werden wir jede Menge Stau auf der Anfahrt haben - aber da müssen wir durch. Eine sinnvolle Strategie zur Vermeidung haben wir noch nicht gefunden. Der Plan ist diesmal stoisch über die Autobahn zu fahren durchs Inntal - auch wenn es von uns zuhause über Garmisch und Seefeld eigentlich kürzer und theoretisch auch schneller ist. Die Ferienwohnung kann ab 14h bezogen werden, wir wollen vorher in Klausen noch einkaufen, und rechnen mit einer Ankunft irgendwann zwischen 14h und 18h.

Skipässe sind gebucht, für meinen Sohn und mich 6 Tage Dolomiti Superski, für meine Tochter 5 aus 6 Tage Dolomiti Superski, für meine Frau zunächst nur ein Tagesticket Gröden/Seiser Alm für den Sonntag. Alles weitere will sie dann je nach Lust und Laune entscheiden.

Diesmal ist auch wieder das Mar Dolomit kostenfrei nutzbar über das entsprechende Abkommen für Ferienwohnungen. Das werden wir wahrscheinlich am Abreise-Samstag noch ausgiebig nutzen, und mindestens Frau und Tochter auch unter der Woche mal. Es hat bis 22h geöffnet, man könnte also auch nach dem Skifahren nochmal, aber mal sehen, wer sich dazu aufraffen kann ...

Das Wetter am Sonntag wird nicht so dolle, es wird wohl 5 bis 10 Zentimeter oder mancherorts ggf. auch mehr schneien über die Tag verteilt. Ich hoffe dass zumindest zum Abend hin dann für die Kostmetik die Schneefallgrenze soweit runter geht, dass es auch in St. Ulrich noch etwas weiß wird. Für die weiteren Tage ist dann wieder mehr oder weniger Sonne in Aussicht.

Auf dem Zettel steht Folgendes, mal gucken was wir davon tatsächlich machen, und was wir wie verbinden können:
  • Natürlich Gröden (Seceda, Monte Pana, Dantercepies, ...) und Seiser Alm
  • Funkparks (vor allem mit meiner Tochter), vor allem auch mal der erweiterte Funpark am Sochers, der ja nun scheinbar dazu geführt hat, dass man den Zaun doch nicht geschlossen hat (ist immer noch so?)
  • Marmolada
  • Heiligkreuz
  • 5 Torri und Lagazuoi
  • Buffaure und ggf. auch mal Catinaccio
  • ... und natürlich auch alles dazwischen wie Edelweißtal, Vallon, usw. ...
Ich werde versuchen, hier tagesaktuell zu berichten.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von ski-chrigel »

Ich hoffe, Ihr seid gut und mit wenig Stau angekommen. Viel Spass!
Der Zaun ist nach wie vor offen.
Momentan ist die Schneefallgrenze noch sehr hoch.
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Matthias_B_aus_M
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

Wir sind gut angekommen. Wie geplant sind wir komplett auf der Autobahn geblieben. Abfahrt München 10:17h. Bis nach Kufstein haben wir etwa 45min Zeit verloren auf A8 und A92. In Österreich dann staufrei weiter, und Pause beim Ruetz in Schönberg. Am Brenner 5 Grad und Regen, oberhalb von Sterzing aber weiße Bäume zu sehen. In Italien dann insgesamt nochmal 30-45min Zeitverlust, erst vor der Mautstelle Sterzing, dann Rückstau vor der Ausfahrt Pustertal (wo wir ja gar nicht raus wollen). Heute waren eindeutig Autos aus Deutschland, Niederlande und Belgien in der Überzahl, aber auch Tschechen, Polen, Schweizer und mehrfach Briten wurden gesehen.

Ausgefahren sind wir dann Brixen Industriezone, an völlig leerer Mautstation, und weiter nach Klausen zum Supermarkt, um erstmal einen Großeinkauf zu erledigen (abends und morgens sind wir Selbstversorger). Natürlich überwiegend lokale Produkte (Joghurt, Käse, Speck, Mortadella, Honig, Bier, ...). Nach Gröden hoch dann über die direkte Straße von Waidbruck. In St. Ulrich bei Ankunft kurz vor 17 Uhr 4 Grad, aber kein Regen. Um diese Zeit scheint die größte Welle schon durch zu sein, sodass es ohne weitere nennenswerte Verzögerung zur Ferienwohnung geht.

Die Wettervorhersage für morgen sagt auf den Bergen 10-15cm Neuschnee über den Tag verteilt vorraus. Immerhin soll die Schnefallgrenze nun morgen so niedrig sein, dass es auch in St. Ulrich schneien müsste.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von icedtea »

Gibt es einen speziellen Grund, warum ihr in Waidbruck hochgefahren seid und nicht ab Klausen? Weniger Verkehr heute?
Grüße und eine schöne Skiwoche👍
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von ski-chrigel »

Dass wir am Samstag nur bis Schönberg und am Sonntag früh dann über den Brenner gefahren sind, war wohl eine weise Entscheidung. Die Mautstelle in Sterzing war bei uns komplett leer.

Übrigens musste ich heute Abend nach einer Woche Stillstand mein Auto aus dem Schnee „ausgraben“. ;) Hier auf 1930m lagen sagenhafte 3cm auf meinem Subi :D
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

icedtea hat geschrieben: 10.02.2024, 20:21 Gibt es einen speziellen Grund, warum ihr in Waidbruck hochgefahren seid und nicht ab Klausen? Weniger Verkehr heute?
Grüße und eine schöne Skiwoche👍
Vom Supermarkt in Klausen aus ist das der kürzeste und schnellste Weg. Der Supermarkt ist am südlichen Ortsende von Klausen.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

ski-chrigel hat geschrieben: 10.02.2024, 20:49 Dass wir am Samstag nur bis Schönberg und am Sonntag früh dann über den Brenner gefahren sind, war wohl eine weise Entscheidung. Die Mautstelle in Sterzing war bei uns komplett leer.
Im Sommer sind wir auch mal am Sonntag früh ins Grödnertal gefahren - das war auch extrem entspannt und schnell. Wenn man das so einrichten kann, sollte man das so machen. Leider vermieten die meisten Ferienwohnungen Sa-Sa ...
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Ramon23 »

ski-chrigel hat geschrieben: 10.02.2024, 20:49 3cm auf meinem Subi :D
Du hast die 0 hinter der 3 vergessen 😹
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

Hier der Blick vom Balkon. Im Hintergrund Teile der Pisten Palmer und Furdenan. Weiter hinten die Zwei-Seil-Umlaufbahn zur Seiser Alm. Seit diesem Jahr gibt es erstmals in beide Richtungen eine Verbindung zwischen Furdenan und Seiser Alm. Das kommt uns hier zugute - falls wir mal Seiser Alm fahren. Denn zur Palmer Piste ist es nur ein kurzer Fußweg. Zum Seceda müssen wir mal schauen. Rückweg funktioniert gut mit Skibus ab Tunnel La Curta. Morgens ist der erste Skibus aber zu spät. 8:15h an der EUB ist Pflicht, um gleich am Morgen einmal La Longia zu fahren.
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Der Plan für Morgen ist erstmal Webcams checken. Wenn Seceda in den Wolken hängt, wird es wahrscheinlich Richtung Seiser Alm gehen. Wenn die Wolken höher oder viel tiefer hängen, geht es erstmal Richtung Seceda. Alles Weitere werden wir spontan entscheiden. Für große Pläne ist morgen sicherlich nicht das richtige Wetter.

Achso, bei Abholung der Skitickets am Automaten gab es diesmal erstmals Plastikkarten, die wiederverwendet werden können. Besonders praktisch für meine Frau, die nur tageweise Skipässe kauft - so kann sie das im Webshop erledigen, und trotzdem gleich am Palmer oder auch an der DSB Monte Pana starten.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von highlander »

einen schönen Skiurlaub... :D

und die Wetteraussichten für die Dolomiten sind ja gar nicht so schlecht..
Heute etwas Neuschnee für alle die von ski-chrigel abgefahrenen Pisten dort.. :mrgreen:
und ab morgen für den Rest der Woche schaut es sehr gut aus..

Bin einmal gespannt wie es mit dem Betrieb auf den Pisten in dieser Woche ausschaut...
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

Gröden / Seiser Alm, 11.02.2024
Mistwetter – aber muss ja auchmal sein

Erste Liftfahrt des Tages: 8:21h, EUB Furnes
Letzte Liftfahrt des Tages: 12:52h, 6KSB Mezdi
Liftfahrten gesamt: 14
Höhenmeter gesamt: 5.410m
Skiline: https://www.skiline.cc/skiing_day/9s1uqckrdvr

Dass es heute kein großer Skitag werden würde, war ja schon von vorneherein klar. Und genau so war es dann auch.

Schon beim Aufstehen war in St. Ulrich der Regen auf den Dachflächenfenstern zu hören. Egal, wir wollen ja nicht unten im Dorf Skifahren gehen. Gegen 8 Uhr sind wir am Skikeller losgestiefelt, und erreichen mit Rolltreppen und Tunnel La Curta um 8:15h die EUB Furnes. Wir sind nicht die ersten, es stehen schon ca. 20 Personen vor den noch gesperrten Eingängen. Die Bahn steht noch – steht aber bereit. Erfahrungsgemäß fährt sie (offizieller Start um 8:30h) bereits um 8:20h los. So auch heute wieder – ok, der Pieps war um 8:21h. Somit erreichen wir mit der dritten Gondel direkt die erste Fahrt hoch zum Seceda.

Ach, das Wetter. Unten an der Talstation Regen. Auf der Fahrt nach Furnes zur Umsteige-Station geht es dann langsam in Schnee über, und irgendwann werden die Wiesen (Sonnenseite!) langsam wieder weiß. Auf Furnes dann bereits wieder geschlossene Schneedecke und weiße Bäume. Oben am Seceda sind wir dann überrascht: es hat doch deutlich mehr geschneit als angekündigt (und es ist ja erst vor 9 Uhr morgens): Das dürften schon deutlich mehr als 5cm gewesen sein. Und der Großteil soll ja erst noch kommen im Laufe des Tages.

Die Talabfahrt La Longia dann in 3 unterschiedlichen Abschnitten: Oben viel Neuschnee, der irgendwo zwischen Pulver und pappig ist, relativ schwer. Im Mittelteil weniger Neuschnee, dafür deutlich klebriger. Und im unteren Teil dann kaum Neuschnee, Schneeregen, die Piste aber noch völlig ok, lässt sich eigentlich fast am besten fahren. Recht hart, aber nicht glatt.
PXL_20240211_074250042.jpg
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Wir fahren danach einmal nach St. Christina runter. Hier schneit es bis runter zur Talstation Col Raiser. Hier wieder oben viel Neuschnee, und weiter unten ziemlich klebrig. Der Regenteil entfällt. Alles in Allem nicht so pralle zu fahren. Wir entscheiden, auf die Seiser Alm zu wechseln, denn dort hat es vermutlich weniger Neuschnee. Was sich zwar als richtig erweisen wird – dafür hat es dort viel mehr Leute!

Also geht es wieder hoch über Col Raiser und Seceda runter nach St. Ulrich. Inzwischen auch unten vom Himmel mehr Schnee als Regen, welcher aber zumindest abseits der Pisten nicht liegen bleibt. Wenn ich aktuell die Bäume betrachte, und dies als Schneefallgrenze nehme, dann lag diese immer knapp über dem Ortsniveau.

Auf der Seiser Alm hat es dann massiv Leute – ganz anders als am Seceda, wo relativ wenig los war. Der Großteil der Leute kommt mit dem Wetter und den Pisten überhaupt nicht zurecht – oder steht das erste mal auf Ski? Dummerweise verliert meine Tochter beim Einsteigen in den Mezdi einen Stock. Trotz sofortiger Abfahrt zur Talstation und Nachfrage dort wie auch an der Bergstation lässt sich dieser nicht wieder auftreiben – liegt aber auch nicht mehr direkt unterhalb vom Einstieg, wo sie ihn verloren hat. Auch hat niemand den Stock sichtbar irgendwo abgestellt. Na toll!

So langsam weichen Handschuhe und weitere Kleidungsstücke durch. Auf der Seiser Alm schneit es zwar, aber die Temperatur ist so, dass es trotzdem nass wird, wenn man irgendwo hin fasst. Die Bodensicht ist immerhin den ganzen Tag bis hierhin (mittags) gut. Nun kommt Hunger auf – aber eine Hütte mit freien Plätzen im trockenen ist bei der Menge an Leuten nicht auszumachen. So viele Innen-Plätze haben die meisten hier eh nicht. Das Verhältnis Außen- zu Innenplätzen dürfte locker bei 3:1 liegen. Aber draußen mag dann doch keiner sitzen. In der Zwischenzeit wird es etwas kälter, und etwas windiger. Die Finger werden kalt. Wie beschließen, den Skitag zu beenden.

Ich fahre die Pilat runter, welche im oberen Teil auch einiges an Neuschnee abbekommen hat, und im unteren Teil gut sulzig ist. Ich nehme den Abzweig zum Furdenan und kreuze rüber bis zur äußersten Ecke am Palmer, wo sich Zauberteppiche und Mini-Kid-Funparks befinden. Skischulkinder sind allerdings keine zu sehen, vermutlich sitzen die alle irgendwo im Trockenen zum Mittagessen. Ich stapfe wenige 100m heim zur Ferienwohnung, und wir stärken uns gemeinsam dort (Frau und Tochter haben die Gondel talwärts genommen, der Sohn kam ca. 1 Stunde später nach).

Das war jetzt zwar kein toller Skitag, aber dafür ist nun eine schöne Grundlage für die restlichen Tage gelegt. Und die Wetter-Prognose für die nächsten Tage sieht auch erstmal gut aus. Ich denke morgen werden wir wieder am Furnes starten, uns dann aber Richtung Alta Badia auf machen, bis hin zum Heiligkreuzkofel, und natürlich dazwischen noch Einiges mitnehmen. Was genau, werden wir spontan entscheiden.

Wetter: Mistwetter. Schneefallgrenze bei ca. 1300 bis 1400hm. Wieviel Neuschnee wo zusammen gekommen ist wird sich zeigen, aber stellenweise dürften es 20cm oder mehr gewesen sein.

Geöffnete Lifte / Pisten: Eh alles offen aktuell.

Andrang: Am Seceda recht wenig Betrieb. Null Wartezeiten. Auf der Seiser Alm war es gefühlt sehr voll, wobei 90% der Gäste mit den Verhältnissen nicht wirklich zurecht kamen. Wartezeiten hatten wir aber auch hier kaum, nichtmal am Sanon. Lediglich am Monte Piz, einem der wenigen Lifte mit Wetterschutzhaube, war es etwas voller, und wir mussten einige Sessel warten.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Oben im Text ausführlich.

Beste Pisten des Tages: Keine.

Schlechteste Pisten des Tages: Alle.

Einkehr: Keine.

Fazit: 1 von 10 Punkten.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Menja »

Ach lasst es Euch trotzdem gut gehen, ist halt ein Freiluftsport! Das mit dem Stock Deiner Tochter ist seltsam, normalerweise bringt den einer der nachfolgenden Sessel dann mit. Was fängt jemand mit einem Stock an? Sehr seltsam….machts Euch trotzdem schön.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

Der Plan für die verbleibenden Tage (unter Vorbehalt / Änderungen möglich):
Mo: Ab Furnes über Seceda, Ciampinoi und Dantercepies nach Alta Badia, dort nach La Villa und weiter bis nach La Crusc. Was wir unterwegs noch alles mitnehmen, werden wir sehen. Rückweg im Prinzip gleicher Weg.
Di: Ab Wolkenstein über Dantercepies und Boé nach Armentarola, Bus zum Falzarego Pass, 5 Torri Runde, Lagazuoi, Abfahrt nach Amentarola (somit Super 8). Rückfahrt ggf. über Arabba und Belvedere / Col Rodella.
Mi: Marmolada
Do: Val di Fassa / Buffaure / ggf. Ciampedié
Fr: Resevertag, vmtl. Seceda, Monte Pana, Seiser Alm
Wer nicht auf Kante fährt, hat seine Ski nicht im Griff.
Lieber auf Kante gefahren als auf Kante genäht.

2022/23: 1x Hochfügen, 1x Mayrhofen / Zillertal 3000, 2x Skiwelt, 1x Zillertal Arena, 1x Lermoos/Grubigstein, 2x Hochzillertal/Hochfügen, 2x Ehrwalder Alm, 6x Dolomiti Superski (Gröden / Seiser Alm / Sella Ronda / Marmolada), 1x Garmisch Classic
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

Gröden / Alta Badia, 12.02.2024
Von Butterweich bis Bretthart

Erste Liftfahrt des Tages: 8:16h, EUB Furnes
Letzte Liftfahrt des Tages: 16:20h, 4SB Cir
Liftfahrten gesamt: 39
Höhenmeter gesamt: 8.424m
Skiline: https://www.skiline.cc/skiing_day/aofekv18dvr

Heute war ich mit den Kindern unterwegs. Meine Frau zog es vor, eine geführte Schneeschuhwanderung am Raschötz zu unternehmen. War wohl auch sehr schön, in der Sonne die erste Spur durch die frisch verschneite Winterlandschaft zu ziehen. Aber würdet Ihr das machen, wenn Ihr stattdessen Ski fahren könntet? Nun gut, jeder wie er mag.

Wir sind zeitgleich wie gestern am Skikeller zu Fuß und per Rolltreppe / Förderband zur Talstation Furnes gestartet. Ankunft 8:16h. Heute fuhr die Bahn da schon! Der Fahrbetrieb ist wohl schon um 8:15h gestartet, dementsprechend war sogar eine kleine Schlange von Leuten vor uns, die erstmal wegtransportiert werden mussten. An der Pendelbahn Seceda haben wir dann nicht mehr die erste Fahrt erwischt (war schon abfahrbereit und fuhr grad los), sondern mussten auf die zweite warten.

Oben sind wir zunächst über die außen liegende Piste (an der La Longia) gefahren, und dann unten links Richtung Fermeda abgebogen. Einmal Fermeda hoch und die komplette Gardenissima ins Tal. Rüber zur Saslong. Oben haben wir dann das neu gebaute und sehr komfortable Doppel-Förderband genutzt, und sind freiwillig(!) zur 4KSB Sochers rüber gefahren. Dort haben wir dann insgesamt 4 Fahrten (!) gemacht. Einmal Funpark, einmal direkte Abfahrt, einmal Zeitmesstrecke (leider hat nur eine der beiden Spuren richtig gemessen), und dann Abfahrt zur 6KSB Sochers-Ciampinoi.

Am Sochers Lift ist es nun so, dass wenn man irgendeine Abfahrt am Sochers fährt, egal ob direkt die normale Piste, oder Funpark, Zeitmessstrecke oder Geschwindigkeitsmessstrecke, dass man dann immer wieder entweder nochmal zum Sochers fahren muss, oder Talabfahrt Saslong A oder B. Wenn man hoch zum Ciampinoi will, muss man oben ganz außen raus fahren, und kommt dann problemlos zum Sessellift. So finde ich das absolut OK, und es war zwar nicht überfüllt am Sochers, aber es war durchaus was los, wir waren bei Weitem nicht die Einzigen dort. Das neue Konzept scheint also voll aufzugehen, zumal der Lift mit dem Förderband von der EUB viel einfacher zu erreichen ist. Daher droht sicherlich keine Gefahr, dass der Zaun wieder geschlossen wird. Der große Zaun am Förderband ist tatsächlich auch in erster Linie ein Fangzaun, da hier ein steiler Hang runterkommt, und die Leute sonst im Zweifel direkt auf die Nutzer des Förderbandes purzeln.

Vom Ciampinoi ging es über Ciadinat und Plan nach Wolkenstein, und über Costabella und Dantercepies nach Corvara. Dort über Col Alt, Braia Fraida und Bamby auf den Piz la Ila. Dann Gran Risa B (rot) nach La Villa, und von dort bis hinter zum Heiligkreuzkofel. Retour auf im Prinzip gleichen Weg mit Abfahrt bis Wolkenstein, ab dort Skibus zurück nach St. Ulrich.

Wetter: Heute wieder herrliches Dolomiten-Wetter, wie es sich gehört. Um kurz nach halb neun oben am Seceda noch hohe Wolken und keine Sonne – Sonne nur weiter im Westen zu sehen, im Osten, in Richtung Alta Badia, ist es noch richtig finster. Aber schon um 9:30h am Ciampinoi haben wir herrlichen Sonnenschein. Das hält auch fast bis zum Ende des Tages an, am späteren Nachmittag schiebt sich hin und wieder mal eine Wolke vor die Sonne. Temperaturen waren optimal, tagsüber auf den Gipfeln leicht im Minus, in den Tälern leicht im Plus.

Geöffnete Lifte / Pisten: Alles geöffnet.

Andrang: Ja, hier wird es jetzt interessant. Der Tag gestern konnte ja diesbezüglich nicht gewertet werden. Am Seceda war es natürlich noch nicht voll – dafür war es noch zu früh. Erster spannender Punkt: Einstieg in die Saslong Gondel. Pieps um 9:23h. Hier mussten wir in anderen Jahren schon draußen anstehen, aber heute konnten wir direkt ins Gebäude reingehen, und sogar noch die Treppe hoch. Erst im Gebäude vor den Kartenlesern dann Stau. Nächster Messpunkt: Dantercepies. Pieps um 10:38h. Auch hier war es nicht leer, aber ich meine auch hier wäre es in der Faschingswoche schon voller gewesen. Wir konnten direkt beim Kartenleser durchgehen, mussten uns dann an der Menschenmenge anstellen, was aber auch gesittet und geordnet und relativ zügig vonstatten ging. Auch am Borest (Pieps um 11:05h) war es zwar voll, aber nicht so voll, wie ich es von vergangenen Jahren in Erinnerung habe. Interessanterweise war zu dem Zeitpunkt an der EUB ins Edelweißtal eine viel größere Schlange! Boé haben wir nur gesehen, Costes De Ega sind wir gefahren. Auch dort an Beiden keine Monster-Schlangen, Costes De Ega nur wenige Sessel.

Dann sind wir ja eh aus der Sella Ronda wieder ausgeschert. Die rote Abfahrt bei der Gran Risa hatten wir (nun war es Mittagszeit) fast komplett für uns allein! Kann ein glücklicher Zeitpunkt gewesen sein, als wir später auf dem Rückweg wieder hochgefahren sind, sah es voller aus dort. Der vollste Lift mit der längsten Wartezeit auf der Rückfahrt war Plans-Frara. Selbst am Val Setus (Pieps 16:09h) war keine(!) Warteschlange, direkt durchs Drehkreuz, und nur einige Sessel abwarten. Also, ja, man merkt schon dass Faschingswoche ist, und es ist auch viel los – aber anhand der Liftwartezeiten würde ich tatsächlich sagen, dass weniger los ist als letztes Jahr bzw. die Jahre vor Corona.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Oberhalb von geschätzt 1700 bis 1800m butterweich durch den Neuschnee. Hier haben sich natürlich vielfach früher oder später große Buckel gebildet, die aber eigentlich relativ harmlos und vor allem schön weich waren. Nur da wo es gleichzeitig eng und voll war, war das dann dementsprechend doof. Weiter unten waren die Pisten großteils bretthart und glatt, aber nicht eisig, sondern mit einer feinen Schicht Pulver oben drauf. Hier konnte man super Gas geben, wenn entsprechend Platz war.

Beste Pisten des Tages: Sponata. Knüppelhart, schön glatt, feines Pulver oben drauf, viel Platz. War auf der Hinfahrt nach La Crusc schon gut. Auf der Rückfahrt haben wir dann hier eine Extra-Runde eingelegt und richtig Gas gegeben. Mein Sohn ist natürlich der Schnellste. Meine Tochter hat sich mit mir ein Rennen geliefert. Erst lag ich vorne, dann hat sie mich überholt, aber auf dem breiten Hang nach der ersten Brücke habe ich sie dann wieder abgehängt. 😊 Gran Risa B (rot) war ähnlich gut.

Schlechteste Pisten des Tages: Verbindungspiste von Val Setus nach Cir. Komplett verbuckelt (wie eigentlich fast immer bei viel Betrieb). Wie bereits oben geschrieben, waren die Buckel zwar groß, aber weich, und auch kein Eis zwischen den Buckeln. Also eigentlich easy. Aber es war natürlich viel zu voll hier, kreuz und quer, überall Gefahr eines Zusammenstoßes. Ging zum Glück alles gut.

Einkehr: Am Mittag im Rifugio Col Alt direkt an der Gipfelstation der Bahn. Eine Etage tiefer befindet sich ein edles Ristorante (irgendwas von Michelin Guide habe ich auf der Webseite gesehen). Wir waren aber oben im Rifugio. Dort nur eine kleine Karte. Man bestellt ganz italienisch am Eingang an der Kasse, bezahlt, holt sich seine Getränke an der Bar ab, und bekommt das Essen zum Tisch gebracht. Das Rifugio ist relativ klein. Als wir ankamen und bestellt hatten, waren draußen alle größeren Tische belegt. Wir nahmen uns einen kleinen Stehtisch mit hohen Stühlen – noch bevor das Essen kam, wurde aber ein großer Tisch frei, und wir zogen um. Als wir gegangen sind, waren sowohl draußen wie auch drinnen mehrere Tische frei. Essen war soweit gut, wer Wert auf kulinarischen Hochgenuss legt, muss aber wohl eher eine Etage tiefer einkehren (und dort sicher mehr Zeit und Geld mitbringen). Am Nachmittag haben wir (ohne meinen Sohn, der hat lieber noch ein paar Abfahrten eingelegt) noch einen „süßen Stop“ auf der La Brancia Hütte eingelegt. Und wieder witzig: von der Hütte dann nur ein kurzer Schwung zum Lift Braia Freida – und obwohl wir keinen Treffpunkt ausgemacht hatten, und mein Sohn nichtmal wusste, auf welcher Hütte wir sind, kam er genau in dem Moment auch am oberen Einstieg vom Braia Freida an!

Fazit: 9 von 10 Punkten. 1 Punkt Abzug für die sehr weichen Pisten oben. Dafür gibt es aber wieder 1 Punkt plus dazu für die toll verschneite Winterlandschaft mit teils unberührten Hängen und Wiesen. Und wieder ein Punkt Abzug für die vollen Pisten auf der Ronda. Somit kommen wir auf 9 Punkte.

Fotos habe ich nicht allzu viele gemacht. Sobald ich mal für einen Fotostopp anhalte, kann ich mir gleich was anhören. Die echten Fotostopps muss ich also minimieren. Ohne Meckern gehen nur Fotos aus dem Lift oder bei der Einkehr.
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Dateianhänge
Erste Abfahrt am Seceda, der erste Hang der La Longia Abfahrt. Hier versteckt sich die Sonne noch.
Erste Abfahrt am Seceda, der erste Hang der La Longia Abfahrt. Hier versteckt sich die Sonne noch.
Oben am Start der Garenissima. Im Westen ist schon blauer Himmel und Sonnenschein zu sehen.
Oben am Start der Garenissima. Im Westen ist schon blauer Himmel und Sonnenschein zu sehen.
In Richtung Alta Badia noch alles grau. Am Start der Piste sieht man hier schon, dass ein fester Druck per Ski reicht, um gleich ein großes Loch in der Piste zu hinterlassen.
In Richtung Alta Badia noch alles grau. Am Start der Piste sieht man hier schon, dass ein fester Druck per Ski reicht, um gleich ein großes Loch in der Piste zu hinterlassen.
Blick aus dem Sochers Lift zum Langkofel. Schöne Piste hier! Und blauer Himmel! Noch schattig vom Berg.
Blick aus dem Sochers Lift zum Langkofel. Schöne Piste hier! Und blauer Himmel! Noch schattig vom Berg.
Blick aus dem Sochers Lift nach oben. Die Sonne kommt grad so über den Kamm.
Blick aus dem Sochers Lift nach oben. Die Sonne kommt grad so über den Kamm.
Rillen! Hier am Auslauf der Zeitmessstrecke am Sochers. Aber auch diese Rillen sind in ganz weichem Schnee.
Rillen! Hier am Auslauf der Zeitmessstrecke am Sochers. Aber auch diese Rillen sind in ganz weichem Schnee.
pic007.jpg
Blick hoch zum Langkofel, von dem man hier nur die oberste Spitze sieht.
Blick hoch zum Langkofel, von dem man hier nur die oberste Spitze sieht.
Am Costabella toller Blick.
Am Costabella toller Blick.
Blick von der Terrasse des Rifugio Col Alt - hier in Richtung blaues Meer.
Blick von der Terrasse des Rifugio Col Alt - hier in Richtung blaues Meer.
Blick in Richtung Marmolada (hinten) und Boé.
Blick in Richtung Marmolada (hinten) und Boé.
Blick Richtung Boé. Unten die eingedeckten Tische des Ristorante.
Blick Richtung Boé. Unten die eingedeckten Tische des Ristorante.
Fahrt im Braia Freida. Toll verschneite Winterlandschaft hier, rechts und links vom Lift viele tief vrschneite unberührte Wiesen.
Fahrt im Braia Freida. Toll verschneite Winterlandschaft hier, rechts und links vom Lift viele tief vrschneite unberührte Wiesen.
Gran Risa B (rot). Riesig breit, ziemlich hart, toll zu fahren. Und: GAAAANZ lleer!
Gran Risa B (rot). Riesig breit, ziemlich hart, toll zu fahren. Und: GAAAANZ lleer!
La Crusc. Nicht das Ende der Tour, aber das Ende der Fotostrecke.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von icedtea »

Das sieht doch prima aus, freut mich für euch. Von Sochers war ich im Januar so positiv überrascht, dass ich gleich mal meine Google-Rezension angepasst habe. Was auch immer für den Wandel gesorgt hat; er war ziemlich umfassend 👍
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Thueringer.Wald »

icedtea hat geschrieben: 12.02.2024, 20:55 Was auch immer für den Wandel gesorgt hat; er war ziemlich umfassend 👍
So finde ich es auch als richtigen Weg. Wer die neu geschaffenen Zusatzangebote wahrnehmen möchte, muss nochmal piepsen. Wer das nicht will, fährt direkt weiter.
Dennoch würde ich gerne wissen, welche schweren und intensiven Debatten dort im Hintergund geführt wurden. Evtl auch mit weiteren Druckmitteln...
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von icedtea »

Thueringer.Wald hat geschrieben: 13.02.2024, 10:11
icedtea hat geschrieben: 12.02.2024, 20:55 Was auch immer für den Wandel gesorgt hat; er war ziemlich umfassend 👍
So finde ich es auch als richtigen Weg. Wer die neu geschaffenen Zusatzangebote wahrnehmen möchte, muss nochmal piepsen. Wer das nicht will, fährt direkt weiter.
Dennoch würde ich gerne wissen, welche schweren und intensiven Debatten dort im Hintergund geführt wurden. Evtl auch mit weiteren Druckmitteln...
Als ich dort war, habe ich weder von unserem Hotelier noch vom Skiguide etwas spezielles gehört. Nur, dass die Eiergondel rund 1/3 an Piepsern verloren hatte.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von ZürserTäli »

Matthias_B_aus_M hat geschrieben: 12.02.2024, 20:48 Gröden / Alta Badia, 12.02.2024
Von Butterweich bis Bretthart

Erste Liftfahrt des Tages: 8:16h, EUB Furnes
Letzte Liftfahrt des Tages: 16:20h, 4SB Cir
Liftfahrten gesamt: 39
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Heute war ich mit den Kindern unterwegs. Meine Frau zog es vor, eine geführte Schneeschuhwanderung am Raschötz zu unternehmen. War wohl auch sehr schön, in der Sonne die erste Spur durch die frisch verschneite Winterlandschaft zu ziehen. Aber würdet Ihr das machen, wenn Ihr stattdessen Ski fahren könntet? Nun gut, jeder wie er mag.

Wir sind zeitgleich wie gestern am Skikeller zu Fuß und per Rolltreppe / Förderband zur Talstation Furnes gestartet. Ankunft 8:16h. Heute fuhr die Bahn da schon! Der Fahrbetrieb ist wohl schon um 8:15h gestartet, dementsprechend war sogar eine kleine Schlange von Leuten vor uns, die erstmal wegtransportiert werden mussten. An der Pendelbahn Seceda haben wir dann nicht mehr die erste Fahrt erwischt (war schon abfahrbereit und fuhr grad los), sondern mussten auf die zweite warten.

Oben sind wir zunächst über die außen liegende Piste (an der La Longia) gefahren, und dann unten links Richtung Fermeda abgebogen. Einmal Fermeda hoch und die komplette Gardenissima ins Tal. Rüber zur Saslong. Oben haben wir dann das neu gebaute und sehr komfortable Doppel-Förderband genutzt, und sind freiwillig(!) zur 4KSB Sochers rüber gefahren. Dort haben wir dann insgesamt 4 Fahrten (!) gemacht. Einmal Funpark, einmal direkte Abfahrt, einmal Zeitmesstrecke (leider hat nur eine der beiden Spuren richtig gemessen), und dann Abfahrt zur 6KSB Sochers-Ciampinoi.

Am Sochers Lift ist es nun so, dass wenn man irgendeine Abfahrt am Sochers fährt, egal ob direkt die normale Piste, oder Funpark, Zeitmessstrecke oder Geschwindigkeitsmessstrecke, dass man dann immer wieder entweder nochmal zum Sochers fahren muss, oder Talabfahrt Saslong A oder B. Wenn man hoch zum Ciampinoi will, muss man oben ganz außen raus fahren, und kommt dann problemlos zum Sessellift. So finde ich das absolut OK, und es war zwar nicht überfüllt am Sochers, aber es war durchaus was los, wir waren bei Weitem nicht die Einzigen dort. Das neue Konzept scheint also voll aufzugehen, zumal der Lift mit dem Förderband von der EUB viel einfacher zu erreichen ist. Daher droht sicherlich keine Gefahr, dass der Zaun wieder geschlossen wird. Der große Zaun am Förderband ist tatsächlich auch in erster Linie ein Fangzaun, da hier ein steiler Hang runterkommt, und die Leute sonst im Zweifel direkt auf die Nutzer des Förderbandes purzeln.

Vom Ciampinoi ging es über Ciadinat und Plan nach Wolkenstein, und über Costabella und Dantercepies nach Corvara. Dort über Col Alt, Braia Fraida und Bamby auf den Piz la Ila. Dann Gran Risa B (rot) nach La Villa, und von dort bis hinter zum Heiligkreuzkofel. Retour auf im Prinzip gleichen Weg mit Abfahrt bis Wolkenstein, ab dort Skibus zurück nach St. Ulrich.

Wetter: Heute wieder herrliches Dolomiten-Wetter, wie es sich gehört. Um kurz nach halb neun oben am Seceda noch hohe Wolken und keine Sonne – Sonne nur weiter im Westen zu sehen, im Osten, in Richtung Alta Badia, ist es noch richtig finster. Aber schon um 9:30h am Ciampinoi haben wir herrlichen Sonnenschein. Das hält auch fast bis zum Ende des Tages an, am späteren Nachmittag schiebt sich hin und wieder mal eine Wolke vor die Sonne. Temperaturen waren optimal, tagsüber auf den Gipfeln leicht im Minus, in den Tälern leicht im Plus.

Geöffnete Lifte / Pisten: Alles geöffnet.

Andrang: Ja, hier wird es jetzt interessant. Der Tag gestern konnte ja diesbezüglich nicht gewertet werden. Am Seceda war es natürlich noch nicht voll – dafür war es noch zu früh. Erster spannender Punkt: Einstieg in die Saslong Gondel. Pieps um 9:23h. Hier mussten wir in anderen Jahren schon draußen anstehen, aber heute konnten wir direkt ins Gebäude reingehen, und sogar noch die Treppe hoch. Erst im Gebäude vor den Kartenlesern dann Stau. Nächster Messpunkt: Dantercepies. Pieps um 10:38h. Auch hier war es nicht leer, aber ich meine auch hier wäre es in der Faschingswoche schon voller gewesen. Wir konnten direkt beim Kartenleser durchgehen, mussten uns dann an der Menschenmenge anstellen, was aber auch gesittet und geordnet und relativ zügig vonstatten ging. Auch am Borest (Pieps um 11:05h) war es zwar voll, aber nicht so voll, wie ich es von vergangenen Jahren in Erinnerung habe. Interessanterweise war zu dem Zeitpunkt an der EUB ins Edelweißtal eine viel größere Schlange! Boé haben wir nur gesehen, Costes De Ega sind wir gefahren. Auch dort an Beiden keine Monster-Schlangen, Costes De Ega nur wenige Sessel.

Dann sind wir ja eh aus der Sella Ronda wieder ausgeschert. Die rote Abfahrt bei der Gran Risa hatten wir (nun war es Mittagszeit) fast komplett für uns allein! Kann ein glücklicher Zeitpunkt gewesen sein, als wir später auf dem Rückweg wieder hochgefahren sind, sah es voller aus dort. Der vollste Lift mit der längsten Wartezeit auf der Rückfahrt war Plans-Frara. Selbst am Val Setus (Pieps 16:09h) war keine(!) Warteschlange, direkt durchs Drehkreuz, und nur einige Sessel abwarten. Also, ja, man merkt schon dass Faschingswoche ist, und es ist auch viel los – aber anhand der Liftwartezeiten würde ich tatsächlich sagen, dass weniger los ist als letztes Jahr bzw. die Jahre vor Corona.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Oberhalb von geschätzt 1700 bis 1800m butterweich durch den Neuschnee. Hier haben sich natürlich vielfach früher oder später große Buckel gebildet, die aber eigentlich relativ harmlos und vor allem schön weich waren. Nur da wo es gleichzeitig eng und voll war, war das dann dementsprechend doof. Weiter unten waren die Pisten großteils bretthart und glatt, aber nicht eisig, sondern mit einer feinen Schicht Pulver oben drauf. Hier konnte man super Gas geben, wenn entsprechend Platz war.

Beste Pisten des Tages: Sponata. Knüppelhart, schön glatt, feines Pulver oben drauf, viel Platz. War auf der Hinfahrt nach La Crusc schon gut. Auf der Rückfahrt haben wir dann hier eine Extra-Runde eingelegt und richtig Gas gegeben. Mein Sohn ist natürlich der Schnellste. Meine Tochter hat sich mit mir ein Rennen geliefert. Erst lag ich vorne, dann hat sie mich überholt, aber auf dem breiten Hang nach der ersten Brücke habe ich sie dann wieder abgehängt. 😊 Gran Risa B (rot) war ähnlich gut.

Schlechteste Pisten des Tages: Verbindungspiste von Val Setus nach Cir. Komplett verbuckelt (wie eigentlich fast immer bei viel Betrieb). Wie bereits oben geschrieben, waren die Buckel zwar groß, aber weich, und auch kein Eis zwischen den Buckeln. Also eigentlich easy. Aber es war natürlich viel zu voll hier, kreuz und quer, überall Gefahr eines Zusammenstoßes. Ging zum Glück alles gut.

Einkehr: Am Mittag im Rifugio Col Alt direkt an der Gipfelstation der Bahn. Eine Etage tiefer befindet sich ein edles Ristorante (irgendwas von Michelin Guide habe ich auf der Webseite gesehen). Wir waren aber oben im Rifugio. Dort nur eine kleine Karte. Man bestellt ganz italienisch am Eingang an der Kasse, bezahlt, holt sich seine Getränke an der Bar ab, und bekommt das Essen zum Tisch gebracht. Das Rifugio ist relativ klein. Als wir ankamen und bestellt hatten, waren draußen alle größeren Tische belegt. Wir nahmen uns einen kleinen Stehtisch mit hohen Stühlen – noch bevor das Essen kam, wurde aber ein großer Tisch frei, und wir zogen um. Als wir gegangen sind, waren sowohl draußen wie auch drinnen mehrere Tische frei. Essen war soweit gut, wer Wert auf kulinarischen Hochgenuss legt, muss aber wohl eher eine Etage tiefer einkehren (und dort sicher mehr Zeit und Geld mitbringen). Am Nachmittag haben wir (ohne meinen Sohn, der hat lieber noch ein paar Abfahrten eingelegt) noch einen „süßen Stop“ auf der La Brancia Hütte eingelegt. Und wieder witzig: von der Hütte dann nur ein kurzer Schwung zum Lift Braia Freida – und obwohl wir keinen Treffpunkt ausgemacht hatten, und mein Sohn nichtmal wusste, auf welcher Hütte wir sind, kam er genau in dem Moment auch am oberen Einstieg vom Braia Freida an!

Fazit: 9 von 10 Punkten. 1 Punkt Abzug für die sehr weichen Pisten oben. Dafür gibt es aber wieder 1 Punkt plus dazu für die toll verschneite Winterlandschaft mit teils unberührten Hängen und Wiesen. Und wieder ein Punkt Abzug für die vollen Pisten auf der Ronda. Somit kommen wir auf 9 Punkte.

Fotos habe ich nicht allzu viele gemacht. Sobald ich mal für einen Fotostopp anhalte, kann ich mir gleich was anhören. Die echten Fotostopps muss ich also minimieren. Ohne Meckern gehen nur Fotos aus dem Lift oder bei der Einkehr.
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Super Bericht! Danke dir. Tolle Fotos. Was hast du für ein Handy?

Und ich fürchte, es dauert nicht mehr lange, bis du deine Tochter nicht mehr einholst ;-)
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

ZürserTäli hat geschrieben: 13.02.2024, 15:45 Super Bericht! Danke dir. Tolle Fotos. Was hast du für ein Handy?

Und ich fürchte, es dauert nicht mehr lange, bis du deine Tochter nicht mehr einholst ;-)
Das Handy ist ein Google Pixel 6. Und ja, meine Tochter fährt mir dann davon, aber das ist nicht so schlimm. Sie hatte zuletzt im Januar 2023 nochmal einen Skikurs von München aus gemacht über mehrere Tage, wo sie jeden Tag in München mit dem Bus aufgesammelt wurden. Das hatte sie auch vorher schon gemacht, aber das hat es scheinbar echt gebracht. Sie sind da zwar nie besonders viel gefahren, und die Schneesituation war seinerzeit auch miserabel, aber die Technik hat sie echt gelernt dort. Zwar fährt der Große (17) noch schneller, aber von der Technik her würde ich sagen ist meine Tochter (12) die Königin. Tatsächlich hat mein Sohn auch schon früher mit den Skikursen aufgehört. Ich selber hab ja erst mit damals schon 18 Jahren Skifahren gelernt, wobei ich da noch Glück hatte, dass die Schule das angeboten hat. Denn wenn man in Nordrheinwestfalen aufwächst, und die Eltern nicht ski-affin sind, geht da gar nichts, zumal es auch gar keine skifahrtauglichen Schulferien gibt. Aber ich schweife ab ... ;)
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

icedtea hat geschrieben: 13.02.2024, 10:42 Als ich dort war, habe ich weder von unserem Hotelier noch vom Skiguide etwas spezielles gehört. Nur, dass die Eiergondel rund 1/3 an Piepsern verloren hatte.
DAS könnte tatsächlich ein schlagendes Argument gewesen sein. Auch wir haben in der letzten Saison die Eiergondel komplett gemieden. Schön wenn die Abstimmung mit den Füßen funktioniert.
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Matthias_B_aus_M
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

Gröden / Alta Badia / 5 Torri / Lagazuoi, 13.02.2024
Großkampftag überall

Erste Liftfahrt des Tages: 8:43h, KSB Cotabella
Letzte Liftfahrt des Tages: 16:41h, 4SB Cir
Liftfahrten gesamt: 24
Höhenmeter gesamt: 6.460m
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Heute war offenbar Großkampftag all überall. Ich vermute, dass heute besonders viele italienische Tagesgäste am quasi-Feiertag Faschingsdienstag (Ferien sind glaube ich auch teilweise) bei schönstem Wetter und mit Neuschnee den Tag in den Skigebieten verbracht haben.

Wir sind zu dritt mit dem Skibus in Ortisei gestartet. Abfahrt laut Fahrplan 8:10h. Der erste Bus war heute schon völlig überfüllt. Wir sind zwar in den vergangenen Tagen nicht morgens damit gefahren, haben aber immer am Antoniusplatz zur gleichen Zeit die Fahrgäste stehen sehen. Am Sonntag waren es nur wenige, am Montag mittelmäßig viele, heute hat es schon einen ganzen Bus gefüllt, der in Folge an den weiteren Haltestellen fast ausnahmslos ohne Halt durchgefahren ist. Somit haben wir es erst um 8:43h durchs Gate am Costabella geschafft.

Am Dantercepies um 8:53h schon gut Betrieb, genau wie auf der Abfahrt nach Corvara. Aufgrund schon vieler Leute am Boé entschieden wir uns für den Weg über Col Alt. Dort wie auch zuvor am Costas Da Ega zum Glück keine größeren Wartezeiten. Ankunft in Armentarola etwa 10:10h – dort mussten wir bereits über eine halbe Stunde für ein Taxi anstehen.

Wie geplant ging es vom Falzarego Pass zunächst weiter zur 4KSB 5 Torri. Dort leider auch sehr viele Menschen und lange Wartezeit am Einstieg zum Lift bzw. schon vor den Drehkreuzen. Wir wollten dann nach nur einer Liftfahrt an der Talstation im Ristorante einkehren, in der Hoffnung, dass es nach dem Mittagessen besser ist. Das Ristorante war aber noch geschlossen, sodass wir es im Rifugio an der Bergstation versuchten, was sich als gute Wahl erwies. Und wie erhofft, und wie sich schon in der Dolomiti Superski App durch einen Rückgang der Auslastung von 90% auf 80% andeutete, war in der Zwischenzeit keine Warteschlange mehr an der 4KSB 5 Torri.

Die Pisten hier sind absolut perfekt! Es gibt hier eine wettkampf-taugliche Piste namens „Piste Lino Lacedelli“ (siehe https://5torri.it/DE/p30-Ski-Training-C ... li-5-Torri), die sich hervorragend fahren lässt. Direkt daneben gibt es eine zweite Variante, die genauso gut geht. Und auf den Pisten war richtig viel Platz! Es gibt noch weitere Varianten, und auch die Piste weiter oben an der 2SB Averau sieht toll aus. Leider haben wird aufgrund der bereits erfahrenen Verzögerungen, und der zu erwartenden weiteren Wartezeiten keine Zeit, das hier alles in Ruhe und mehrfach abzufahren. Sehr schade.

Daher geht es weiter über Croda Negra (einer der Hauptgründe, dass wir überhaupt her gefahren sind) und 3SB Falzarego (auch hier die Piste super, eine extra Runde eingelegt, auf der Piste in Fahrtrichtung links vom Lift konnte man super carven, und sogar um 13:30h noch vereinzelt Rillen killen), SL ColGallina zurück zum Falzarego Pass. Ankunft dort etwas um 14 Uhr, und immer noch eine Schlange an der Lagazuoi Pendelbahn. Wir mussten insgesamt vielleicht 5 Fahrten abwarten, was aber zum Glück relativ fix ging.

So langsam mussten wir schon ein wenig auf die Zeit schauen. Wir hatten zwar keine Marschtabelle dabei, aber trotzdem eine recht gute Abschätzung der notwendigen Zeiten. Das hilft einem nur alles nichts, wenn die Wartezeiten an manchen Liften viel länger sind als erwartet. So ging es leider auch weiter – selbst an den Pferdeschlitten hat sich alles länger hingezogen als gedacht, nur um dann am völlig überfüllten SL Armentarola mit sicher weiteren 15min Zeitverlust zu landen. Danach wurde es dann zum Glück besser, um 15:38h am Piz Sorega zwar auch noch viele Leute, es ging aber zügig voran, um 15:51h am Biok keine Wartezeit mehr, und direkt Talfahrt über die 7 nach Corvara (mit weiterhin Tragödienhang nach der Talstation Pralongia II – hier wurde baulich überhaupt nicht verändert, anders als an anderer Stelle spekuliert wurde). Um 16:07h am Borest nur kurze Schlange, am Sodlisia dann direkt durchgehen, und am Plans-Frara hatten wir dann sogar zu zweit eine Privat-Gondel für die ganze Fahrt. Val Setus (den wir ausgelassen haben) und Cir nochmal recht viele Leute. Anders als erwartet oder befürchtet war die Talabfahrt vom Dantercepies nach Wolkenstein dann aber noch sehr gut zu fahren, und hat trotz vermutlich mehr Skifahrern besser durchgehalten als am Tag zuvor.

Wetter: Exakte Kopie des Wetters vom Vortag, nur dass schon morgens direkt die Sonne da war. Temperaturen sehr angenehm, sodass der Schnee keine Probleme bekam, und es dem Menschen nicht zu kalt wurde.

Geöffnete Lifte / Pisten: Alles geöffnet.

Andrang: Oben detailiert beschrieben. Ich hoffe dass das heute ein außergewöhnlicher Faschings-Peak war, und es morgen wieder etwas leerer wird.

Schnee- bzw. Pistenqualität: Perfekt. Heute auch in hohen Lagen nicht mehr so weich wie noch am Vortag. Dadurch haben die Pisten auch viel besser durchgehalten als am Tag zuvor.

Beste Pisten des Tages: Am 5 Torri die Piste Lino Lacedelli. Andere Pisten dort im Gebiet ähnlich gut. Auch die rote Abfahrt vom Dantercepies hat am späten Nachmittag noch gut gefallen, zumindest die Variante, die wir gefahren sind (erst über den Kamm, dann beim Schlepplift runter, und weiter über die rechte der beiden Varianten).

Schlechteste Pisten des Tages: Wirklich schlechte Pisten haben wir heute nicht gesehen. Klar, an manchen Stellen hat manche Piste dem Andrang nicht stand gehalten, aber wirklich schlimm war es nirgendwo.

Einkehr: Im Ristorante des Rifugios direkt an der Bergstation des 5 Torri Sesselliftes. Das Rifugio heißt eigentlich Scoiateoli. Ich weiß nicht genau, was die da gemacht haben, aber irgendwie wurde im Zuge der Olympischen Winterspiele in der Wintersaison 23/24 von „Paul and Shark“ umgestaltet (was auch immer das ist, Paul and Shark sagt mir nichts, möglicherweise eine Mode-Marke?). Siehe dazu auch https://www.paulandshark.com/de_DE/paul ... rtina.html. Wie auch immer, das Essen war jedenfalls gut, ging schnell, nicht günstig, aber auch nicht überteuert. Für mich gab es Pappardelle mit Wildschweinragout und knusprigen Artischocken, meine Sohn hatte eine vegetarische Grillplatte, und meine Tochter Polenta mit Käse.

Fazit: 8 von 10 Punkten. Tolle Pisten tolle Landschaft, tolle Tour, tolle Panoramen. Aber leider zu viele Leute.
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Dateianhänge
Piste am KSB 5 Torri (nicht die Wettkampf-Piste)
Piste am KSB 5 Torri (nicht die Wettkampf-Piste)
5 Torri
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5 Torri
5 Torri
Start an der KSB 5 Torri
Start an der KSB 5 Torri
Nochmal ein Bild aus der KSB 5 Torri
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Und nochmal der Starthang. Von hier geht es u.a. in die Wettkampfpiste (der Wettkampf-Start ist erst dort).
Und nochmal der Starthang. Von hier geht es u.a. in die Wettkampfpiste (der Wettkampf-Start ist erst dort).
Pappardelle mit Wildschweinragout und gerösteteten Artischocken
Pappardelle mit Wildschweinragout und gerösteteten Artischocken
Vegetarische Grillplatte mit Polenta
Vegetarische Grillplatte mit Polenta
Talstation KSB 5 Torri
Talstation KSB 5 Torri
Talstation KSB 5 Torri
Talstation KSB 5 Torri
Irgendwo aus der DSB Averau
Irgendwo aus der DSB Averau
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
An der Talstation Croda Negra
Croda Negra
Croda Negra
Croda Negra
Croda Negra
Blick vom Lagzuoi auf das 5 Torri Gebiet. Ganz links sieht man die Wettkampfpiste mit den roten Zäunen.
Blick vom Lagzuoi auf das 5 Torri Gebiet. Ganz links sieht man die Wettkampfpiste mit den roten Zäunen.
Blick vom Lagazuoi Richtung Osten / Cortina
Blick vom Lagazuoi Richtung Osten / Cortina
Auf der Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola
Auf der Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola
Auf der Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola
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Auf der Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola
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Auf der Abfahrt vom Lagazuoi nach Armentarola
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Die beiden Alpakas sind auch noch da!
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von icedtea »

Wieder traumhafte Bilder; danke erneut👍

Solches Wetter und gutes Essen helfen wahrscheinlich auch, die ein oder andere Verzögerung besser zu überstehen; bei mir wäre das jedenfalls so😎.

Interessant, dass man an den Cinque Torri die Piste nicht nach einem Skifahrer, sondern nach einem der Erstbesteiger des K2 benennt. Der war glaube ich Mitglied des Kletterklubs "Die Eichhörnchen" in Cortina d'Ampezzo (Scottaioli oder so ähnlich auf italienisch).

Edit: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lino_Lacedelli
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von Matthias_B_aus_M »

icedtea hat geschrieben: 13.02.2024, 22:18 Interessant, dass man an den Cinque Torri die Piste nicht nach einem Skifahrer, sondern nach einem der Erstbesteiger des K2 benennt. Der war glaube ich Mitglied des Kletterklubs "Die Eichhörnchen" in Cortina d'Ampezzo (Scottaioli oder so ähnlich auf italienisch).
Aha, interessant. Das Rifugio heißt ja auch Scoiattoli. Hängt alles zusammen.
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von ZürserTäli »

Ich bin ja immer in der Woche vor Weihnachten da, die ich liebe weil einfach noch nicht so viel los ist. Aber der größte Wehrmutstropfen: Die Lagazouibahn fährt da noch nicht. Schnief, wenn ich deine Bilder jetzt wieder seh...
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Re: Dolomiti Superski ab Gröden - 11.-16.02.2024

Beitrag von TomTom71 »

@Matthias_B_aus_M :

Was haben sie denn an der Scoiattoli Hütte umgestaltet ? Waren jetzt im Januar 2x dort und mir ist nichts aufgefallen.
Nur eben diese komischen Webedinger von Paul & Shark und Moncler - beides übrigens Mode ;)
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